Um herauszufinden, wo Ihr Großvater im Zweiten Weltkrieg war, wenden Sie sich am besten an das Bundesarchiv (ehemals WASt) für Wehrmachtsunterlagen, nutzen Sie die Online-Datenbank des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für Gefallene und Vermisste, oder den DRK-Suchdienst, um Kriegsgefangenen-Informationen zu finden. Beginnen Sie mit dem Bundesarchiv (Abteilung PA) mit Namen und Geburtsdatum, da sie die zentralen Akten zur Wehrmacht, SS und Kriegsgefangenschaft verwalten.
Wie kann ich herausfinden, was mein Großvater im Zweiten Weltkrieg gemacht hat?
Wenn Ihr Großvater zwischen 1939 und 1945 gedient hat, können Sie über die Website der britischen Regierung eine Kopie seiner Personalakte beantragen . Dafür werden eine geringe Gebühr und ein Sterbenachweis benötigt. Diese detaillierten Unterlagen können Angaben zu Eintrittsdatum, Einheit, Beförderungen, Versetzungen, Verhalten und Krankengeschichte enthalten.
Kann man Wehrmachtsakten einsehen?
Die Akten der Wehrmacht kann man auf der Seite www.germandocsinrussia.org einsehen. Die Nachfrage ist groß.
Was ist das Bundesarchiv-Militärarchiv?
Das Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) in Freiburg im Breisgau (auch Militärarchiv Freiburg) ist eine Abteilung des Bundesarchivs zur Sicherung, Erschließung und Aufbewahrung der militärischen Überlieferung Deutschlands seit 1867.
Wo bekomme ich Auskunft über Wehrmachtssoldaten?
Seit dem 1. September 2025 ist die Abteilung Deutsches Reich am Standort Berlin-Tegel für alle personenbezogenen Anfragen und Auskünfte zu Militärangehörigen bis 1945 zuständig. Sie übernimmt damit die Zuständigkeit von der Abteilung Militärarchiv am Standort Freiburg.
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Wie kann ich herausfinden, wo mein Opa im Krieg war?
Um herauszufinden, wo Ihr Opa im Krieg war, nutzen Sie die Online-Gräbersuche des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, fragen Sie beim Bundesarchiv nach seinen Personalunterlagen (Wehrmachtsauskunftsstelle), recherchieren Sie auf den Plattformen ancestry.de oder fold3.com (mit den dort hinterlegten WASt-Daten) oder wenden Sie sich an den DRK-Suchdienst, wenn er vermisst wurde. Beginnen Sie mit dem, was Sie wissen, wie Name und Geburtsdatum, um die Suche zu starten.
Was kostet eine Anfrage beim Bundesarchiv?
Gebührenpflichtig in Höhe von 76,69 € ist die Auskunft bzw. Einsicht für ehemalige Mitarbeiter und Begünstigte des Staatssicherheitsdienstes.
Wo war Opa bei der Wehrmacht?
Wie kann ich herausfinden wo mein Opa gefallen ist? Die Wehrmachtauskunftstelle (WASt) hat seit Kriegsbeginn Karteikarten angelegt, in denen neben den persönlichen Daten des Gefallenen auch Angaben zur Einheit, Erkennungsmarke, Todesursache- und Ort und Grablage zu finden sind.
Wie kann ich das Bundesarchiv Filmarchiv kontaktieren?
Falls Sie Filme für eine Vorführung ausleihen oder Ansichtsdateien zur Sichtung bereitgestellt haben möchten, wenden Sie sich bitte an unser Serviceteam (Tel.: 030 187770 1172, E-Mail : [email protected]).
Wie finde ich Soldaten aus dem 2. Weltkrieg?
Um einen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg zu suchen, sind das Bundesarchiv (ehemals WASt) und der DRK-Suchdienst die Hauptanlaufstellen, ergänzt durch die Online-Datenbank des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge für Friedhöfe; oft helfen auch private Ahnenforschung (Familienunterlagen, Erkennungsmarken) und genealogische Webseiten, um Spuren zu sichern und den Militärdienst zu klären.
Kann man Stasi-Akten noch einsehen?
Ja, man kann Stasi-Akten weiterhin einsehen; jeder hat das Recht, die Akten zu seiner eigenen Person zu beantragen, was schriftlich oder online über das Bundesarchiv möglich ist, wobei für die Online-Antragstellung ein neuer Personalausweis mit Online-Funktion nötig ist. Auch für nahe Angehörige von Vermissten oder Verstorbenen gibt es unter bestimmten Bedingungen Zugang, und die Einsicht ist für Betroffene kostenlos.
Wie finde ich heraus, ob mein Großvater in der NSDAP war?
Zugangsmöglichkeiten. Recherchen zu einzelnen Personen in der Mitgliederkartei werden auf Antrag durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesarchivs durchgeführt. Nutzerinnen und Nutzer erhalten daraufhin eine entsprechende Auskunft und – sofern vorhanden – Scans der Karteikarten.
Wie finde ich meine Vorfahren?
Um Vorfahren zu finden, nutzen Sie Online-Genealogie-Plattformen wie FamilySearch, Ancestry oder MyHeritage sowie kostenlose Datenbanken wie GEDBAS und die Gräbersuche des Volksbundes (für Kriegsgräber). Beginnen Sie mit dem, was Sie wissen (Namen, Daten, Orte), und suchen Sie in den riesigen digitalen Archiven nach historischen Aufzeichnungen, um Ihren Familienstammbaum zu erstellen und zu erweitern.
Wie viele Soldaten hatte die Wehrmacht im Jahr 1939?
Im Jahr 1939, dem Jahr des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs, gehörten rund 4,5 Millionen Soldaten der Wehrmacht an. Das Vereinigte Königreich hatte im Vergleich dazu nur rund 480.000 Mann unter Waffen, während Frankreich rund fünf Millionen Soldaten zählte.
Kann man das Bundesarchiv besuchen?
Sie können die Besucher-Säle von dem Bundes-Archiv sehr gerne besuchen. Es gibt viele Schreib-Tische für die Besucher. Manchmal sind aber alle Schreib-Tische belegt. Melden Sie sich deshalb besser an.
Wie kann man Akten im Bundesarchiv einsehen?
Akteneinsicht im Bundesarchiv erfolgt hauptsächlich über das Rechercheportal invenio, wo Sie online suchen, digitalisierte Akten einsehen und Papierakten zur Präsenzlesung bestellen können; für Akten unter Schutzfristen ist oft ein Antrag nötig, der online oder postalisch gestellt wird, wofür Sie einen gültigen Personalausweis benötigen, um die Identität zu bestätigen, besonders bei Stasi-Unterlagen, wo der Online-Ausweis genutzt werden kann.
Sind Archive öffentlich zugänglich?
Ja, öffentliche Archive sind grundsätzlich für jedermann zugänglich, um Transparenz zu gewährleisten und das kulturelle Erbe zu bewahren, aber der Zugang kann eingeschränkt sein durch Datenschutz (DSGVO), Urheberrecht oder spezielle Regelungen, weshalb oft ein Antrag mit Angabe des Verwendungszwecks erforderlich ist, insbesondere bei personenbezogenen oder sensiblen Daten. Es gibt auch private Archive (Unternehmen, Vereine), deren Zugänglichkeit variiert, und das Internet Archive, eine gemeinnützige Organisation, die weitgehend öffentlich ist.
Wie alt war der jüngste Soldat im 2. Weltkrieg?
Der jüngste bekannte Soldat im Zweiten Weltkrieg war der sowjetische Sergei Aleshkov, der mit nur 6 Jahren als "Sohn eines Regiments" diente, während es bei den Deutschen und Alliierten viele 14- bis 16-Jährige gab, etwa die "Flakhelfer" oder Jungen, die sich freiwillig meldeten, wobei 12-Jährige auch als Kindersoldaten auftauchten.
Wie viele Wehrmachtssoldaten sind noch vermisst?
Bis heute gelten noch über eine Million deutsche Soldaten der Wehrmacht als vermisst, wobei die genaue Zahl je nach Quelle und Erfassungsmethode leicht variiert (oft zwischen 1,2 und 1.4 Millionen), wie der DRK-Suchdienst und verschiedene Berichte zeigen, da viele Schicksale ungeklärt blieben und die Suche auch Jahrzehnte nach dem Krieg noch andauert.
Wie kann ich herausfinden, wo mein Opa im Zweiten Weltkrieg war?
Um herauszufinden, wo Ihr Opa im Zweiten Weltkrieg war, müssen Sie beim Bundesarchiv (ehemals WASt) eine Anfrage stellen, den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) online durchsuchen und eventuell auch den DRK-Suchdienst kontaktieren, da diese Stellen die offiziellen Archive für Vermisste, Gefallene und Kriegsgefangene verwalten, wobei die Online-Portale von VDK sowie spezialisierte Genealogie-Seiten wie Ancestry.de oft erste Anlaufpunkte sind. Sie benötigen dazu mindestens seinen vollständigen Namen und sein Geburtsdatum.
Wie lange dauert eine Recherche im Bundesarchiv?
In fünf einfachen Schritten zum Ergebnis der Recherche
Ad Acta Recherchen nimmt innerhalb von drei Werketagen Kontakt mit Ihnen auf. Ihrer Anfrage entsprechend, sendet Ad Acta eine Vollmacht & einen Nutzungsantrag für die Recherchen im Bundesarchiv zur Unterschrift zu.
Kann ich die Stasi-Akte meiner Großeltern einsehen?
Als nahe Angehörige oder naher Angehöriger können Sie Akteneinsicht erhalten, soweit Sie ein berechtigtes Interesse glaubhaft machen, das in Zusammenhang mit dem Aufarbeitungszweck des Stasi-Unterlagen-Gesetzes steht.
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