Was passiert, wenn man keine Konfirmation macht?

Wenn man keine Konfirmation macht, passiert im Grunde nicht "Schlimmes", aber es kann die Teilnahme an bestimmten kirchlichen Ämtern und Feiern beeinflussen; man bleibt Kirchenmitglied (wenn getauft), kann aber keine kirchlichen Ämter wie Taufpate übernehmen, falls man nicht getauft ist, und kirchliche Feste wie eine Trauung können eingeschränkt sein, da die Konfirmation eine Bestätigung des Glaubens ist, während die Taufe die Voraussetzung für die Kirchenmitgliedschaft ist, wie die evangelische Kirchengemeinde Villingen und Sinn und Segen betonen. Alternativen sind die Jugendweihe oder einfach das Verlassen der Kirche, was aber nicht zwingend ist, da die Konfirmation eine freiwillige Entscheidung ist, so die Förde Sparkasse und Sinn und Segen.

Ist es eine Sünde, sich nicht konfirmieren zu lassen?

Die Konfirmation jedoch absichtlich zu vernachlässigen und sie als unnötig oder unwichtig abzutun, ist eine Sünde .

Was ist die Alternative zur Konfirmation?

Mit der Jugendweihe oder auch Jugendfeier feiern junge Menschen im Alter von 13 bis 15 Jahren ihren Übertritt ins Erwachsenenleben. Ähnlich wie die Konfirmation in der evangelischen Kirche oder die Firmung in der römisch-katholischen Kirche findet auch die Jugendweihe im festlichen Rahmen in den Frühjahrsmonaten statt.

Ist eine Konfirmation wichtig?

Mit der Konfirmation erhalten junge und mündige Menschen volle Mitgliedsrechte innerhalb der evangelischen Kirche: Sie dürfen Patinnen und Paten werden. In vielen Kirchengemeinden erhalten sie bereits ab dem Alter von 14 Jahren mit der Konfirmation das Recht zur Wahl des Kirchenvorstands.

Welche Vorteile bietet die Konfirmation?

Die Konfirmation vertieft unser Taufleben , das uns dazu beruft, missionarische Zeugen Jesu Christi in unseren Familien, unserer Nachbarschaft, der Gesellschaft und der ganzen Welt zu sein. Durch die Konfirmation wird unsere persönliche Beziehung zu Christus gestärkt.

Konfirmation - Warum?

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Was bringt einem Konfirmation?

Sie ist die persönliche Bestätigung der Taufe und somit das bewusste Ja zum christlichen Glauben und zur Kirchenzugehörigkeit. Sie bildet den Abschluss des kirchlichen Unterrichtes mit »Lehrbefragung« bzw. Katechismusprüfung. Sie ist die Zulassung zum Abendmahl.

Kann man ohne Konfirmation Patin werden?

Wollen die Eltern aber auch gute Freunde oder Familienmitglieder zum Patenonkel bzw. zur Patentante erklären, die nicht gläubig sind oder keine Konfirmation oder Firmung gefeiert haben, so können sie Taufzeugen oder stille Paten für ihr Kind benennen.

Was passiert ohne Konfirmation?

Es ist ohne Probleme möglich, auch ohne Konfirmation kirchlich zu heiraten. Für eine evangelische Hochzeit muss wenigstens eine*r der beiden Eheleute getauft und Mitglied der evangelischen Kirche sein. Beim Patenamt ist es schwieriger, dieses setzt in der Tat die Konfirmation voraus.

Kann man Konfirmation ablehnen?

Generell ist es durchaus möglich, dass ein Pfarrer, eine Pfarrerin es ablehnen, Ihre Tochter zu konfirmieren, wenn sie nicht regelmäßig am Konfirmandenunterricht teilnimmt. Andererseits gibt es freilich einen Ermessensspielraum, was eine "regelmäßige Teilnahme" angeht.

Steht in der Bibel, dass man sich konfirmieren lassen soll?

Das Sakrament der Firmung findet sich in Bibelstellen wie Apostelgeschichte 8,14–17, 9,17, 19,6 und Hebräer 6,2 , die von einer Handauflegung zum Zweck der Spendung des Heiligen Geistes sprechen.

Müssen Christen die Konfirmation durchführen?

Die Konfirmation ist für Lutheraner, Anglikaner und andere traditionelle protestantische Konfessionen Voraussetzung für die volle Mitgliedschaft in der jeweiligen Kirche ; die Bündnistheologie der reformierten Kirchen betrachtet getaufte Säuglinge als Mitglieder der Kirche, während die Konfirmation oder das „Glaubensbekenntnis“ für den Eintritt in die Gemeinde des Herrn erforderlich ist.

Was kann man statt Jugendweihe machen?

Immer öfter hört man in den vergangenen Jahren von sogenannten Lebenswendefeiern als kirchliches Angebot für nichtchristliche Jugendliche, die eine Alternative zur Jugendweihe suchen. Ihren Ursprung hatte die Feier im Bistum Erfurt und ist mittlerweile auch in anderen ostdeutschen Städten etabliert.

Wie hieß die Konfirmation in der DDR?

Seit 1955 gab es als Ritual des Bekenntnisses zur DDR und Alternative zur Konfirmation die Jugendweihe. Sie diente als Druckmittel gegen christliche Jugendliche. Die Kirchen hatten das Nachsehen.

Muss man für die Konfirmation in der Kirche bezahlen?

Was kostet es? Die Konfirmation selbst ist kostenlos, für die Urkunde kann jedoch eine geringe Gebühr anfallen . Fragen Sie Ihren Pfarrer nach Einzelheiten.

Warum bekommt man zur Konfirmation so viel Geld?

Die Konfirmation markiert den Übergang zum kirchlichen Erwachsenenalter. Dieses besondere Fest ist für die Jugendlichen oft auch wegen der Geldgeschenke wichtig. Obwohl Geld ein eher unpersönliches Geschenk ist, sind vor allem Geldgeschenke zur Konfirmation üblich, da der Umgang mit Geld zum Erwachsenwerden gehört.

Warum sollte man sich konfirmieren lassen?

Das Wort „Confirmatio“ bedeutet „Befestigung, Bekräftigung“. Während des festlichen Konfirmationsgottesdienstes bekennen die Jugendlichen als mündige Christ*innen ihren christlichen Glauben. Dadurch wird erneut deutlich, dass Gott „Ja“ zu ihnen sagt, sie so annimmt, wie sie sind – so wie es in der Taufe zugesagt wurde.

Welche Alternativen gibt es zur Konfirmation?

Bei der Jugendweihe begehen die Jugendlichen symbolisch den Übergang von der Kindheit zum Erwachsenwerden. Der Jugendliche wird damit in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen. Ähnlich wie bei der Konfirmation sind die Jugendlichen 13, 14 oder 15 Jahre alt, wenn die Jugendweihe begangen wird.

Was ist das Wichtigste bei der Konfirmation?

Ihr Konfirmationsspruch wird vorgelesen. Mit dem Auflegen der Hand segnet sie die Pfarrerin oder der Pfarrer. Diese Einsegnung ist der wichtigste Teil der Konfirmation. Oft werden im Anschluss die Taufkerzen der Konfirmandinnen und Konfirmanden entzündet.