Wie viel kostet eine Radonmessung?

Die Kosten für eine Radonmessung liegen bei etwa 30–50 € für einfache Selbstmessungen mit einem Exposimeter (inkl. Auswertung), während professionelle, akkreditierte Messungen auch 200–500 € oder mehr kosten können, je nach Umfang und Anbieter. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt passive Detektoren, die oft von Laboren per Post verschickt werden und nach 3 bis 12 Monaten zurückgeschickt werden.

Was kostet eine Radonmessung?

Was kostet eine Messung? Eine Messung mit einem Radon-Exposimeter kostet pro Gerät ca. 30-50 Euro. Dabei ist die Auswertung des Detektors durch das Messlabor inbegriffen.

Kann man Radon selbst messen?

Wie kann ich Radon messen lassen? Radonmessungen kosten etwa 30-50 Euro und können einfach selbst durchgeführt werden. Dazu können Sie sich von einem Messlabor, das vom Bundesamt für Strahlenschutz anerkannt ist, einen oder mehrere passive Radondetektoren (kleine Dosen zum Aufstellen, Exposimeter) zusenden lassen.

In welchen Häusern liegt Radon?

Zu einem geringen Teil gelangt es auch aus Baumaterialien und aus Trink- und Brauchwasser in Gebäude. Dort kann Radon Lungenkrebs verursachen. Das Gas kann sich in alle Räume ausbreiten. In der Regel ist die Konzentration im Keller und im Erdgeschoss am höchsten.

Wie lange dauert eine Radonmessung?

Eine Kurzzeitmessung dauert meist nur einige Minuten bis wenige Tage. Sie liefert eine Momentaufnahme der aktuellen Radonkonzentration am Ort der Messung.

RadonTec | Bundesamt für Strahlenschutz - Erklärfilm zu Radon

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Welche Symptome treten bei Radonbelastung auf?

Symptome von Radonbelastung

Die Gefährlichkeit von Radon ergibt sich nicht zuletzt daraus, dass wir das Gas selbst in hohen Konzentrationen nicht riechen oder schmecken können. Stattdessen kann die Radonbelastung aber körperliche Symptome wie Übelsein, Kopfschmerzen oder Erbrechen hervorrufen.

Ist in jedem Keller Radon?

Nein, nicht in jedem Keller gibt es erhöhte Radonkonzentrationen, aber Radon kommt überall im Boden vor und kann in fast jedem Keller eindringen, besonders dort, wo der Keller nicht perfekt abgedichtet ist, wobei die Werte regional und je nach Bausubstanz stark variieren. Das radioaktive Edelgas entsteht im Boden und steigt durch kleinste Undichtigkeiten (Fugen, Risse, Leitungsdurchführungen) in erdberührte Räume auf, wobei die höchsten Konzentrationen typischerweise im Keller und Erdgeschoss zu finden sind. Die Belastung hängt stark von der Geologie der Region ab (z.B. höhere Werte in Süd- und Mitteldeutschland) und kann durch regelmäßiges Lüften reduziert werden.
 

Woran erkennt man, ob man Radon im Haus hat?

Man kann es weder sehen noch riechen. Radon kann sich in Ihrem Haus in gefährlichen Konzentrationen anreichern. Hohe Radonkonzentrationen können Lungenkrebs verursachen. Die einzige Möglichkeit, um festzustellen, ob in Ihrem Haus erhöhte Radonwerte vorliegen, ist ein Test .

Wo in Deutschland kommt Radon am häufigsten vor?

Radon kommt am häufigsten in der Erde und im Gestein vor, insbesondere in Gebieten mit Uran- und Radium-haltigen Gesteinen wie Granit, Schwarzschiefer oder Lehm; es tritt dann vermehrt in Kellergeschossen und Erdgeschossen von Gebäuden auf, vor allem in Mittelgebirgen, dem Alpenvorland und Regionen mit dichteren Gesteinsformationen. Die höchsten natürlichen Vorkommen finden sich in Kurorten wie Bad Brambach, während es im Freien durch die Vermischung mit Luft verdünnt wird, aber auch in Trinkwasser und Baumaterialien (Granit, Lehm) vorhanden ist.
 

Ist Radon im Haus gefährlich?

Es ist in der wissenschaftlichen Literatur gut belegt, dass durch Radon in Innenräumen das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, relevant erhöht wird, und zwar am ehesten im Sinne einer linearen Dosis-Wirkungs-Beziehung ohne Schwellenwert.

Welcher Radonwert gilt als unbedenklich im Keller?

Es gibt keinen bekannten unbedenklichen Radonwert. Sie sollten stets einen möglichst niedrigen Wert anstreben. Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) empfiehlt, Ihr Haus zu sanieren, wenn die Radonkonzentration 4 PicoCurie pro Liter Luft (pCi/L) oder höher ist. Radon kann durch kleinste Risse oder Löcher in Häuser und Gebäude eindringen.

Wie viel kostet eine Radonsanierung?

Erfahrungen aus Radonprogrammen und dem Bereich der energetischen Sanierung verweisen auf Förderquoten von 20 Prozent bis hin zu 100 Prozent, jeweils versehen mit einem Deckelbetrag, der bei den erwartbaren/üblichen Kosten einer Radonsanierung liegt (500 bis 5.000 Euro).

Kann man mit dem Handy Radioaktivität messen?

Tatsächlich lässt sich Beta- und Gamma-Strahlung mit dem Smartphone messen, und zwar ohne zusätzliche Sensoren. Mit Hilfe einer App kann der der CMOS-Chip der eingebauten Kamera die Messungen übernehmen.

Wie genau sind Radon-Testkits für den Hausgebrauch?

Etwa 40 % der Kurzzeittests zeigen fälschlicherweise an, dass der Radonwert unter dem Grenzwert liegt („falsch negativ“). Obwohl das Haus saniert werden sollte, kann der Hausbesitzer fälschlicherweise annehmen, dass kein Radonproblem besteht. Selbst die 90-Tage-Radontests liefern in zwei von acht Fällen (25 %) falsch negative Ergebnisse.

Was kostet eine Radonbehandlung?

Die Kosten für eine Radontherapie variieren stark, von ca. 600 € für Kuren in Osteuropa bis über 2.000 € für spezialisierte Angebote in Deutschland, zuzüglich Unterkunft und Verpflegung; gesetzliche Krankenkassen übernehmen Kosten oft nur teilweise oder gar nicht, während Privatpatienten oder Selbstzahler mit Kosten um 27 € pro Einzelbad rechnen müssen, wobei manche Kassen bei Antragsstellung einer ambulanten Kur eine Kostenübernahme ermöglichen. 

Wo bekomme ich ein Radon Messgerät her?

Bei radonshop.com erhalten Sie auch Radonmessgeräte, die sich für den professionellen oder gewerblichen Einsatz eignen. Die Profi Radonmessgeräte bieten in der Regel die Option, zeitlich aufgelöste Messreihen zu erzeugen, die anschließend mit der beiliegenden Software ausgewertet werden können.

Wo ist die radioaktive Strahlung in Deutschland am höchsten?

In den alten Mittelgebirgen wie dem Bayrischen Wald, Schwarzwald und Erzgebirge ist sie am höchsten (siehe Gamma-Ortsdosis; oben). Dies spiegelt sich in der Gamma-Ortsdosisleistung wider. Die aktuellen Messwerte für ganz Deutschland können beim Bundesamt für Strahlenschutz abgerufen werden.

Welche Krankheiten verursacht Radon?

Das radioaktive Gas Radon und seine Zerfallsprodukte gelangen beim Einatmen in die Lunge. Beim weiteren radioaktiven Zerfall entsteht energiereiche Strahlung, welche die gesunden Zellen des Lungengewebes schädigen kann. Dadurch kann Lungenkrebs entstehen.

Ist Radon im Winter höher?

Innenraumschadstoffe wie das radioaktive Gas Radon können sich stärker anreichern als im Sommer. Das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) rät daher dazu, die kalte Jahreszeit für eine Radon-Messung zu nutzen. Radon kann Lungenkrebs verursachen, wenn man hohen Konzentrationen dauerhaft ausgesetzt ist.

Kann ich Radon selbst messen?

Eine Radon Messung kann jeder selbst durchführen. Die Messmethode hat bei dem heutigen Stand der Technik keinen Einfluss mehr auf die Qualität der Messwerte.

Wo sammelt sich Radon im Raum?

Das radioaktive Gas Radon entsteht im Erdboden und kann dem Bundesamt zufolge bei geringsten Undichtigkeiten des Bodens in Gebäude eindringen. Erhöhte Radon-Konzentrationen treten dann überwiegend in Kellerräumen und Erdgeschoss-Bereichen auf.

Wie bekommt man Radon aus dem Haus?

Diese Maßnahmen werden international angewandt.

  1. Lüften. ...
  2. Abdichten von Türen und Leitungen zum Keller. ...
  3. Eintrittswege des Radons ins Gebäude abdichten. ...
  4. Radonhaltige Bodenluft absaugen. ...
  5. Radon-Fachperson hinzuziehen. ...
  6. Schutzmaßnahmen bei Neubauten.

Kann Radon durch Beton?

Laut einer Untersuchung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) setzen marktübliche Baumaterialien wie Beton, Ziegel, Porenbeton oder Kalksandstein nur geringe Mengen Radon frei, meist deutlich unter 20 Becquerel pro Kubikmeter.

Ist im Keller schlafen gesund?

Die Luftqualität im Haus wird durch Feuchtigkeit und Schimmelbildung im Keller deutlich beeinträchtigt und gefährdet die Gesundheit. Durch Feuchtigkeit im Keller können Schimmelpilzsporen und andere Schadstoffe freigesetzt werden, die sich in der Luft im ganzen Haus verteilen können.