Wie hoch ist die Einkommensgrenze für BAföG?

Die BAföG-Einkommensgrenze hängt davon ab, ob es sich um das eigene Einkommen des Studierenden oder das der Eltern/Ehegatten handelt, wobei es für Studierende eine Freigrenze von ca. 6.672 € pro Jahr gibt, während für Eltern/Ehegatten je nach Situation (z.B. 2.540 € für zusammenlebende verheiratete Eltern) höhere Freibeträge gelten, die entscheiden, wie viel BAföG gezahlt wird. Auch das eigene Vermögen wird angerechnet (ab 30 Jahren höher).

Wie hoch ist die Einkommensgrenze der Eltern für BAföG?

Für BAföG gibt es keine starre Einkommensgrenze, sondern individuelle Freibeträge, die vom Elterneinkommen abgezogen werden; bei verheirateten Eltern liegt der monatliche Grundfreibetrag bei 2.540 €, bei Alleinstehenden bei 1.690 € (Stand WS 2025/26), plus weitere Freibeträge pro Kind/Stiefelternteil und 50 % des verbleibenden Einkommens; bei geschiedenen Eltern werden beide Einkommen berücksichtigt, wobei höhere Freibeträge gelten. Das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr (Steuerbescheid) ist relevant. 

Wann hat man keinen Anspruch auf BAföG?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres. 

Wie viel darf ich verdienen, um noch BAföG zu bekommen?

Wie viel darf ich verdienen, während ich BAföG bekomme? Wenn du in einem normalen Bewilligungszeitraum von 12 Monaten keinerlei Abzüge haben willst, so darfst du im Schnitt nicht die Minijobgrenze überschreiten. Ab Januar 2026 liegt diese bei 603 €, 2025 waren es 556 €, 2027 werden es 633 € sein.

Wie viel BAföG bekomme ich in der Tabelle?

Wie viel BAföG Sie bekommen, hängt von Ihrer Ausbildung, Ihrem Wohnort (bei Eltern oder eigenem Hausstand) und dem Einkommen Ihrer Eltern ab; aktuell (Stand Wintersemester 2024/25) liegt der maximale BAföG-Satz für Studierende bei 992 € pro Monat, wenn Sie eine eigene Wohnung haben, und bei 671 €, wenn Sie bei den Eltern wohnen, wobei diese Beträge aus Grundbedarf, Wohnpauschale sowie Zuschlägen für Kranken- und Pflegeversicherung bestehen. Schulische BAföG-Beträge sind niedriger, aber ähnlich gestaffelt, und die tatsächliche Förderung wird durch Ihre individuellen Freibeträge und das Einkommen der Eltern reduziert.
 

So berechnet sich Dein BAföG! (Beispielrechnung nach der 27. BAföG-Reform)

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Wie viel darf man neben BAföG 2025 verdienen?

Damit ist es den Auszubildenden möglich einem 556 Euro-Job (Minijobgrenze 2025) nachgehen zu können. Bei höherem Einkommen wird der den Freibetrag überschreitende Einkommensanteil angerechnet. Zum 1. Januar 2026 erhöht sich der Freibetrag auf 389 Euro monatlich.

Wann wird das BAföG abgelehnt?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres. 

Welches Einkommen wird beim BAföG angerechnet?

Beim Einkommen der Auszubildenden ist das aktuelle, das heißt das im Bewilligungszeitraum erzielte Einkommen maßgebend. Bei ihren Ehegatten, eingetragenen Lebenspartnern und Eltern allerdings zählt das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des Bewilligungszeitraums.

Wann steht mir BAföG zu?

BAföG kann beantragen, wer die deutsche Staatsangehörigkeit hat oder unter bestimmten Voraussetzungen EU-Bürger oder Geflüchteter ist, die Ausbildung nach dem 45. Geburtstag beginnt (mit Ausnahmen), einen anerkannten Abschluss anstrebt und dessen Bedarf nicht durch eigenes Einkommen/Vermögen oder das der Eltern/Ehepartners gedeckt wird. Wichtig sind auch die Art der Ausbildung (z.B. Schule, Uni, duale Ausbildung) und ob es sich um eine Erst- oder Zweitausbildung handelt, da die Voraussetzungen variieren können.
 

Ist BAföG ab 25 Elternunabhängig?

In der Regel wird ein elternunabhängiges BAföG dann gewährt, wenn die Eltern ab dem 25. Lebensjahr des Kindes nicht mehr unterhaltspflichtig sind oder ihrer Unterhaltspflicht nicht nachkommen. Unter 25 Jahren ist ein elternunabhängiges BAföG möglich, wenn die Eltern verstorben sind und der Antragsteller Vollwaise ist.

Wann wird BAföG nicht bezahlt?

Wenn Sie die BAföG-Raten nicht zahlen können

Wer 5 Jahre nach der Förderung nicht mehr als 1.690 Euro netto monatlich verdient, kann einen Antrag stellen, um die Rückzahlung auszusetzen.

Welche Voraussetzungen braucht man für das BAföG?

BAföG-Voraussetzungen sind primär finanzielle Bedürftigkeit, die durch das Einkommen der Eltern/Ehepartners und das eigene Vermögen/Einkommen bestimmt wird, sowie demografische Faktoren (Altersgrenze von 45 Jahren bei Beginn), die Art der Ausbildung (meist Erstausbildung, Vollzeit, staatlich anerkannte Institutionen) und der Bildungsweg (z.B. < 30 Jahre alt und Berufserfahrung für elternunabhängiges BAföG). Wichtig ist auch, dass das Studium im Rahmen der Regelstudienzeit absolviert wird.
 

Wie wird Bafög berechnet?

Wie wird das BAföG berechnet? Die Höhe Ihres BAföG basiert auf einem festen monatlichen Bedarf . Dieser Bedarf wird reduziert, wenn Ihre Eltern, Ihr Ehepartner/Ihre Ehepartnerin oder Ihr Lebenspartner/Ihre Lebenspartnerin oder Sie selbst etwas mehr verdienen. Wenn Sie studieren, erhalten Sie die Hälfte der Förderung als Darlehen und die andere Hälfte als Zuschuss.

Wann habe ich kein Anrecht auf BAföG?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres. 

Wird das Vermögen der Eltern bei BAföG angerechnet?

eingetragenen Lebenspartners oder der Eltern der Auszubildenden werden nicht auf den Bedarf angerechnet, wohl aber das Einkommen, das diese Personen aus ihrem Vermögen erzielen.

Was ist anrechenbares Einkommen?

Anrechenbares Einkommen - Infos und Rechtsberatung

Nach § 82 Abs. 1 SGB XII sind anrechenbares Einkommen aller Einnahmen in Geld oder Geldwerten Leistungen ohne Rücksicht auf ihre Herkunft und ohne Rücksicht darauf, ob sie der Besteuerung unterliegen.

Wie viel dürfen die Eltern verdienen, um noch BAföG zu bekommen?

Einkommensgrenzen der Eltern und Studierenden im Überblick

Verheiratete Elternpaare dürfen bis zu 2.540 Euro im Monat verdienen, damit der volle BAföG-Anspruch bestehen bleibt. Bei Alleinstehenden sind es 1.690 Euro, bei Stiefeltern 850 Euro.

Wann entfällt der BAföG-Anspruch?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres. 

Wann bleibt das Einkommen der Eltern unberücksichtigt?

Das Einkommen deiner Eltern bleibt unberücksichtigt, wenn du zwischen deinem 18. Geburtstag und dem Beginn des zu fördernden Studiums mindestens fünf Jahre gearbeitet hast oder andere anerkannte Zeiten vorweisen kannst.

Welche Einnahmen zählen als Einkommen?

Dazu zählen insbesondere:

  • Löhne oder Gehälter.
  • Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit.
  • Unterhalt und Unterhaltsvorschuss.
  • Kindergeld.
  • Renten (z.B. Halbwaisenrente, Witwenrente)

Wann bekommt man als Student kein BAföG?

BAföG ist ausgeschlossen, wenn du offiziell in Teilzeit studierst. Das ist der Fall, wenn in deinem Studiengang weniger als 30 ECTS pro Semester erreicht werden, du also z. B. für einen 180-ECTS-Bachelor länger als sechs Semester brauchst.

Was sind schwerwiegende Gründe für das BAföG?

Gründe für längeres BAföG

  • Krankheit.
  • Verschulden der Hochschule.
  • Mitwirkung in gesetzlich vorgeschriebenen Hochschulgremien.
  • Erstmaliges Nichtbestehen einer Zwischen- oder Modulprüfung.
  • Erstmaliges Nichtbestehen der Abschlussprüfung.
  • Behinderung.
  • Schwangerschaft/Erziehung eines Kindes unter 14 Jahren (früher: 10 Jahre)

Wer hat Anspruch auf BAföG?

BAföG bekommen in Deutschland Studierende und Schüler, deren finanzieller Bedarf nicht durch eigene Mittel oder die ihrer Eltern gedeckt werden kann, wobei bestimmte Altersgrenzen (meist Start vor 45) und Staatsangehörigkeiten (auch EU-Bürger, Geflüchtete) gelten, während Leistungen von der Höhe des Einkommens der Eltern und des Studierenden selbst abhängen. Die Förderung dient dazu, eine Erstausbildung zu finanzieren, und erfordert einen Leistungsnachweis nach der Zwischenprüfung.