Wie lange hat man Zeit, den Nachnamen zu ändern?

Für die Namensänderung nach der Heirat gibt es prinzipiell keine starre Frist, Sie können dies auch Jahre später tun, aber es ist ratsam, sich zeitnah um Ausweisdokumente zu kümmern, die sonst ablaufen können; für Kinder nach der Hochzeit gibt es eine Frist von drei Monaten nach der Eheschließung, um den Namen zu ändern. Seit Mai 2025 gibt es durch eine Gesetzesreform mehr Möglichkeiten für Namensänderungen sowohl für Ehepartner als auch für Kinder, einschließlich der Option, den Ehenamen zu widerrufen oder neu zu bestimmen.

Kann man den Nachnamen später noch ändern?

Folgende gemeinsame Kinder bekommen automatisch den Familiennamen als Geburtsnamen. Kann man nach der Hochzeit seinen Namen nochmal ändern? Eine nachträgliche Namensänderung nach der Heirat ist jederzeit möglich, sofern ein gemeinsamer Ehename bestimmt werden soll.

Wie lange habe ich Zeit, meinen Namen nach der Hochzeit zu ändern?

Für die Ummeldung euer Namen gibt es tatsächlich keine Frist. Sobald ihr verheiratet seid, könnt ihr euch quasi euer ganzes Leben lang nachträglich für einen gemeinsamen Namen entscheiden. Ihr könnt euch mit der Überlegung also ruhig Zeit lassen und die verschiedenen Optionen besprechen.

Welche Änderungen gibt es im Namensrecht ab dem 1. Mai 2025?

Änderungen im deutschen Namensrecht

Seit dem 1. Mai 2025 ist im deutschen Recht sowohl für Ehenamen als auch für den Geburtsnamen von Kindern die Bestimmung eines Doppelnamens aus den Namen beider Eheleute bzw. Eltern möglich. Der Name darf jedoch nicht aus mehr als zwei Teilen bestehen.

Wie lange nach der Geburt kann man den Namen ändern?

Sie müssen Ihr Kind zwar innerhalb von einer Woche nach der Geburt beim Standesamt anmelden, wenn Sie aber bis dahin keinen Namen festgelegt haben, können Sie ihn innerhalb eines Monats nach der Geburt nachliefern. Vom Standesamt bekommen Sie dann zunächst nur eine Geburtsbescheinigung und keine Geburtsurkunde.

Namen ändern leicht gemachtWie und wann kann ich meinen Nachnamen ändern?

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Was kostet es, den Nachnamen des Kindes zu ändern?

Kosten. Für die Änderung oder Feststellung eines Familiennamens können Gebühren zwischen 50,00 und 1.500,00 EUR anfallen. Für die Änderung von Vornamen können Gebühren zwischen 25,00 und 500,00 EUR anfallen. Für eine Voranfrage zu einer Namensänderung werden keine Gebühren erhoben.

Was ist ein wichtiger Grund für eine Nachnamensänderung?

Gründe für die Änderung des Familiennamens können sein: Familiennamen, die anstößig oder lächerlich klingen oder die zu unangemessenen oder frivolen Wortspielen Anlass geben. Schwierigkeiten in Schreibweise und Aussprache, die über das Normalmaß hinausgehend behindern.

Wann darf ein Kind seinen Nachnamen ändern?

Das Kind muss in die Namensänderung einwilligen, wenn es mindestens fünf Jahre alt ist. Die Änderung kann bei minderjährigen Kindern grundsätzlich nicht gegen den Willen des anderen Elternteils erfolgen, wenn dieser ebenfalls sorgeberechtigt ist oder das Kind seinen Namen trägt.

Kann ich ohne Grund meinen Nachnamen ändern?

Nach den Grundsätzen des deutschen Namensrechts steht der Name einer Person grundsätzlich nicht zur freien Verfügung des Namensträgers. Deshalb darf ein Familienname oder Vorname nur dann geändert werden, wenn hierfür ein wichtiger Grund vorliegt.

Kann man seinen Nachnamen 2025 ändern?

Mai 2025 gilt das neue Namensrecht. Es erleichtert die Namenswahl und Änderung für Ehepaare, eingetragene Lebenspartnerschaften und Kinder. Es gibt nun mehr Möglichkeiten, den Familiennamen flexibel zu gestalten – auch in besonderen Lebenssituationen.

Was ändert sich 2025 nach dem Nachnamen?

Ab dem 1. Mai 2025 gibt es im deutschen Namensrecht größere Freiheiten: Ehepaare können sich für einen gemeinsamen Doppelnamen entscheiden, der auch ohne Bindestrich geführt werden darf; Kinder können einen Doppelnamen aus beiden Elternteilen bekommen, auch unverheiratete Eltern können dies wählen; und volljährige Personen können ihren Geburtsnamen einmalig ohne besonderen Anlass ändern. Zudem wird die Namensänderung für Stief-, Scheidungs- und trans*-, inter*- sowie nicht-binäre Menschen vereinfacht. 

Gibt es eine Frist für die Namensänderung nach der Hochzeit?

Für die Namensänderung nach der Hochzeit gibt es keine gesetzliche Frist; Sie können dies auch Jahre später beim Standesamt tun, aber es ist ratsam, dies zeitnah zu erledigen, da offizielle Dokumente (Personalausweis, Reisepass, Führerschein) geändert werden müssen, um Komplikationen bei Reisen oder Behördengängen zu vermeiden. Die Änderung erfolgt durch eine gemeinsame Erklärung beim Standesamt. 

Kann man nach einer Hochzeit mit alten Namen reisen?

Nach einer Namensänderung ist Ihr Reisepass ungültig. Wenn sich Ihr Familienname also zum Beispiel nach einer Heirat oder der Begründung einer Lebenspartnerschaft geändert hat, müssen Sie einen neuen Pass beantragen.

Wo muss ich hin, wenn ich meinen Nachnamen ändern will?

Soll der Nachname zum Beispiel nach einer Heirat, Scheidung oder Adoption geändert werden, ist dafür das Standesamt zuständig. Wollen Sie den Vor- oder Nachnamen ändern lassen, weil Sie ständig verwechselt oder deswegen gemobbt werden, müssen Sie den Antrag bei der Namensänderungsbehörde stellen.

Kann man den Mädchennamen seiner Mutter annehmen?

Kann der Name der Mutter angenommen werden, wenn der Geburtsname der des Vaters ist – und umgekehrt? Ja. Volljährige Personen können von dem Namen eines Elternteils zum Namen des anderen Elternteils wechseln. Voraussetzung ist, dass sie den Familiennamen nur eines Elternteils als Geburtsnamen erhalten haben.

Wie lange dauert eine Änderung des Nachnamens?

Die Dauer des Verfahrens ist unterschiedlich, je nach Bundesland kann mit ca. sechs Monaten gerechnet werden. Für eine Namensänderung – egal ob Vor- oder Nachname – muss ein wichtiger Grund bestehen, der die Namensänderung rechtfertigt (vgl. § 3 Namensänderungsgesetz).

Kann man im Nachhinein den Nachnamen ändern?

Auch wer bereits verheiratet ist und einen gemeinsamen Ehenamen führt, kann diesen ab Mai einmalig ändern. Paare können entweder einen gemeinsamen Doppelnamen bestimmen oder den bisherigen Ehenamen widerrufen. Wer bei der Heirat noch keinen Ehenamen bestimmt hatte, kann das jederzeit nachholen.

Wie viel kostet es, einen Nachnamen zu ändern?

Die Kosten für eine Namensänderung in Deutschland variieren je nach Art (z.B. nach Hochzeit, Scheidung, oder öffentlich-rechtliche Namensänderung), Behörde und Aufwand, beginnen aber meist bei niedrigen Beträgen (z.B. 15-20 € bei Ehenamen) und können bei einer „Wunschnamensänderung“ über das Namensänderungsgesetz schnell mehrere Hundert Euro erreichen, da sie sich am Verwaltungsaufwand orientieren (oft 2,50 € bis 1.022 € für Nachnamen). Spezielle Fälle wie bei Minderjährigen oder geringem Einkommen können zu Pauschalen oder Reduzierungen führen.
 

Welche Änderungen gibt es im Namensrecht ab Mai 2025?

Ab dem 1. Mai 2025 tritt das neue Ehenamens- und Geburtsnamensrecht und des internationalen Privatrechts in Kraft. Zahlreiche neue Möglichkeiten der Namensführung für Ehegatten und Lebenspartner, für Kinder sowie zur Namensänderung werden mit dem neuen Gesetz geschaffen.

Kann ich mit 18 meinen Nachnamen ändern?

Eine Einwilligung Ihrer Eltern ist nicht erforderlich. Wenn Ihre Eltern erst einen Ehenamen bestimmt bzw. geändert haben, als Sie bereits volljährig waren, können Sie sich dieser Namensänderung anschließen und auch den neuen Ehenamen Ihrer Eltern führen. Eine Einwilligung Ihrer Eltern ist nicht erforderlich.

Welche Änderungen gibt es im neuen Namensrecht für Ehenamen ab dem 1. Mai 2025?

Änderungen im deutschen Namensrecht

Seit dem 1. Mai 2025 wird im deutschen Recht sowohl für Ehenamen als auch für den Geburtsnamen von Kindern die Bestimmung eines Doppelnamens aus den Namen beider Eheleute bzw. Eltern möglich sein. Der Name darf jedoch nicht aus mehr als zwei Teilen bestehen.

Was passiert, wenn der Vater der Namensänderung nicht zustimmt?

Zustimmung durch das Gericht ersetzen

Wenn ein Elternteil der Namensänderung des Kindes nicht zustimmt, kann das Familiengericht die fehlende Zustimmung ersetzen (§ 1617 Abs. 1 Satz 2 BGB). Das bedeutet, das Gericht entscheidet anstelle des verweigernden Elternteils, sofern die Namensänderung dem Wohl des Kindes dient.

Kann die Mutter einfach den Nachnamen des Kindes ändern?

Wenn der andere Elternteil mit sorgeberechtigt ist oder Ihr Kind dessen Namen führt, muss dieser in die Namensänderung des Kindes einwilligen. Willigt der andere Elternteil nicht ein, kann das Familiengericht die Einwilligung ersetzen, wenn die Namensänderung für das Wohl Ihres Kindes erforderlich ist.

Kann man seinen Nachnamen ohne wichtigen Grund ändern?

Familiennamen und Vornamen können nur aus einem wichtigen Grund geändert werden. Die Grundlage ist das Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen (Namensänderungsgesetz in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 401-1, veröffentlichten bereinigten Fassung .

Wie formuliere ich eine Namensänderung?

Namensänderung nach Hochzeit

  1. Änderung meines Familiennamens.
  2. Sehr geehrte Damen und Herren,
  3. ich habe am XXX geheiratet. Mein neuer Name lautet seitdem XXX (siehe Eheurkunde anbei). Bitte ändern Sie Ihre Unterlagen entsprechend ab und bestätigen Sie mir diese Änderung innerhalb der nächsten 14 Tage. ...
  4. Peter Mustermann.