Wie hoch darf der Stundenlohn bei einem Minijob sein?

Für 2026 gilt: Der Mindestlohn beträgt 13,90 €/Stunde, die monatliche Minijob-Verdienstgrenze steigt auf 603 € (7.236 €/Jahr). Die Grenze ist dynamisch und orientiert sich am Mindestlohn, um die Arbeitszeit konstant zu halten; bei höherem Lohn sinkt die maximale Stundenzahl.

Wie hoch darf der Stundenlohn bei geringfügig Beschäftigten sein?

Wie hoch ist die Minijob-Verdienstgrenze aktuell? Aktuell liegt die Minijob-Verdienstgrenze bei 603 Euro, seit der Mindestlohn am 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde angehoben wurde. Bei jedem Anstieg des Mindestlohns wird auch die Minijob-Verdienstgrenze angehoben.

Wie hoch ist der aktuelle Mindestlohn für Minijobs?

Die Entwicklung des Mindestlohns

Der Mindestlohn erhöht sich laufend, seit er im Jahr 2015 bundesweit eingeführt wurde. Aktuell liegt er bei 13,90 Euro pro Stunde.

Was ist der Höchstsatz bei einem Minijob?

Da sich der Mindestlohn 2026 von 12,82 Euro auf 13,90 Euro erhöht hat, ist auch die Minijob-Grenze gestiegen. Die Untergrenze für Verdienste aus Beschäftigungen im sogenannten Übergangsbereich ist 2026 von monatlich 556,01 Euro auf 603,01 Euro gestiegen. Die Obergrenze bleibt stabil bei 2.000 Euro im Monat.

Kann ich die Verdienstgrenze bei einem Minijob überschreiten?

Was passiert bei Überschreiten der Minijob-Grenze? Wird die jährliche Verdienstgrenze von 7.236 € oder die monatliche Grenze von 603 € regelmäßig überschritten, gilt die Beschäftigung nicht mehr als Minijob. Folgen: Es entsteht ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis.

Wie viele Stunden darf ich bei einem Minijob arbeiten?

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Wie hoch ist der maximale Verdienst für einen Minijob mit Verdienstgrenze?

Mit anderen Worten: Du kannst einen Minijob mit maximal 603 Euro pro Monat Einkommen mit einem 2. Minijob mit einer Arbeitszeit von höchstens 3 Monaten oder 70 Tagen im Kalenderjahr kombinieren. Neben einer regulären sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist abgabenfrei noch ein weiterer Minijob möglich.

Was passiert, wenn ich mehr als 520 € im Nebenjob verdiene?

Ja, ein Minijobber darf in einzelnen Monaten mehr als die 520 € verdienen, solange die jährliche Verdienstgrenze von 7.236 € (Stand 2026) nicht überschritten wird und das Überschreiten unvorhersehbar und nur gelegentlich (max. 2 Mal pro Jahr) geschieht, wobei der Verdienst 1.040 € (das Doppelte) nicht übersteigen darf. Ansonsten wird der Job sozialversicherungspflichtig, was zu Abgaben führt. 

Wie viele Stunden bei Minijob 165 €?

Bei einem 165-Euro-Job als Aufstockung zum Arbeitslosengeld (ALG I) dürfen Sie weniger als 15 Stunden pro Woche arbeiten, um den Anspruch auf ALG I zu behalten; mit dem aktuellen Mindestlohn von 12,82 € (Stand 2025) sind das etwa 12-13 Stunden pro Monat, wobei die unter 15 Stunden pro Woche entscheidend ist, da Sie sonst als nicht mehr arbeitslos gelten und das ALG I verlieren. Es gibt keine feste Stundenzahl, da der Freibetrag von 165 € pro Monat gilt, aber die 15-Stunden-Grenze ist für den ALG-I-Bezug maßgeblich. 

Wie oft darf 520 € überschritten werden?

Sie dürfen die 520-Euro-Grenze für einen Minijob zweimal im Jahr unvorhersehbar überschreiten, wobei der Verdienst in diesen Monaten maximal das Doppelte (also 1.040 Euro) betragen darf, ohne dass der Minijob verloren geht. Das bedeutet, der durchschnittliche Monatsverdienst darf über das gesamte Jahr gesehen 520 € nicht übersteigen. Die Regeln für 2025/2026 sind etwas anders, da die Grenze auf 556 € angehoben wurde. 

Welche Einmalzahlungen sind im Minijob 2025 erlaubt?

Einmalzahlungen im Minijob sind 2025 erlaubt, solange die 556 €-Monatsgrenze bzw. die 6.672 €-Jahresgrenze nicht überschritten wird.

Wie viele Stunden pro Woche darf ich in einem Nebenjob arbeiten?

Arbeitszeitgesetz und Nebenjobs

Nach dem Arbeitszeitgesetz (§ 3 ArbZG) dürfen Arbeitnehmer maximal 48 Stunden pro Woche arbeiten – inklusive aller Beschäftigungen. Auch Ruhezeiten und Pausenregelungen gelten weiterhin.

Ist es möglich, mit einem Minijob mehr zu verdienen?

Minijobber dürfen zweimal im Jahr mehr verdienen

Dann geht das auch: In Ausnahmefällen kann der Jahresverdienst im Minijob etwas höher als 6.672 Euro sein – nämlich bei sogenannten unvorhersehbaren Überschreitungen. Dann darf der Verdienst in zwei Monaten im Jahr mehr als 556 Euro betragen.

Was ist ein guter Stundenlohn im Minijob?

Gute Minijobs mit hohem Stundenlohn finden sich oft in spezialisierten Bereichen wie Nachhilfe (bis 28 €/h), Babysitting/Seniorenbetreuung (13–20 €/h), Call Center (ca. 15 €/h), oder bei Testkäufen (Mystery Shopping), wobei Zuschläge für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsarbeit den Lohn zusätzlich steigern, z.B. als Fahrer oder in der Logistik. Auch im Gastgewerbe (Kellnern, Hostess) oder bei Events (Komparse, Stagehand) können durch Trinkgeld und Zuschläge gute Verdienste erzielt werden. 

Welche Nachteile hat ein Minijob?

Welche Nachteile hat ein Minijob für Arbeitnehmer?

  • Steuer, Sozialversicherung, Kostenvergleich & Alternativen (Stand 2025)
  • Eingeschränkte Sozialversicherung – kaum Absicherung bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit.
  • Steuerliche Nachteile – begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten.

Wie wird Krankheit bei einem Minijob bezahlt?

Ja, Minijobber haben Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber, ähnlich wie Vollzeitkräfte, für bis zu sechs Wochen, vorausgesetzt, sie sind mindestens vier Wochen beschäftigt und melden sich korrekt krank. Der Arbeitgeber wird bei bis zu 30 Mitarbeitern über die Knappschaft-Bahn-See entlastet und kann 80 % der Kosten erstattet bekommen (Umlage U1-Verfahren). Wichtig ist die schnelle Krankmeldung und die ärztliche Bescheinigung (AU-Bescheinigung), die elektronisch übermittelt wird.
 

Was ändert sich 2026 bei den Minijobs?

Die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs steigt durch die Kopplung an den Mindestlohn von derzeit 556 Euro auf 603 Euro ab 2026 und 633 Euro ab 2027. Damit können geringfügig Beschäftigte künftig mehr verdienen, ohne ihren Minijob-Status zu verlieren.

Welche Sonderzahlungen sind im Minijob erlaubt?

Sonderzahlungen werden zur Verdienstgrenze von 6.240 Euro pro Jahr hinzugezählt. Wenn Sie Ihrem Minijobber oder Ihrer Minijobberin eine Sonderzahlung geben, die die Entgeltgrenze überschreitet, dann verliert er oder sie den Status als Minijobber:in.

Wie berechnet man den Stundenlohn bei einem Minijob?

So erfährst du den Stundenlohn im Minijob. Bei einem Mindestlohn von 13,90 € pro Stunde darfst du für 603 € monatlich rund 43 Stunden arbeiten. Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ Arbeitsstunden.

Ist Mindestlohn Pflicht bei Minijob?

Auch für Minijobs gilt der gesetzliche Mindestlohn. Beim kurzfristigen Minijob darf der Arbeitseinsatz im Laufe eines Kalenderjahres 3 Monate oder insgesamt 70 Tage nicht überschreiten.

Was muss ich als Arbeitgeber bei einem 165 Euro Job beachten?

Wichtig beim 165-Euro-Job: Die Arbeitszeit muss unter 15 Stunden pro Woche liegen, sonst erlischt der Anspruch auf Arbeitslosengeld. Der Job und das Nebeneinkommen müssen der Arbeitsagentur gemeldet werden.

Wird ein 520 € Job dem Finanzamt gemeldet?

In einem Minijob führt der Arbeitgeber pauschale Steuern und Beiträge für die Sozialversicherung ab. Der geringfügig Beschäftigte selbst zahlt keine Steuern oder Versicherungsbeiträge. Ein Minijob muss in der Regel nicht in der Steuererklärung angegeben werden.

Was ändert sich 2025 für Minijobs?

2025 ändert sich für Minijobs hauptsächlich die Verdienstgrenze: Durch den gestiegenen Mindestlohn auf 12,82 € pro Stunde erhöht sich die monatliche Minijob-Grenze auf 556 € (statt 538 €), was Minijobbern erlaubt, etwas mehr zu verdienen, ohne Sozialversicherungsbeiträge zahlen zu müssen (ab 556,01 € beginnt der Midijob). Arbeitgeber müssen die Beitragsnachweise aktualisieren und ggf. Daueraufträge anpassen. 

Ist es möglich, die Minijobgrenze zu überschreiten?

Unvorhersehbares Überschreiten der 603 Euro Grenze möglich

Übersteigt der Jahresverdienst 7.236 Euro, weil sich Ihr Verdienst in einzelnen Monaten auf mehr als 603 Euro erhöht, liegt in der Regel kein Minijob vor. Eine Ausnahme gibt es bei unvorhersehbaren Überschreitungen.