Wie merke ich, dass ich zu viel Vitamin B12 habe?

Eine Überdosierung von Vitamin B12 ist selten, da Überschüsse meist ausgeschieden werden, aber mögliche Symptome bei sehr hohen Dosen können Hautprobleme (Akne, Ausschlag), Magen-Darm-Beschwerden (Durchfall, Erbrechen), Kopfschmerzen, Schwindel und Muskelschwäche sein, wobei besonders langfristig die Gefahr von Nierenfunktionsstörungen und Verkalkungen besteht, weshalb bei Nahrungsergänzungsmitteln ärztliche Rücksprache ratsam ist.

Was sind die Symptome einer Überdosierung von Vitamin B12?

Nebenwirkungen von Vitamin B12: Was passiert bei Überdosierung? Allgemeine Symptome der Überdosierung können Schwindelgefühl, Erbrechen, Diarrhoe und Hautausschlag. Die Folge von chronischer Überkonsum des Vitamins B12 ist die funktionelle Störung verschiedener Organsysteme, vor allem Krankheiten des Nervensystems.

Ist ein erhöhter Vitamin B12 gefährlich?

Eine dänische Studie zeigt: Bei unerwartet hohen Vitamin-B12-Werten ist das Risiko für Leukämie im nächsten Jahr 100-fach erhöht, das für Leberkrebs 40-fach.

Welche Nebenwirkungen hat Vitamin B12?

Vitamin B12 gilt als sehr sicher, aber bei hochdosierter Einnahme (Spritzen/Infusionen) können Nebenwirkungen wie Hautausschlag, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Atembeschwerden auftreten, selten auch allergische Reaktionen. Auch eine Förderung von Akne und ein mögliches erhöhtes Krebsrisiko (bei Rauchern) werden mit zu hohen Spiegeln in Verbindung gebracht, weshalb ärztliche Begleitung wichtig ist.
 

Welche Symptome treten bei Vitamin B Überdosierung auf?

Eine Überdosierung von B-Vitaminen kann je nach spezifischem Vitamin unterschiedliche Symptome verursachen, wobei Vitamin B6 bei zu hoher Dosis Nervenschäden mit Taubheit und Kribbeln in Armen/Beinen auslösen kann, während Vitamin B3 (Niacin) zu Hitzewallungen, Hautrötung und Juckreiz führt; auch Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Durchfall können bei hohen Dosen von verschiedenen B-Vitaminen auftreten, aber bei wasserlöslichen Vitaminen wie B12 wird ein Überschuss meist ausgeschieden.
 

Die versteckten Nebenwirkungen von zu viel Vitamin B12!

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Wie merkt man eine Vitaminüberdosierung?

Eine Vitamin-Überdosierung (Hypervitaminose) äußert sich je nach Vitamin unterschiedlich, führt aber oft zu unspezifischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Hautproblemen (Trockenheit, Rötung, Juckreiz). Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) sind gefährlicher, da sie sich anreichern, während wasserlösliche (B-Vitamine, C) meist nur Magen-Darm-Beschwerden verursachen. 

Ist es gut, jeden Tag B12 zu nehmen?

Nein, man muss Vitamin B12 nicht zwingend jeden Tag nehmen, aber die tägliche Zufuhr von etwa 4 Mikrogramm (µg) wird für Erwachsene empfohlen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen, da es nicht leicht gespeichert wird und der Bedarf je nach Alter und Lebensstil variiert (z.B. bei Schwangerschaft/Stillzeit, Veganismus oder älteren Menschen höher), weshalb eine regelmäßige Aufnahme über die Ernährung oder Supplemente wichtig ist. 

Wann ist der Vitamin B12-Wert zu hoch?

Über 300 ng/l (bzw. über 221,4 pmol/l): angemessene Vitamin-B12-Versorgung. Über 1.100 ng/l (bzw. über 811,1 pmol/l): Vitamin-B12-Überschuss.

Welche Nebenwirkungen hat die Einnahme von Vitamin B12?

Die häufigsten Nebenwirkungen von Hydroxocobalamin sind vorübergehende Rotfärbungen von Haut und Urin. Daneben zählen Magen-Darm-Beschwerden und Atembeschwerden zu den unerwünschten Wirkungen der Einnahme von Hydroxocobalamin.

Kann ich B12 bedenkenlos einnehmen?

Ja, Vitamin B12 kann in der Regel bedenkenlos eingenommen werden, da überschüssige Mengen wasserlöslich sind und über die Nieren ausgeschieden werden, selbst bei hohen Dosen ist eine akute Überdosierung selten. Allerdings sollten Menschen mit Nieren- oder Lebererkrankungen bei hohen Dosen vorsichtig sein, und es gibt Hinweise, dass extrem hohe, dauerhafte Zufuhr das Lungenkrebsrisiko erhöhen könnte, weshalb eine Überdosierung nicht empfohlen wird. Für Veganer und Menschen mit Mangel ist eine Supplementierung wichtig, idealerweise mit Dosierungen, die den empfohlenen Tagesbedarf decken (ca. 4 µg für Erwachsene), wobei Präparate mit 25 µg pro Tagesdosis vom BfR als unbedenklich eingestuft werden. 

Was macht Vitamin B12 mit dem Gehirn?

Vitamin B12 ist entscheidend für das Gehirn, da es Nerven schützt und regeneriert (Myelinschicht), die Bildung wichtiger Neurotransmitter (Botenstoffe) für Stimmung und Kognition ermöglicht und an der Zellteilung beteiligt ist. Es unterstützt die normale Gehirnfunktion, geistige Leistungsfähigkeit, Konzentration und die Psyche, wobei ein Mangel zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Depressionen und neurologischen Störungen führen kann. 

Wie lange dauert es, bis Vitamin B12 abgebaut ist?

Vitamin B12 wird sehr langsam abgebaut, weil der Körper große Speicher in der Leber hat, die bei fehlender Zufuhr oft 3 bis 5 Jahre reichen können, bevor Mangelerscheinungen auftreten. Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über die Galle, aber ein großer Teil wird wieder rückresorbiert, was die lange Speicherdauer erklärt. 

Kann Vitamin B12 Wassereinlagerungen verursachen?

Neurologische Symptome: Dazu gehören Taubheitsgefühle und Kribbeln in den Händen und Füßen, Gleichgewichtsstörungen und Gedächtnisprobleme. Wassereinlagerungen: Ein Mangel an Vitamin B12 kann zu Wassereinlagerungen im Körper führen, was sich in Schwellungen bemerkbar machen kann.

Wie wirkt B12 auf die Psyche?

Vitamin B12 ist entscheidend für die Psyche, da es die Bildung wichtiger Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin unterstützt, die Stimmung und Konzentration beeinflussen; ein Mangel kann zu Müdigkeit, depressiven Verstimmungen, Konzentrationsstörungen und sogar Demenzerscheinungen führen, weshalb eine ausreichende Zufuhr Nerven schützt und die psychische Leistungsfähigkeit steigert, was besonders in Stressphasen wichtig ist. 

Wie hoch ist hochdosiertes B12?

stärkste Wirkdosis: 1.000 Mikrogramm. wirksame Aufnahme in den Körper. geprüfte Wirksamkeit und Verträglichkeit. einfache Einnahme, nur einmal täglich.

Kann eine Überdosierung von Vitamin-B12 Polyneuropathie verursachen?

Sowohl der Mangel an Vitamin B12 als auch eine Überdosierung mit zugeführtem Vitamin B12 kann Polyneuropathie verursachen. Deshalb sollte man bei Nervenschädigungen keinesfalls prophylaktisch dieses Vitamin einnehmen.

Welche Symptome treten bei zu viel Vitamin-B12 auf?

Eine Überdosierung von Vitamin B12 ist selten, da Überschüsse meist ausgeschieden werden, aber Symptome können bei sehr hohen Dosen oder Infusionen auftreten: Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Durchfall, Hautausschläge, Juckreiz und in seltenen Fällen sogar ein allergischer Schock bei Spritzen. Bei bestimmten Vorerkrankungen (z.B. Leberprobleme) kann der Körper B12 schlechter abbauen, und es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs bei Rauchern durch extrem hohe Dosen.
 

Welche Medikamente vertragen sich nicht mit Vitamin-B12?

Dazu zählen vor allem:

  • Protonenpumpenhemmer als sogenannte Magensäureblocker wie Omeprazol und Histamin-H2-Antagonisten, beispielsweise Cimetidin – beides Arzneimittel, welche die Bildung von Magensäure verringern.
  • Metformin, ein Antidiabetikum zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2.

Hat Vitamin-B12 Einfluss auf den Blutdruck?

Darüber hinaus kann eine Unterversorgung mit Folsäure niedrigen Blutdruck mit beeinflussen. Daher ist es wichtig, bei niedrigem Blutdruck auf eine gute Versorgung mit Vitamin B12 und Folsäure zu achten.

Woher kommt der Vitamin B12 Überschuss?

Ein zu hoher Vitamin-B12-Wert (Hypercobalaminämie) wird oft durch hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel oder Injektionen verursacht, aber auch durch ernste Erkrankungen wie Leberleiden (Hepatitis, Tumore), bestimmte Blutkrankheiten (Leukämie, Myelofibrose) oder Nierenfunktionsstörungen, da diese die Ausscheidung beeinträchtigen können. Entzündliche Prozesse und einige Krebsarten können ebenfalls zu erhöhten Werten führen, da die Leber, als Hauptspeicherort, das B12 freisetzt.
 

Ab wann ist Vitamin B zu viel?

Bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist es wichtig, die Dosis nicht zu überschreiten. Eine tägliche Einnahme von 200 mg oder mehr Vitamin B6 kann zu einem Gefühlsverlust in Armen und Beinen führen, der als periphere Neuropathie bekannt ist . Dieser Zustand bessert sich in der Regel, sobald die Einnahme der Präparate beendet wird.

Was kann Vitamin B12 erhöhen?

Gute Vitamin-B12-Lieferanten sind unter anderem Fleisch (insbesondere Rind, Schwein, Leber und andere Innereien), Eier, angereicherte Getreideprodukte, Milch, Muscheln, Austern, Lachs und Thunfisch.

Wer sollte B12 nicht nehmen?

Vitamin B12 sollte man nicht ohne Grund überdosieren, besonders bei Rauchern (kann Lungenkrebsrisiko erhöhen), bei Akne (kann Symptome verschlimmern) und wenn man bestimmte Medikamente (wie Metformin, Säureblocker) nimmt, da dies zu Wechselwirkungen oder Aufnahmestörungen führen kann. Auch bei Vorerkrankungen wie Nieren- oder Leberproblemen sowie sehr hohen Dosen ist Vorsicht geboten, da allergische Reaktionen (Ekzeme, Nesselsucht) oder Schockzustände selten auftreten können. 

Wie lange sollte eine Vitamin B12 Kur dauern?

Eine Vitamin-B12-Kur dauert individuell unterschiedlich, oft mehrere Wochen bis Monate, je nach Schwere des Mangels, kann aber mit Ärzte-Kuren (z. B. 8 Spritzen in 4 Wochen) schneller wirken, um die Speicher zu füllen, während Tabletten 3 bis 6 Monate zur Auffüllung brauchen können, bis der Spiegel stabil ist; bei Mangelerscheinungen sind schnelle Erfolge spürbar, aber eine langfristige Einnahme (auch lebenslang bei Autoimmunerkrankungen) kann nötig sein, was immer ärztlich abgeklärt werden sollte. 

Sind 100 Mikrogramm Vitamin B12 zu viel?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat aufgrund mangelnder Hinweise auf gesundheitsschädliche Wirkungen bei Überdosierungen eine Höchstmenge von 100 μg/Tag für Vitamin B12-Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. Das entspricht etwa dem 20-Fachen der über die Nahrung konsumierten Menge.