Wer bezahlt die Krankenkasse bei einem Minijob?

Bei einem Minijob zahlt der Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung, der Arbeitnehmer selbst zahlt grundsätzlich keine eigenen Beiträge, ist aber dennoch krankenversichert, meist durch Familienversicherung, eine Hauptbeschäftigung oder freiwillige/private Versicherung, um den Versicherungsschutz zu gewährleisten. Der Arbeitgeber zahlt je nach Art des Minijobs (gewerblich oder Haushalt) einen bestimmten Pauschalsatz (z. B. 13 % gewerblich, 5 % Privathaushalt) an die Minijob-Zentrale.

Wer zahlt meine Krankenkasse, wenn ich einen Minijob habe?

Ist ein Minijobber in der gesetzlichen Krankenversicherung (auch wenn familienversichert), zahlt der Arbeitgeber 13 bzw. 5 Prozent (bei Minijob im Privathaushalt) des Lohns in die Krankenversicherung ein.

Muss ich als Minijobber Krankenkassenbeiträge zahlen?

Bei Minijobs mit Verdienstgrenze zahlen Sie als gewerblicher Arbeitgeber oder als Arbeitgeberin einen Pauschalbeitrag von 13 Prozent zur Krankenversicherung. Berechnungsgrundlage ist der Brutto-Verdienst Ihres Minijobbers. Ihre Minijobber selbst zahlen keine Beiträge zur Krankenversicherung.

Ist man bei 520 € Job krankenversichert?

Bei einem 520-Euro-Minijob sind Sie nicht automatisch krankenversichert, sondern müssen anderweitig abgesichert sein (z.B. über Familienversicherung, studentische KV oder eigene freiwillige/private KV) – der Arbeitgeber zahlt nur einen Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung, aber keinen eigenen Krankenversicherungsbeitrag, außer Sie sind bereits gesetzlich pflichtversichert, dann zahlt er einen kleinen Anteil mit, damit Sie volle Leistungen (z.B. Krankengeld ab der 7. Woche) bekommen. Der Arbeitgeber zahlt einen Pauschalbeitrag (13 %), aber der Minijobber zahlt keine eigenen Beiträge, falls keine Hauptbeschäftigung besteht. Sind Sie bereits gesetzlich krankenversichert, kann der Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag zahlen, der Ihren Versicherungsschutz sichert, sonst sind Sie auf eine andere Absicherung angewiesen. 

Muss ich bei einem Minijob Beiträge zur Krankenversicherung zahlen?

Wenn Sie einen Minijob haben und nicht mehr als 603 Euro im Monat verdienen, brauchen Sie für dieses Einkommen keine Beiträge zur Kranken- und zur Pflegeversicherung zu zahlen. Diese Regelung gilt auch, wenn Sie mehrere Minijobs haben. Verdienen Sie mehr, werden Sie beitragspflichtig.

Covered in a mini-job: This applies to health insurance!

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Wird bei einem Minijob die Krankenkasse informiert?

Schnellzugriff. Auch wenn Sie selbst als Arbeitnehmer versichert sind und zusätzlich einen Minijob aufnehmen, müssen Sie dies nicht separat bei uns melden. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Wenn Sie freiwillig, nicht als Arbeitnehmer, versichert sind, müssen Sie die Einnahmen aus Ihrem Minijob mitteilen.

Wer zahlt die AOK bei einem Minijob?

Bin ich gesetzlich krankenversichert, wenn ich mehr als einen Minijob ausübe? Ja, wenn Sie mehr als 556 Euro brutto im Monat verdienen, ist Ihr Einkommen voll sozialversicherungspflichtig. Sie zahlen automatisch einen monatlichen Beitrag an die gesetzliche Krankenversicherung.

Welche Nachteile hat ein Minijob?

Welche Nachteile hat ein Minijob für Arbeitnehmer?

  • Eingeschränkte Sozialversicherung – kaum Absicherung bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit.
  • Steuerliche Nachteile – begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Geringe Rentenanwartschaften und Altersvorsorge-Lücken.
  • Begrenzte Einkommensentwicklung und weniger Karriereoptionen.

Was kostet eine Krankenversicherung für einen Minijob?

Für geringfügig Beschäftigte bezahlen Sie pauschalierte Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung in Höhe von 13,0 Prozent (KV) beziehungsweise 15,0 Prozent (RV) des Entgelts. Beiträge zur Arbeitslosen- und zur Pflegeversicherung fallen nicht an.

Wie viel muss man verdienen, damit man krankenversichert ist?

In Deutschland besteht eine grundsätzliche Krankenversicherungspflicht für fast alle – man ist also ab dem ersten Euro Einkommen als Arbeitnehmer versichert, entweder in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder Privat (PKV), sobald das Gehalt über der Geringfügigkeitsgrenze (Minijob-Grenze, ca. 550€/Monat) liegt. Wer mehr als die jährliche Versicherungspflichtgrenze (JAEG) verdient (ca. 73.800€/Jahr 2025, steigt 2026 auf 77.400€), kann sich privat versichern, sonst bleibt man GKV-pflichtig. 

Bei welcher Krankenkasse müssen Minijobber angemeldet werden?

Die gesetzliche Unfallversicherung ist im Minijob Pflicht – sowohl bei Minijobs mit Verdienstgrenze als auch bei kurzfristigen Beschäftigungen. Im Gewerbe sind Arbeitgeber verpflichtet, ihre Minijobber oder Minijobberinnen selbst bei der gesetzlichen Unfallversicherung anzumelden und die Beiträge zu bezahlen.

Bin ich bei geringfügiger Beschäftigung krankenversichert?

Kranken- und Pensionsversicherung

Geringfügig Beschäftigte sind weder kranken- noch pensionsversichert.

Auf welche Einnahmen muss man Krankenkassenbeiträge zahlen?

Nacheinander werden dabei Rente, Versorgungsbezüge, Arbeitseinkommen und sonstige Einnahmen bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt. Zu sonstigen Einnahmen zählen zum Beispiel Einkünfte aus Kapitalvermögen sowie aus Vermietung und Verpachtung. Freiwillige Mitglieder tragen den Beitrag grundsätzlich allein.

Muss ich Krankenkassenbeiträge für einen Minijob bezahlen?

Geringfügig Beschäftigte müssen keinen Beitrag zur Krankenversicherung zahlen. Zur Rentenversicherung besteht eine Beitragspflicht, von der sich geringfügig Beschäftigte befreien lassen können. Bei dem sogenannten Minijob beträgt das monatliche Einkommen bis 603 Euro.

Wie wird Krankheit bei einem Minijob bezahlt?

Ja, Minijobber haben Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber, ähnlich wie Vollzeitkräfte, für bis zu sechs Wochen, vorausgesetzt, sie sind mindestens vier Wochen beschäftigt und melden sich korrekt krank. Der Arbeitgeber wird bei bis zu 30 Mitarbeitern über die Knappschaft-Bahn-See entlastet und kann 80 % der Kosten erstattet bekommen (Umlage U1-Verfahren). Wichtig ist die schnelle Krankmeldung und die ärztliche Bescheinigung (AU-Bescheinigung), die elektronisch übermittelt wird.
 

Was kostet den Arbeitgeber ein 520 Euro Job?

Ein 520-Euro-Job kostet den Arbeitgeber bei einem monatlichen Verdienst von 520 € im gewerblichen Bereich zusätzlich etwa 150 € an pauschalen Abgaben (ca. 29,4 % des Bruttogehalts), die sich aus 13 % Kranken-, 15 % Rentenversicherung, 2 % Pauschalsteuer sowie Umlagen zusammensetzen; für Privathaushalte sind die Sätze niedriger. Insgesamt trägt der Arbeitgeber also etwas mehr als das Gehalt selbst, nämlich rund 670 €, wobei der Arbeitnehmer fast den vollen Bruttolohn erhält. 

Wer bezahlt meine Krankenkasse bei einem Minijob?

Wer zahlt die Krankenversicherung bei einem Minijob? Bei einem regulären Minijob müssen die Kosten für die Krankenversicherung in vollem Umfang von den Beschäftigten getragen werden. Der Arbeitgeber zahlt für gesetzlich Versicherte Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung, behält aber keinen Arbeitnehmeranteil ein.

Wer zahlt die Krankenversicherung bei einem 520 € Job?

Bin ich bei einem 520 € Job krankenversichert? Minijobber:innen zahlen keine eigenen Beiträge zur Krankenversicherung. Stattdessen entrichtet der oder die Arbeitgeber:in einen Pauschalbeitrag von 13 % des Bruttogehalts (bzw. 5 Prozent bei Beschäftigungen in Privathaushalten) zur gesetzlichen Krankenkasse.

Wird die Krankenkasse über einen Minijob informiert?

Ja, Ihre Krankenkasse erfährt von Ihrem Minijob, da Ihr Arbeitgeber die Beschäftigung bei der Minijob-Zentrale meldet, die wiederum Informationen weitergibt, besonders bei der elektronischen Abfrage von Arbeitsunfähigkeitszeiten (eAU) oder wenn mehrere Minijobs zusammen sozialversicherungspflichtig werden. Zwar ist der Minijob selbst krankenversicherungsfrei, aber die Meldungen laufen zentral bei der Minijob-Zentrale, die als Anlaufstelle für Renten- und Krankenversicherung dient. 

Was bringt ein Jahr Minijob für die Rente?

Ein Jahr Minijob bringt für die Rente eine monatliche Erhöhung von etwa 5 Euro, da die Zeiten und Beiträge zur Wartezeit und Rentenberechnung zählen; die Einzahlung lohnt sich besonders für die Absicherung bei Erwerbsminderung, auch wenn die Rentensteigerung bei geringem Verdienst zunächst klein erscheint, wie die Deutsche Rentenversicherung und Minijob-Zentrale erklären. 

Was ändert sich 2025 für Minijobs?

2025 ändert sich für Minijobs hauptsächlich die Verdienstgrenze: Durch den gestiegenen Mindestlohn auf 12,82 € pro Stunde erhöht sich die monatliche Minijob-Grenze auf 556 € (statt 538 €), was Minijobbern erlaubt, etwas mehr zu verdienen, ohne Sozialversicherungsbeiträge zahlen zu müssen (ab 556,01 € beginnt der Midijob). Arbeitgeber müssen die Beitragsnachweise aktualisieren und ggf. Daueraufträge anpassen. 

Wie viele Urlaubstage hat man im Minijob?

Das heißt, nur wenn ein Minijobber auch an sechs Tagen pro Woche arbeitet, stehen ihm 24 Urlaubstage zu. Arbeitet der Minijobber nur an fünf oder weniger Tagen pro Woche, muss der Urlaubsanspruch entsprechend berechnet werden. Arbeitet ein Minijobber also an fünf Tagen, stehen ihm 20 Urlaubstage zu.

Muss ich als Minijobber selbst Beiträge zur Krankenkasse bezahlen?

Einen eigenen Beitrag müssen die Beschäftigten zur Krankenversicherung nicht zahlen. Nur die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zahlen im Regelfall für ihre Minijobber einen Pauschalbeitrag.

Wie viele Stunden muss man arbeiten, damit man krankenversichert ist?

Die Sozialversicherungspflicht kann nicht an einer Mindestzahl an zu leistenden Arbeitsstunden festgemacht werden. Wenn das Beschäftigungsentgelt insgesamt 556 Euro übersteigt, kann also auch eine Tätigkeit mit 15 Stunden in der Woche eine sozialversicherungspflichte Beschäftigung sein.

Bin ich bei einem Minijob automatisch krankenversichert?

In Deutschland besteht auch für Minijobber eine Krankenversicherungspflicht. Das bedeutet, dass jeder Minijobber krankenversichert sein muss, entweder über die gesetzliche oder die private Krankenversicherung. Möglichkeiten der Krankenversicherung für Minijobber: Minijobber sind über ihren Hauptberuf krankenversichert.