Wie grüßen die Hamburger?

Hamburger grüßen sich hauptsächlich mit "Moin" oder "Moin Moin", was zu jeder Tageszeit passt, sowie mit dem traditionellen Schlachtruf "Hummel, Hummel!", worauf die Antwort "Mors, Mors!" folgt, der eher ein Erkennungszeichen ist. Dazu kommt der "4-1-5"-Gruß, eine Geste mit den Fingern, die auch in sozialen Medien populär wurde.

Wie begrüßt man sich in Hamburg?

„Moin, Moin“ sagt man in Hamburg zur Begrüßung, egal zu welcher Tageszeit. Es herrscht oft „Schiedwetter“ hier, aber auch der häufige Regen schreckt niemanden vom Besuch dieser Matrosenstadt ab. Im Gegenteil: Hamburg lockt mit kräftigem Bier, herzhaften Fischbrötchen, Hafenflair und ganz viel Spaß.

Wie lautet der Schlachtruf in Hamburg?

Ein bekannter Hamburger Ausruf lautet „Hummel, Hummel“, auf welchen prompt die Antwort „Mors, Mors“ folgt. Dabei handelt es sich weniger um eine Begrüßungsformel, als einen Hamburger Schlachtruf.

Wie sagt man in Hamburg Hallo?

Moin, Moin – Geht in Hamburg immer und jederzeit, nicht nur „morgens“. Es ist der Allzeitgruß in Hamburg und ganz Norddeutschland. Das Wort „Moin“, was nichts mit dem Morgen zu tun hat, wird abgeleitet von mooi = schön, gut.

Was bedeutet der Hamburger Gruß "Hummel, Hummel, Mors, Mors"?

Die Kinder der Umgebung liefen dem schwer beladenen Wasserträger Bentz gerne hinterher und riefen ihm den Spottnamen „Hummel, Hummel“ zu. Bentz, der sich wegen der schweren Ladung nicht physisch wehren konnte, antwortete stets mit „Mors, Mors“, als Kurzform von „Klei mi an'n Mors“.

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Wie grüßt der Hamburger?

Ganz typisch für Hamburger ist es, andere Menschen zu jeder Tageszeit mit einem einfachen und lockeren „Moin“ zu begrüßen. Dabei steht das Wort Moin aber nicht (wie viele denken) für „Morgen“. Das Wort stammt aus der niederdeutschen Sprache und steht vielmehr für die Begriffe schön, gut oder angenehm.

Wer war Hummel in Hamburg?

"Hummel, Hummel" - "Mors, Mors"

An einer Hausecke streckt ein Junge dem Wasserträger seinen nackten Hintern entgegen. Damit spielt der Bildhauer auf die Geschichte des Hamburger Grußes an. Der Überlieferung nach neckten die Kinder des Viertels den Wasserträger, indem sie ihm "Hummel, Hummel" nachriefen.

Was ist das norddeutsche Grußwort?

Ganz lässig grüßt der Norddeutsche mit „Moin“. Mit dem hochdeutschen Wort „Morgen“ hat das aber wenig zu tun. Moi bedeutet „schön” oder „gut“. Man wünscht sich also „einen guten“ – egal ob Morgen, Tag oder Abend.

Wo sagt man zweimal Moin?

Mit einem kräftigen „Moin Moin“ bahnt sich fast schon der Klönschnack an. Flirten für Norddeutsche. In Hamburg hingegen gilt das doppelte Moin allerdings häufig schon als Gesabbel.

Wie sagt man danke in Hamburg?

"Danke dir!" – "Nich' dafür". Anstatt eines "Gern geschehen" oder "Bitte", gibt's ein cooles "Nich' dafür" (Natürlich ohne gesprochenes "t") zurück.

Was ist der Spitzname von Hamburg?

Hamburg – Venedig des Nordens.

Was sagen Hamburger zum Abschied?

In Hamburg sagt man Tschüs, das heißt: auf Wiedersehen. So lautet die erste Zeile des Refrains eines bekannten Liedes. Nach dem Einkaufen an der Kasse, beim Verabschieden eines Freundes oder am Telefon - irgendwann hat bestimmt jeder von euch schon einmal Tschüs gesagt.

Wie sagt man in Hamburg guten Appetit?

Wünscht man „Guten Appetit“, sagt man auf Platt: Laat jo nich lang nödigen. Ist der Hunger groß genug, bedarf es ohnehin keiner Anstandsfloskeln: Hungrigen Mund lett sik nich lang nödigen.

Was bedeutet der "4-1-5"-Gruß?

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Der setzt sich vom Surfergruß ab und geht so: Vier Finger nach vorne, Zeigefinger auf den Kollegen, das bedeutet 'Ich habe dich gesehen', und dann quasi nochmal die Hand offen, wie so eine Art High-Five." Diesen Ablauf führt er dann in einer flüssigen Bewegung durch.

Was bedeutet "Moien Dag"?

Im Gegensatz zum niederdeutschen „goden Morgen“ wird „Moin“ in Norddeutschland traditionell den ganzen Tag über verwendet. Dies liegt in der Bedeutung des plattdeutschen Wortes „moi“, das so viel bedeutet wie „angenehm, gut, schön“. Mit der Begrüßung „Moin“ wünscht man sich also einen „Moien Dag“, einen „schönen Tag“.

Wie sagt man "Tschüss" auf Hamburgisch?

Bis morgen, ciao. Auf Wiedersehen. Bis dann.

Was antworte ich auf "moin"?

Auf "Moin" antwortet man am besten mit einem einfachen "Moin!", einem "Moin zurück!" oder einem freundlichen "Hallo!", da es ein ganztägiger norddeutscher Gruß ist. Ein "Moin Moin" kann ebenfalls richtig sein, signalisiert aber oft einen „Klönschnack“ oder mehr Gesprächsbedarf, während ein einfaches "Moin" neutraler ist. 

Ist Moin Moin unhöflich?

Nein, "Moin" ist nicht unhöflich, sondern ein vielseitiger, freundlicher Gruß aus Norddeutschland, der zu jeder Tageszeit passt, ähnlich wie "Hallo" oder "Guten Tag", und als Ausdruck hanseatischer Freundlichkeit gilt, wobei "Moin Moin" eher als übertrieben empfunden werden kann, wenn man es nicht gewohnt ist. Es ist ein Ausdruck von Regionalstolz und Einfachheit.
 

Wie sagt man in Hamburg ja?

Man kann auch sagen (nicht nur im Nordwesten) joa, jau, jup, jap, jop, jip und jep anstelle von ja, nö anstelle von nein (pass auf, wie du es sagst, sonst kommt es vielleicht unhöflich rüber), und na anstelle von hallo (du solltest na nur zu Leuten sagen, die du kennst und mit denen du einigermaßen vertraut bist.

Was sind typisch norddeutsche Wörter?

Die 23 schönsten norddeutschen Wörter

  • "Na, warst du butschern?" ...
  • "Gib mir mal die Buddel" ...
  • "Die Blagen nerven" ...
  • "Warst du gestern aufm Swutsch?" ...
  • "Bist du dösig?" ...
  • "Wie das gallert!" ...
  • "Wo ist die Funzel?" ...
  • "Sei nicht so drömelig"

Was heißt auf Norddeutsch nein?

Auf Norddeutsch (Plattdeutsch) heißt "nein" hauptsächlich "nee", oft mit einem langgezogenen Vokal, aber auch "nö" oder das umgangssprachliche, sehr kurze "ne" (wie in "nein, danke") sind gebräuchlich. Die genaue Aussprache variiert regional, aber "nee" ist die gängigste Form im Niederdeutschen für ein klares "Nein". 

Welche lustigen Trinksprüche gibt es in Hamburg?

HAMBURG SPRÜCHE EDITION

  • Hamburch. Meine Perle!
  • Nich lang schnacken Kopp in Nacken.
  • Wat mutt, dat mutt.
  • Die Kapitänin hat immer Recht.
  • Sabbel nich! Dat geit!
  • Hummel, Hummel – Mors , Mors.

Was bedeutet Mors Mors?

Der Hamburger Gruß „Hummel, Hummel - Mors, Mors“ ist ein traditioneller, in Hamburg entstandener Ausspruch, bei dem eine Person eine zweite mit „Hummel, Hummel“ anspricht, die daraufhin „Mors, Mors“ entgegnet.