Wie warm ist es im Gasteiner Heilstollen?

Im Gasteiner Heilstollen herrschen je nach Station Temperaturen zwischen 37 °C und 41,5 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 %, was eine milde Überwärmung (Hyperthermie) erzeugt, die Muskeln entspannt und die Aufnahme von natürlichem Radon fördert. Diese Kombination aus Radon, Wärme und Feuchtigkeit hilft bei chronischen Schmerzen des Bewegungsapparats und Atemwegserkrankungen.

Wann darf man nicht in den Gasteiner Heilstollen?

Wann dürfte man denn nicht in den Heilstollen einfahren? Bei Schwangerschaft oder unbehandelter Schilddrüsenüberfunktion ist die Heilstollentherapie kontraindiziert. Krebspatienten halten am besten ein Jahr Abstand zur erfolgreichen Therapie.

Wie warm ist das Gasteiner Thermalwasser?

46,4 Grad Celsius ist es warm und mit natürlichen Mineralien sowie dem Edelgas Radon angereichert – das Gasteiner Thermalwasser. Die heilkräftige Wirkung des Wassers hat das Gasteinertal über die Jahrhunderte weltberühmt gemacht.

Welche Wirkung hat Heilstollen?

Natürliche Schmerzlinderung, wissenschaftlich belegt

Die Wirkung der Heilstollen-Therapie wird durch zahlreiche Studien, durchgeführt mit dem Forschungsinstitut Gastein, bestätigt: Bis zu neun Monate weniger Schmerzen, bis zu einem Jahr weniger Medikamente – und ein deutlich gesteigertes Wohlbefinden.

Welche Wirkung hat Gastein?

Die Wirkung der Gasteiner Heilquelle

Das Gasteiner Thermalwasser ist dank seiner besonderen Mineralisierung und seines Anteils am Edelgas Radon ein echtes Heilwasser. Das natürliche Radon wirkt vitalisierend auf die Zellen, es nimmt Schmerzen langfristig weg und führt zu einer Entzündungshemmung.

Gasteiner Heilstollen - Infovideo für Erstpatienten

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Welche Krankheiten werden in Bad Gastein behandelt?

In Bad Gastein werden vor allem chronische Schmerzzustände, rheumatische Erkrankungen (z.B. Morbus Bechterew, Arthritis, Arthrose), Atemwegsprobleme (z.B. Asthma, Bronchitis) und Hautleiden (z.B. Psoriasis, Neurodermitis) durch die einzigartige Radontherapie im Heilstollen behandelt, die auf einer Kombination von Radon, Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit basiert, was zu langanhaltender Schmerzlinderung und Medikamenteneinsparung führen kann. 

Warum ist es im Gasteiner Heilstollen so warm?

Im Inneren des Radhausberges tritt nicht nur das Edelgas Radon aus dem Gestein, sondern es herrscht auch ein besonderes Heilklima. Eine hohe Luftfeuchtigkeit (75%-100%) in Kombination mit hohen Temperaturen (37°-41°) sorgt für einen weiteren therapeutischen Effekt auf den Körper.

Wem gehört der Gasteiner Heilstollen?

Im Jahr 2002 wurde die Gasteiner Kur-, Reha- und Heilstollenbetriebsgesellschaft FlexCo mit dem Ziel gegründet, den Gesundheitstourismus in Gastein zu fördern. Sie ist seither Pächterin des weltbekannten und weltweit einzigartigen Gasteiner Heilstollens.

Wie lange bleibt man im Radonstollen?

Die Therapie kann täglich angewendet werden. Es wird empfohlen, nicht mehr als drei zwischen einzelnen Therapieterminen vergehen zu lassen. Die Gesamtdauer einer Therapieserie sollte möglichst innerhalb von drei Wochen stattfinden.

Wie lange soll man im Thermalwasser sein?

Bleiben Sie idealerweise 15 bis 20 Minuten am Stück im Thermalwasser, gefolgt von einer Pause von mindestens 30 Minuten, um den Kreislauf zu stabilisieren; kürzere, regelmäßige Bäder sind effektiver als seltene, lange Bäder, und hören Sie immer auf Ihren Körper, besonders bei höheren Temperaturen oder Vorerkrankungen.
 

Warum nur 20 Minuten in Thermalwasser?

20 Minuten sind eine empfohlene Richtzeit in der Therme, weil das warme Thermalwasser zwar entspannt, aber auch den Kreislauf stark beansprucht und ermüden kann; kürzere Bäder von 15-20 Minuten ermöglichen die wohltuende Wirkung der Mineralien, ohne zu überlasten, und fördern die Erholung nach dem Bad, was wichtig ist, um Kreislaufreaktionen abzuwarten und die positive Wirkung aufzunehmen. Längere Aufenthalte können den Kreislauf zu sehr belasten, daher sind Pausen und ein langsames Gewöhnen wichtig.
 

Wie lange dauert eine Einfahrt in den Gasteiner Heilstollen?

Der Aufenthalt im Heilstollen dauert rund eine Stunde. Frauen und Männer liegen getrennt. Die Einfahrt wird von medizinischem Fachpersonal begleitet.

Ist eine Radontherapie gefährlich?

Risiken. Nutzen und Risiko der Radontherapie werden kontrovers diskutiert: Die Radon-Konzentration ist in Radon-Heilstollen extrem hoch. Da die Patient*innen dieser Radon-Konzentration aber nur kurze Zeit ausgesetzt sind, erhöht sich ihr Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, durch die Kur nur in geringem Maße.

Wie viel kostet eine Radontherapie?

Die Kosten für eine Radontherapie variieren stark, von ca. 600 € für Kuren in Osteuropa bis über 2.000 € für spezialisierte Angebote in Deutschland, zuzüglich Unterkunft und Verpflegung; gesetzliche Krankenkassen übernehmen Kosten oft nur teilweise oder gar nicht, während Privatpatienten oder Selbstzahler mit Kosten um 27 € pro Einzelbad rechnen müssen, wobei manche Kassen bei Antragsstellung einer ambulanten Kur eine Kostenübernahme ermöglichen. 

Wie viel kostet die Einfahrt in den Gasteiner Heilstollen?

€ 81,70 ohne Gastein Card zum einmaligen Kennenlernen

Patienten verlieren im Rahmen einer Einfahrt durchschnittlich 1,5 Liter Flüssigkeit.

Wie hoch ist die Radonbelastung in Bad Gastein?

Ein Bad im Gasteiner Radon-Thermalwasser dauert zwischen 15 und 22 Minuten, danach folgt eine Ruhezeit von ca. 30 Minuten. Radongehalt (Wasser der Elisabethquelle Bad Gastein): 55 nCi/L.

Was bedeutet das Wort Gastein?

Geschichte. Die erste urkundliche Erwähnung Gasteins datiert etwa aus dem Jahr 963 und lautete Gastuna. Nach einer (von mehreren) Thesen geht dieser Name auf indogermanische Sprachwurzeln zurück und bedeutet etwa „graubrauner Fluss“.

Welche Indikationen gibt es für eine Kur im Gasteiner Heilstollen?

Indikationen der Gasteiner Kur im Salzburger Land

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (entzündlich rheumatische Erkrankungen wie Morbus-Bechterew)
  • chronische Polyarthritis.
  • degenerativ-rheumatische Erkrankungen an Wirbelsäule und Gelenken wie Arthrosen.
  • chronische Schmerzzustände haben wie bei Fibromyalgie-Syndrom.

Ist Radon im Thermalwasser enthalten?

Radonhaltiges Thermalwasser: Diese Thermen nutzen die positive Wirkung von Radon. Radon hilft effektiv gegen Schmerzen und aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers. Das Edelgas ist nur selten im Thermalwasser enthalten. In Deutschland gibt es aber dennoch einige Thermen, die sich aus radonhaltigen Quellen speisen ...

Wer ist der Geschäftsführer des Gasteiner Heilstollen?

Christoph Köstinger, Geschäftsführer des Gasteiner Heilstollen und künftiger Geschäftsführer des Bärenhofes, erhofft sich so, die Entwicklungen in der Kur- und Rehabilitationsmedizin bei rheumatischen Erkrankungen stärker beeinflussen zu können.

Kann man das Leitungswasser in Bad Gastein trinken?

Quellen versorgen die Bad Gasteiner Bevölkerung mit Trinkwasser, wie z. B. aus der Himmelwandquelle, der Schachenquelle u. a. - Regelmäßig durchgeführte Trinkwasseranalysen gewähren einen hohen Qualitätsstandard. Überschreitungen von Parameterwerten zeigen an, dass eine Beeinträchtigung der Wasserqualität vorliegt.

Was ist Heilstollentherapie?

Unter Heilstollentherapie versteht man die Behandlung von Patienten mit Atemwegserkrankungen in Höhlen oder einstigen Bergwerken. Die Entdeckung der Heilstollentherapie geht von Ungarn aus, wo es zahlreiche Karsthöhlen gibt. Dort nutzte man die Untertagebehandlung seit längerer Zeit in der Volksmedizin.

Wo gibt es Heilstollen in Österreich?

Den findet man in Gastein zur Winterzeit auch, aber den viel bekannteren Stollen gibt es das ganze Jahr über: den Gasteiner Heilstollen. Tief im Inneren des Radhausberges liegt der Ursprung dieses weltweit einzigartigen Heilklimas – der gesunden Kombination aus Wärme, Luftfeuchtigkeit und Radon.