Wie sagt man "moin moin" auf Plattdeutsch?

"Moin Moin" ist bereits Plattdeutsch (Niederdeutsch) und bedeutet wörtlich so viel wie „schönen Tag“ (abgeleitet von „moi“ für „schön“ oder „gut“) und ist ein universeller Gruß für den ganzen Tag, der sich von „Guten Morgen“ unterscheidet; man kann es einfach mit Moin oder auch mit der Verdopplung Moin Moin erwidern, um ein Gespräch anzubahnen.

Was heißt "moin" auf Plattdeutsch?

Der Gruß MOIN stammt ursprünglich aus dem Plattdeutschen. Er kann hergeleitet werden aus dem plattdeutschen Wort moi, was „angenehm, gut, schön“ bedeutet. Auch der Duden hat sich dieser Erklärung angenommen und vertritt die Meinung, dass „Moin“ aus dem Ostfriesischen und Mittelniederdeutschen stammt.

Wie sagt man "moin moin"?

MOIN ODER MOIN MOIN? ES HEISST EINFACH NUR MOIN! Seinen Ursprung hat das Wort „Moin“ von der deutsch-dänischen Grenze. Vor allem in Norddeutschland sowie Süddänemark verwenden sehr viele diesen Gruß.

Was heißt "moin moin" in Hamburg?

In Hamburg sagt man „Moin Moin“, weil es sich vom niederdeutschen Wort „moi“ (schön, gut, angenehm) ableitet und ursprünglich als Wunsch „Einen schönen Tag“ meinte; es ist ein universeller Gruß für jede Tageszeit, der herzlicher klingt als ein einzelnes „Moin“ und oft Gesprächsbereitschaft signalisiert, wobei das einfache „Moin“ eher kurz und knapp ist. Die Doppelform ist typisch hanseatisch und drückt mehr Herzlichkeit aus, obwohl das „Moin“ selbst aus Ostfriesland stammt und sich im Norden etabliert hat.
 

Ist Moin Moin unhöflich?

Nein, "Moin" ist nicht unhöflich, sondern ein vielseitiger, freundlicher Gruß aus Norddeutschland, der zu jeder Tageszeit passt, ähnlich wie "Hallo" oder "Guten Tag", und als Ausdruck hanseatischer Freundlichkeit gilt, wobei "Moin Moin" eher als übertrieben empfunden werden kann, wenn man es nicht gewohnt ist. Es ist ein Ausdruck von Regionalstolz und Einfachheit.
 

Moin! Plattdeutsch. Eine Einführung. - Patrick Ziemke | PG 2019

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Warum ist Moin Moin falsch?

Mit „Morgen“ liegt er eigentlich gar nicht so falsch. Denn „Moin“ kommt aus dem Plattdeutschen und ist dort tatsächlich auch eine Abkürzung für „Morgen“ im Sinne des Tagesanfangs. Das Wort wird im Niederdeutschen verkürzt zu „Morn“ oder eben auch „Moin“.

Sagt man in Hamburg „moin“?

Moin (oder Moin moin) ist die übliche Begrüßung in Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und dem größten Teil Norddeutschlands .

Was antwortet man auf "moin-moin"?

Auf "Moin" antwortet man am besten mit einem einfachen "Moin!", einem "Moin zurück!" oder einem freundlichen "Hallo!", da es ein ganztägiger norddeutscher Gruß ist. Ein "Moin Moin" kann ebenfalls richtig sein, signalisiert aber oft einen „Klönschnack“ oder mehr Gesprächsbedarf, während ein einfaches "Moin" neutraler ist. 

Warum sagen die Norddeutschen „moin“?

Moin stammt laut Duden vom mittelniederdeutschen moi(e) und bedeutet schön, angenehm, gut . Begrüßungsworte verraten oft etwas über den kulturellen Hintergrund der Begrüßenden. Jemand, der „Moin!“ sagt, ist höchstwahrscheinlich ein Fischkopp (wörtlich: Fischkopp).

Wie lautet der Schlachtruf in Hamburg?

Ein bekannter Hamburger Ausruf lautet „Hummel, Hummel“, auf welchen prompt die Antwort „Mors, Mors“ folgt. Dabei handelt es sich weniger um eine Begrüßungsformel, als einen Hamburger Schlachtruf.

Ist "moin moin" ein Gesabbel?

Der norddeutsche Gruß lautet „Moin! “, denn „Moin-Moin“ ist schon gesabbel. So wird es jedenfalls heute gerne gesagt, und es ist tatsächlich auch was dran.

Wie begrüßt man sich auf Sylt?

Einfach: Moin. Aber Vorsicht: Kein „Moin Moin“, das gilt hier als Geschwätz. „Moin“ heißt nicht „Guten Morgen“ und auch nicht „Morgen“. Der Gruß gilt auf Sylt rund um die Uhr.

Was bedeutet es, wenn man zweimal moin moin sagt?

Es war ein Scherz. Der übliche Scherz ist zwar "Moin moin is schon gesabbel" "Moin moin ist schon gequatscht". Also mit 2 Moins hat man schon zu viel gesagt und sollte es kürzer halten.

Wie heißt "Ich liebe dich" auf Platt?

Plattdeutsch Ich liebe dich - ik heff di bannig.

Was heißt Lütje?

"Lüttje" (oder "lütt") ist ein norddeutsches/plattdeutsches Wort und bedeutet "klein", kann aber je nach Kontext auch "Baby", "Liebling" oder ein "kleines Gläschen Schnaps" bezeichnen, und ist auch Teil des berühmten hannoverschen Mischgetränks "Lüttje Lage". 

Warum sagen Norddeutsche "moin"?

Im Gegensatz zum niederdeutschen „goden Morgen“ wird „Moin“ in Norddeutschland traditionell den ganzen Tag über verwendet. Dies liegt in der Bedeutung des plattdeutschen Wortes „moi“, das so viel bedeutet wie „angenehm, gut, schön“. Mit der Begrüßung „Moin“ wünscht man sich also einen „Moien Dag“, einen „schönen Tag“.

Ist Moin platt?

Moin und mehr - so spricht man Plattdeutsch

Denn Moin, das heißt nicht "Guten Morgen", sondern ist ein Gruß für alle Tageszeiten und Lebenslagen. Eine Theorie ist, dass das Wort vom plattdeutschen moi stammt, das so viel heißt wie „angenehm, gut, schön“.

Wer sagt "moin moin"?

Moin wird nicht nur in Ostfriesland gesagt

"Moin" wird heute nicht nur im norddeutschen Raum verwendet sondern hat sich mittlerweile bis in den süddeutschen Raum ausgebreitet. Vor allen unter Jugendlichen wird das Wort "Moin" (und auch die Abwandlung Moinsen) mittlerweile als „cool“ empfunden.

Ist Moin höflich?

In den 1980er-Jahren wurde er sogar in den Duden aufgenommen. Damit ist er im hochdeutschen Sprachgebrauch angekommen. Die Verdopplung „Moin, moin“ bedeutet übrigens nicht unbedingt, dass man einen besonders angenehmen Tag wünscht, sondern sie ist wahrscheinlich nur eine persönliche Vorliebe.

Wann sagt man in Hamburg "moin moin"?

Moin, Moin – Geht in Hamburg immer und jederzeit, nicht nur „morgens“. Es ist der Allzeitgruß in Hamburg und ganz Norddeutschland. Das Wort „Moin“, was nichts mit dem Morgen zu tun hat, wird abgeleitet von mooi = schön, gut. Es wird natürlich nicht nur in Hamburg benutzt, ist aber dort überall zu hören und zu sehen.

Was ist der Unterschied zwischen "moin" und "moin moin"?

Beide Grüße sind in Norddeutschland üblich, aber "Moin" ist der universelle, zeitlose Gruß (wie "Hallo"), während "Moin Moin" oft als herzlicher empfunden wird, eine Einladung zum Plausch signalisiert und manchmal (aber nicht immer) spezifischer auf den Morgen bezogen ist, wobei Puristen oft nur "Moin" bevorzugen. 

Was bedeutet „moin“ im Slang?

„Moin“ bedeutet „Hallo“, „Guten Morgen“, „Gute Nacht“ und alles dazwischen, solange es zur Begrüßung verwendet wird . Es ist vor allem in den norddeutschen Teilen Schleswig-Holsteins, Bremens, Hamburgs, den westlichen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und den nördlichen Teilen Niedersachsens gebräuchlich.

Wo wird man mit "moin moin" begrüßt?

„Moin, Moin“ sagt man in Hamburg zur Begrüßung, egal zu welcher Tageszeit. Es herrscht oft „Schiedwetter“ hier, aber auch der häufige Regen schreckt niemanden vom Besuch dieser Matrosenstadt ab.

Sagen die Deutschen „Hallo“?

In deiner ersten Deutschstunde lernst du wahrscheinlich „guten Morgen“, „guten Tag“ und „guten Abend“. Vielleicht lernst du auch „Hallo“ für informellere Situationen; zum Glück funktioniert „Hi“ im Deutschen genauso gut.