Die 60-Prozent-Witwenrente gibt es noch für bestimmte Sonderfälle des „alten Rechts“ bei Ehen, die vor dem 1. Januar 2002 geschlossen wurden und bei denen mindestens ein Partner vor dem 2. Januar 1962 geboren wurde, PLUS bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, wie ein Mindestalter (z.B. 46 Jahre & 6 Monate in 2026), Erwerbsminderung oder die Erziehung eines minderjährigen/behinderten Kindes. Für neuere Ehen oder jüngere Hinterbliebene gelten in der Regel 55 Prozent der Rente des Verstorbenen.
Welche Jahrgänge bekommen die große Witwenrente?
Wer bekommt die große Witwenrente? Anspruch auf die große Witwen- oder Witwerrente hat (§46 Abs. 2 SGB VI): Wer im Jahr 2025 46 Jahre und 4 Monate* alt ist oder älter, hat Anspruch auf die große Witwenrente.
Wie lange muss man verheiratet sein, um 60% Witwenrente zu bekommen?
Für die 60% Witwenrente ("große Witwenrente") nach "altem Recht" (wenn der Partner vor 2002 verstarb oder Sie vor 2002 geheiratet haben und einer vor 1962 geboren wurde) gibt es keine Mindestdauer der Ehe, aber es müssen weitere Voraussetzungen erfüllt sein (z.B. Alter, Kind). Nach dem "neuen Recht" (heute) gibt es die 55% Witwenrente, und hier muss die Ehe mindestens ein Jahr gedauert haben, um überhaupt einen Anspruch zu haben, aber die 60% gelten nur noch als Sonderfall (z.B. bei Tod durch Arbeitsunfall).
Wie hoch darf die eigene Rente sein, um noch Witwenrente zu bekommen?
Damit Ihre Witwenrente nicht gekürzt wird, darf Ihr eigenes Nettoeinkommen den Freibetrag von 1.076,86 € (Stand: Juli 2025 bis Juni 2026) nicht übersteigen; Einkommen darüber wird zu 40 % angerechnet, aber die Rente sinkt erst bei einem relevanten Einkommen, das diesen Betrag übersteigt. Der Freibetrag wird jährlich angepasst, und für jedes waisenberechtigte Kind erhöht sich der Betrag um einen Kinderzuschlag.
Wer bekommt die große Witwenrente nach neuem Recht?
Die große Witwenrente nach neuem Recht (Ehen geschlossen ab 2002) erhalten Sie, wenn Sie mindestens die geltende Altersgrenze (2025: 46 Jahre, 4 Monate) erreicht haben, erwerbsgemindert sind, oder ein Kind (unter 18 oder behindert) erziehen, wobei die Rente 55 % der Rente des Verstorbenen beträgt. Die Altersgrenze steigt jährlich an, bis sie 2029 bei 47 Jahren liegt.
Witwenrente berechnen - Schritt 2 - Der Rentenartfaktor 55 oder 60 Prozent
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Wer bekommt die kleine oder die große Witwenrente?
Die kleine Witwenrente gibt es für 24 Monate, wenn Sie jünger als ca. 47 Jahre sind, keine Kinder erziehen und nicht erwerbsgemindert sind – sie dient als Übergangshilfe. Die große Witwenrente erhalten Sie, wenn Sie älter (mindestens 47 Jahre, je nach Todesjahr steigend), erwerbsgemindert oder ein Kind erziehend sind und diese Vorteile bestehen bleiben, da sie lebenslang gezahlt wird (solange Sie nicht wieder heiraten). Beide Renten setzen eine Mindest-Ehedauer von einem Jahr voraus, wobei das Einkommen des Hinterbliebenen angerechnet wird.
Wie viel von der Rente meines Mannes steht mir zu, wenn er stirbt?
Die Höhe der maximal erbbaren Rente hängt vom Todesdatum Ihres Ehepartners oder eingetragenen Lebenspartners ab. Bei einem Todestag vor dem 6. Oktober 2002 können Sie bis zu 100 % der SERPS-Rente erben. Bei einem Todestag am oder nach dem 6. Oktober 2002 richtet sich die maximal erbbare SERPS-Rente und die staatliche Rentenaufstockung nach dem Geburtsdatum des Ehepartners oder eingetragenen Lebenspartners.
Wie hoch ist die Witwenrente bei 2000 € Rente?
Bei einer Rente von 2.000 € des Verstorbenen beträgt die große Witwenrente (55 %) zunächst 1.100 €, die kleine Witwenrente 500 €. Wichtig ist jedoch, dass diese Beträge durch Hinzuverdienst gekürzt werden können, wobei ein Freibetrag (aktuell ca. 992 €/Monat) gilt, von dem 40 % auf die Rente angerechnet werden, was die tatsächliche Auszahlung reduziert.
Was steht mir als Ehefrau zu, wenn mein Mann stirbt?
Wenn der Ehemann stirbt, erhält die Frau zunächst für drei Monate das volle Sterbevierteljahr der Rente ihres Mannes, danach eine Witwenrente (klein oder groß, abhängig von Alter und Ehedauer, meist 55–60 % der Rente des Verstorbenen) und hat Anspruch auf einen Anteil am Erbe, wobei ihr die Hälfte des Gesamtvermögens als Zugewinnausgleich zusteht, bevor der Rest nach gesetzlicher Erbfolge geteilt wird.
Wie hoch darf die eigene Pension sein, damit die Witwenrente nicht gekürzt wird?
Ruhegehalt i.H.v. Die Gesamtbezüge dürfen nicht hinter dem eigenen Ruhegehalt (zuzüglich Kinderanteil im Familienzuschlag) sowie eines Betrages in Höhe von 20 v.H. des Witwen-/Witwergeldes (ohne Kinderanteil im Familienzuschlag) zurückbleiben.
Wann bekommt der Ehepartner keine Witwenrente?
Der Ehepartner bekommt keine Witwer- oder Witwenrente, wenn er oder sie wieder heiratet. Es gibt jedoch Ausnahmen: Gemeinsames Kind: Wenn Sie ein gemeinsames minderjähriges Kind mit Ihrem verstorbenen Partner haben und das Kind versorgen, können Sie weiterhin Witwenrente beziehen.
Was ändert sich bei der Witwenrente 2025?
2025 gibt es wichtige Änderungen bei der Witwenrente: Zum 1. Juli steigen die Renten generell (auch die Witwenrente) und der Einkommensfreibetrag erhöht sich, was mehr anrechnungsfreies Einkommen bedeutet; zum 1. Dezember läuft eine Übergangsregelung für den Zuschlag (Einkommensteuergesetz) aus, was bei einigen Betroffenen die Witwenrente kürzen könnte, da der Zuschlag dann als Einkommen angerechnet wird, auch wenn die Deutsche Rentenversicherung Kürzungen erst ab Juli 2026 sieht. Zudem steigt die Altersgrenze für die große Witwenrente weiter an.
Wie hoch ist die Witwenrente bei 20 Jahren Altersunterschied?
Die Höhe der Witwenrente sinkt also immer weiter, je größer der Altersunterschied ist beziehungsweise war. Bei elf Jahren sind es fünf Prozent, bei 20 Jahren Altersunterschied halbiert sich die Hinterbliebenenrente und bei mehr als 30 Jahren Altersunterschied würde die Witwe gänzlich leer ausgehen.
Wann bekomme ich 60% der Witwenrente?
Ein Verstorbener hatte eine Altersrente von 1.800 Euro brutto. Erfüllt die Witwe die Voraussetzungen für die "große Witwenrente", bekommt sie nach altem Recht 60 Prozent der Rente des Verstorbenen, das entspricht 1.080 Euro Witwenrente. Wurden beide Ehepartner nach 1962 geboren, gilt das neue Recht.
Wann fällt die große Witwenrente weg?
Wann endet die Witwen- oder Witwerrente? Bei erneuter Heirat: Sowohl die kleine als auch die große Witwen- oder Witwerrente enden mit dem Ablauf des Kalendermonats, in dem Sie heiraten. Bei Rentensplitting: Der Anspruch auf Hinterbliebenenrente endet auch, wenn Sie sich für das Rentensplitting entscheiden.
Wie lange muss man verheiratet sein, um die große Witwenrente zu beziehen?
Für die große Witwenrente müssen Sie mindestens ein Jahr verheiratet gewesen sein, aber die Dauer der Ehe ist für die Art der Rente (groß oder klein) nicht entscheidend – die Unterscheidung liegt in Ihren persönlichen Voraussetzungen wie Alter, Kindererziehung oder Erwerbsminderung. Grundsätzlich gilt die 1-Jahres-Frist auch für die große Witwenrente, wobei sie bei Unfalltoden entfällt und bei kürzerer Ehe eine sogenannte "Versorgungsehe" vermutet werden kann, was den Anspruch erschwert, aber nicht immer ausschließt.
Wie hoch ist die Witwenrente bei 1500 € Rente?
Die Höhe der Witwenrente bei 1500 € Einkommen hängt von der Art der Rente (klein/groß), dem Freibetrag (aktuell ca. 1077 € Netto), der Einkommensanrechnung (40 % des Überschusses) und der Basisrente des Verstorbenen ab, aber eine Witwe mit 1500 € Nettoeinkommen muss mit Kürzungen rechnen, da sie den Freibetrag übersteigt und der Mehrbetrag zu 40 % auf die Rente angerechnet wird. Grundsätzlich sind es 25 % (kleine) oder 55 % (große) der Rente des Verstorbenen, wobei die ersten drei Monate 100 % betragen.
Wie viel Pension bekommt die Frau, wenn der Mann stirbt?
Der Anspruch der Frau beträgt 60 Prozent der Pension ihres verstorbenen Mannes.
Wer bekommt Witwenrente nach neuem Recht?
Nach neuem Recht (Ehe geschlossen nach dem 31. Dezember 2001) bekommen Witwen oder Witwer eine Rente, wenn die Ehe mindestens ein Jahr bestand, der Verstorbene rentenversichert war und der Hinterbliebene nicht wieder geheiratet hat; die große Witwenrente (unbefristet, 55 %) gibt es ab einem bestimmten Alter (z. B. 46 Jahre und 6 Monate in 2026), bei Kindererziehung oder Erwerbsminderung, sonst nur die kleine Witwenrente (25 %) für 24 Monate.
Wie hoch darf die Altersrente sein, damit die Witwenrente nicht gekürzt wird?
Damit Ihre Witwenrente nicht gekürzt wird, darf Ihr eigenes Nettoeinkommen den Freibetrag von 1.076,86 € (Stand: Juli 2025 bis Juni 2026) nicht übersteigen; Einkommen darüber wird zu 40 % angerechnet, aber die Rente sinkt erst bei einem relevanten Einkommen, das diesen Betrag übersteigt. Der Freibetrag wird jährlich angepasst, und für jedes waisenberechtigte Kind erhöht sich der Betrag um einen Kinderzuschlag.
Wie viel Geld erhält man als Witwe?
Die Zahlungen beginnen bei 71,5 % der Rente Ihres Ehepartners und steigen, je länger Sie mit der Antragstellung warten. Beispielsweise könnten Sie Folgendes erhalten: Über 75 % mit 61 Jahren. Über 80 % mit 63 Jahren.
Bei welchem Einkommen wird die Witwenrente jetzt gekürzt?
Die Witwenrente wird gekürzt, wenn Ihr Nettoeinkommen einen monatlichen Freibetrag von 1.076,86 € (Stand Juli 2025) übersteigt; jeder Euro, der darüber liegt, wird zu 40 % angerechnet, wobei sich der Freibetrag pro Kind erhöht. Es zählt dabei Ihr Einkommen aus dem Kalenderjahr vor der Rentenanpassung (z. B. 2024 für die Anpassung 2025).
Wie viel Rente bekommt eine Frau von ihrem verstorbenen Mann?
Eine Witwe erhält in Deutschland in der Regel große Witwenrente (55 % der Rente des Verstorbenen, 60 % bei Ehen vor 2002) oder kleine Witwenrente (25 %, max. 24 Monate), abhängig von Alter, Kindererziehung und Einkommen. Im ersten Vierteljahr nach dem Tod gibt es volle Rente ("Sterbevierteljahr"). Das eigene Einkommen der Witwe wird angerechnet, wobei Freibeträge gelten, aber auch Steuern und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abzuführen sind.
Was tut eine Ehefrau, wenn ihr Mann stirbt?
Inmitten dieser Trauer wird von Ihnen erwartet, dass Sie wichtige Entscheidungen treffen und Aufgaben bewältigen. Manche Dinge müssen sofort erledigt werden, wie die Organisation der Beerdigung und die Begleichung von Rechnungen . Andere, wie die Nachlassabwicklung, benötigen mehr Zeit. Viele Ehepartner übernehmen die Rolle des Testamentsvollstreckers.
Welche Leistungen erhält eine Witwe?
Es gibt zwei Arten von Leistungen, auf die Hinterbliebene nach dem Tod des Ehepartners Anspruch haben können: Witwen-/Witwerrente und Hinterbliebenenbeihilfe .
Wie sehr ich dich Liebe, mein Kind.?
Wo sehe ich, wie gut mein Akku noch ist Samsung?