Nein, BAföG ist grundsätzlich von den Eltern abhängig, aber es gibt wichtige Ausnahmen für elternunabhängiges BAföG, zum Beispiel bei Vollwaisen, unbekanntem Aufenthaltsort der Eltern, nach langer Berufstätigkeit (meist 5 Jahre nach dem 18. Lebensjahr) oder bei Studienbeginn nach dem 30. Lebensjahr (bis 45 Jahre möglich), wodurch das Einkommen der Eltern bei der Förderung keine Rolle spielt. Für die meisten Studierenden ist es jedoch eine Förderung, die auf der Einkommensprüfung der Eltern beruht, weshalb die Eltern Unterhaltspflichtig bleiben.
Wann ist das BAföG unabhängig von Eltern?
Wann bekomme ich elternunabhängiges BAföG? Du kannst in verschiedenen Situationen unabhängig von deinen Eltern BAföG erhalten. Am einfachsten ist es, wenn du bei Beginn des Studiums oder der schulischen Ausbildung schon über 30 bist.
Ist BAföG abhängig vom Gehalt der Eltern?
Die Regel ist, dass das Einkommen der Eltern beim BAföG berücksichtigt wird.
Kann ich BAföG ohne Einkommenserklärung meiner Eltern beantragen?
Du hast Anspruch auf elternunabhängiges BAföG, wenn du vor dem Studium mindestens fünf Jahre gearbeitet oder zuerst eine Ausbildung gemacht und danach mindestens drei Jahre gearbeitet hast. Auch wenn du über 30 Jahre alt bist, zählt das Einkommen der Eltern nicht mehr.
Können Eltern BAföG verweigern?
Was ist, wenn die Eltern die Auskünfte verweigern? Verweigern die Eltern die notwendigen Auskünfte, kann das Kind den BAföG-Antrag nicht begründen. In diesem Fall besteht die Alternative darin, dass das Kind BAföG als Vorausleistung beantragt (§ 36 BAföG).
BAFöG unabhängig von der elterlichen Situation - Bildungschancen für alle!
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Sind Eltern verpflichtet, den BAföG-Antrag auszufüllen?
Jedes Elternteil muss ein eigenes Exemplar ausfüllen. Für welchen Zeitraum müssen meine Eltern und ich das Einkommen angeben? Studierende geben ihr zu erwartendes Einkommen im Bewilligungszeitraum an, meist ein Jahr.
In welchen Fällen wird BAföG abgelehnt?
Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres.
Wie viel müssen die Eltern verdienen, damit man kein BAföG bekommt?
Für BAföG gibt es keine starre Einkommensgrenze, sondern individuelle Freibeträge, die vom Elterneinkommen abgezogen werden; bei verheirateten Eltern liegt der monatliche Grundfreibetrag bei 2.540 €, bei Alleinstehenden bei 1.690 € (Stand WS 2025/26), plus weitere Freibeträge pro Kind/Stiefelternteil und 50 % des verbleibenden Einkommens; bei geschiedenen Eltern werden beide Einkommen berücksichtigt, wobei höhere Freibeträge gelten. Das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr (Steuerbescheid) ist relevant.
Wann bleibt das Einkommen der Eltern unberücksichtigt?
Das Einkommen der Eltern bleibt auch unberücksichtigt, wenn man nach Vollendung des 30. Lebensjahres mit dem Studium beginnt. Für weitere Infos erkundige dich bitte beim BAföG-Amt.
Wann habe ich kein Anrecht auf BAföG?
Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres.
Sind Eltern verpflichtet, das Studium zu bezahlen?
Pflicht der Eltern
Eltern sind - als Verwandte in gerader Linie - nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 1601 BGB) grundsätzlich verpflichtet, ihren volljährigen Kindern während einer Ausbildung, also auch während eines Studiums, Unterhalt zu zahlen.
Wie viel BAföG bekommt man als Student, wenn man bei den Eltern wohnt?
Bei Schülern kommt es auf die Schulart an, wie viel BAföG möglich ist (und ob überhaupt). Wird nicht bei den Eltern gewohnt und ist keine Familienversicherung möglich, liegen die BAföG-Höchstsätze für Schüler seit August 2024 zwischen 803 € und 957 €. Bei den Eltern wohnend sind es lediglich 413 € bis 635 €.
Wie viel Geld darf man haben, um noch BAföG zu bekommen?
Die BAföG-Vermögensgrenze liegt für Studierende unter 30 Jahren bei 15.000 € und für Studierende ab 30 Jahren bei 45.000 €, wobei Freibeträge für Ehepartner/Lebenspartner und Kinder (je 2.300 €) hinzukommen, aber das Vermögen über diesen Freibeträgen den Förderbetrag mindert.
Kann ich BAföG beantragen, wenn meine Eltern gut verdienen?
Der Bafög-Höchstsatz liegt im Wintersemester 2025/26 bei 992 Euro. Wer über die Eltern krankenversichert ist, bekommt monatlich höchstens 855 Euro. Du bekommst kein oder weniger Bafög, wenn Deine Eltern gut verdienen.
Welches Einkommen zählt beim BAföG für Eltern?
Beim Einkommen der Auszubildenden ist das aktuelle, das heißt das im Bewilligungszeitraum erzielte Einkommen maßgebend. Bei ihren Ehegatten, eingetragenen Lebenspartnern und Eltern allerdings zählt das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des Bewilligungszeitraums.
Sind Eltern trotz BAföG unterhaltspflichtig?
Eltern sind dem Grundsatz nach unterhaltspflichtig. Erhält der Student BAföG, werden die BAföG-Leistungen als Einkommen auf den Unterhalt angerechnet, so dass die Unterhaltspflicht der Eltern rein rechnerisch meist nicht zum Tragen kommt. In Höhe der BAföG-Leistungen ist der Student nicht mehr bedürftig.
Ist BAföG elternunabhängig?
Wann erhält man elternunabhängiges BAföG? - Voraussetzungen
5 Jahre erwerbstätig vor der Antragstellung ODER 3 Jahre Berufsausbildung + 3 Jahre Erwerbstätigkeit. Darüber hinaus musst du ein bestimmtes Mindesteinkommen in der Zeit erzielt haben, dies liegt bei mind. 892,80€ brutto im Monat (Stand Juli 2023)
Kann ich BAföG bekommen, wenn meine Eltern getrennt leben?
Auch wenn deine Eltern geschieden sind, kannst du grundsätzlich BAföG im Studium bekommen. Der Unterschied zu verheirateten Paaren besteht lediglich darin, dass die Einkommen der beiden Elternteile getrennt voneinander berechnet werden. Die Freibeträge gelten ebenfalls pro Person.
Wird Kindergeld auf BAföG angerechnet?
Hinweis: Das Kindergeld wird nicht als Einkommen angerechnet.
Wann wird das BAföG abgelehnt?
Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres.
Hat man Anspruch auf BAföG, wenn man zuhause wohnt?
BAföG: Das sind die aktuellen Fördersätze
Wer zuhause wohnt, erhält 534 Euro im Monat. Die Beträge setzen sich zusammen aus einem Grundbedarf von 475 Euro und einem Betrag für Unterkunft über 380 Euro, wenn sie nicht mehr zuhause wohnen, beziehungsweise 59 Euro, wenn sie noch bei den Eltern wohnen.
Woher weiß das BAföG-Amt, wie viel ich verdiene?
Das BAföG-Amt führt regelmäßig den sog. Datenabgleich durch. Dabei werden solche Kapitaleinkünfte, von denen keine Steuern abgezogen werden (Sparerfreibetrag) vom Bundeszentralamt für Steuern an das BAföG-Amt übermittelt. Das passiert automatisch immer, wenn Ausbildungsförderung bewilligt wird.
Kann ich BAföG ohne die Einkommenserklärung meiner Eltern beantragen?
Junge Frauen und Männer, die nach einem Mittleren Bildungsabschluss und einer Lehre ein Abendgymnasium oder Kolleg besuchen, erhalten gemäß § 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BAföG unabhängig vom Einkommen der Eltern Leistungen nach dem BAföG.
Wann hat man keinen Anspruch auf BAföG?
Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres.
Was sind unabweisbare Gründe im BAföG?
Eine eintretende Behinderung oder schwere Erkrankung, die dazu führen, dass die Ausbildung objektiv nicht mehr durchgeführt werden kann und/oder die Ausübung des angestrebten Berufs nicht mehr möglich ist, gelten als unabweisbare Gründe nach § 7 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2 BAföG.
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