Werden Brillen von der GKV bezahlt?

Nein, gesetzliche Krankenkassen zahlen eine Brille nur in bestimmten Ausnahmefällen, meist nur einen Festbetrag für Standardgläser, wenn eine starke Sehschwäche (ab ca. -6 Dioptrien oder +/- 4 Dioptrien Hornhautverkrümmung) oder eine schwere Augenerkrankung vorliegt. Für Kinder bis 14 Jahre werden Kunststoffgläser übernommen, aber Brillengestelle müssen meist selbst gezahlt werden. Arbeitsplatzbrillen zahlt die Krankenkasse nicht, hierfür ist der Arbeitgeber zuständig.

Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse bei Brillen?

Vergrößerende Sehhilfen können bei Bedarf vom Augenarzt verordnet werden und werden dann auch von der Krankenkasse bezuschusst. Der Zuschuss zu vergrößernden Sehhilfen liegt laut Beschluss des GKV-Spitzenverbandes zwischen 16,15 Euro bis zu 464,00 Euro.

Wie viel zahlt ÖGK für Brillen?

Der Kostenanteil für Versicherte beträgt (2020): 10 Prozent des Tarifes (der Kosten) jedoch mindestens EUR 35,80. für Brillen und Kontaktlinsen mindestens EUR 107,40 (für angehörige Kinder ab dem 15. Lebensjahr mindestens EUR 35,80)

Kann man eine Brillenrechnung bei der Krankenkasse einreichen?

Nachträglich können Sie eine Rechnung vom Augenoptiker nämlich nicht bei Ihrer Krankenkasse einreichen, um noch Kosten erstattet zu bekommen. Beachten Sie deshalb folgende Schritte für Ihre Brille auf Rezept: Gehen Sie zum Augenarzt, um einen Sehtest zu machen. Die Kosten dafür übernimmt die Krankenkasse.

Wie viel zahlt die Krankenkasse für Brillen?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen nur Festbeträge für medizinisch notwendige Brillengläser (oft nur Standardgläser) und übernehmen keine Kosten für Gestelle oder Extras wie Entspiegelung; Kinder bis 18 haben bessere Ansprüche, während private Kassen je nach Vertrag oft höhere Zuschüsse gewähren. Erwachsene müssen meist Zuzahlungen leisten (10 %, min. 5 €, max. 10 €) und für Mehrkosten bei hochwertigen Gläsern oder Gestellen selbst aufkommen. 

Zuzahlungen der gesetzlichen Krankenkasse

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Warum zahlt die Krankenkasse keine Brille mehr?

Doch leider decken die Krankenkassen nur in bestimmten Fällen die Kosten für medizinische Sehhilfen ab. Damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt, muss zum Beispiel die Sehleistung so stark eingeschränkt sein, dass die betroffene Person ohne Brille nicht mehr sicher am Alltagsleben teilnehmen kann.

Wie beantrage ich eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse?

Grundsätzlich genügt ein formloser Antrag auf Kostenübernahme. Wichtig sind natürlich die Angabe der Versichertennummer und beigefügte Dokumentationen des Arztes, gegebenenfalls Rezepte, aus denen hervorgeht, weshalb die Behandlung aus medizinischer Sicht notwendig ist.

Kann ich meine Brillen bei der ÖGK einreichen?

Von der ÖGK autorisierte Augenoptikermeister und Kontaktlinsenoptiker können seit dem 1. Oktober 2024 jedwede Erst- und Folgeversorgung bei ÖGK-Versicherten ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr für Brillen und Kontaktlinsen mit einer unmittelbaren Verordnung verordnen und abrechnen.

Wie erhalte ich die Kosten für eine Brille zurück?

Laden Sie das HC5-Rückerstattungsformular herunter, drucken Sie es aus und senden Sie es zusammen mit Ihrer Originalquittung und Ihrem Brillenrezept zurück . Auf dem HC5-Formular finden Sie die Adresse, an die Sie es senden sollen. Um eine Rückerstattung für online bezahlte Optikgebühren zu beantragen, drucken Sie die Zahlungsrechnung aus und senden Sie sie zusammen mit Ihrem HC5-Formular und Ihrem Brillenrezept ein.

Wer bekommt eine Brille auf Rezept?

Eine Kostenübernahme bei Erwachsenen durch die gesetzliche Krankenkasse ist in folgenden Fällen sichergestellt: ab einer Sehstärke von mindestens -6,25 Dioptrien bei Kurzsichtigkeit oder +6,25 Dioptrien bei Weitsichtigkeit und/oder bei einer Hornhautverkrümmung ab +/- 4,25 Dioptrien.

Wie viel zahlt die Kasse für Brillen?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen nur Festbeträge für medizinisch notwendige Brillengläser (oft nur Standardgläser) und übernehmen keine Kosten für Gestelle oder Extras wie Entspiegelung; Kinder bis 18 haben bessere Ansprüche, während private Kassen je nach Vertrag oft höhere Zuschüsse gewähren. Erwachsene müssen meist Zuzahlungen leisten (10 %, min. 5 €, max. 10 €) und für Mehrkosten bei hochwertigen Gläsern oder Gestellen selbst aufkommen. 

Bekomme ich meine Brille kostenlos?

Sie haben Anspruch auf einen Optiker-Gutschein zur Unterstützung bei den Kosten Ihrer Brille oder Kontaktlinsen, wenn Sie: unter 16 Jahre alt sind; 16, 17 oder 18 Jahre alt sind und sich in Vollzeitausbildung befinden (dies schließt Vollzeitunterricht an einer Schule, einem College, einer Universität oder zu Hause ein); ein Gefangener auf Hafturlaub sind.

Kann ich Kosten für eine Brille steuerlich absetzen?

Wenn du deine Steuererklärung selbst machst, dann findest du auf Seite 3 des Mantelbogens “Andere außergewöhnliche Belastungen”. Dort trägst du in den meisten Fällen die Kosten deiner Brille ein. Sollte es sich bei deiner Brille um ein Arbeitsmittel handeln, kannst du sie in der Anlage N als “Werbungskosten” eintragen.

Sind Brillen in der Krankenversicherung abgedeckt?

Viele Tarife erstatten die Kosten für Brillen, Kontaktlinsen und andere zahnärztliche Hilfsmittel . Mit einer solchen Versicherung erhalten Sie die benötigten Materialien, ohne viel Geld auszugeben.

Was zahlt die AOK Krankenkasse für Brillen?

Die AOK leistet bei Brillen hauptsächlich über Bonusprogramme und spezielle Zusatzversicherungen, da die gesetzliche Kasse nur in wenigen Fällen (z.B. bei starker Fehlsichtigkeit über +/- 6,25 Dioptrien oder bei Kindern) einen Festzuschuss für Gläser gewährt; über Angebote wie AOK PLUS Bonus oder AOK-VorsorgePRIVAT sind höhere Zuschüsse für Brillen und Kontaktlinsen (z.B. 100-250€ alle 2-3 Jahre) möglich, abhängig von Region und Tarif. 

Wie viel kostet eine Gleitsichtbrille bei Fielmann?

Eine Gleitsichtbrille bei Fielmann gibt es bereits ab etwa 69 € (in Deutschland), oft beworben mit dem Slogan "Deine Brille ab 18,90 € – mit Gleitsicht ab 68,90 €". Der Preis variiert je nach Fassung (eigene Kollektion vs. Marken) und Glasqualität (Basic vs. Premium-Markenglas), wobei auch höherpreisige Optionen erhältlich sind. 

Sind Sehtests für über 60-Jährige kostenlos?

Ab 60 Jahren können Sie außerdem kostenlose Sehtests über den NHS in Anspruch nehmen .

Kann man eine Brille als Arbeitsausgabe geltend machen?

Sie können die Kosten für Schutzbrillen oder Sonnenbrillen, die Sie zum Schutz Ihrer Augen vor Krankheiten oder Verletzungen am Arbeitsplatz tragen, steuerlich absetzen. Kosten für verschreibungspflichtige Brillen oder Kontaktlinsen sind hingegen nicht absetzbar, auch wenn Sie diese während der Arbeit tragen . Es handelt sich hierbei um private Ausgaben.

Wie viel zahlt die Krankenkasse an eine Brille?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen nur Festbeträge für medizinisch notwendige Brillengläser (oft nur Standardgläser) und übernehmen keine Kosten für Gestelle oder Extras wie Entspiegelung; Kinder bis 18 haben bessere Ansprüche, während private Kassen je nach Vertrag oft höhere Zuschüsse gewähren. Erwachsene müssen meist Zuzahlungen leisten (10 %, min. 5 €, max. 10 €) und für Mehrkosten bei hochwertigen Gläsern oder Gestellen selbst aufkommen. 

Was kostet eine gute Gleitsichtbrille?

Eine gute Gleitsichtbrille kostet meist zwischen 300 und 600 €, kann aber je nach Qualität, Beschichtungen und individueller Anpassung auch bis zu 1.000 € oder mehr kosten; Einsteigermodelle gibt es ab ca. 100-200 €, während Premium-Gläser mit individueller Fertigung deutlich teurer sind, aber mehr Sehkomfort bieten. Der Preis hängt stark von der Glasqualität ab, die unscharfe Randbereiche minimiert und den Sehbereich vergrößert.
 

Welche Leistungen kann ich bei der Krankenkasse einreichen?

Hierzu zählen insbesondere die ärztliche, zahnärztliche und psychotherapeutische Behandlung, die Versorgung mit Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmitteln, die häusliche Krankenpflege, die Krankenhausbehandlung sowie die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und sonstige Leistungen.

Was ist, wenn die Kostenübernahme von der Krankenkasse nicht übernommen wird?

Was man tun kann, wenn die Krankenkasse einen Antrag ablehnt

Die Kasse überprüft die Anfrage und genehmigt die Kostenübernahme oder lehnt sie ab. Dieser Bescheid ergeht ebenfalls schriftlich und beinhaltet eine Rechtsmittelbelehrung. Bei einer Ablehnung können Versicherte Widerspruch einlegen.

Welche Unterlagen werden für einen Erstattungsantrag benötigt?

Erstattungsprozess

Sämtliche Untersuchungsberichte (z. B. Original-Blutbefund, Röntgenaufnahmen, Sonographie, CT-Scan, MRT usw.), gerichtsmedizinisches Gutachten (MLC) und/oder polizeiliche Anzeige (FIR) für alle Unfallfälle, Lichtbildausweis (z. B. Wählerausweis, Führerschein usw.)

Wie funktioniert die Kostenerstattung der Krankenkasse?

Das Abrechnungsmodell per Kostenerstattung

Behandelnde Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und -ärzte oder andere Leistungserbringer stellen Ihnen dann die Kosten der Behandlung privat in Rechnung. Diese zahlen Sie selbst. Anschließend können Sie sich dann einen Teil des Geldes von der Krankenkasse wieder zurückholen.