Welche Schäden deckt die Kfz-Haftpflichtversicherung ab?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung deckt gesetzlich verpflichtend Schäden ab, die Sie mit Ihrem Fahrzeug anderen Personen oder deren Eigentum zufügen, einschließlich Personen-, Sach- und Vermögensschäden, wie Reparaturkosten, Schmerzensgeld, Verdienstausfall oder Umweltschäden, und wehrt gleichzeitig unberechtigte Ansprüche Dritter ab. Sie zahlt jedoch nicht für Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug, dafür benötigen Sie eine Kaskoversicherung.

Welche Schäden übernimmt die Haftpflichtversicherung für ein Auto?

Abgedeckt sind zum Beispiel Reparaturkosten, Abschleppkosten, Wiederbeschaffungswert bei wirtschaftlichem Totalschaden, Wertminderung bei Neuwagen, Mietwagenkosten oder Nutzungsausfall sowie Kosten durch Umweltschäden (zum Beispiel durch auslaufendes Öl).

Was wird von der Kfz-Haftpflichtversicherung übernommen?

Deine Kfz-Haftpflichtversicherung schützt dich dann vor den – meist – hohen Kosten, die bei einer Autoreparatur anfallen. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestdeckung beträgt 1,22 Millionen Euro für Sachschäden, 7,5 Millionen Euro für Personenschäden und 50.000 Euro für reine Vermögensschäden.

Was zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung nicht?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung leistet nicht: bei Schäden am eigenen Fahrzeug. bei genehmigten oder auch ungenehmigten Rennen. bei vorsätzlichen Handlungen, die den Schaden verursacht haben.

Was deckt eine Haftpflichtversicherung beim Auto?

Die bei jeder Fahrzeuganmeldung gesetzlich verpflichtende Haftpflichtversicherung deckt im Wesentlichen Schäden, die bei anderen Verkehrsteilnehmern verursacht wurden. Dazu gehören Sach-, aber auch Personenschäden. Sie ersetzt berechtigte Ansprüche des Unfallgegners und wehrt unberechtigte auch vor Gericht ab.

Teilkaskoversicherung ein Überblick

22 verwandte Fragen gefunden

Welche Schäden deckt eine Haftpflichtversicherung ab?

Die Haftpflichtversicherung zahlt für unbeabsichtigt verursachte Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die Sie Dritten zufügen, wie z.B. Heilkosten bei Verletzungen, Reparaturen oder Schadensersatz und wehrt ungerechtfertigte Forderungen ab (passiver Rechtsschutz). Sie deckt oft auch Schäden an gemieteten Sachen (Mietsachschäden), Schäden durch Kinder und Hunde sowie Schlüsselverlust ab, schließt aber absichtliche Schäden aus.
 

Was ist der Eigenschaden in der Kfz-Versicherung?

Die Eigenschadendeckung kommt am häufigsten in der Kfz-Versicherung vor. Sie trägt die Kosten, die der Versicherungsnehmer mit seinem Fahrzeug an einem anderen auf ihn zugelassenen Fahrzeug durch einen Unfall verursacht. Einige Versicherer dehnen den Eigenschaden auf weiteres Eigentum des Versicherungsnehmers aus.

Für welche Schäden zahlt die Versicherung nicht?

Eine Versicherung zahlt nicht, wenn der Schaden nicht gedeckt ist, Sie grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt haben (z.B. unter Alkoholeinfluss), Sie falsche Angaben machten, Prämien nicht gezahlt wurden oder der Schaden vor Vertragsabschluss bestand; auch Meldefristen müssen eingehalten werden. Typische Ablehnungsgründe sind grobe Fahrlässigkeit (Unfall betrunken), falsche Angaben bei Vertragsabschluss (z.B. Fahrer, Umbauten) oder das Versäumen wichtiger Fristen (TÜV, Meldung).
 

Wann zahlt die Autoversicherung nicht?

Eine Versicherung zahlt nicht, wenn der Schaden nicht gedeckt ist, Sie grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt haben (z.B. unter Alkoholeinfluss), Sie falsche Angaben machten, Prämien nicht gezahlt wurden oder der Schaden vor Vertragsabschluss bestand; auch Meldefristen müssen eingehalten werden. Typische Ablehnungsgründe sind grobe Fahrlässigkeit (Unfall betrunken), falsche Angaben bei Vertragsabschluss (z.B. Fahrer, Umbauten) oder das Versäumen wichtiger Fristen (TÜV, Meldung).
 

Was ist bei Haftpflicht nicht versichert?

Die private Haftpflichtversicherung zahlt nur bei Schäden außerhalb des eigenen Haushalts. Damit sind sowohl Schäden am eigenen Besitz als auch Schäden von Angehörigen des Haushalts nicht mitversichert.

Wann reicht die Kfz-Haftpflicht?

Die Mindestdeckungssummen in der Kfz-Haftpflicht sind gesetzlich wie folgt geregelt: 7,5 Millionen Euro für Personenschäden. 1,12 Millionen Euro für Sachschäden. 50.000 Euro für Vermögensschäden.

Welchen Wert zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung deckt in der Regel den Schaden ab, den das versicherte Fahrzeug bei einem anderen Verkehrsteilnehmer verursacht hat. Dabei wird in der Regel der Zeitwert des beschädigten Gegenstands ersetzt und nicht der Neuwert.

Welche Schäden übernimmt die Kfz-Teilkasko?

Die Teilkasko übernimmt Schäden am eigenen Fahrzeug durch äußere Einflüsse, für die Sie nicht selbst verantwortlich sind, wie Diebstahl, Glasbruch (Steinschlag), Wildunfälle, Marderbiss sowie Elementarschäden durch Sturm, Hagel, Blitzschlag und Überschwemmung. Sie zahlt nicht für selbstverschuldete Unfälle oder Vandalismus, dafür benötigt man eine Vollkasko.
 

Welche Schäden kann man der Haftpflichtversicherung melden?

Der Haftpflichtversicherung melden Sie versehentlich verursachte Personen-, Sach- und Vermögensschäden an Dritten, wie z.B. Verletzungen, zerbrochene Gegenstände, Schäden an geliehenen Sachen, Mietsachschäden (Fenster, Türen) oder Schlüsselverlust, aber auch Folgeschäden wie Behandlungskosten oder Schmerzensgeld. Wichtig: Schäden an eigenen Sachen, vorsätzlich verursachte Schäden, Schäden durch berufliche Tätigkeit, Kfz-Unfälle (hier gilt die Kfz-Haftpflicht) oder Schäden durch spezielle Tiere (Hunde, Pferde) sind meist ausgeschlossen. Melden Sie den Schaden umgehend, am besten innerhalb einer Woche, damit die Versicherung die Regulierung nicht ablehnt. 

Was deckt eine Haftpflichtversicherung nicht ab?

Die Haftpflichtversicherung zahlt nicht bei vorsätzlich verursachten Schäden, Schäden im Job, Schäden an eigenen Sachen, selbst zugefügten Körperschäden oder bei grober Fahrlässigkeit (z.B. Fahren ohne TÜV, Alkohol), wobei bei grober Fahrlässigkeit oft eine Leistungskürzung droht; auch bei Schäden an mitversicherten Personen oder bei bestimmten vertraglichen Pflichtverletzungen wie Vertragsstrafen greift sie nicht. Lücken können oft durch Zusatzbausteine (z.B. Gefälligkeitsschäden, Mietsachschäden) geschlossen werden.
 

Welche Kosten kann ich bei einem Kfz Haftpflichtschaden geltend machen?

Welche Ansprüche haben Sie als Geschädigter eines Verkehrsunfalls...

  1. Sachverständigen- bzw. Gutachterkosten. ...
  2. Sachschäden am Fahrzeug / Reparaturkosten. ...
  3. Nutzungsausfallentschädigung / Mietwagenkosten. ...
  4. Wiederbeschaffungswert. ...
  5. Abschleppkosten. ...
  6. Haushaltsführungsschaden. ...
  7. Heilbehandlungskosten / Arztkosten. ...
  8. Schmerzensgeld.

Welche Beispiele gibt es für Schadensfälle in der Kfz-Haftpflichtversicherung?

Hier findest du Beispiele für Schadensfälle in der Kfz-Haftpflicht und Kaskoversicherung.

  • Fahren ohne TÜV. ...
  • Auto gestohlen. ...
  • Wertgegenstände aus Auto geklaut. ...
  • Auto im Urlaub gestohlen. ...
  • Schäden durch Vandalismus am Auto. ...
  • Verkehrsunfall durch überhöhte Geschwindigkeit. ...
  • Wildwechsel: Unfälle durch Rehe, Hirsche und Wildschweine.

Wann kann die Versicherung einen Schaden ablehnen?

Ihre Rechte als Versicherungsnehmer: Was sagt das Gesetz? Versicherungen sind nach dem Versicherungsvertragsgesetz verpflichtet, bei einem versicherten Schadenfall zu leisten. Eine Ablehnung darf daher nur erfolgen, wenn etwa der Schaden nicht vom Vertrag umfasst ist oder wichtige Pflichten verletzt wurden.

Welche Schaden übernimmt die Autoversicherung?

So übernimmt die obligatorische Kfz-Haftpflichtversicherung Sach- und Personenschäden, die der Versicherungsnehmer als Unfallverursacher bei Dritten verursacht. Die Teil- und Vollkaskoversicherung, deren Abschluss freiwillig ist, zahlt hingegen Schäden am eigenen Fahrzeug.

Welche Schaden werden von der Haftpflichtversicherung übernommen?

Die Haftpflichtversicherung zahlt für unbeabsichtigt verursachte Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die Sie Dritten zufügen, wie z.B. Heilkosten bei Verletzungen, Reparaturen oder Schadensersatz und wehrt ungerechtfertigte Forderungen ab (passiver Rechtsschutz). Sie deckt oft auch Schäden an gemieteten Sachen (Mietsachschäden), Schäden durch Kinder und Hunde sowie Schlüsselverlust ab, schließt aber absichtliche Schäden aus.
 

Was steht mir bei einem Kfz Haftpflichtschaden zu?

Die Ansprüche können vielfältig sein, hierzu zählen der Sachschaden am Fahrzeug, Wertminderung, Nutzungsausfallentschädigung, Leihwagen, Abschleppkosten, Standgebühren, Verdienstausfall, Schmerzensgeld, Gutachterkosten, Rechtsanwaltskosten und weitere.

Was übernimmt die Versicherung nicht?

Bei Hagelschäden zahlt der Versicherer unabhängig von der Windstärke. Nicht versichert sind Schäden durch Niederschläge, wenn Sie Fenster und Türen des Gebäudes offen gelassen haben. Von vielen Gebäudeversicherungen werden außerdem Schäden durch Starkregen, Grund- oder Hochwasser nicht bezahlt.

Was zahlt die Haftpflichtversicherung am eigenen Auto?

Deine Kfz-Haftpflicht zahlt bei Schäden, die Du mit Deinem Auto anderen Menschen, deren Sachen im Sinne von Gegenständen oder deren Vermögen zufügst. Für Schäden an Deinem eigenen Wagen zahlt nicht die Haftpflicht. Dafür brauchst Du eine Teilkaskoversicherung oder eine Vollkaskoversicherung.

Was zählt als Schäden am Auto?

Ein Bagatellschaden am Auto liegt vor, wenn nach einem Unfall oder einem Parkmanöver an den beteiligten Fahrzeugen nur kleine, oberflächliche Dellen, Kratzer oder Schrammen zu sehen sind. Deren Reparatur darf nicht mehr als 700 bis 750 Euro kosten. Wichtig: Es dürfen keine Personen verletzt worden sein.

Was ist ein Eigenschaden in der Haftpflichtversicherung?

Der so genannte Eigenschaden ist einer der elementaren Ausschlüsse in der Haftpflichtversicherung. Als Eigenschaden wird der Schaden bezeichnet, den sich der Versicherungsnehmer ( versehentlich ) selbst zufügt. Er kann hierfür keinen Ersatz über seine eigene Haftpflichtversicherung verlangen.

Vorheriger Artikel
Was ist ein retinales Auge?
Nächster Artikel
Was ist ein retinales Auge?