Welcher Arzt checkt die Nieren?

Für Nierenuntersuchungen sind hauptsächlich der Nephrologe (Facharzt für Nierenerkrankungen, ein Internist) und der Urologe (Facharzt für Harnwege und männliche Geschlechtsorgane, oft auch Nierenoperationen) zuständig; oft überweist der Hausarzt, der eine Nierenfunktionsstörung zuerst entdeckt, zu einem dieser Spezialisten für eine weiterführende Diagnose und Behandlung.

Kann der Hausarzt die Nieren untersuchen?

Die Hausärztin oder der Hausarzt ist die erste Ansprechperson, wenn man seine Nierenwerte testen lassen möchte. Ein solcher Check ist besonders für Menschen mit Diabetes oder Herz-Kreislauf-Krankheiten sinnvoll, da beide das Risiko einer Nierenerkrankung erhöhen.

Wie kann man testen, ob die Nieren in Ordnung sind?

Ein Urinschnelltest mit einem Teststreifen erlaubt dem Arzt eine erste Einschätzung einer Nierenerkrankung. Die Teststreifen messen den Eiweißgehalt und die Blutzellen im Urin. Ist das Testergebnis auffällig, muss der Urin auf Art und Menge dieser Eiweiße und Zellen weiter getestet werden.

Welche Arzt ist für Nieren zuständig?

Bei Nierenproblemen sind der Nephrologe (Facharzt für Nierenerkrankungen, Teil der Inneren Medizin) und der Urologe (Facharzt für Harnwege und Nierenchirurgie) die richtigen Ansprechpartner; oft überweist der Hausarzt bei ersten Verdachtsmomenten an einen dieser Spezialisten, um die genaue Ursache zu klären und die passende Therapie zu finden, etwa bei Diabetes, Bluthochdruck oder Steinen.
 

Welcher Arzt schaut Nieren an?

Sollte sich der erste Verdacht verfestigen, suchen Sie einen Nephrologen auf. Dabei handelt es sich um einen Facharzt, der auf Erkrankungen der Nieren spezialisiert ist.

Nierenschwäche: 5 Anzeichen, dass Deine Nieren nicht richtig funktionieren | Typische Symptome

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Ist der Urologe auch für die Niere zuständig?

Während sich Nephrologen vor allem mit der Diagnose und konservativen Therapie des Nierenversagens beschäftigen, sind Urologen für den Bereich der ableitenden Harnwege zuständig.

Kann ein Urologe eine Niere behandeln?

Urologen behandeln Probleme mit Ihren: Nieren . Harnleitern – den Röhren, die Ihre Nieren mit Ihrer Blase verbinden. Blase.

Wie merkt man, dass mit den Nieren etwas nicht stimmt?

Nierenprobleme zeigen sich oft schleichend durch Müdigkeit, Ödeme (Wassereinlagerungen), Bluthochdruck, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Juckreiz und Veränderungen beim Wasserlassen (häufiger/seltener, Blut im Urin). Typische Frühwarnzeichen sind auch unerklärliche Gewichtszunahme, Kurzatmigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Wichtig ist, bei solchen Symptomen frühzeitig einen Arzt aufzusuchen, da Nierenerkrankungen oft erst spät bemerkt werden.
 

Sind Nephrologe und Neurologe dasselbe?

Die Neurologie befasst sich mit Erkrankungen des Nervensystems, einschließlich Gehirn, Rückenmark, Nerven und Muskeln. Die Nephrologie hingegen konzentriert sich auf Nierenerkrankungen wie chronische Nierenerkrankungen, Nierensteine ​​und Bluthochdruck.

Wann zum Urologen, wann zum Nephrologen?

Ein weiterer Unterschied: Während sich Mediziner*innen mit der Facharztausbildung Nephrologie vornehmlich mit Erkrankungen und Funktionsstörungen der Niere beschäftigen, stehen für Urolog*innen die Harnwege und männlichen Geschlechtsorgane im Vordergrund. Die Nieren behandeln Urolog*innen bei Nierensteinen und Tumoren.

Wo tut es weh, wenn man Probleme mit der Niere hat?

Nierenschmerzen / Flankenschmerzen

Die Nieren befinden sich beiderseits der Wirbelsäule etwa in Höhe der unteren Rippen. Treten Schmerzen durch Erkrankungen der Niere auf, werden diese vom Patienten meistens in den unteren Rippenbereich oder in den Rücken- bzw. Seitenbereich des Bauches lokalisiert.

Kann man Nierenprobleme im Blutbild sehen?

Ja, Nierenprobleme lassen sich sehr gut durch Blutuntersuchungen feststellen, indem man bestimmte Werte wie Kreatinin, Harnstoff und oft auch Cystatin C misst, die bei eingeschränkter Nierenfunktion ansteigen, weil die Nieren diese Abfallprodukte nicht mehr ausreichend filtern. Auch die Bestimmung der glomerulären Filtrationsrate (GFR) gibt Aufschluss darüber, wie gut die Nieren arbeiten. Diese Bluttests sind wichtig, da Nierenschäden oft erst spät Symptome zeigen.
 

Wie läuft eine Nierenuntersuchung ab?

Die Untersuchung erfolgt an der Gammakamera über etwa 45 Minuten. Wird eine Harnabflussstörung vermutet, wird zusätzlich ein harntreibendes Medikament gegeben. Bei besonderen Befundkonstellationen können ergänzende Aufnahmen notwendig sein, z.B. nach dem Wasserlassen oder nach einem gewissen Zeitintervall.

Wie kann ich meine Nieren zu Hause testen?

Ein Urinteststreifen kann auch den Albuminspiegel im Urin messen . Dazu wird ein farbcodierter Streifen oder ein Teststreifen in eine Urinprobe getaucht. Verfärbt sich der Streifen oder der Teststreifen, kann dies auf Albumin im Urin und möglicherweise auf eine Nierenerkrankung hinweisen.

Wie kann ein Arzt die Nieren kontrollieren?

Für die Nierenuntersuchungen reicht dem Arzt oft schon eine Blut- oder Urinprobe. Der Experte kann beispielsweise an der Konzentration sogenannter harnpflichtiger Stoffe im Blut beurteilen, ob eine Schädigung der Niere vorliegt.

Welche Medikamente können die Nieren schädigen?

Die folgenden Medikamente können sich negativ auf die Nierengesundheit auswirken:

  • Analgetika (Schmerzmittel)
  • Antibiotika (Medikamente bei bakterieller Infektion)
  • Antihypertensiva (Blutdruckmittel)
  • Antirheumatika (Schmerz- und entzündungshemmende Präparate)
  • Antivirale Substanzen (Arzneimittel bei Virusinfektion)

Wann sollte man einen Nephrologen aufsuchen?

Bei Anzeichen einer Nierenerkrankung sollten Sie einen Nephrologen aufsuchen. Zu diesen Symptomen gehören unter anderem: Veränderungen des Urins: Veränderungen Ihrer Harngewohnheiten oder des Aussehens Ihres Urins können auf ein Nierenproblem hinweisen. Anzeichen hierfür können häufigeres oder selteneres Wasserlassen, schaumiger oder dunklerer Urin sein.

Welche Untersuchungen führt ein Nephrologe durch?

Neurologische Untersuchungsmethoden im Überblick

  • Dopplersonographie (Doppler) ...
  • Elektroenzephalographie. ...
  • Elektromyographie. ...
  • Elektroneurographie. ...
  • Evozierte Potenziale. ...
  • Facialiserregbarkeitstest (FET) ...
  • Farb-Duplex-Ultraschall. ...
  • Lumbalpunktion (LP)

Welche 6 Warnsignale gibt es für ein Nierenversagen?

Sechs wichtige Warnsignale für die Nieren sind: Schwellungen (Ödeme) an Beinen, Gesicht, Händen, veränderter Urin (weniger, mehr, schaumig), Müdigkeit/Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit/Übelkeit, Juckreiz und Kurzatmigkeit, oft durch Wassereinlagerungen verursacht. Diese unspezifischen Zeichen können auf eine beginnende Niereninsuffizienz hinweisen, weshalb eine ärztliche Abklärung wichtig ist.
 

Welche Anzeichen deuten auf schlechte Nierenwerte hin?

Anzeichen für Nierenprobleme können Bluthochdruck, Schwellungen oder veränderter Urin sein. Erhöhte Kreatinin- und Harnstoffwerte deuten auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hin, während eine niedrige GFR ebenfalls ein Hinweis für eine chronische Nierenschwäche sein kann.

Wie sieht der Urin aus, wenn man nierenkrank ist?

Geringe Urinmengen (weniger als ein halber Liter pro Tag – normal sind etwa eineinhalb Liter pro Tag) Manchmal rot gefärbter Urin (durch Abbauprodukte des roten Blutfarbstoffes) Schäumender Urin beim Wasserlassen (Hinweis auf Eiweiß im Urin)

Welcher Arzt kümmert sich um Nierenprobleme?

Bei Nierenproblemen sind der Nephrologe (Facharzt für Nierenerkrankungen, Teil der Inneren Medizin) und der Urologe (Facharzt für Harnwege und Nierenchirurgie) die richtigen Ansprechpartner; oft überweist der Hausarzt bei ersten Verdachtsmomenten an einen dieser Spezialisten, um die genaue Ursache zu klären und die passende Therapie zu finden, etwa bei Diabetes, Bluthochdruck oder Steinen.
 

Wie untersucht der Urologe die Niere?

Zur Untersuchung der Nieren und der harnableitenden Wege eignen sich sowohl die Sonographie (Ultraschall), als auch die Computertomographie und die Magnetresonanztomographie. Bei einigen auf die Harnwege bezogenen Fragestellungen werden zudem Durchleuchtungsuntersuchungen durchgeführt.

Wann sollte man zu einem Urologe gehen?

Man sollte generell ab 45 Jahren zur urologischen Krebsvorsorge gehen, bei familiärer Vorbelastung (Vater, Bruder, Onkel) schon ab 40 Jahren. Unabhängig vom Alter ist ein Besuch ratsam bei konkreten Beschwerden wie häufigem Harndrang, Schmerzen, Erektionsstörungen, Infektionen oder Veränderungen im Genitalbereich.