Welche Warnsignale gibt es bei Schilddrüsenüberfunktion?

Warnsignale einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) sind vielfältig und umfassen innere Unruhe, Nervosität, Zittern, Herzrasen, Gewichtsverlust trotz Heißhunger, vermehrtes Schwitzen, Wärmeempfindlichkeit, Schlafstörungen, Müdigkeit, Muskelschwäche, Haarausfall und oft auch Durchfall. Symptome können auch Bluthochdruck, Stimmungsschwankungen, ein Kloßgefühl im Hals oder bei bestimmten Formen (Morbus Basedow) hervortretende Augen (Exophthalmus) sein.

Welche Symptome treten bei einer Überfunktion der Schilddrüse auf?

Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) beschleunigt den Stoffwechsel und führt zu Symptomen wie Herzrasen, Gewichtsverlust trotz Heißhunger, Zittern, Nervosität, Wärmeempfindlichkeit, feuchte Haut, Schlaflosigkeit, Durchfall und Muskelschwäche. Augenprobleme (Hervortreten der Augen, Lichtempfindlichkeit) und ein Kropf (vergrößerte Schilddrüse) können ebenfalls auftreten, besonders bei Morbus Basedow, einer häufigen Ursache der Hyperthyreose. Eine frühzeitige ärztliche Abklärung ist wichtig, da unbehandelte Fälle zu ernsten Folgen führen können.
 

Wie fühlen sich Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion?

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion fühlt man sich oft nervös, unruhig, reizbar und schwitzt stark, da der Stoffwechsel beschleunigt ist; typisch sind auch Herzrasen, Gewichtsverlust trotz Heißhunger, Schlafstörungen, Zittern und Erschöpfung, wobei die Symptome das Gefühl einer Überaktivität und innere Getriebenheit verursachen können. Man fühlt sich "aufgedreht", aber gleichzeitig oft schwach und müde, was zu einer paradoxen Mischung aus Energie und Erschöpfung führt.
 

Wo hat man Schmerzen bei einer Schilddrüsenüberfunktion?

Sie haben Schmerzen im Bereich der Schilddrüse, die bis zu den Ohren, zum Unterkiefer, in den ganzen Kopf oder in den Brustbereich ausstrahlen können. Viele Patienten fühlen sich sehr krank. Sie sind schwach und kraftlos. Zusätzlich können Kopfschmerzen, Fieber und Muskelschmerzen auftreten.

Ist eine Schilddrüsenüberfunktion ein Notfall?

Neben den typischen Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion sind dann hohes Fieber, Erbrechen, Unruhe und Angstzustände, Herzrhythmus- und Bewusstseinsstörungen bis hin zu Koma und Kreislaufversagen möglich. Die thyreotoxische Krise ist ein Notfall, die Betroffenen müssen auf der Intensivstation behandelt werden.

Welche häufigen Schilddrüsenerkrankungen gibt es?

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Wann sollte ich wegen einer Schilddrüsenüberfunktion in die Notaufnahme gehen?

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Symptome einer Basedow-Krankheit haben oder sich Ihre Augenprobleme oder andere Symptome verschlimmern oder trotz Behandlung nicht bessern. Begeben Sie sich in die Notaufnahme oder rufen Sie den Notruf (112 oder 911) an, wenn Sie Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion mit folgenden Symptomen haben: Bewusstseinstrübung, Fieber .

Wie gefährlich ist eine Überfunktion der Schilddrüse?

Ja, eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) ist gefährlich, wenn sie unbehandelt bleibt, da sie zu schweren Herzproblemen (wie Vorhofflimmern), Osteoporose, Gewichtsverlust und im Extremfall zu einer lebensbedrohlichen thyreotoxischen Krise (Schilddrüsensturm) führen kann, die Bewusstlosigkeit oder Koma verursachen kann. Eine korrekte Diagnose und Behandlung sind daher entscheidend, um diese ernsten Komplikationen zu verhindern.
 

Wie ist der Stuhlgang bei Schilddrüsenüberfunktion?

Vermehrter Stuhlgang oder Durchfall

Ein beschleunigter Stoffwechsel kann auch den Verdauungstrakt beeinflussen. Viele Patienten mit einer Schilddrüsenüberfunktion berichten über häufigeren Stuhlgang oder sogar Durchfall.

Kann eine Schilddrüsenüberfunktion Schmerzen im Körper verursachen?

Häufige Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion sind ungewollter Gewichtsverlust, Schwitzen, Reizbarkeit und Herzklopfen. Eine Schilddrüsenüberfunktion kann jedoch mitunter auch zu einem Verlust der Muskelkontrolle sowie zu Muskelschmerzen und -steifheit führen . Dies wird als hyperthyreote Myopathie bezeichnet.

Was sind die Folgen einer unbehandelten Schilddrüsenüberfunktion?

Eine unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) ist gefährlich, da sie Herz-Kreislauf-Probleme wie Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern), Osteoporose (Knochenschwund) und Stoffwechselentgleisungen verursacht und im Extremfall in eine lebensbedrohliche thyreotoxische Krise münden kann, die Fieber, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen und Koma umfasst und eine sofortige intensivmedizinische Behandlung erfordert. 

Was hilft sofort bei Schilddrüsenüberfunktion?

Die wichtigsten Medikamente zur Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion sind die sogenannten Thyreostatika. Sie hemmen die Bildung von Schilddrüsenhormonen. In der Regel werden die Wirkstoffe Thiamazol und Carbimazol eingesetzt. Wenn diese Mittel nicht vertragen werden, wird manchmal auch Propylthiouracil angewendet.

Welche Emotion sitzt in der Schilddrüse?

Schilddrüsenüberfunktion kann Nervosität und Angstempfinden auslösen. Eine Überfunktion der Schilddrüse kann sich bei Betroffenen erheblich auf das psychische Gleichgewicht auswirken. Zu viele Hormone können nervös und aggressiv machen bzw. dazu führen, dass man leicht irritierbar, ängstlich und schreckhaft ist.

Welche Lebensmittel sollte man bei einer Schilddrüsenüberfunktion meiden?

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) sollten Sie stark jodhaltige Lebensmittel wie Algen, Meeresfrüchte, einige Fischsorten und Jodsalz sowie hochverarbeitete Lebensmittel, viel Zucker, Koffein, Alkohol und Nikotin meiden, da diese den überaktiven Stoffwechsel anheizen und Entzündungen fördern können; stattdessen sind entzündungshemmende, jodarme Lebensmittel wichtig.
 

Wie merkt man, dass mit der Schilddrüse etwas nicht stimmt?

Schilddrüsenerkrankungen zeigen sich durch Über- oder Unterfunktion mit gegensätzlichen Symptomen: Eine Unterfunktion (Hypothyreose) führt zu Müdigkeit, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit, trockener Haut, Haarausfall, Verstopfung, langsamer Herzfrequenz und Konzentrationsstörungen, da der Stoffwechsel verlangsamt wird. Eine Überfunktion (Hyperthyreose) bewirkt Herzrasen, Gewichtsverlust, Schwitzen, Nervosität, Durchfall und Schlafstörungen, da der Stoffwechsel beschleunigt wird. Auch ein Kropf (Struma) (vergrößerte Schilddrüse) oder Knoten können Druckgefühle oder Schluckbeschwerden verursachen. 

Was ist ein Schub bei einer Schilddrüsenüberfunktion?

Das absterbende Gewebe setzt große Mengen Hormone auf einmal frei. Dieser Vorgang wird auch als Hashimoto-Schub bezeichnet. Deshalb treten meist zu Beginn der Erkrankung kurzzeitig Symptome einer Schilddrüsenüberproduktion auf. Diese äußern sich durch Herzrasen, Nervosität, Schwitzen oder auch einer Gewichtsabnahme.

Was sind die Symptome einer akuten Schilddrüsenentzündung?

Akute/infektiöse Thyreoiditis – Zu den Symptomen können Schilddrüsenschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, schmerzlose Vergrößerung der Schilddrüse und Schilddrüsenunterfunktion gehören. Die Symptome klingen in der Regel ab, sobald die Infektion abgeklungen ist.

Welche Nebenwirkungen hat man bei Schilddrüsenüberfunktion?

Muskelschwäche und Zittern. innere Unruhe, Nervosität, Schlaflosigkeit und Konzentrationsstörungen. Stimmungsschwankungen mit aggressiven Ausbrüchen. häufiger Stuhlgang, in einigen Fällen Durchfall.

Wie merke ich, wenn ich eine Schilddrüsenüberfunktion habe?

Eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) erkennt man an Symptomen wie Herzrasen, Zittern, Gewichtsverlust trotz Heißhunger, Schwitzen, warmer Haut, Nervosität, Schlafstörungen, Durchfall und einer möglichen Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf). Die Diagnose wird durch eine Blutuntersuchung (niedriger TSH, hohe T3/T4-Werte) und eine körperliche Untersuchung gestellt, die auch Ursachen wie Morbus Basedow (mit hervorstehenden Augen) abklärt. 

Kann eine Schilddrüsenüberfunktion plötzlich kommen?

Eine schwach ausgeprägte Hyperthyreose kann auf einer akuten Entzündung der Schilddrüse, einer Thyreoiditis, beruhen. Schilddrüsenentzündungen führen meist nur vorübergehend zu einer Überfunktion und klingen in vielen Fällen spontan ab. Es existieren verschiedene Varianten der Thyreoiditis.

Ist Gewichtsverlust ein Symptom einer Schilddrüsenüberfunktion?

Eine Überfunktion der Schilddrüse bewirkt einen höheren Energieverbrauch im Körper, so dass Betroffene in aller Regel ungewollt Gewicht abnehmen — solange die Funktionsstörung nicht behandelt wird.

Auf welche Organe hat die Schilddrüse Einfluss?

Die Schilddrüse beeinflusst fast alle Organe und Körperfunktionen, da ihre Hormone den Stoffwechsel steuern: Sie wirkt sich auf Herz-Kreislauf-System (Herzschlag, Blutdruck), Nervensystem & Gehirn (Psyche, Konzentration, Nervenleitgeschwindigkeit), Verdauung, Muskeln, Haut, Wachstum und den gesamten Energieverbrauch aus, indem sie Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel reguliert. 

Welche Nebenwirkungen kann L-Thyroxin bei einer Schilddrüsenüberfunktion haben?

Darüber hinaus können sich verschiedenste Beschwerden durch Einnahme von L-Thyroxin ergeben, die denen einer Überfunktion der Schilddrüse entsprechen. Zum Beispiel: Herzrhythmusstörungen, übermäßiges Schwitzen, innere Unruhe, Muskelschwäche, Magen-Darm-Beschwerden, Zittern.

Welche Krankheiten können von der Schilddrüse kommen?

Von der Schilddrüse können viele Krankheiten ausgehen, meist durch eine Über- (Hyperthyreose) oder Unterfunktion (Hypothyreose) der Hormonproduktion, die den Stoffwechsel beeinflusst und Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsveränderungen, Herzrasen, Stimmungsschwankungen oder Kropfbildung (Struma) verursacht, einschließlich Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto und Basedow, sowie Knoten, Entzündungen und Schilddrüsenkrebs.
 

Ist Appetitlosigkeit ein Symptom einer Schilddrüsenüberfunktion?

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion ist die Menge an ausgeschütteten Schilddrüsenhormonen zu groß. Typische Symptome sind Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Schlafstörungen und allgemeine Unruhe. Um die Überfunktion zu drosseln, sollten tendenziell eher jodarme Lebensmittel konsumiert werden.

Was hat die Schilddrüse mit Demenz zu tun?

Es ist schon lange bekannt, dass Schilddrüsenhormone auch eine Wirkung auf diverse Hirnfunktionen und die geistige Leistungsfähigkeit haben. Wie eine wissenschaftliche Untersuchung jetzt zeigt, erhöht eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) auch das Risiko für eine Demenzerkrankung.

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