Wie stelle ich einen BAföG-Antrag?

Um einen BAföG-Antrag zu stellen, nutzen Sie am besten die Online-Plattform BAföG Digital (baföG-digital.de), wo Sie Schritt für Schritt durch den Antrag geführt werden und Dokumente hochladen können, oder Sie laden die Formblätter von bafög.de herunter, füllen diese aus und reichen sie zusammen mit Nachweisen (Einkommensnachweise, Immatrikulationsbescheinigung etc.) digital oder postalisch beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung ein. Stellen Sie den Antrag frühzeitig, idealerweise sobald Sie eine Zulassung haben, da BAföG frühestens ab dem Antragsmonat gezahlt wird, um keine Zahlungen zu verpassen, wie das Studierendenwerk OstNiedersachsen erklärt.

Wie stellt man einen BAföG-Antrag?

BAföG-Leistungen müssen schriftlich oder elektronisch beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung beantragt werden. Der Antrag kann elektronisch über BAföG-Digital oder mit dem Antragsformblatt per Post oder per E-Mail gestellt werden. Weitere Informationen sowie die Formblätter finden Sie unter „Antrag stellen“.

Was braucht man, um BAföG zu beantragen?

Für den BAföG-Antrag benötigen Sie hauptsächlich die offiziellen Formblätter (besonders Formblatt 01, 02 und 03), eine Immatrikulationsbescheinigung Ihrer Hochschule, Einkommensnachweise der Eltern und ggf. des Ehepartners (Steuerbescheide des vorletzten Jahres) sowie Nachweise zu Ihrem eigenen Einkommen und Vermögen, wie Lohnabrechnungen oder Kontoauszüge und Belege zu Ihrer Wohnsituation (Mietvertrag) und Krankenversicherung. Wichtig ist ein lückenloser Lebenslauf und bei nicht-deutschen Staatsangehörigen der Aufenthaltstitel.
 

Wie viel Geld dürfen die Eltern verdienen für BAföG?

Für BAföG gibt es keine starre Einkommensgrenze, sondern individuelle Freibeträge, die vom Elterneinkommen abgezogen werden; bei verheirateten Eltern liegt der monatliche Grundfreibetrag bei 2.540 €, bei Alleinstehenden bei 1.690 € (Stand WS 2025/26), plus weitere Freibeträge pro Kind/Stiefelternteil und 50 % des verbleibenden Einkommens; bei geschiedenen Eltern werden beide Einkommen berücksichtigt, wobei höhere Freibeträge gelten. Das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr (Steuerbescheid) ist relevant. 

Wie viel im Voraus muss man BAföG beantragen?

Damit während des gesamten Studiums ohne Unterbrechung BAföG gezahlt werden kann, sollte der nachfolgende BAföG-Antrag mindestens zwei Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraums gestellt werden.

BAföG-Antrag – Schritt für Schritt Formblatt 1 ausfüllen

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Wie lange dauert die Genehmigung für das BAföG?

BAföG Vorschuss – wenn Antrag zu lange dauert. Sobald dem Amt für Ausbildungsförderung dein BAföG-Antrag im Wesentlichen vollständig vorliegt, hat es 6 Wochen Zeit, um dir einen Bescheid zu schicken, bzw. 10 Wochen, um dir den ersten Förderbetrag zu überweisen. Ist der Antrag kompliziert, klappt das nicht immer.

Wann wird das BAföG abgelehnt?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres. 

Wann habe ich kein Anrecht auf BAföG?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres. 

Kann ich BAföG bekommen, wenn ich bei meinen Eltern wohne?

Bei Schülern kommt es auf die Schulart an, wie viel BAföG möglich ist (und ob überhaupt). Wird nicht bei den Eltern gewohnt und ist keine Familienversicherung möglich, liegen die BAföG-Höchstsätze für Schüler seit August 2024 zwischen 803 € und 957 €. Bei den Eltern wohnend sind es lediglich 413 € bis 635 €.

Wann kriegt man kein BAföG für Eltern?

Eine elternunabhängige Förderung, also eine solche, bei der das elterliche Einkommen nicht berücksichtigt wird, erfolgt, wenn der Aufenthaltsort der Eltern nicht bekannt ist oder sie im Ausland leben und dort rechtlich oder tatsächlich gehindert sind, Unterhalt im Inland zu leisten.

Welche Unterlagen brauche ich von meinen Eltern für BAföG?

Deine Eltern respektive dein Lebenspartner müssen in Formblatt 3 allerlei Angaben zu ihren Einnahmen machen. Das BAföG Amt will dabei unter anderem die Einkommensteuererklärung sehen, Einkommensnachweise und Sparbücher, wobei sich die Einkommensauskünfte hier auf den Stand von vor zwei Jahren beziehen müssen.

Welche Kontoauszüge braucht man für BAföG?

BAföG-Antrag online stellen

Mit einem BundID-Konto, optimalerweise mit Ihrem Personalausweis (eID) bzw. dem elektronischen Aufenthaltstitel (eAT), können Sie Ihren Förderantrag digital stellen und Ihrem zuständigen Amt übermitteln.

Ist Bafog ein Darlehen?

Die BAföG-Förderung ist bedarfsabhängig und wird gewährt, wenn die eigenen finanziellen Mittel des Studierenden oder seiner Eltern, seines Ehepartners oder Lebenspartners dafür nicht ausreichen. Die BAföG-Förderung besteht in der Regel zur Hälfte aus einem Stipendium, die andere Hälfte aus einem zinslosen Darlehen .

Welche Einnahmen muss man beim BAföG angeben?

Beim Einkommen der Auszubildenden ist das aktuelle, das heißt das im Bewilligungszeitraum erzielte Einkommen maßgebend. Bei ihren Ehegatten, eingetragenen Lebenspartnern und Eltern allerdings zählt das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des Bewilligungszeitraums.

Welche Behörde kümmert sich um BAföG?

Um BAföG kümmert sich das Amt für Ausbildungsförderung, das je nach Art der Ausbildung an verschiedenen Orten angesiedelt ist: Bei Studierenden meist beim örtlichen Studierendenwerk am Studienort, bei Schülern und Berufsförderung oft bei der Stadt- oder Kreisverwaltung am Wohnort der Eltern oder der Ausbildungsstätte. Nach Abschluss der Förderung ist das Bundesverwaltungsamt für die Darlehensverwaltung zuständig. 

Was für Voraussetzungen braucht man für BAföG?

Bafög kann beantragt werden, wenn du:

  • ein duales Studium absolvierst.
  • in deiner ersten schulischen Ausbildung bist.
  • bei Beginn der Ausbildung jünger als 30 Jahre bist.
  • Nach der 10. Klasse weiterhin auf eine gemeinbildende Schule gehst, wie Fachschule, Berufsfachschule, Hochschulen und Akademien. Weiterbildung nachgehst.

Wie viel dürfen die Eltern verdienen, um noch BAföG zu bekommen?

Einkommensgrenzen der Eltern und Studierenden im Überblick

Verheiratete Elternpaare dürfen bis zu 2.540 Euro im Monat verdienen, damit der volle BAföG-Anspruch bestehen bleibt. Bei Alleinstehenden sind es 1.690 Euro, bei Stiefeltern 850 Euro.

Welche Unterlagen brauche ich für einen BAföG-Erstantrag?

Was brauche ich, um BAföG zu beantragen? Egal ob du den Antrag online ausfüllst oder die Antragsformulare nutzt: Du wirst einige Unterlagen zusammensuchen müssen. In der Regel sind das die Bescheinigung der Hochschule nach § 9 BAföG, deine Mietbescheinigung, Kontoauszüge und Steuerbescheide der Eltern.

Wann sollte man BAföG beantragen?

Wann muss ich meinen Antrag stellen? Geld erhält man ab dem Monat der Antragstellung, für die Monate vorher gibt es kein BAföG, auch wenn die Ausbildung schon vorher begonnen wurde. Es lohnt sich also, den BAföG-Antrag spätestens im Monat des Ausbildungsbeginns zu stellen! Alle Infos zur Antragstellung gibt es hier.

In welchen Fällen wird BAföG abgelehnt?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres. 

Was sind schwerwiegende Gründe für das BAföG?

Gründe für längeres BAföG

  • Krankheit.
  • Verschulden der Hochschule.
  • Mitwirkung in gesetzlich vorgeschriebenen Hochschulgremien.
  • Erstmaliges Nichtbestehen einer Zwischen- oder Modulprüfung.
  • Erstmaliges Nichtbestehen der Abschlussprüfung.
  • Behinderung.
  • Schwangerschaft/Erziehung eines Kindes unter 14 Jahren (früher: 10 Jahre)

Wer bekommt kein BAföG?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres. 

Was sind unabweisbare Gründe im BAföG?

Eine eintretende Behinderung oder schwere Erkrankung, die dazu führen, dass die Ausbildung objektiv nicht mehr durchgeführt werden kann und/oder die Ausübung des angestrebten Berufs nicht mehr möglich ist, gelten als unabweisbare Gründe nach § 7 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2 BAföG.

Wie lange dauert eine BAföG-Entscheidung?

Sie müssen mit einer Bearbeitungsdauer von 7 - 14 Tagen rechnen.