Wo in Deutschland wohnen am wenigsten Ausländer?

Die wenigsten Ausländer leben in den ostdeutschen Bundesländern, insbesondere in ländlichen Regionen wie den Landkreisen Hildburghausen und Elbe-Elster, die teils unter 2 % Ausländeranteil haben; generell sind die neuen Bundesländer (außer Berlin) mit niedrigen Werten (oft unter 10 %) geprägt, während die Stadtstaaten und westliche Ballungsgebiete die höchsten Anteile aufweisen.

Wo gibt es in Deutschland die wenigsten Ausländer?

Am niedrigsten ist der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung in den ostdeutschen Bundesländern. Die Werte lagen im Jahr 2020 zwischen 4,8 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und 5,4 Prozent in Thüringen.

Wo leben wenige Migranten?

Die wenigsten Flüchtlinge und Asylbewerber leben derzeit in Portugal, Slowenien und Rumänien.

Welcher Ort in Deutschland hat die meisten Ausländer?

Vor allem in Großstädten und teilweise auch in dessen Umland sowie in einigen Grenzregionen ist der Ausländeranteil hoch. Den höchsten Wert unter allen Landkreisen und kreisfreien Städten wies mit 39 Prozent die hessische Stadt Offenbach am Main aus, gefolgt von der Nachbarstadt Frankfurt am Main mit 31 Prozent.

Welches Land in Europa hat den geringsten Ausländeranteil?

In den meisten Ländern beträgt der Ausländeranteil jedoch zwischen 2% und 8 % der Gesamtbevölkerung (Tabelle 1). Einen Ausländeranteil von über 8 % wiesen Lettland, Estland, Österreich, Zypern, Deutschland, Belgien und Griechenland auf. Unter 2 % beträgt er in Litauen, Ungarn und Polen.

Zahlen und Fakten: Die soziale Situation in Deutschland - Migration

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Welches Bundesland hat die wenigsten Flüchtlinge?

Nordrhein-Westfalen sollte im Jahr 2024 nach dem Verteilungsschlüssel (Königsteiner Schlüssel) rund 21,1 Prozent aller Asylbewerber in Deutschland aufnehmen. Damit war Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit den meisten aufzunehmenden Asylbewerbern; am wenigsten waren es hingegen in Bremen mit knapp 1 Prozent.

Welches Land hat die niedrigste Auswanderungsrate?

Die Vereinigten Arabischen Emirate führen die Liste der Länder an, aus denen die Menschen nicht wegziehen wollen, mit den niedrigsten Auswanderungsraten. 99,37 % der Bevölkerung entschieden sich aufgrund der hohen Lebensqualität in den VAE dafür, im Land zu bleiben.

Welche Stadt ist gut für Ausländer in Deutschland?

Berlin: Die unangefochtene Nummer eins bei internationalen Touristen. Die deutsche Hauptstadt bleibt das beliebteste Reiseziel für ausländische Besucher. Vor allem Reisende aus den USA, Frankreich und Großbritannien zieht es immer wieder nach Berlin.

Welche Stadt in Deutschland hat die meisten Flüchtlinge?

Wie Abbildung 6 zeigt, nehmen die drei Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg im Vergleich zu den übrigen deutschen Bundesländern und Deutschland insgesamt unverhältnismäßig viele Flüchtlinge pro Quadratkilometer auf. Die Unterschiede sind enorm: Berlin beherbergt beispielsweise 64,5-mal so viele Flüchtlinge pro Quadratkilometer wie Mecklenburg-Vorpommern.

Welche Nationalität ist in Deutschland am meisten vertreten?

Die Nationalität, die in Deutschland am häufigsten vertreten ist, sind die Türken, gefolgt von Polen, Rumänen, Italienern und zunehmend Syrern; insgesamt sind jedoch die meisten Ausländer EU-Bürger, wobei die Ukraine in den letzten Jahren eine sehr große Gruppe der Zuwanderer bildet. Die größte Gruppe ausländischer Staatsangehörigkeiten sind weiterhin Menschen aus der Türkei, auch wenn ihr Anteil über die Jahre tendenziell abnimmt. 

Wie viele rein Deutsche gibt es noch?

Es gibt keine offizielle Statistik, die "echte Deutsche" definiert, aber laut dem Statistischen Bundesamt lebten Ende 2023 rund 71,85 Millionen Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit in Deutschland. Dies sind die Personen, die einen deutschen Pass besitzen, wobei die Gesamtzahl der Einwohner bei etwa 83,6 Millionen liegt, und ein wachsender Teil der Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund oder eine doppelte Staatsbürgerschaft. 

Wo in Deutschland leben die meisten Araber?

In den West-Berliner Bezirken befindet sich bereits seit den 1980er Jahren die größte arabische Gemeinde Deutschlands; dort bestehen mehrere Kultur- und Moscheevereine sowie zahlreiche arabische Restaurants und Geschäfte.

Welche Stadt hat den niedrigsten Migrationsanteil?

In den Bezirken Mitte und Harburg hat laut Statistikamt Nord mindestens jede zweite Person ausländische Wurzeln (55,6 beziehungsweise 53,9 Prozent). In Eimsbüttel und Nord ist es hingegen nur jeder Dritte - das sind die niedrigsten Wert in Hamburg.

Welches deutsche Bundesland hat die wenigsten Einwanderer?

Die Bundesländer der ehemaligen DDR weisen den geringsten Ausländeranteil an ihrer Bevölkerung auf. Mecklenburg-Vorpommern hat mit 4,3 Prozent den niedrigsten Anteil in Deutschland, gefolgt von Brandenburg mit 4,4 Prozent.

Welche Ausländer sind in Deutschland am häufigsten vertreten?

Die meisten Einwanderer in Deutschland kamen 2024 aus der Ukraine . Die drei wichtigsten Herkunftsländer waren Rumänien und die Türkei. Als Einwanderer gelten Personen, die ihr Heimatland verlassen haben, um sich dauerhaft in einem anderen Land niederzulassen.

Welcher Teil Deutschlands ist freundlicher?

Hamburg – Deutschlands einladendste Großstadt

Hamburg ist bei Einwanderern wegen seiner angenehmen Atmosphäre, des multikulturellen Flairs und der gut organisierten Verwaltung beliebt. Ideal für: Berufstätige, IT-Experten, Familien, Studierende.

Warum lässt Deutschland so viele Einwanderer zu?

Teils motiviert durch niedrige Geburtenraten und Arbeitskräftemangel , war die deutsche Regierungspolitik gegenüber der Einwanderung seit den 1950er Jahren im Allgemeinen relativ liberal, obwohl konservative Politiker sich der Normalisierung Deutschlands als Einwanderungsland widersetzten und die Staatsbürgerschaftsgesetze dementsprechend relativ liberal blieben.

Welcher Ort hat die meisten Flüchtlinge?

Flüchtlinge – wichtigste Aufnahmeländer weltweit (Stand: 2024)

Ende 2024 war der Iran das Land mit den meisten Flüchtlingen weltweit. Laut Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR lebten dort fast 3,5 Millionen Flüchtlinge. Die Türkei folgte mit über 2,9 Millionen.

Wo wohnen in Deutschland die wenigsten Ausländer?

Die wenigsten Ausländer leben in den neuen Bundesländern, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt, wo der Anteil oft unter 10 % liegt, mit einigen Landkreisen sogar nur bei knapp über 1 %; ländliche Gebiete und ostdeutsche Regionen haben generell die niedrigsten Ausländeranteile, während Metropolregionen und westdeutsche Bundesländer wie NRW, Hessen und Bayern deutlich höhere Quoten aufweisen.
 

Wo kann man in Deutschland am sichersten leben?

München zählt regelmäßig zu den sichersten Städten der Welt: Laut Numbeo liegt der Sicherheitsindex bei 78,8 Punkten – einer der besten in Europa. Die Stadt vereint ein hohes Maß an Sicherheit, eine starke Wirtschaft und eine gut ausgebaute Infrastruktur.

Wo in Deutschland lebt man am besten?

Das Niveauranking erfasst die sozio-ökonomischen Strukturen in den deutschen Großstädten. Im Vergleich des aktuellen Status quo ist die bayerische Landeshauptstadt nach wie vor unangefochtene Spitzenreiterin. Mainz überholt u.a. Stuttgart und Ingolstadt. Stuttgart schafft es wie im Vorjahr auf Rang 3.

Welches Land verliert am meisten an Zuwanderung?

Diese Datenübersicht zeigt, dass Indien mit 18 Millionen im Ausland lebenden Migranten das wichtigste Herkunftsland ist . Es folgen Mexiko (11 Millionen), Russland (10,8 Millionen) und China (10 Millionen).

Wo wird Auswandern belohnt?

Hier wird das Auswandern belohnt

  • Die USA. Das Wunschziel vieler Auswanderer ist schlichtweg die USA. ...
  • Kanada. Auch in Kanada könnte es sich schlechter leben. ...
  • Italien. Ein ebenso beliebtes Reise- und Auswandererziel ist Italien. ...
  • Spanien. ...
  • Chile.