Wie viel Prozent schaffen das Jura Studium?

Etwa 70-75 % bestehen das erste juristische Staatsexamen, aber die Durchfallquoten im ersten Anlauf sind hoch (ca. 25-30 %), mit großen regionalen Unterschieden. Viele Studierende fallen einmal durch und bestehen erst beim zweiten Versuch, wobei die endgültige Durchfallquote niedriger ist (ca. 3-4 %). Das Prädikatsexamen (mind. 9 Punkte) schaffen nur etwa ein Drittel der Studierenden bundesweit.

Wie viel Prozent brechen das Jurastudium ab?

Die Abbrecherquote im Jurastudium liegt übrigens bei 24 % – und damit unter der durchschnittlichen Abbruchquote aller Studiengänge (32 %). Durchschnittlich erfolgt der Abbruch des Jurastudiums nach dem 7. Semester, etwa 25 % der Jurastudierenden brechen das Studium sogar erst nach dem 10. Semester ab.

Wie viel Prozent braucht man zum Bestehen der Jura?

Die Bewertung im Jurastudium erfolgt mittels einer Notenskala, die von 0 bis 18 Punkten reicht. Dabei bedeuten 0 Punkte, dass du weniger als 26 Prozent der Fragen richtig beantwortet hast, volle Punktzahl gibt es für mindestens 98 Prozent.

Ist Jura der schwierigste Studiengang?

Jura zählt unter allen Studiengängen zu den schwersten Fächern mit einer hohen Durchfall- und Abbrecherquote.

Wie viele schaffen das Prädikat Jura?

Erreichst du in den Examina ein vollbefriedigend, hast du ein Prädikatsexamen – und damit beste Chancen im Premium-Arbeitsmarkt. Deutschlandweit gelingt das nur etwa 33 % der Jurastudierenden, an der Bucerius Law School jedoch rund 80 %. Ein Prädikat beginnt ab 9 Punkten.

Die 3 wichtigsten Personen für dein Jura-Studium

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Wie viele fallen endgültig durch Jura?

Die meisten schaffen es beim zweiten Mal. Doch die Statistik zeigt: Einige scheitern endgültig. 2025 liegt die endgültige Durchfallquote im 1. Examen bundesweit bei etwa 3–4 %, in manchen Bundesländern sogar bei über 6 %.

Was ist die höchste Auszeichnung für Juristen?

Samuel L. Smith Award – Mit diesem Preis werden herausragende Lebensleistungen in der Rechtspraxis gewürdigt. Es handelt sich um die höchste Auszeichnung, die von der Rechtsabteilung der ABA verliehen wird.

Welcher Jura-Studiengang ist der schwierigste?

Vereinfacht gesagt, ergab die Studie, dass Verfassungs-, Steuer- und Beweisrecht die schwierigsten Fächer sind, in denen Studierende häufig Probleme haben. Letztendlich hängt dies jedoch von den Lernfähigkeiten der Studierenden ab. Auch andere Faktoren spielen dabei eine Rolle.

Wie viel schaffen Jurastudierende?

Im Durchschnitt beträgt die Studiendauer 11 Semester, nur 1,5 Prozent schaffen es innerhalb von 4 bis 6 Semestern. Von den 9481 zur Prüfung zugelassenen Kandidatinnen und Kandidaten studierten 491 Personen (5 Prozent) 4 bis 7 Semester, bis sie das Erste Staatsexamen ablegten.

Wie alt ist der jüngste Anwalt?

Eine Kalifornierin, die mit 13 Jahren ein Jurastudium begann, hat mit 17 Jahren die Anwaltsprüfung bestanden – ein Jahr nachdem ihr Bruder dasselbe Ziel erreicht hatte. Sophia Park war 17 Jahre und 8 Monate alt, als sie am 17. November die kalifornische Anwaltsprüfung bestand.

Hat jemals jemand 18 Punkte in Jura erreicht?

Ja, 18 Punkte sind in der Jura-Notenskala theoretisch möglich (für „Sehr gut“), aber in der Praxis extrem selten und fast nie vergeben, da die Bewertung sehr streng ist; nur ein winziger Bruchteil der Kandidaten erreicht diese Top-Bewertung, die als nahezu unerreichbar gilt, auch wenn 16 Punkte schon als herausragende Leistung angesehen werden.
 

Kann man mit 3.0 Jura studieren?

Ja, ein Jurastudium ist mit 3,0 Abitur möglich, da viele Universitäten zulassungsfrei sind (z.B. Bielefeld, Passau) oder andere Auswahlkriterien haben; der Numerus Clausus (NC) liegt oft im Mittelfeld (2,0-3,0) oder niedriger, an den begehrten Unis ist es jedoch schwerer, aber auch dort gibt es Wege über Wartesemester oder alternative Auswahlverfahren, wie Hochschul-eigene Verfahren (z.B. an der FU Berlin). Ihre Chancen sind besser, wenn Sie örtlich flexibel sind. 

Wie viele Juristen haben Doppelprädikat?

Ein Doppelprädikat ist relativ selten. Auf der Basis der von Rechtsanwälten erzielten Noten ist davon auszugehen, dass die Doppelprädikatsquote bei rund 13 % liegt.

Ist Jura oder Medizin schwerer?

Die medizinische Fakultät ist schwieriger als die juristische Fakultät. Es ist schwieriger, die Anwaltsprüfung zu bestehen als die medizinische Prüfung.

Wie alt ist der durchschnittliche Jura-Absolvent?

Ein Jurastudent, der direkt nach dem Abitur das Studium beginnt, ist im Durchschnitt zwischen 24 und 28 Jahren alt, wenn er oder sie in die Anwaltschaft eintritt.

Was ist das meist studierte Fach in Deutschland?

Das Studienfach Betriebswirtschaftslehre ist derzeit nach Daten des Statistischen Bundesamtes das meiststudierte Studienfach in Deutschland, gefolgt vom Fach Informatik und vom Fach Medizin.

Wie viele Stunden pro Tag sollte man Jura lernen?

Wahrscheinlich hast Du als Studentin oder Student schon während Deines Jurastudiums von Kommilitonen oder Kommilitoninnen oder Studierenden in höheren Semestern gehört, wie der Alltag eines Jurastudierenden in der Examensvorbereitung aussieht: Mindestens 12 Stunden lernen am Tag.

Wie viel verdient ein Jurist pro Monat?

Als Jurist verdient man in Hamburg durchschnittlich 65.000€ im Jahr. Das entspricht einem monatlichen Bruttogehalt von 5.417€. Das Gehalt als Jurist liegt in Hamburg zwischen 55.431€ und 77.500€. Als Jurist bekommst du einen durchschnittlichen Stundenlohn in Höhe von 31€.

Welches ist das schwierigste Fach im Jurastudium?

Die Kurse im ersten Studienjahr des Jurastudiums zählen in der Regel zu den schwierigsten der gesamten dreijährigen Ausbildung, da man sich an neue Themen und anspruchsvollere Texte gewöhnen muss. Zu den schwierigsten Kursen gehören laut aktuellen und ehemaligen Studierenden Verfassungsrecht und Zivilprozessrecht.

Welche Uni hat den besten Ruf für Jura?

Zu den fünf besten Universitäten in Deutschland im Bereich Jura zählen 2025 demnach in absteigender Reihenfolge: die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die Universität zu Köln und die Universität Hamburg.

Was ist der höchste juristische Abschluss?

Der höchste juristische Abschluss, in der Regel ein Doctor of Juridical Science (SJD) oder Doctor of the Science of Law (JSD) , stellt somit den Höhepunkt der juristischen Ausbildung dar.

In welchem Bundesland ist Jura am schwersten?

Erstes Staatsexamen

Blickt man im bundesweiten Vergleich rein auf die staatliche Pflichtfachprüfung, haben 9.627 von 13.050 Kandidat:innen das erste Staatsexamen bestanden. Überdurchschnittlich hoch war die Bestehensquote in den Bundesländern Berlin (82,3 %), Thüringen (82,1 %), Saarland (81,6 %) und Hamburg (80,2 %).

Welcher Anwalt hat das höchste Gehalt?

Harish Salve gilt als der reichste und bestbezahlte Anwalt Indiens und verlangt bis zu 30 Lakh Rupien pro Gerichtstermin.

Wie viel Prozent der Deutschen sind Juristen?

Insgesamt 109 der 735 Parlamentarier und Parlamentarierinnen sind Juristen bzw. Juristinnen. Das macht einen Anteil von 14,8 Prozent.