Ein Niereninfarkt äußert sich typischerweise durch plötzliche, starke Flankenschmerzen, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Fieber; zusätzlich können Blut im Urin, Schmerzen im Bauch, Bluthochdruck, Schwäche und Müdigkeit auftreten, wobei kleinere Infarkte auch kaum Symptome zeigen können.
Wie macht sich ein Niereninfarkt bemerkbar?
Das Hauptsymptom ist der heftige, plötzlich auftretende und nicht-kolikartige Flankenschmerz. Bei einem größeren Niereninfarkt klagt der Betroffene zusätzlich über Bauchschmerzen sowie Übelkeit, Erbrechen oder Fieber. Es ist möglich, dass anfangs oder im Verlauf Blut im Urin auftritt (Makrohämaturie).
Was sind die Symptome eines Niereninfarkts?
Anzeichen und Symptome
Die häufigsten Symptome eines Niereninfarkts sind plötzlich auftretende Flankenschmerzen, Fieber, Übelkeit und Erbrechen .
Ist ein Niereninfarkt gefährlich?
Von einem Niereninfarkt spricht man, wenn eine Arterie oder Vene in der Niere durch ein Blutgerinnsel blockiert ist und in der Folge Nierengewebe abstirbt. Ein Niereninfarkt läuft in vielen Fällen symptomfrei ab, kann sich aber auch zum gefährlichen Notfall entwickeln.
Wie kündigt sich Nierenversagen an?
Symptome eines Nierenversagens sind unspezifisch und umfassen Müdigkeit, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Schwellungen (Ödeme) an Beinen oder im Gesicht, Atemnot, starken Juckreiz, Konzentrationsstörungen, vermehrten Harndrang (anfangs), verringerte Urinmenge, hohen Blutdruck sowie Haut- und Schleimhautveränderungen wie Blässe und Trockenheit; oft treten sie erst spät auf, da sich die Nierenschwäche schleichend entwickeln kann, wie die München Klinik und die Techniker Krankenkasse erklären.
Nierenschwäche: 5 Anzeichen, dass Deine Nieren nicht richtig funktionieren | Typische Symptome
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Welche 6 Warnsignale gibt es für ein Nierenversagen?
Sechs wichtige Warnsignale für die Nieren sind: Schwellungen (Ödeme) an Beinen, Gesicht, Händen, veränderter Urin (weniger, mehr, schaumig), Müdigkeit/Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit/Übelkeit, Juckreiz und Kurzatmigkeit, oft durch Wassereinlagerungen verursacht. Diese unspezifischen Zeichen können auf eine beginnende Niereninsuffizienz hinweisen, weshalb eine ärztliche Abklärung wichtig ist.
Was passiert, wenn die Nieren anfangen zu versagen?
Ihre Nieren filtern Abfallstoffe und überschüssige Flüssigkeit aus Ihrem Blut, die anschließend mit dem Urin ausgeschieden werden. Wenn Ihre Nieren ihre Filterfunktion verlieren, können sich gefährliche Mengen an Flüssigkeit, Elektrolyten und Abfallstoffen in Ihrem Körper ansammeln. Im Endstadium einer Nierenerkrankung benötigen Sie eine Dialyse oder eine Nierentransplantation, um zu überleben.
Können sich geschädigte Nieren wieder erholen?
Ja, eine geschädigte Niere kann sich oft erholen, insbesondere bei akuten Schäden, die durch frühzeitige Behandlung reversibel sind; bei chronischen Schäden ist eine vollständige Regeneration jedoch unwahrscheinlich, aber das Fortschreiten kann verlangsamt oder gestoppt werden, um Dialyse oder Transplantation zu vermeiden. Wichtig sind die Ursachenbehandlung (z.B. Diabetes, Bluthochdruck) und ein gesunder Lebensstil.
Wie verläuft der Tod bei Nierenversagen?
Bei chronischem Nierenversagen wird der Körper schleichend vergiftet. Die Patienten sterben schließlich an Unterernährung oder an Vergiftung. Auch bei langsamem Nierenversagen kann es zu Wasseransammlungen in der Lunge und zum Herzstillstand durch Blutkaliumsalze kommen.
Welche Nebenwirkungen können Blutdrucksenker auf die Niere haben?
Studien haben gezeigt, dass ACE-Hemmer oder Sartane bei einer chronischen Nierenkrankheit einen erhöhten Blutdruck senken und das Risiko für ein vollständiges Nierenversagen verringern. Außerdem sinkt durch die Therapie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das durch die Nierenerkrankung erhöht ist.
Was kann man bei einem Niereninfarkt tun?
Therapie. Niereninfarkte werden in der Regel ohne eine Operation (konservativ) behandelt: Schmerzmittel, Regulation des Blutdrucks und eine systemische Vollheparinisierung sind erste Therapiemaßnahmen.
Wie lange kann man mit kaputten Nieren leben?
Eine chronische Nierenerkrankung führt unbehandelt zum Tod. Bei sehr fortgeschrittener Abnahme der Nierenfunktion (terminale Niereninsuffizienz oder Nierenerkrankung im Endstadium) beschränkt sich die Überlebensdauer bei unbehandelten Patienten in der Regel auf einige Monate.
Wie merkt man Schäden an der Niere?
Folgende Anzeichen können aber darauf hinweisen:
- Schwäche, Abgeschlagenheit, Ermüdbarkeit.
- Reizbarkeit, Konzentrationsstörung, Verwirrtheit, epileptische Anfälle.
- Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
- Luftnot, Ödeme (Wassereinlagerungen, zum Beispiel in den Beinen)
- weniger Urinproduktion.
- Herzrhythmusstörungen.
Wie sieht der Urin bei Nierenversagen aus?
Bei Nierenversagen kann sich die Urinfarbe stark verändern: anfänglich oft hell und wenig konzentriert oder umgekehrt dunkel/rotbraun bei Blutbeimengung (Hämaturie), manchmal auch stark schaumig (Eiweiß), bis hin zu fast vollständigem Ausbleiben des Urins im Endstadium (Anurie). Auch eine gelblich-bräunliche Verfärbung der Haut ist möglich, da Stoffwechselprodukte ausgeschieden werden.
Welche Anzeichen deuten auf schlechte Nierenwerte hin?
Schlechte Nierenwerte (z.B. erhöhte Kreatinin- oder Cystatin-C-Werte) deuten auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hin und können zu Symptomen wie Müdigkeit, Wassereinlagerungen (Ödeme), Bluthochdruck, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder veränderter Urinproduktion führen, wobei sich die Probleme oft schleichend entwickeln. Ursachen sind häufig Diabetes, Bluthochdruck oder Medikamentenmissbrauch, aber auch Alterungsprozesse. Eine frühzeitige Abklärung beim Arzt ist wichtig, da eine Nierenschwäche das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht und langfristig zu ernsthaften Komplikationen führen kann.
Was passiert, wenn die Niere nicht richtig durchblutet wird?
Jede Verringerung oder Unterbrechung der Blutversorgung kann zu Problemen wie Nierenschaden, Nierenfunktionsstörung und erhöhtem Blutdruck (Hypertonie) führen. Wenn die Nierenarterien vollständig blockiert sind, stirbt die komplette Niere oder der Teil, der von diesen Arterien versorgt wurde, ab (Niereninfarkt).
Welche Farbe hat der Urin bei Nierenversagen?
Bei Nierenversagen kann sich die Urinfarbe stark verändern: anfänglich oft hell und wenig konzentriert oder umgekehrt dunkel/rotbraun bei Blutbeimengung (Hämaturie), manchmal auch stark schaumig (Eiweiß), bis hin zu fast vollständigem Ausbleiben des Urins im Endstadium (Anurie). Auch eine gelblich-bräunliche Verfärbung der Haut ist möglich, da Stoffwechselprodukte ausgeschieden werden.
Was wird im Krankenhaus bei Nierenversagen gemacht?
Die Behandlung von Nierenversagen im Krankenhaus fokussiert auf die Ursachenbekämpfung (z.B. Medikamentenentzug, Katheter bei Blockaden, Antibiotika bei Infektionen) und unterstützt die Nierenfunktion durch Flüssigkeitszufuhr, Elektrolytausgleich und oft eine Dialyse (Blutwäsche) zur Giftstoffentfernung. Bei akutem Versagen wird oft intensivmedizinisch überwacht und eine vorübergehende Dialyse (Hämo- oder Peritonealdialyse) durchgeführt, bis sich die Nieren erholen, wobei Langzeitpatienten möglicherweise eine Transplantation benötigen.
Welche Medikamente können Nierenversagen verursachen?
Medikamente, die gelegentlich solche Nierenschäden hervorrufen können, sind beispielsweise:
- Schmerzmittel: z. B. Paracetamol, Ibuprofen, Diclofenac.
- Antibiotika: z. B. Aminoglykoside (Amikacin, Gentamycin, Neomycin oder Streptomycin)
- Krebsmedikamente (Chemotherapeutika)
- Jodhaltige Kontrastmittel.
Welches Getränk ist gut für die Nieren?
So pflegst du deine Nieren
Trinke über den Tag verteilt ungefähr 1,5 – 2 Liter Flüssigkeit, idealerweise Mineralwasser. Mithilfe von Früchte- oder Kräutertees, Wasser mit Geschmack und verdünnten Fruchtsäften kannst du aber auch Abwechslung in deinen Getränke-Alltag bringen.
Kann man bei Nierenversagen noch Wasserlassen?
Im Frühstadium eines chronischen Nierenversagens können Betroffene einen häufigeren Harndrang verspüren. Der Urin kann farblos und schaumig sein. Weitere häufige Symptome sind hoher Blutdruck und das Anschwellen der Beine.
Was kann man tun, damit die Nieren wieder besser arbeiten?
Eine ausgewogene, mediterrane Ernährung mit viel Gemüse und Obst ist wichtig und hilft, die Nierengesundheit zu erhalten. Zu einer gesunden Ernährung gehört auch, genügend zu trinken. Regelmässige körperliche Bewegung hilft insbesondere Übergewicht, einen der Risikofaktoren für Nierenerkrankungen, zu reduzieren.
Wie lange lebt ein Mensch, wenn die Nierenversagen?
Bei Nierenversagen hängt die Lebenserwartung stark vom Typ (akut oder chronisch), der Behandlung (Dialyse ja/nein), Alter, Begleiterkrankungen und Lebensstil ab; akut unbehandelt oft nur Tage, mit Dialyse oder konservativ können Jahre vergehen, wobei konservativ oft 6-32 Monate (Median) ohne Dialyse bedeuten kann, aber die Lebensqualität bis zum Schluss hoch sein kann, bevor eine Verschlechterung eintritt. Die Prognose ist individuell verschieden, aber die Therapie (Dialyse, Transplantation) ist entscheidend.
Was passiert, wenn man die Dialyse ablehnt?
Wenn Sie sich bei Nierenversagen gegen eine Dialyse entscheiden, tritt der Tod innerhalb weniger Wochen oder Monate auf natürliche Weise ein . Eine medizinische Versorgung ohne Dialyse kann Ihnen Linderung verschaffen, Ihre Symptome behandeln und Ihnen emotionale und spirituelle Unterstützung bieten. Sie verlängert jedoch nicht das Leben.
Woran erkennt man, ob man an einer Nierenerkrankung im Endstadium leidet?
Prüfungen und Tests
Ihr Arzt wird eine körperliche Untersuchung durchführen und Bluttests anordnen. Die meisten Menschen mit dieser Erkrankung haben Bluthochdruck. Menschen mit terminaler Niereninsuffizienz produzieren deutlich weniger Urin als normal, oder ihre Nieren produzieren gar keinen Urin mehr .
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