Für den BAföG-Antrag benötigen Sie grundlegend Ihre persönlichen Daten, die Immatrikulationsbescheinigung mit dem Zusatz „nach § 9 BAföG“, Nachweise zu Ihrem Vermögen (Kontoauszüge) und Ihrer Wohnsituation (Mietvertrag/Wohnungsgeberbescheinigung, wenn Sie ausziehen), sowie Einkommensnachweise der Eltern (Steuerbescheide vom vorletzten Jahr) und eigene Einkommensnachweise (z.B. Gehaltsabrechnungen) bei Nebentätigkeit. Auch eine Krankenversicherungsbescheinigung (falls nicht familienversichert) und der Lebenslauf sind essenziell.
Welche Unterlagen braucht man, um BAföG zu beantragen?
Für den BAföG-Antrag benötigen Sie hauptsächlich die offiziellen Formblätter (besonders Formblatt 01, 02 und 03), eine Immatrikulationsbescheinigung Ihrer Hochschule, Einkommensnachweise der Eltern und ggf. des Ehepartners (Steuerbescheide des vorletzten Jahres) sowie Nachweise zu Ihrem eigenen Einkommen und Vermögen, wie Lohnabrechnungen oder Kontoauszüge und Belege zu Ihrer Wohnsituation (Mietvertrag) und Krankenversicherung. Wichtig ist ein lückenloser Lebenslauf und bei nicht-deutschen Staatsangehörigen der Aufenthaltstitel.
Wie viel Einkommen dürfen Eltern für BAföG haben?
Für BAföG gibt es keine starre Einkommensgrenze, sondern individuelle Freibeträge, die vom Elterneinkommen abgezogen werden; bei verheirateten Eltern liegt der monatliche Grundfreibetrag bei 2.540 €, bei Alleinstehenden bei 1.690 € (Stand WS 2025/26), plus weitere Freibeträge pro Kind/Stiefelternteil und 50 % des verbleibenden Einkommens; bei geschiedenen Eltern werden beide Einkommen berücksichtigt, wobei höhere Freibeträge gelten. Das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr (Steuerbescheid) ist relevant.
Welche Kontoauszüge braucht man für BAföG?
BAföG-Antrag online stellen
Mit einem BundID-Konto, optimalerweise mit Ihrem Personalausweis (eID) bzw. dem elektronischen Aufenthaltstitel (eAT), können Sie Ihren Förderantrag digital stellen und Ihrem zuständigen Amt übermitteln.
Was muss man beim BAföG nachweisen?
Hierfür müssen natürlich entsprechende Nachweise beigelegt werden.
- Immatrikulationsbescheinigung mit Aufdruck „nach § 9 BAföG“
- Kopie deines Personalausweises / Passes / des aktuellen Aufenthaltstitels.
- Kopie deines Mietvertrages / der Meldebescheinigung, sofern du nicht bei deinen Eltern wohnst.
BAföG: Was ist das? Und wer bekommt wieviel? BAföG Antrag & Rückzahlung erklärt! | Finanzfluss
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Kann BAföG meinen Kontostand sehen?
Mittels des Kontenabrufverfahrens können die BAföG-Ämter nämlich auch herausbekommen, wo du welche Konten besitzt. Kontostände oder Kontobewegungen werden über das Verfahren nicht ermittelt, das BAföG-Amt darf dich dazu aber befragen.
Was wird beim BAföG geprüft?
Im BAföG-Antrag wird nicht nur nach deinem Vermögen, sondern auch nach deinen Schulden gefragt. Du musst dort Hypotheken, Lasten und sonstige Schulden, wie zum Beispiel Verbindlichkeiten aus Studienkrediten, angeben. Diese Schulden werden bei der Verrechnung des Vermögens ebenfalls berücksichtigt.
Wie hoch darf der Kontostand bei BAföG sein?
Allerdings gibt es Freibeträge, sodass ein Teil unangetastet bleibt. 15.000 Euro Vermögen bleiben bei der BAföG-Förderung unberücksichtigt - für Auszubildende ab 30 Jahre sind das sogar 45.000 Euro - der Rest ist voll zur Finanzierung der Ausbildung einzusetzen.
Wie viel Geld darf man auf dem Girokonto haben mit BAföG?
BAföG-Vermögen
Wer unverheiratet und kinderlos ist, dem werden seit Wintersemester 2022/2023 15.000 Euro Freibetrag gewährt (bei einem Alter unter 30, 45.000€ ab einem Alter ab 30). Bist du verheiratet, kommen für deine/n Ehegatten/in bzw. Lebenspartner/in 2.300 Euro Freibetrag hinzu.
Wie lange dauert es, bis das BAföG kommt?
1. Kurz + knapp. Wann erhalte ich in der Regel meine BAföG Zahlungen? Das BAföG sollte so ausgezahlt werden, dass es spätestens am letzten Tag des Vormonats auf deinem Konto eingeht.
Wann wird das BAföG abgelehnt?
Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres.
Woher weiß das BAföG-Amt, wie viel ich verdiene?
Das BAföG-Amt führt regelmäßig den sog. Datenabgleich durch. Dabei werden solche Kapitaleinkünfte, von denen keine Steuern abgezogen werden (Sparerfreibetrag) vom Bundeszentralamt für Steuern an das BAföG-Amt übermittelt. Das passiert automatisch immer, wenn Ausbildungsförderung bewilligt wird.
Wann bleibt das Einkommen der Eltern unberücksichtigt?
Das Einkommen deiner Eltern bleibt unberücksichtigt, wenn du zwischen deinem 18. Geburtstag und dem Beginn des zu fördernden Studiums mindestens fünf Jahre gearbeitet hast oder andere anerkannte Zeiten vorweisen kannst.
Was müssen Eltern bei BAföG ausfüllen?
Deine Eltern respektive dein Lebenspartner müssen in Formblatt 3 allerlei Angaben zu ihren Einnahmen machen. Das BAföG Amt will dabei unter anderem die Einkommensteuererklärung sehen, Einkommensnachweise und Sparbücher, wobei sich die Einkommensauskünfte hier auf den Stand von vor zwei Jahren beziehen müssen.
Wie viel Geld dürfen die Eltern verdienen für BAföG?
Für BAföG gibt es keine starre Einkommensgrenze, sondern individuelle Freibeträge, die vom Elterneinkommen abgezogen werden; bei verheirateten Eltern liegt der monatliche Grundfreibetrag bei 2.540 €, bei Alleinstehenden bei 1.690 € (Stand WS 2025/26), plus weitere Freibeträge pro Kind/Stiefelternteil und 50 % des verbleibenden Einkommens; bei geschiedenen Eltern werden beide Einkommen berücksichtigt, wobei höhere Freibeträge gelten. Das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr (Steuerbescheid) ist relevant.
Wird BAföG rückwirkend gezahlt?
Die finanzielle Unterstützung wird erst ab dem Monat gewährt, in dem der Antrag gestellt wird. Es gibt einige wichtige Punkte zu beachten: Wenn Sie bereits einen Antrag gestellt haben und die Bewilligung sich verzögert, zahlt das BAföG-Amt rückwirkend ab dem Monat der Antragstellung.
Wie hoch ist das BAföG 2025?
Der BAföG-Höchstsatz für Studierende ab dem Wintersemester 2024/2025 liegt bei 992 € pro Monat (bei eigenem Hausstand) bzw. 671 € (bei Eltern) und beinhaltet Grundbedarf, Wohnpauschale sowie Zuschläge für Kranken- und Pflegeversicherung, während die Freibeträge für Elterneinkommen und Vermögen angehoben wurden, was mehr Studierende förderfähig macht.
Wird ein Auto auf BAföG angerechnet?
Das Kfz wird in Höhe des Zeitwertes auf als Vermögen angerechnet. Du hast das Kfz geleast oder gemietet. Ein geleastes oder gemietetes Kfz spielt beim BAföG keine Rolle.
Wer bekommt BAföG und wer nicht?
Wer bekommt Bafög und wer nicht? Du hast einen Rechtsanspruch auf Bafög, wenn Du nicht genug Geld für Wohnung, Leben und Deine Ausbildung oder Dein Studium hast (§ 1 BAföG). Ob Deine Berufsausbildung, Deine Schulausbildung oder Dein Studium durch Bafög gefördert werden kann, hängt von Deiner Ausbildungsstätte ab.
Wird Kindergeld auf BAföG angerechnet?
Hinweis: Das Kindergeld wird nicht als Einkommen angerechnet.
Wird das Vermögen der Eltern beim BAföG angerechnet?
2a und Abs. 3 BAföG. Nur in Ausnahmefällen wird das Elterneinkommen nicht angerechnet. Dann erfolgt nur eine Anrechnung des eigenen Einkommens und Vermögens der Auszubildenden sowie des Einkommens ihrer etwaigen Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner.
Was ist ein Vermögensnachweis?
Beim Vermögensnachweis handelt es sich um einen im kameralen Haushaltsrecht von Bund und Ländern vorgesehenen Nachweis über das Vermögen und die Schulden der jeweiligen staatlichen Gebietskörperschaft.
In welchen Fällen wird BAföG abgelehnt?
Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres.
Wer muss BAföG zurückzahlen, Eltern oder Kind?
Eltern müssen Bafög-Leistungen ihrer Kinder zurückzahlen. Eltern müssen Bafög-Leistungen ihrer Kinder zurückzahlen. Das Oberlandesgericht in Oldenburg hat entschieden, dass Eltern ihrem Kind die Finanzierung einer Ausbildung schulden, die dessen Fähigkeiten und Neigungen entspricht.
Was zählt nicht als Vermögen?
Alltägliche Gegenstände des persönlichen Bedarfs und Hausrat sind in der Regel vom betrachteten Vermögen ausgenommen. Auch Erbstücke, Bücher und Musikinstrumente gehören zum Schonvermögen.
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