Wie viele Arbeitsplätze streicht die Deutsche Post bis zum Jahresende ab?

Die Deutsche Post streicht bis Ende 2025 8.000 Arbeitsplätze in Deutschland ab, hauptsächlich im Brief- und Paketgeschäft, um Kosten zu senken und schlanker zu werden. Der Abbau soll sozialverträglich erfolgen, ohne betriebsbedingte Kündigungen, wobei das Unternehmen versucht, die Stellen über natürliche Fluktuation und Freiwilligkeit abzubauen.

Wie viele Stellen will die Deutsche Post bis zum Jahresende streichen?

Die Post baut in Deutschland bis zum Jahresende 8.000 Stellen ab. Es geht um das Brief- und Paketgeschäft in Deutschland, in dem das Unternehmen zum Jahreswechsel etwa 187.000 Beschäftigte hatte. Rund vier Prozent der Stellen sollen wegfallen, der Abbau soll sozialverträglich erfolgen.

Wie viele Mitarbeiter hat DHL entlassen?

Bonn. Der Logistikkonzern DHL steht in Deutschland vor einem massiven Jobabbau. Von den 190.000 Stellen in der Division Brief und Paket will Vorstandschef Tobias Meyer im laufenden Jahr 8000 Jobs abbauen, wie der Bonner Dax-Konzern am Donnerstagmorgen ankündigte.

Wie viele Beschäftigte hat die Deutsche Post in Deutschland?

Das Sparprogramm betrifft auch andere Bereiche des global operierenden Logistikers DHL, der in seinem nationalen Stammgeschäft Deutsche Post heißt und weltweit rund 594.000 Beschäftigte hat. Im Bereich Post und Paket in Deutschland sind rund 187.000 Menschen angestellt.

Warum baut die Deutsche Post Stellen ab?

Man wolle sich schlanker und effizienter aufstellen, sagte Konzernchef Meyer in Bonn. Insgesamt wolle man über eine Milliarde Euro einsparen. Betroffen sind auch andere Bereiche des Konzerns DHL, der in seinem nationalen Stammgeschäft Deutsche Post heißt und weltweit rund 600.000 Beschäftigte hat.

TV Doku: rbb Abendschau - Digitalisierung vernichtet Arbeitsplätze

15 verwandte Fragen gefunden

Ist es gut, bei der Deutschen Post zu arbeiten?

Erfahrungen bei der Deutschen Post sind gemisicht: Viele loben den Kollegenzusammenhalt, eine positive Grundstimmung und die Stabilität, aber es gibt auch Kritik an hohem Arbeitsdruck, Stress (besonders in der Zustellung), unzureichender Work-Life-Balance und manchmal schlechter Führung; die Einschätzung hängt stark von der genauen Abteilung und dem direkten Vorgesetzten ab, mit positiven Berichten aus der Verwaltung und gemischten bis negativen aus der Paketzustellung. 

Wie viele Stellen hat die Post abgebaut?

Stellenabbau im Post-Konzern seit 2024

Seit Januar 2024 hat die Post rund 440 Vollzeitstellen abgebaut und plant bis 2028 die Schliessung von 170 Filialen. Bei PostNetz sank die Anzahl Mitarbeitende von ca. 7000 im Jahr 2016 auf heute ca. 3500.

Wie viel verdient ein Zusteller bei der Deutschen Post?

Ein Postbote bei der Deutschen Post verdient als Einstiegsgehalt oft rund 2.600 bis 2.900 € brutto monatlich, wobei der Stundenlohn je nach Tarifvertrag (z.B. ca. 17,40 €/Std. mit Weihnachtsgeld) variiert und mit Erfahrung sowie durch Zulagen (Urlaubsgeld, Prämien) steigt, bis hin zu 3.000 € und mehr. Das Durchschnittsgehalt liegt bei ca. 32.000 € brutto pro Jahr, kann aber je nach Region und Einsatzort schwanken. 

Warum schließt die Post so viele Filialen?

Viele Postfilialen schließen wegen des Strukturwandels (weniger Briefe, mehr Online-Shopping) und weil sich das Partnergeschäft (z. B. Kioske, Supermärkte) finanziell nicht mehr lohnt, da die Provisionen die gestiegenen Kosten (Mindestlohn) nicht decken. Dies führt zu Problemen, die gesetzliche Pflicht zur flächendeckenden Versorgung zu erfüllen, weshalb die Post zunehmend auf Automatenstationen setzt, besonders im ländlichen Raum.
 

Wird ab 2025 keine Post mehr zugestellt?

Nein, ab 2025 wird die Post nicht eingestellt, aber die Zustellzeiten für normale Briefe werden deutlich länger: Statt der bisherigen 1-2 Tage müssen sich Empfänger auf eine durchschnittliche Laufzeit von bis zu drei Werktagen einstellen (95 % innerhalb von E+3, 99 % innerhalb von E+4). Diese Änderung durch das Postmodernisierungsgesetz soll Porto sparen und CO2 reduzieren, Eilboten-Sendungen (Prio-Briefe) sind gegen Aufpreis weiterhin schneller. 

Was wird aus der Deutschen Post?

Aus dem bisherigen Bereich Post & Paket Deutschland soll die neue Deutsche Post AG werden – mit DHL Express, DHL Supply Chain, DHL Global Forwarding/Freight und DHL eCommerce als eine von fünf hundertprozentigen Töchtern im DHL-Konzern, die jedoch eigenständig geführt werden.

Wer ist größer, Amazon oder DHL?

Die DP DHL bleibt mit einem Marktanteil von über 40 Prozent klar führend. Amazon hat sich jedoch mit Marktanteilen zwischen 15 Prozent und 25 Prozent als bedeutendes Wettbewerbsunternehmen etabliert. DPD, GLS, Hermes und UPS bewegen sich in einem stabilen Bereich zwischen fünf Prozent und 15 Prozent.

Wo wird Post abgeschafft?

Dänische Post schafft Briefe ab – warum uns das nicht droht. Ab dem 1. Januar 2026 stellt die dänische Post keine Briefe mehr zu. Ein Schritt, der in Deutschland für Aufsehen sorgt.

Wie viel Urlaub Deutsche Post?

Urlaubsanspruch wird ab dem 1. Januar 2026 erhöht!

Jahr einer Postdienstzeit um einen zweiten Tag erhöht. Damit beginnt der Urlaubsanspruch ab 2026 mit 27 Arbeitstagen im Jahr, wird in Stufen von jeweils drei Jahren gestaffelt und beträgt in der letzten Stufe ab dem 16. Jahr Postdienstzeit 32 Urlaubstage!

Ist Post noch öffentlicher Dienst?

Bundesanstalt für Post und Telekommunikation Deutsche Bundespost. Die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation Deutsche Bundespost (BAnst PT) wurde zum 1. Januar 1995 als rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts errichtet. Sie untersteht der Rechts- und Fachaufsicht des Bundesministeriums der Finanzen (BMF).

Wie viele Beamte hat die Post noch?

Der Anteil der Beamten sinkt von Jahr zu Jahr, da seit 1995 niemand mehr bei der Post verbeamtet wird. Ende 2014 waren es gut 45.000 Beamtinnen und Beamte und Ende 2019 nur noch knapp 30.000.

Waren Postboten früher Beamte?

Früher war der Zusteller überwiegend ein Beamter der Postbehörde. In der Regel trug er während des Dienstes eine Uniform. Heute (beziehungsweise seit einigen Jahren) ist er zumeist bei einem Logistik- bzw. Postunternehmen angestellt.

Wer ist Hauptaktionär der Deutschen Post?

Die KfW Bankengruppe ist der größte Aktionär und hält rund 204 Mio. Aktien; dies entspricht einem Anteil von 17,73 % am Grundkapital. Wie viele Aktionäre hat DHL Group?

Sind 70.000 € ein gutes Gehalt in Deutschland?

Was gilt in Deutschland als gutes Gehalt? Ein gutes Gehalt in Deutschland hängt von Ihrer Branche, Ihrer Erfahrung und Ihren Ansprüchen an den Lebensstil ab. Im Allgemeinen gilt ein Bruttojahresgehalt zwischen 64.000 € und 70.000 € als sehr gut .

Wie viel verdient man netto als Postbote?

Das Nettogehalt eines Postboten variiert, liegt aber oft zwischen 1.600 € und 2.100 € netto pro Monat, abhängig von Erfahrung, Steuerklasse und Zulagen, basierend auf Bruttogehältern von ca. 2.700 € bis 3.200 €. Einstiegsgehälter können etwas niedriger sein, während erfahrene Zusteller mit Zuschlägen (Weihnachtsgeld, regionale Zulagen) mehr verdienen können, beispielsweise bis zu 3.241 € brutto im Monat.
 

Wie hoch ist das Weihnachtsgeld bei der Deutschen Post?

Das Weihnachtsgeld, welches mit dem Novembergehalt zur Auszahlung kommt, beträgt dann für jeden Anspruchsmonat 1/12 des Monatsgrundentgelts für Oktober. Heißt übersetzt: Man muss erst ein volles Jahr bei der Post sein, um einen (Teil-)Anspruch auf Weihnachtsgeld zu haben.

Ist Postbote ein schwerer Job?

Die permanente Bewegung ist anstrengend und manchmal sogar hart, Arbeitspensum und Belastung sind hoch. Zu den Spitzenverdienern zählt man als Zusteller ebenfalls nicht, das gesellschaftliche Ansehen ist gering.

Wie oft verschwindet Post?

Bislang gilt: Zugestellt wird am nächsten Werktag. Theoretisch jedenfalls. "Vier Tage kommt keine Post und dann ein ganzer Haufen auf einmal", sagt Winfried Flügge aus dem rheinland-pfälzischen Speyer. Regelmäßig muss er lange auf Briefe warten, obwohl manchmal wichtige Dokumente dabei sind.

Wie viel Gewinn macht die Post?

Im Jahr 2025 betrug der Gewinn von Deutsche Post 3,65 Mrd. EUR, eine Steigerung um 9,65% im Vergleich zum 3,33 Mrd. EUR Gewinn des Vorjahres.