Wie viele Mindeststunden bei einem Minijob?

Für einen Minijob gibt es keine gesetzliche Mindeststundenzahl, aber eine maximale Stundenzahl, die sich aus der Verdienstgrenze (aktuell 603 € pro Monat, Stand 2026) und dem aktuellen Mindestlohn (13,90 €/Stunde) ergibt; das sind rund 43,3 Stunden pro Monat. Bei "Arbeit auf Abruf" gilt, wenn nichts anderes vereinbart wurde, eine Mindestdauer von drei aufeinanderfolgenden Stunden pro Arbeitstag, die bezahlt werden muss.

Wie viele Stunden muss man beim Minijob mindestens arbeiten?

Die monatliche Entgeltgrenze für Minijobs orientiert sich an 10 Stunden Wochenarbeitszeit zum Mindestlohn. Steigt der Mindestlohn, steigt auch die Entgeltgrenze. Wer mehr verdient, kann entsprechend weniger Stunden arbeiten, wenn es beim Minijob bleiben soll.

Wie viele Stunden bei Minijob im Monat 2025?

Monatliche Arbeitszeit und Minijob

Damit Minijobber nicht mehr als die Geringfügigkeitsgrenze verdienen, können sie durch den Mindestlohn nicht unbegrenzt viele Stunden pro Monat arbeiten. 2025 liegt die maximale monatliche Arbeitszeit bei 43,37 (556 Euro geteilt durch 12,82 Euro Mindestlohn).

Wie viele Stunden pro Woche bei 520 Euro Job?

Bei einem 520-Euro-Job gibt es keine Begrenzung der wöchentlichen Arbeitsstunden. Die Arbeitszeit hängt von der Höhe des Stundenlohns ab und kann somit variieren. Der Mindestlohn beträgt aktuell 12 Euro pro Stunde, was einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 43,3 Arbeitsstunden im Monat entspricht.

Welche Arbeitszeit muss bei einem Minijob auf Stundenbasis vereinbart werden?

Ist die Arbeitszeit im Arbeitsvertrag des geringfügig Beschäftigten nicht festgelegt, gilt eine wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden als vereinbart. Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer mindestens vier Tage im Voraus über seinen Arbeitseinsatz informieren.

Wie viele Stunden darf ich bei einem Minijob arbeiten?

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Kann man bei einem Minijob Minusstunden machen?

In einem Arbeitszeitkonto werden Minusstunden ebenso wie Plusstunden berücksichtigt. Auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber von Minijobbern können ein Arbeitszeitkonto führen. Das bietet die Möglichkeit, die benötigten Arbeitsstunden flexibel einzuteilen.

Wie viele Stunden muss man täglich im Minijob machen?

Gemäß § 8 Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) dürfen sie maximal 8 Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich arbeiten.

Wird beim Minijob die Urlaubstage bezahlt?

Ja klar! Auch Minijobberinnen und Minijobber haben, wie alle anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Anspruch auf bezahlten Urlaub.

Was ist der niedrigste Minijob?

Der "kleinste" Minijob ist ein Job mit geringfügiger Beschäftigung, der entweder die monatliche Verdienstgrenze von 603 € (Stand 2026) nicht überschreitet oder eine kurzfristige Beschäftigung von maximal 3 Monaten/70 Arbeitstagen pro Jahr ist, wobei letztere sogar ohne Verdienstgrenze möglich ist, solange sie nicht die Haupteinnahmequelle darstellt. Es gibt keinen festen "kleinsten" Verdienst, solange die obigen Grenzen nicht überschritten werden, auch 1 € oder 10 € gelten als Minijob. 

Welche Nachteile hat ein Minijob?

Welche Nachteile hat ein Minijob für Arbeitnehmer?

  • Eingeschränkte Sozialversicherung – kaum Absicherung bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit.
  • Steuerliche Nachteile – begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Geringe Rentenanwartschaften und Altersvorsorge-Lücken.
  • Begrenzte Einkommensentwicklung und weniger Karriereoptionen.

Wie viele Stunden bei geringfügig?

Bei geringfügiger Beschäftigung (Minijob) gibt es keine feste Stundenzahl, aber eine Verdienstgrenze (aktuell 603 €/Monat ab Jan. 2026) und den Mindestlohn (aktuell 13,90 €/Std.), woraus sich eine maximale Stundenzahl von etwa 43 Stunden pro Monat (603 € / 13,90 €) ergibt. Die tatsächliche Stundenzahl ist flexibel und wird mit dem Arbeitgeber vereinbart, solange die Verdienstgrenze nicht regelmäßig überschritten wird, kann man auch mehr oder weniger arbeiten, die Grenze ist entscheidend. 

Was ist die Mindestarbeitszeit?

Die Mindestarbeitszeit ist die Arbeitszeit, die ein Arbeitnehmer täglich mindestens leisten muss. Dieses Soll, also das Minimum der zu leistenden Stunden, können Arbeitgebende und Arbeitnehmende aushandeln. Es gibt also keine genauen Vorgaben, wie lang ein Arbeitseinsatz sein muss.

Wie viele Stunden im Monat bei Minijob 2025?

Wie viele Stunden darfst Du im Minijob in der Woche arbeiten? Wenn Du den gesetzlichen Mindestlohn hast, sind maximal zehn Stunden Arbeit in der Woche erlaubt. Weil der Monat fast immer länger als vier Wochen ist, rechnet man im Jahr 2025 monatlich mit einem Schnitt von rund 43,37 Arbeitsstunden, was 556 Euro ergibt.

Ist Mindestlohn Pflicht bei Minijob?

Das Mindestlohngesetz wirkt sich auch auf das Sozialversicherungsrecht der Beschäftigungen aus – und damit in bestimmten Fällen auch auf Minijobs. Minijobber und Minijobberinnen haben Anspruch auf den Mindestlohn.

Kann ein Minijobber einen Monat nicht arbeiten?

Ist die Unterbrechung kürzer als ein Monat, müssen Arbeitgeber den Minijob nicht abmelden. Aber: Sobald die Unterbrechung länger als einen Monat dauert und in diesem Zeitraum kein Verdienst oder keine Entgeltersatzleistung gezahlt wird, müssen Arbeitgeber die Beschäftigung bei der Minijob-Zentrale abmelden.

Hat ein Minijobber Anspruch auf Weihnachtsgeld?

Minijobberinnen und Minijobber können Weihnachtsgeld erhalten, aber es gibt keinen automatischen Anspruch. Ob ein Extra zum Jahresende gezahlt wird, hängt vom Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder einer individuellen Vereinbarung ab.

Wie viel Urlaub bei Minijob 1 Tag die Woche?

Minijobber*innen haben genauso wie alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einen Anspruch auf bezahlten Urlaub nach BUrlG – maßgeblich sind Arbeitstage/Woche (nicht Stunden). Grundsätzlich gilt die Formel: Arbeitstage/Woche × 24 ÷ 6 (= 4 Wochen Mindesturlaub).

Was ändert sich 2025 für Minijobs?

2025 ändert sich für Minijobs hauptsächlich die Verdienstgrenze: Durch den gestiegenen Mindestlohn auf 12,82 € pro Stunde erhöht sich die monatliche Minijob-Grenze auf 556 € (statt 538 €), was Minijobbern erlaubt, etwas mehr zu verdienen, ohne Sozialversicherungsbeiträge zahlen zu müssen (ab 556,01 € beginnt der Midijob). Arbeitgeber müssen die Beitragsnachweise aktualisieren und ggf. Daueraufträge anpassen. 

Sind 10 Stunden pro Woche Minijob?

Berechnung der Verdienstgrenze für Minijobs

Die monatliche Entgeltgrenze für Minijobs orientiert sich an einer Arbeitszeit von 10 Stunden pro Woche zum Mindestlohn.

Wird bei einem Minijob die Pause bezahlt?

Pausen werden nicht bezahlt

Dabei kommt es nicht auf gesetzlich festgelegte oder freiwillige Pausen an. Der Arbeitstag verlängert sich also um die Pausenzeit, stellt die Minijob-Zentrale klar. Auch das ist gesetzlich im Arbeitsrecht geregelt. Raucherpausen zählen übrigens ebenso wenig zur Arbeitszeit wie andere Pausen.

Welche Sonderzahlungen sind im Minijob erlaubt?

Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld oder Boni sind auch im Minijob möglich – doch sie dürfen die gesetzlichen Verdienstgrenzen nicht sprengen. Arbeitgeber müssen 2025 genau prüfen, wie Sonderzahlungen dokumentiert und in der Lohnabrechnung ausgewiesen werden, um den Minijob-Status rechtssicher zu erhalten.

Wer zahlt, wenn ein Minijobber krank wird?

Minijobberinnen und Minijobber haben bei Arbeitsunfähigkeit - wie alle anderen Arbeitnehmer auch - Anspruch auf die Fortzahlung ihres Verdienstes für bis zu sechs Wochen. Als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin leisten Sie die Lohnfortzahlung für die Tage, an denen Ihr Minijobber eigentlich gearbeitet hätte.

Was ist, wenn ich nicht auf meine Stunden komme?

In der Regel trägt der Arbeitgeber das Risiko für Auftragsflauten und Co. Unter ganz bestimmten Umständen kann es aber vorkommen, dass Minusstunden dem Arbeitnehmer zum Verhängnis werden. Im schlimmsten Fall sind Lohnkürzungen oder sogar eine Kündigung möglich.

Werden Überstunden im Minijob bezahlt?

Nein, da die Höhe der geleisteten Überstunden und somit die Höhe der monatlichen Überstun- denvergütung nicht vorhersehbar ist, zählt die Überstundenvergütung nicht zum regelmäßi- gen Arbeitsentgelt für die 450-Euro-Grenze.