Wie hoch ist der Ertrag von Sommerweizen pro Hektar?

Der Ertrag von Sommerweizen pro Hektar variiert stark, liegt aber oft zwischen 40 und 70 dt/ha (Dezitonnen pro Hektar) und kann auf guten Böden sogar über 90 dt/ha erreichen, wobei der bundesweite Durchschnitt aufgrund der kürzeren Vegetationsperiode tendenziell unter dem von Winterweizen liegt und oft im Bereich von etwa 50 bis 60 dt/ha im 5-Jahres-Durchschnitt anzusetzen ist. Speziell in den Landessortenversuchen 2025 wurden Erträge von rund 57 bis 64 dt/ha erzielt, während allgemeine Durchschnittswerte für 2024 bei etwa 48 dt/ha lagen.

Wie hoch ist der Ertrag von Sommerweizen?

Anders als bei Winterweizen, in dem das Ertragsniveau mit durchschnittlich 80-85 dt/ha in den letzten 20 Jahren fast konstant geblieben ist, haben sich die jährlichen Erträge bei Sommerweizen von etwa 65 dt/ha (2006-2015) auf nur noch 54 dt/ha (2016-2025) reduziert!

Wie viel Ertrag bringt 1 ha Weizen?

Der durchschnittliche Hektarertrag der flächenstärksten Getreideart Winterweizen liegt voraussichtlich bei etwa 74,4 Dezitonnen. Das entspricht einem Zuwachs um ca. 3,7 Prozent gegenüber 2022. Der Ertrag bei der Wintergerste wird auf 71,7 Dezitonnen je Hektar geschätzt.

Was ist besser, Sommer- oder Winterweizen?

Mittlerweile hat Sommerweizen eine nur noch geringe Bedeutung. Der Sommerweizen erreicht gegenüber dem Winterweizen, auch wegen der kürzeren Vegetationsperiode, keine vergleichbaren Ertragsleistungen. Über die Hälfte des in Deutschland erzeugten Weizens wird als Viehfutter verwendet.

Wie hoch ist der Ertrag pro Hektar?

Für Deutschland insgesamt liegen die Erträge bei 65,5 Dezitonnen pro Hektar, das heißt 3,5 Prozent unter dem Ertrag des Vorjahres und 2,6 Prozent unter dem Mittel der letzten fünf Jahre.

17 Tonnen Weizen pro Hektar, wie geht das?

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Wie hoch ist der Ertrag pro Hektar?

Der Ernteertrag pro Hektar/Acre ist eine grundlegende landwirtschaftliche Kennzahl, die die Erntemenge pro Flächeneinheit misst. Er wird berechnet, indem der Gesamtertrag durch die genutzte Fläche geteilt wird und üblicherweise als Ertrag pro Hektar oder Acre angegeben wird.

Wie viel Gewinn macht ein Landwirt pro Hektar?

Der Gewinn pro Hektar in der Landwirtschaft variiert stark je nach Betriebstyp, Region und Wirtschaftsjahr, liegt aber oft in einem Bereich von einigen Hundert bis über Tausend Euro pro Hektar (ha), wobei Pauschalierungen (z.B. 350 €/ha als Grundbetrag) oder spezifische Erträge (z.B. 800-1200 €/ha im Marktfruchtbau) die Spanne verdeutlichen, ergänzt durch Fördergelder und Preiseffekte. Jüngere Daten zeigen Gewinne von 250 €/ha (2021) bis zu höheren Werten durch Preisanstiege, während ein Rekordjahr 2022/23 das Einkommen pro Arbeitskraft auf 113.900 € steigerte, aber 2023/24 wieder sank.
 

Ist Winterweizen besser als Sommerweizen?

In Nordamerika wird Weizen oft nach seinen Wachstumsbedingungen klassifiziert.

Hartweizen hat in der Regel einen höheren Proteingehalt als Sommerweizen und eignet sich zur Herstellung von Nudeln und Brot. Sommerweizen wird für Produkte verwendet, die keinen hohen Proteingehalt erfordern, wie zum Beispiel zartes Gebäck und Kuchen.

Wann soll man Sommerweizen säen?

Die Aussaat von Sommerweizen findet je nach Standortbeschaffenheit zwischen Januar und Mitte April statt. Sehr früh dürfen nur die winterfesten Sommerweizensorten ausgesät werden. Erntezeit von Sommerweizen: Geerntet wird der Sommerweizen meist ab Juli.

Kann Sommerweizen im Winter gesät werden?

Die Aussaat von Wechselweizen ist möglich, wenn die Bodentemperaturen unter 10 °C gesunken sind. Hat der Bestand das Einblatt-Stadium erreicht, kann er am sichersten überwintern. Sommerweizen benötigt im Vergleich zum Winterweizen keinen Kältereiz und kann daher auch bis ins Frühjahr hinein ausgesät werden.

Kann sich Deutschland mit Weizen selbst versorgen?

Der Selbstversorgungsgrad von Weichweizen lag bei 108 Prozent, der von Gerste bei 124 Prozent. Die Inlandsverwendung von Hartweizen konnte zu 22 Prozent (Vorjahr 19 Prozent) von der heimischen Landwirtschaft gedeckt werden. Zu beachten ist, dass der Selbstversorgungsgrad eine rein rechnerische Größe ist.

Ist 2025 ein gutes Erntejahr?

Die deutsche Landwirtschaft hat 2025 trotz wechselhafter Witterung eine im Durchschnitt gute Ernte eingefahren. Das zeigt der amtliche Erntebericht, den der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, heute in Berlin vorgestellt hat.

Wie viel Ertrag bringt 1 Hektar Weizen?

Die Druschergebnisse der bisher geernteten Weizenbestände lassen im Bundesdurchschnitt ein Ertragsniveau von 7,5 Tonnen pro Hektar erwarten. Damit lägen die Erträge bei großen regionalen Schwankungen in etwa im Mittel der Jahre 2015 bis 2019 (7,6 Tonnen pro Hektar) und entsprechen dem Vorjahresertrag.

Wann wird Sommerweizen angebaut?

Sommerweizen wird oft nach spät räumenden Vorfrüchten wie Körnermais oder Zuckerrübe angebaut. Wird er im Spätherbst gesät, kommen Wechselweizen zum Einsatz. Dies sind Sommerweizen, die bei später Herbstaussaat eine gewisse Winterhärte besitzen, aber keinen oder nur einen geringen Kältereiz zum Schossen benötigen.

Wie hoch sind die Erträge von Sommerweizen?

Laut Zahlen des LSN wurde in Niedersachsen ein Durchschnittsertrag von 57,3 dt/ha erzielt, der die stark enttäuschenden Erträge von 36,7 dt/ha aus dem Vorjahr deutlich übertraf; im Vergleich zum Winterweizen lagen die Erträge niedersachsenweit jedoch 17 dt/ha niedriger.

Kann man Sommerweizen im Herbst säen?

Winterweizen im Herbst. Manche Sommerweizensorten können ausnahmsweise auch im Herbst gesät werden. Solche Weizen nennt man Wechselweizen. Wird der Winterweizen im Frühling gesät, dann keimt und bestockt er zwar, aber er fängt nicht an Ähren zu bilden und zu schossen.

Wie lange kann man Sommerweizen säen?

Der normale Aussaattermin von Sommerweizen liegt zwischen Mitte Februar bis Ende März und die Aussaatstärke zwischen 320-380 Kö/m². Sommerweizen verträgt von allen Sommergetreidearten ein feuchteres Saatbett am besten. Ein „Reinschmieren“ der Saat sollte aber trotzdem vermieden werden!

Was wird aus Sommerweizen gemacht?

Nudeln, Pizza, Kekse - in allem steckt Weizen

In der Mühle durchlaufen die Körner einen aufwändigen Reinigungs- und Mahlprozess. Das fertige Mehl steckt in Nudeln, Pizza oder Keksen. Sogar in Brühwürfeln und Shampoos finden sich Weizenprodukte.

Wann wird Sommerweizen geerntet?

Wintergetreide wird noch vor dem Winteranfang, je nach Kultur etwa ab September, gesät und ab Juli des nächsten Jahres geerntet. Sommergetreide hingegen wird erst im Frühjahr ab Anfang März gesät und ab Juli des gleichen Jahres geerntet.

Sind Landwirte Millionäre?

Nein, die meisten Landwirte sind keine Millionäre; ihre Einkommen variieren stark, oft sind sie bescheiden, besonders für Angestellte, aber Haupterwerbsbetriebe erzielen solide Gewinne (z.B. 86.552 € Gewinn pro Unternehmen 2023/24), wobei ein erheblicher Teil der Einnahmen oft aus staatlichen Subventionen stammt. Reichtum entsteht eher durch Landverkauf in Stadt-Nähe oder durch große Agrarholdings, die nicht typische Landwirte sind, erklärt agrarheute.com. 

Wie viel Subventionen bekommt ein Landwirt pro Hektar?

Ein Landwirt erhält in Deutschland je nach Betriebstyp und Fläche unterschiedliche Subventionen pro Hektar, hauptsächlich durch die EU-Agrarpolitik (GAP), wobei die Einkommensgrundstützung bei ca. 158 €/ha liegt und zusätzliche Prämien wie die Umverteilungsprämie (für die ersten 40-60 ha ca. 70 €/ha) und Junglandwirteprämien hinzukommen können, plus Öko-Regelungen und gekoplte Stützungen für Tierhaltung oder Umweltleistungen, was die Gesamtsumme deutlich erhöht, z.B. auf über 200 €/ha oder mehr. 

Wie viel verdient ein Landwirt pro Monat netto?

Das Einstiegsgehalt liegt etwa bei 29.550 €. * Die Gehaltsspanne als Landwirt/in liegt zwischen 29.600 € und 41.900 € pro Jahr und 2.466 € und 3.491 € pro Monat.