Kann man 60.000 Euro überweisen?

Ja, 60.000 € können überwiesen werden, aber es gibt wichtige Regeln: Für Inlands-SEPA-Überweisungen gibt es oft Tageslimits (z.B. 20.000 €) oder Sie müssen das Limit online erhöhen, während Echtzeit-Überweisungen bis 100.000 € pro Transaktion möglich sind und Auslandsüberweisungen ab 50.000 € meldepflichtig nach dem Geldwäschegesetz (AWV) sind, was Sie bei der Bundesbank melden müssen, um rechtliche Probleme zu vermeiden.

Kann ich 60.000 Euro überweisen?

Grundsätzlich gibt es in Deutschland keine Grenzen für SEPA-Überweisungen ins In- und Ausland. Das heißt, dass sie jeden beliebigen Betrag überweisen können.

Wie hoch ist der Höchstbetrag für Überweisungen?

Sie können meist sehr hohe Beträge überweisen, aber Ihre Bank legt individuelle Tageslimits fest (oft 2.000 bis 10.000 €), die Sie online anpassen können; für große Summen (z. B. über 10.000 €) greift das Geldwäschegesetz mit Meldepflichten für die Bank, und für Auslandszahlungen gibt es ebenfalls spezielle Regeln.
 

Wie viel Geld darf man privat überweisen?

Es gibt grundsätzlich keine Grenze, ab der Sie bei Überweisungen innerhalb von Deutschland das Finanzamt einbeziehen müssten. Allerdings werden Sie ab dem 01.01.2025 bei Überweisungen ab 50.000 € AWV meldepflichtig. Die Bundesbank bestätigt diese Schwellen in ihrer FAQ zur AWV-Meldung (Stand 09.2025).

Wie viel Geld darf ich auf ein fremdes Konto überweisen?

Sie können theoretisch so viel überweisen, wie Ihr Guthaben zulässt, aber Banken setzen oft Limits (z. B. 10.000 €), die Sie meist online anpassen können (oft bis 500.000 €) oder für höhere Beträge müssen Sie Ihre Bank kontaktieren; bei Auslandsüberweisungen ab 12.500 € besteht zudem eine Meldepflicht bei der Deutschen Bundesbank (AWV-Meldepflicht). 

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Wie überweist man große Beträge?

Sie können die Höhe sowohl vor Ort in der Filiale als auch am Telefon für eine einmalige größere Überweisung durch eine Beraterin oder einen Berater anpassen lassen. Für das regelmäßige Überweisen größerer Beträge ist es ebenfalls möglich, Ihr Tageslimit zu verändern.

Wie viel Geld darf ich meinem Freund überweisen?

Sie dürfen einem Freund theoretisch unbegrenzt Geld überweisen, aber es gibt praktische Banklimits (oft 10.000 €/Tag) und ab 10.000 €/Transaktion müssen Sie der Bank den Zweck belegen (Geldwäschegesetz), während bei hohen Schenkungen an Freunde (Steuerklasse III) ein Freibetrag von 20.000 € pro 10 Jahre gilt, bevor Schenkungssteuer anfällt. 

Kann ich 30.000 Euro überweisen?

Ein einziger vergessener Anruf kann bis zu 30.000 Euro kosten. Grund dafür ist die Meldepflicht für die Außenwirtschaftsverordnung (AWV). Während Überweisungen innerhalb Deutschlands völlig unkompliziert sind – selbst bei Summen über 10.000 Euro – gelten für Auslandsüberweisungen strenge Meldepflichten.

Wie hoch ist eine Überweisung ohne Nachweis?

Bei Bargeld-Einzahlungen über 10.000 Euro müssen Banken und Sparkassen von Kunden einen sogenannten Herkunftsnachweis verlangen.

Was passiert, wenn man 10.000 € überwiesen bekommt?

Wenn Sie 10.000 € überwiesen bekommen, passiert normalerweise nicht viel Spektakuläres, aber die Bank muss die Transaktion prüfen, und Sie sollten idealerweise wissen, woher das Geld kommt, da bei größeren Summen die Geldwäscheprävention greift, insbesondere bei Bargeld. Bei Überweisungen über 10.000 € muss die Bank die Herkunft der Mittel prüfen, und bei Barzahlungen oder -einzahlungen über 10.000 € besteht sogar eine gesetzliche Nachweispflicht (Herkunftsnachweis) für Sie als Kunde, um Geldwäsche zu verhindern, was bei einer Überweisung meist schon im Vorfeld geklärt ist. 

Werden hohe Überweisungen dem Finanzamt gemeldet?

Erscheint die Geldtransaktion verdächtig oder wird ein ungewöhnlich hoher Betrag überwiesen, ist eine Meldung ans Finanzamt durch die Bank möglich. Das wird in der Praxis häufig durchgeführt, wenn der Empfänger auf einer Terrorismusliste steht oder Verdachtsmomente auf illegale Geschäfte bestehen.

Bei welcher Summe prüft das Finanzamt das Konto?

Das Finanzamt prüft Konten nicht pauschal ab bestimmten Summen, sondern kann jederzeit einen Kontenabruf starten, wenn es begründete Zweifel an der Steuerpflicht oder der Richtigkeit Ihrer Angaben gibt, beispielsweise bei fehlenden Angaben zu Einkommen oder bei Verdacht auf Steuerhinterziehung; es gibt keine feste "magische" Summe, aber die Banken melden Bar-Einzahlungen über 10.000 € wegen Geldwäscheprävention, und bei größeren Auslandstransaktionen kann die AWV-Meldepflicht (ab 12.500 €) relevant werden. 

Wie hoch ist das Limit für große Überweisungen bei der ING?

Ab sofort können Sie für jedes Ihrer Konten ein individuelles Überweisungslimit festlegen. Ihr Standard-Überweisungslimit beträgt 2.000 Euro pro Tag. Dieses Limit können Sie ganz einfach im Online-Banking oder in der App einsehen und jederzeit anpassen – sowohl für Überweisungen im Online-Banking als auch in der App.

Kann ich einfach 50.000 Euro überweisen?

Höchstgrenzen bei Überweisungen verstehen und umgehen

Überweisungen im Onlinebanking sind oft auf 2.000 bis 10.000 Euro pro Tag begrenzt, während bei Auslandsüberweisungen ab 50.000 Euro eine AWV-Meldepflicht besteht. Dies erschwert den Prozess zusätzlich.

Wie hoch darf die Summe bei einer Überweisung sein?

Sie können meist sehr hohe Beträge überweisen, aber Ihre Bank legt individuelle Tageslimits fest (oft 2.000 bis 10.000 €), die Sie online anpassen können; für große Summen (z. B. über 10.000 €) greift das Geldwäschegesetz mit Meldepflichten für die Bank, und für Auslandszahlungen gibt es ebenfalls spezielle Regeln.
 

Welcher Überweisungsbetrag ist meldepflichtig?

Sie betrifft Unternehmen und Privatpersonen. Bedingungen: Die Meldung ist bei Überweisungen, Barzahlungen, Kredit- und Debitkartentransaktionen ins oder aus dem Ausland erforderlich. Die Meldegrenze wurde 2025 von 12.500 € auf 50.000 € angehoben.

Welche Überweisungen müssen gemeldet werden?

Für internationale Zahlungen von und nach Deutschland über 12.500 EUR schreibt die Außenwirtschaftsverordnung (AWV) eine Meldepflicht vor.

Welche Zahlungen müssen gemeldet werden?

Zahlungen müssen gemeldet werden, wenn sie grenzüberschreitend sind und einen Wert von über 50.000 Euro (oder den Gegenwert in Fremdwährung) erreichen oder übersteigen, unabhängig davon, ob Sie Geld senden oder empfangen; dies gilt für Überweisungen, Kartenzahlungen, Schecks und Barzahlungen und muss an die Deutsche Bundesbank gemeldet werden (AWV-Meldepflicht). Die Meldung muss bis zum 7. Kalendertag des Folgemonats erfolgen und betrifft sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen.
 

Wie hoch darf eine Überweisung bei der Sparkasse sein?

Das Überweisungslimit bei der Sparkasse ist meist ein Online-Tageslimit, das standardmäßig bei 3.000 € bis 5.000 € liegt, aber individuell im Online-Banking oder in der App erhöht werden kann, oft temporär auf bis zu 20.000 € oder sogar 50.000 €, abhängig von Ihrer Sparkasse. Die Anpassung erfolgt oft spontan über die Service-Funktionen nach Sicherheitsabfrage mit der Sparkassen-Card (Debitkarte), für höhere oder dauerhafte Anpassungen ist ein schriftlicher Antrag oder ein Gespräch mit Ihrem Berater nötig. 

Kann ich 100.000 Euro überweisen?

Das bisher geltende gesetzliche Limit von 100.000 Euro pro Echtzeitüberweisung entfällt. Stattdessen können Sie künftig innerhalb Ihres OnlineBankings ein individuelles Limit für Ihre Echtzeitüberweisungen festlegen und verwalten. Für Sie bedeutet das: Bis zum 04.10.2025 gilt weiterhin das Limit von 100.000 Euro.

Wie viel darf man privat überweisen?

Sobald eine Überweisung die Summe von 10.000 € überschreitet, muss Ihre Bank Ihnen ein entsprechendes Formular gemäß den Vorgaben des Geldwäschegesetzes zukommen lassen. Dieses füllen Sie mit Ihren persönlichen Daten und Informationen über die Transaktion aus und senden es zurück.

Wie kann ich große Summen überweisen?

Prüfe die Limits deiner Bank, oder überweise in einer Filiale vor Ort. Es kann sein, dass es bei deiner Bank ein Limit gibt für den Betrag, den du am Tag oder pro Überweisung senden kannst. Diese Limits können sich unterscheiden je nachdem, ob du per Onlinebanking, am Telefon oder in einer Filiale vor Ort überweist.

Kann ich meiner Tochter 50000 Euro überweisen?

Kann ich meinem Kind 50.000 Euro überweisen, ohne Steuern zu zahlen? Ja, Eltern können ihren Kindern bis zu 400.000 Euro alle zehn Jahre steuerfrei schenken.

Werden große Überweisungen gemeldet?

Nein, Bargeldmitnahmen sind laut Außenwirtschaftsverordnung nicht meldepflichtig.

Wie viel Geld kann man jemandem steuerfrei überweisen?

Die persönlichen Freibeträge für Schenkungen liegen gemäß § 16 ErbStG bei 500.000 Euro für Ehegatten, 400.000 Euro für Kinder und Stiefkinder, 200.000 Euro für Enkel und 20.000 Euro für alle übrigen Beschenkten. Verschiedene Schenkungen werden zusammengerechnet, soweit sie innerhalb von 10 Jahren vorgenommen wurden.