Hodenkrebs äußert sich oft durch schmerzlose Veränderungen wie einen Knoten oder eine Verhärtung in einem Hoden, eine Größenveränderung, ein Schwere- oder Ziehgefühl im Hoden oder in der Leiste, oder eine Flüssigkeitsansammlung im Hodensack. Auch Brustvergrößerung oder -schmerzen können ein Symptom sein. Da frühe Symptome oft diskret sind, ist eine regelmäßige Selbstuntersuchung wichtig.
Wie lange lebt man mit Hodenkrebs?
Die Überlebenschancen bei Hodenkrebs sind sehr gut, oft über 95 %, besonders bei früher Diagnose. Auch in fortgeschrittenen Stadien liegen die Heilungschancen bei etwa 80-90 %, mit spezifischen 5-Jahres-Überlebensraten, die je nach Tumorart (Seminom vs. Nicht-Seminom) und Metastasierung variieren, aber insgesamt hoch sind (z.B. 97 % insgesamt 2016). Regelmäßige Selbstuntersuchungen sind entscheidend, da der Krebs junge Männer betrifft und schnell wächst, aber auch gut behandelbar ist.
Wo tut es weh bei Hodenkrebs?
Hodenkrebs zeigt sich oft durch eine schmerzlose Verhärtung im Hodensack. Weitere Symptome sind Größenzunahme, Schweregefühl und Schmerzen im betroffenen Hosen sowie Brustwachstum und Beschwerden durch Metastasen wie Husten oder Knochenschmerzen.
Was kann mit Hodenkrebs verwechselt werden?
Auffällige Veränderungen
Des Weiteren kann ein Schweregefühl oder ein Ziehen im Hodenbereich vorkommen. Auch eine Schwellung des Hodensacks ist möglich. Die Nebenhoden können leicht mit Auffälligkeiten verwechselt werden. Sie liegen wie eine Mütze oben auf den Hoden und an der Außenseite.
Wie erkennt man Hodenkrebs selber?
Darauf ist zu achten: Eine einseitige schmerzlose Vergrößerung oder Verhärtung des Hodens oder ein kleiner, harter schmerzloser Knoten auf dem Hoden können Auffälligkeiten sein. Ebenso kann ein Schweregefühl, Druckempfindlichkeit oder ein Ziehen im Hodenbereich ein Warnhinweis sein.
Hodenkrebs: Selbstcheck, Diagnostik, Therapie, Heilungschancen
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Was sind die ersten Anzeichen bei Hodenkrebs?
Anzeichen für Hodenkrebs: Ein typisches Anzeichen für Hodenkrebs ist eine schmerzlose Schwellung innerhalb des Hodensacks. Betroffene Männer ertasten diese meist selbst. Auch eine Größenzunahme des Hodens, ein Schweregefühl und ziehende Schmerzen im Bereich des Hodens können auf einen Hodentumor hinweisen.
Wo ist der Knubbel bei Hodenkrebs?
Ein Hodenkrebsknoten fühlt sich oft wie ein harter, schmerzloser Knoten oder eine Verhärtung direkt im Hoden an, der sich anders als die normale, weichere Hodentextur anfühlt, häufig begleitet von einem Schwere- oder Druckgefühl im Hodensack oder Unterbauch. Wichtig ist: Jede neue Verhärtung, Schwellung oder ein Ziehen im Hoden, das nicht verschwindet, sollte sofort von einem Urologen abgeklärt werden – auch wenn es schmerzlos ist.
Wie ist der Sperma bei Hodenkrebs?
„Bis zu 24 Prozent der Männer mit Hodenkrebs haben bei der Diagnose keine Spermien in ihrem Ejakulat, und die Behandlung kann die Spermienproduktion weiter beeinträchtigen, sagt Erstautorin Jemma Moody von der Andrologie-Abteilung am Guy's Hospital in London/Großbritannien.
Wie kann ich Hodenkrebs ausschließen?
Eine Ultraschalluntersuchung des Hodens und der Bauchorgane ermöglicht es dem behandelnden Arzt, einen Tumor bildlich darzustellen. Eine Gewebeprobe (Biopsie) kann einen Hodenkrebs eindeutig bestätigen oder ausschließen.
Wie merkt ein Mann, dass er Prostatakrebs hat?
Schwacher oder unterbrochener Harnfluss. Schmerzhafte Ejakulation. Blut im Urin oder in der Samenflüssigkeit. Starke Schmerzen im unteren Rückenbereich (Kreuzgegend), in Becken, Hüften oder Oberschenkeln (Ischiasschmerzen)
Wie schlimm ist Hodenkrebs, wenn er nicht behandelt wird?
Wenn Hodenkrebs nicht behandelt wird, breitet er sich aus, streut im Körper Tochtergeschwülste und führt früher oder später zum Tod. Wird Hodenkrebs behandelt, ist die Prognose jedoch sehr gut, auch im fortgeschrittenen Stadium.
Was sind die Warnzeichen für Hodenschmerzen?
Warnzeichen. Folgende Befunde geben Anlass zu besonderer Besorgnis: Plötzlicher Schmerzbeginn; extreme Druckempfindlichkeit; und ein hochsitzender, horizontal verlagerter Hoden (Hodentorsion). Nicht reponierbare Raumforderung in der Leiste oder im Hodensack mit starken Schmerzen, Erbrechen und Verstopfung (inkarzerierter Leistenbruch).
Wie schnell entwickelt sich Hodenkrebs?
Hodentumore können sehr schnell wachsen, die Krebszellen verdoppeln sich alle 2 bis 4 Wochen. Zu gewinnen gibt es die volle Lebenswartung, da sich das therapeutische Vorgehen international seit 20 Jahren erprobt, bewährt und wissenschaftlich überprüft hat.
Kann Hodenkrebs von alleine heilen?
Männer mit Hodenkrebs haben sehr gute Chancen auf Heilung. Selbst in fortgeschrittenen Stadien sind die Chancen gut, geheilt zu werden. Vergleicht man die beiden unterschiedlichen Tumorarten, sind die Heilungschancen bei einem Seminom günstiger als bei einem Nicht-Seminom.
Wie stellt ein Urologe Hodenkrebs fest?
Diagnose Hodenkrebs:
Neben dem Abtasten durch den Urologen gehört auch eine Untersuchung mit Ultraschall zur Diagnostik des Hodentumors. Im Blut können sich darüber hinaus sog. „Tumormarker“ bestimmen lassen, welche den Verdacht Hodenkrebs während der Diagnose unterstützen, jedoch nicht alleine beweisen können.
Ist Müdigkeit ein Symptom von Hodenkrebs?
Symptome und Alarmsignale von Hodenkrebs
Auch ein anhaltendes Ziehen oder Spannungsgefühl im Hoden sowie im Leistenbereich kann ein Anzeichen von Hodenkrebs sein. Es können auch typische Begleitsymptome auftreten wie Müdigkeit, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust oder Rückenschmerzen.
Wie fängt Hodenkrebs an?
Erster Hinweis auf Hodenkrebs ist in den meisten Fällen eine einseitige schmerzlose Anschwellung oder Verhärtung des Hodens. Begleitend kann eine Ansammlung von wässriger Flüssigkeit um den Hoden, eine Hydrozele, auftreten.
Kann man Hodenkrebs im Blutbild sehen?
Urologen am USZ können durch Nachweis von Mikro-RNA im Blut Hodenkrebs-Rezidive frühzeitig und verlässlich erkennen. Auch die oft langwierige Erstdiagnose wird damit einfacher und weniger belastend. Etwa 400 Männer erhalten pro Jahr in der Schweiz die Diagnose Hodenkrebs.
Welche Auswirkungen hat Hodenkrebs auf die Sexualität?
Die Entfernung eines Hodens hat weder Auswirkungen auf die Sexualität, die Potenz noch auf die Zeugungsfähigkeit. Chemotherapie und auch die Bestrahlung können allerdings die Samenreifung vorübergehend oder dauerhaft beeinträchtigen, wobei das Ausmaß der Schädigung von Dauer und Intensität der Behandlung abhängt.
Ist eine Chemotherapie bei Hodenkrebs notwendig?
Eine Chemotherapie wird bei Hodenkrebs in der Regel dann eingesetzt, wenn sich die Erkrankung im Körper ausgebreitet hat. Oft ist eine Kombination von Operation, Bestrahlung und/oder Chemotherapie notwendig. Die meisten Patienten mit Hodenkrebs können dauerhaft von ihrer Erkrankung geheilt werden.
Ist man mit Hodenkrebs noch fruchtbar?
Ist nur ein Eierstock vom Krebs betroffen, ist es möglich, den gesunden sowie die Gebärmutter zu erhalten, so dass eine spätere Schwangerschaft nicht ausgeschlossen ist. Erkrankt ein Mann an Hodenkrebs, ist er weiterhin fortpflanzungsfähig, sofern nur ein Hoden entfernt werden muss.
Wie fühlt sich ein Knoten am Hoden an?
In den meisten Fällen spürt man nur im oberen Bereich des Hodensacks einen kleinen Knoten über dem Hoden. Zuweilen ist der Knoten empfindlich und sorgt für anhaltende Beschwerden. Der Knoten lässt sich beim Abtasten des Hodensacks leicht vom Hoden unterscheiden.
Ist Hodenkrebs gut oder bösartig?
Hodenkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung beim Mann, die im Hoden entsteht. In der Regel gehen Hodentumoren von den Keimzellen des Hodens aus – also den Zellen, die die Samenzellen (Spermien) bilden. Ärzte sprechen bei Hodenkrebs auch von Keimzelltumoren.
Welcher Arzt behandelt Hoden?
Bei Veränderungen an den Hoden sollte ohne Aufschub unbedingt ein Urologe aufgesucht werden. Mit einer Tast- und Ultraschalluntersuchung sowie einer Blutuntersuchung kann der Urologe/die Urologin einen Verdacht auf einen Hodentumor abklären.
Wie fühlt sich eine Zyste im Hodensack an?
Was sind die Symptome einer Spermatozele? Typischerweise fällt eine Spermatozele als langsam zunehmende Schwellung des Hodensacks auf, die bei entsprechender Größe als störend empfunden wird. Schmerzen bestehen in der Regel nicht. Jedoch beschreiben Patienten oft ein Ziehen oder Druckgefühl in diesem Bereich.
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