Bei einem Midijob gelten grundsätzlich die Regeln des Arbeitszeitgesetzes, also maximal 8 Stunden pro Tag, wobei eine Verlängerung auf 10 Stunden möglich ist, wenn innerhalb von 6 Monaten nicht regelmäßig mehr als 8 Stunden gearbeitet wird. Die genaue maximale Stundenzahl hängt vom Verdienst und dem aktuellen Mindestlohn ab, liegt aber oft knapp über 40 Stunden pro Woche, da die Verdienstgrenze für Midijobs (Stand 2026) bei 2.000 € liegt und bei 13,90 € Mindestlohn nur etwa 144 Stunden pro Monat erlaubt sind, um nicht über die Grenze zu kommen.
Wie viele Stunden arbeitet man maximal pro Tag bei einem Midijob?
Bei einem Midijob gibt es keine feste Stundenzahl, sondern eine Gehaltsgrenze, die sich auf die Stunden auswirkt: Sie dürfen durchschnittlich nicht mehr als 2.000 € monatlich verdienen (Stand 2026), wobei Sie bei 8 Stunden/Tag und Mindestlohn von 13,90 €/Std. (2026) auf ca. 143 Stunden monatlich kommen, ohne die Grenze zu sprengen; generell gilt das Arbeitszeitgesetz (max. 8 Std./Tag), aber die Stundenanzahl hängt vom konkreten Stundenlohn ab.
Was ist die Obergrenze für einen Midijob?
Im Midijob gibt es beim Verdienst eine untere Grenze von 603,01 Euro und eine obere Grenze von 2.000 Euro im Monat. Wer durchschnittlich im Monat in diesem sogenannten Übergangsbereich verdient und auch nicht nur kurzfristig bis zu 3 Monate arbeitet, wird sozialversicherungspflichtig.
Wie viele Stunden darf man am Tag mit Nebenjob arbeiten?
Nebentätigkeit und Arbeitszeitgesetz
Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) schreibt zum Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmer Höchstgrenzen vor. Im allgemeinen liegen diese Grenzen bei acht Stunden pro Tag, und das bei einer gesetzlich zulässigen Sechstagewoche von Montag bis Samstag. Es ergibt sich so eine 48-Stundenwoche.
Wie viele Stunden darf man in der Gleitzone arbeiten?
Aber auch in der Gleitzone darf die tägliche Arbeitszeit nicht höher als acht Stunden sein. Aufgrund des maximal zulässigen Gesamtbetrages von 1.300 Euro, die Midijobber verdienen dürfen, wirkt sich dies auch auf die Anzahl der Arbeitstage aus. Der aktuelle Mindestlohn liegt bei 12,41 Euro (Stand März 2024).
Wie viele Stunden darf ich bei einem Minijob arbeiten?
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Wie viele Stunden am Tag maximal arbeiten?
Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.
Was ist besser, Midijob oder Teilzeit?
Besser ist, was zu Ihren finanziellen Zielen und Lebensumständen passt: Ein Midijob (ca. 538€ bis 2.000€/Monat) ist ideal für geringere Einkommen, da Sie nur reduzierte Sozialabgaben zahlen, aber volle Rentenansprüche und Sozialversicherungsschutz genießen. Ein Teilzeitjob bietet generell mehr Flexibilität und höhere Verdienstaussichten (ohne Obergrenze), dafür aber volle Sozialversicherungspflicht und höhere Abgaben, was zu weniger Netto führt.
Sind 200 Arbeitsstunden im Monat erlaubt?
Ja, 200 Stunden im Monat zu arbeiten ist grundsätzlich erlaubt, solange die gesetzlichen Grenzen der täglichen (max. 10 Stunden) und wöchentlichen (max. 48 Stunden im Durchschnitt über 6 Monate) Arbeitszeit eingehalten werden, da sich die monatliche Grenze daraus ableitet und flexibel ist, auch wenn die rechnerische Obergrenze bei ca. 192 Stunden (48 Std. x 4,3 Wochen) liegt und in der Praxis (mit Ausgleich) auch 260 Stunden möglich sind. Entscheidend ist die Einhaltung der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit über längere Zeiträume, nicht eine starre monatliche Obergrenze.
Wie viele Stunden darf ein Minijobber pro Tag arbeiten?
Für Minijobs gibt es kein spezielles Mindestalter; es gelten die normalen Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Grundsätzlich dürfen Jugendliche erst ab 15 Jahren regulär beschäftigt werden und maximal 8 Stunden am Tag arbeiten.
Wie viele Stunden darf ich neben meinem Hauptberuf arbeiten?
Zwei oder mehr Minijobs auszuüben ist erlaubt, solange der Verdienst insgesamt nicht über 603 Euro monatlich liegt. Was bei Minijobs neben einem Hauptjob gilt und welche Regelungen sonst noch bei mehreren Minijobs greifen, erfahren Sie hier.
Welche Nachteile hat der Midijob?
Die Nachteile eines Midijobs sind hauptsächlich, dass Brutto nicht gleich Netto ist, da Steuern und Sozialabgaben anfallen, was das Einkommen mindert, besonders bei Nebentätigkeiten, wo oft Vorteile wegfallen. Auch die Gehaltsgrenze von 2.000 Euro (Stand 2026) darf nicht überschritten werden, und bei Hauptberufen können studentische Vergünstigungen verloren gehen, was einen gewissen bürokratischen Aufwand bedeutet.
Ist es erlaubt, zwei Midijobs zu haben?
Sind mehrere Midijobs erlaubt? Ja. Wer zwei oder mehr Midijobs annimmt, sollte jedoch die Verdienstgrenze von insgesamt 2.000 Euro brutto nicht überschreiten, da sonst der Vorteil der vergünstigten Sozialabgaben entfällt.
Was passiert bei Überschreiten der Midijob-Grenze?
Mit zunehmendem Einkommen steigt der Anteil der im Midijob beschäftigten Person an, bis schließlich bei 2.000 € die üblichen hälftigen Beitragssätze erreicht werden und das gesamte Arbeitsentgelt sozialversicherungspflichtig wird.
Für wen lohnt sich der Midijob?
Ein Midijob lohnt sich für Arbeitnehmer, die mehr als einen Minijob verdienen wollen (aktuell ca. 603 € bis 2.000 € monatlich), aber keine Vollzeitstelle anstreben, weil sie dadurch volle Sozialversicherung (Kranken-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung) bei reduzierten Beiträgen und vollem Leistungsanspruch (z. B. Rente, Arbeitslosengeld) erhalten, ideal für Studierende, Teilzeitkräfte oder Wiedereinsteiger. Er schließt die Lücke zwischen Minijob und Vollbeschäftigung, wo bei knapp über der Minijob-Grenze hohe Abgaben drohten.
Wie hoch ist die Midigrenze ab 2025?
Die Midijob-Grenze für 2025 liegt bei einem monatlichen Verdienst von 556,01 € bis 2.000 €, wobei die untere Grenze durch die Anhebung der Minijob-Grenze von 538 € auf 556 € gestiegen ist; der Bereich bleibt somit die sogenannte „Gleitzone“, in der Sozialversicherungsbeiträge reduziert sind, aber volle Rentenansprüche erworben werden.
Ist ein Midijob eine Hauptbeschäftigung?
Ein Midijob dagegen stellt selbst eine Hauptbeschäftigung dar. Wird ein Midijob neben einer anderen Hauptbeschäftigung ausgeübt, werden beide Jobs zusammengerechnet. Folglich entfallen dann die günstigen Regelungen im Übergangsbereich, dann sind auch im Midijob die vollen Arbeitnehmerbeiträge fällig.
Ist es erlaubt, 12 Stunden am Tag zu arbeiten?
Nein, grundsätzlich darf man in Deutschland nicht einfach 12 Stunden am Tag arbeiten; die Regelarbeitszeit liegt bei 8 Stunden, maximal 10 Stunden pro Tag, aber nur wenn Überstunden innerhalb von 6 Monaten ausgeglichen werden. Ausnahmen für 12-Stunden-Schichten sind nur unter strengen Auflagen möglich, z. B. bei Bereitschaftsdiensten (Krankenhäuser, Pflege), in Tarifverträgen, bei saisonalen Spitzen oder in Sonderfällen, wobei immer eine ausreichende Erholung gewährleistet sein muss (z.B. 11 Stunden Ruhezeit).
Wie viele Stunden darf ich pro Tag in einem Nebenjob arbeiten?
Bei einem Nebenjob gelten die gleichen Regeln wie beim Hauptjob: Maximal 48 Stunden pro Woche (inkl. Hauptjob) und 8 Stunden pro Tag (auf 10 Stunden verlängerbar, aber durchschnittlich 8h/Woche müssen eingehalten werden), sowie 11 Stunden Ruhezeit zwischen den Schichten. Wichtig ist, dass der Nebenjob die Haupttätigkeit nicht beeinträchtigt und der Arbeitgeber zustimmt, wenn es sich um Konkurrenztätigkeit handelt; bei <Minijobs (520-Euro-Job) gibt es keine feste Stundenbegrenzung, nur eine Verdienstgrenze.
Was passiert, wenn ich mehr als 10 Stunden am Tag arbeite?
Wenn man mehr als 10 Stunden arbeitet, drohen gesundheitliche Probleme wie Erschöpfung, Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stress, während der Arbeitgeber rechtliche Konsequenzen (Strafen) tragen kann, da Überstunden über 10 Stunden pro Tag nur unter bestimmten Ausgleichsregelungen erlaubt sind und der Durchschnitt von 8 Stunden pro Werktag (auf 24 Wochen/6 Monate) eingehalten werden muss.
Ist es erlaubt, 260 Stunden pro Monat zu arbeiten?
Bis zu 260 Arbeitsstunden pro Monat sind erlaubt. (bo/dapd). Ein Arbeitsvertrag, der einen festen Monatslohn für eine Arbeitszeit von „bis zu“ 260 Stunden vorsieht, verstößt nicht gegen das Arbeitszeitgesetz.
Sind 24h-Dienste erlaubt?
Nur wenn gesetzliche oder tarifvertragliche Ausnahmen greifen, und Ruhezeiten, Pausen sowie Ausgleichszeiten eingehalten werden, ist ein 24-Stunden-Dienst zulässig.
Welche Steuerklasse hat ein Midijob?
In den Steuerklassen 1 und 4 zahlst Du erst knapp über 1.400 Euro brutto Lohnsteuer. Nur in Steuerklasse 5 und Steuerklasse 6 zahlst Du im Midijob immer Steuern.
Was muss ich bei einem Midijob beachten?
Für einen Midijob gilt eine Verdienstspanne von 556,01 Euro bis 2000 Euro, die sogenannte Gleitzone bzw. der Übergangsbereich. Midijobber zahlen nur einen reduzierten Sozialversicherungsbeitrag. Der Anteil steigt mit dem Verdienst und erreicht bei 2000 Euro die volle Beitragshöhe.
Kann ich nach einem Midijob Arbeitslosengeld bekommen?
Midijobber, die das Midijob mindestens 12 Monate ununterbrochen ausgeübt haben, erhalten Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung. Die Höhe des Arbeitslosengeldes, das sie bekommen, beträgt 60 Prozent des Nettoverdiensts der letzten 12 Monate; mit Kinder steigt es auf 67 Prozent.
Welche Änderungen gibt es ab 28. Juni 2025 an Geldautomaten in Deutschland?
Was muss ich beachten, wenn ich kündigen möchte?