Wird ein Blutdruckmessgerät von der Kasse bezahlt?

Ja, die Krankenkasse zahlt ein Blutdruckmessgerät auf Rezept, wenn der Arzt es aufgrund medizinischer Notwendigkeit verschreibt, etwa bei schwer einstellbarem Bluthochdruck mit Organschäden, in der Schwangerschaft oder nach Organtransplantationen, wobei Sie meist eine gesetzliche Zuzahlung von 5 bis 10 Euro leisten müssen. Ihr Arzt stellt ein Rezept aus, mit dem Sie zu einem Vertragspartner (Apotheke, Sanitätshaus) gehen, der das Gerät liefert und sich um die Abwicklung kümmert.

Wann bekommt man ein Blutdruckmessgerät auf Rezept?

Ein Blutdruckmessgerät darf verordnet werden, wenn der Patient einen medikamentös schwer einzustellenden Bluthochdruck hat, der täglich mehrfach gemessen werden muss.

Wie hoch ist die Zuzahlung für ein Blutdruckmessgerät?

Sie ist gesetzlich festgelegt und beträgt 10 % des Preises, mindestens 5 und höchstens 10 Euro. Das gilt nicht, wenn Sie von der Zuzahlung befreit sind.

Welches Blutdruckmessgerät wird von der Krankenkasse bezahlt?

Zu den vertraglich vereinbarten Blutdruckmessgeräten der hkk gehören manuelle, halbautomatische und vollautomatische Blutdruckmessgeräte zur Handgelenks- und Oberarmmessung (mit integriertem Blutzuckermessgerät) sowie Geräte für Kinder und Jugendliche.

Wann kommt das Blutdruckmessgerät auf die Kasse?

Die Krankenkasse kann die Kosten für ein Blutdruckmessgerät übernehmen, wenn es von einem Arzt verschrieben wird – zum Beispiel, weil Sie Ihre Medikation selbstständig anpassen oder Ihren Blutdruck regelmäßig überwachen müssen. Zu den häufigsten Diagnosen zählen: schwer medikamentös einstellbarer Bluthochdruck.

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Wer hat Anspruch auf ein Blutdruckmessgerät?

Sie haben alle zwei Jahre Anspruch auf ein neues Blutdruckmessgerät, wenn die medizinische Notwendigkeit hierfür weiter besteht und Sie eine ärztliche Verordnung hierfür von Ihrem Arzt erhalten.

Wie hoch steigt der Blutdruck, wenn man sich aufregt?

Die Anstiege des Blutdrucks durch Erwartungsangst können bis zu 30 mmHg betragen, die des Pulses bis zu 20 Schläge pro Minute. Das Vermeiden von Erwartungsangst ist schwierig.

Welches Blutdruckmessgerät empfehlen Kardiologen?

Kardiologen empfehlen oft Blutdruckmessgeräte von Marken wie OMRON und Boso, die klinisch validiert sind und Funktionen wie Arrhythmie-Erkennung sowie eine gute Manschettentechnologie bieten, wobei Oberarmgeräte meist genauer sind als Handgelenkgeräte, aber moderne Handgelenk-Modelle von OMRON wie der RS4 und RS7 ebenfalls gute Ergebnisse erzielen. Wichtig ist eine hohe Messgenauigkeit und einfache Bedienung, oft mit Smartphone-Anbindung (App), um Werte zu dokumentieren, ähnlich wie bei Testsiegern von Stiftung Warentest.
 

Was kostet ein Blutdruckmessgerät auf Rezept?

Welche weiteren Kosten gibt es bei Blutdruckmessgeräten? Ihre Zuzahlung beträgt 10 Prozent der Kosten – mindestens 5 Euro und maximal 10 Euro je Hilfsmittel, sofern Sie über 18 Jahre alt und nicht von der Zuzahlung befreit sind. Die Zuzahlung ist direkt an den Hilfsmittelanbieter zu zahlen.

Wie alt darf ein Blutdruckmessgerät sein?

Den Blutdruck zu Hause regelmäßig selbst zu kontrollieren, kann also vor Schlimmerem bewahren. Doch wer mit einem alten Gerät misst, erhält womöglich trügerisch falsche Werte! Das Gerät sollte nicht älter als 3 Jahre oder kürzlich geeicht worden sein.

Was kostet eine Blutdruckmessung beim Arzt?

Die EBM-Einträge sehen außerdem unterschiedliche Werte je nach Alter der Patienten vor. Rechnet man alle Werte zusammen, kommt man bei einer Langzeit-Blutdruckmessung allerdings auf Werte zwischen 50 und 60 Euro.

Wo kann ich meinen Blutdruck kostenlos mit einem Blutdruckmessgerät testen lassen?

Menschen mit Bluthochdruck können ihre Blutdruckwerte kostenlos in der Apotheke kontrollieren lassen. Anspruch darauf haben Versicherte einmal innerhalb von zwölf Monaten, wenn sie mindestens einen Blutdrucksenker verordnet bekommen. Bei einer Medikationsänderung verkürzt sich die Frist.

Wie bekomme ich die 500 € von der AOK?

Die 500 Euro von der AOK sind meist ein flexibles Gesundheitsbudget oder ein Bonus für spezifische Programme wie die AOK Nordwest oder Nordost, die Sie durch gesunde Lebensweise (Vorsorge, Sport) erhalten, indem Sie Belege einreichen oder die App nutzen, um sich diese Zuschüsse für individuelle Gesundheitsleistungen (Osteopathie, Zahnreinigung etc.) erstatten zu lassen. Es gibt kein generelles 500€-Geschenk, sondern es hängt von Ihrer AOK-Region und Ihrem Engagement ab. 

Sind Bluthochdruck Tabletten rezeptpflichtig?

Blutdrucksenkende Mittel heißen Antihypertensiva. Sie sind rezeptpflichtig, das heißt, sie müssen vom Arzt verordnet werden. Ihr Arzt sucht das am besten geeignete Arzneimittel für Sie aus. Häufig sind Kombinationen verschiedener Präparate sinnvoll.

Wann ist eine Blutdruckmessung notwendig?

Nach In den europäischen Leitlinien wird dazu geraten, dass Erwachsene unter 40 Jahren etwa alle drei Jahre ihren Blutdruck checken lassen sollten. Ab 40 Jahren - vor allem bei Vorliegen von Risikofaktoren für Bluthochdruck oder Herzerkrankungen - sollte der Blutdruck einmal pro Jahr überprüft werden.

Wann bezahlt die Krankenkasse ein Blutdruckmessgerät?

Kostenübernahme. Wir übernehmen die Kosten für das Blutdruckmessgerät, das Ihnen ein Arzt oder eine Ärztin verordnet hat. Die gemessenen Werte müssen von Ihnen protokolliert und dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin zur Verfügung gestellt werden. Ein Eigenanteil fällt nicht an.

Welches ist das beste Blutdruckmessgerät für zuhause?

Testsieger: Blutdruckmessgerät für das Handgelenk OMRON RS7

Am besten im Test abgeschnitten hat das Handgelenk-Blutdruckmessgerät „RS7 Intelli IT“ von Omron – mit einer Gesamtnote von 2,4 („Gut“). Unter den fünf getesteten Produkten bot es die höchste Messgenauigkeit.

Was kostet bei Rossmann ein Blutdruckmessgerät?

Aktuelle Blutdruckmessgerät Angebote bei Rossmann

Der günstigste Preis für Blutdruckmessgerät liegt bei 11,49 € auf Seite 3. Der Prospekt "Mein Drogeriemarkt" ist vom 05.01.2026 bis 09.01.2026 gültig. Finde hier alle Blutdruckmessgerät Angebote.

Welches Blutdruckmessgerät empfiehlt die Stiftung Warentest?

Der Titel des Testsiegers geht zu gleichen Teilen an zwei Geräte, beide bekamen die Gesamtnote 2,3: Das Omron X7 Smart, mit dem man den Blutdruck am Oberarm misst, und das Omron RS4 für das Handgelenk.

Wie hoch darf der Blutdruck nach dem Aufstehen sein?

Nach dem Aufstehen ist ein leichter Anstieg des Blutdrucks normal; als Richtwert gelten Werte unter 120/80 mmHg, normal sind bis 129/84 mmHg, aber wiederholte Werte über 135/85 mmHg sollten ärztlich abgeklärt werden, da starke morgendliche Erhöhungen auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse hinweisen können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) definieren normal als <140/90 mmHg (Arztpraxis) bzw. <135/85 mmHg (häusliche Messung). 

Kann ein Blutdruckmessgerät Herzrhythmusstörungen erkennen?

Dank modernen Blutdruckmessgeräten mit Arrhythmie-Erkennung geht das schnell, einfach und schmerzlos. Während der Blutdruck-Messung wird auch der Puls gemessen und das Gerät erkennt automatisch ob eine Rhythmusstörung vorliegt. So lassen sich zwei wichtige Gesundheitsparameter mit einer Messung ermitteln.

Wann ist der Blutdruck am höchsten am Tag?

Der Blutdruck ist typischerweise morgens nach dem Aufstehen am höchsten (erster Gipfel), sinkt mittags etwas ab und erreicht am späten Nachmittag/frühen Abend einen zweiten, oft etwas niedrigeren Höhepunkt, bevor er in der Nacht am niedrigsten ist. Der starke Anstieg am Morgen dient dazu, den Körper auf die bevorstehende Aktivität vorzubereiten und wird durch Stress, Bewegung oder auch durch Kälte beeinflusst. 

Ist ein Blutdruck von 160 zu 90 gefährlich?

Ein Blutdruck von 160 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) wird als Bluthochdruck (Hypertonie) Grad 2 eingestuft und gilt als mittelschwer, da der obere Wert (systolisch) im Bereich von 160-179 mmHg und der untere Wert (diastolisch) im Bereich von 90-99 mmHg liegt; es besteht Handlungsbedarf durch Lebensstiländerungen und oft auch Medikamente, weshalb eine Abklärung beim Arzt wichtig ist, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu minimieren.
 

Welcher Blutdruckwert zeigt Stress an?

Bei chronischem Stress kann der systolische Blutdruckwert dauerhaft auf Werte von bis zu 180 mm HG steigen, was das Risiko für Langzeitschäden stark erhöht. Auch der diastolische Wert kann als Folge von Bluthochdruck durch Stress steigen, wenn auch nicht so stark wie der systolische Wert.