Welche Medikamente lösen Muskel- und Gelenkschmerzen aus?

Viele Medikamente können Muskel- und Gelenkschmerzen verursachen, darunter besonders häufig Statine (Cholesterinsenker), aber auch Antidepressiva, Blutdrucksenker, Kortikosteroide, bestimmte Antibiotika (Fluorchinolone) und Chemotherapeutika, sowie Parkinson-Medikamente, Neuroleptika und Asthmamittel, die zu Krämpfen, Schmerzen oder Nervenschäden (Polyneuropathie) führen können. Es ist wichtig, bei solchen Beschwerden den Arzt zu konsultieren, da Dosisanpassungen oder ein Präparatewechsel oft helfen können und schwere Fälle (z.B. Rhabdomyolyse) eine sofortige Behandlung benötigen.

Welche Tabletten lösen Muskelschmerzen aus?

Medikamente bei Muskelschmerzen

Zur kurzfristigen Schmerzlinderung können Schmerzmittel wie NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) eingesetzt werden. Zu dieser Gruppe gehören z.B. die Wirkstoffe Ibuprofen und Diclofenac . Diese Wirkstoffe sind unter anderem in Form von Tabletten, Salben oder Pflastern erhältlich.

Was kann Muskel- und Gelenkschmerzen auslösen?

Muskelschmerzen können eine Folge dauernder Anspannung oder Überlastung sein. Sie können aber auch im Zusammenhang mit einer Erkrankung des Stoffwechsels, der Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Statine), übermäßigem Alkoholkonsum, Autoimmunerkrankungen oder Entzündungen auftreten.

Welche Ursachen können Muskelschmerzen und Steifheit haben?

Muskelschmerzen haben verschiedene Auslöser und Ursachen: Verspannungen, Muskelkater, Verletzungen oder Erkrankungen. Auch bestimmte Medikamente, Dehydrierung oder Nährstoffmangel können Myalgie auslösen. Weitere häufige Begleiterscheinungen sind Verhärtungen, Schwäche, Steifheit und Schwellung der Muskulatur.

Welche Tabletten gehen auf die Gelenke?

Entzündungshemmende Medikamente, die als Tabletten oder Kapseln eingenommen werden, können eine wirksame Hilfe bei Gelenkschmerzen sein. Dazu gehören Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen aber auch Diclofenac wie in Voltaren Dolo Tabletten und Voltaren Dolo Liquid Weichkapseln.

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Welche Medikamente machen Muskel- und Gelenkschmerzen?

Außer bei Statinen finden sich in den Fachinformationen zahlreicher weiterer Arzneistoffe Hinweise auf Muskel- oder Gliederschmerzen, sehr häufig etwa bei Carvedilol, häufig bei Ramipril, Risperidon oder Citalopram. Wie die Muskelschmerzen entstehen, ist noch nicht in allen Fällen vollständig geklärt.

Was hilft bei starken Gelenk- und Muskelschmerzen?

Bei akuten Muskelschmerzen hilft es, die betroffenen Körperpartien hochzulagern und zu schonen. Auch Kälte in Form von beispielsweise Eisbeuteln, die auf die betroffene Stelle gelegt werden, hilft. Schmerzstillende Cremes und auch muskelentspannende Medikamente wirken bei akuten Muskelschmerzen.

Welche Medikamente verursachen Muskelschwäche?

Dazu zählen unter anderem:

  • Amiodaron.
  • Cloroquin.
  • Colchicin.
  • Eletriptan.
  • Fleroxacin.
  • Laxantien.
  • Lipidsenker.
  • Makrolide.

Wie bekommt man verhärtete Muskeln wieder weich?

Um verhärtete Muskeln wieder weich zu bekommen, helfen Wärme (Wärmflaschen, Bäder), gezielte Massagen, Dehnübungen, sanfte Bewegung (z.B. Yoga), Faszientraining mit Rolle oder Ball sowie eine gute Durchblutung durch viel Wasser und ausgewogene Ernährung; bei starken Verspannungen können auch Physiotherapie oder Triggerpunkt-Behandlung sinnvoll sein.
 

Welche Krankheit steckt hinter starken Muskelschmerzen?

Unerträgliche Muskelschmerzen können auf verschiedene Krankheiten hindeuten, wobei das Fibromyalgie-Syndrom (FMS) eine der häufigsten Ursachen ist, gekennzeichnet durch chronische Schmerzen, Müdigkeit und Schlafstörungen, die sich oft wie starker Muskelkater anfühlen und die Lebensqualität massiv beeinträchtigen. Weitere mögliche Ursachen sind Muskelentzündungen (Myositis) durch Infektionen oder Autoimmunreaktionen (z.B. Dermatomyositis), Elektrolytstörungen, Hormonelle Ursachen, oder auch Stoffwechsel- und Autoimmunerkrankungen. Bei starken, anhaltenden Schmerzen ist eine ärztliche Abklärung unerlässlich, da die Beschwerden vielfältige Ursachen haben können und eine genaue Diagnose für eine gezielte Behandlung wichtig ist.
 

Warum schmerzen mir alle Muskeln und Gelenke meines Körpers?

Muskelschmerzen, die sich über den ganzen Körper ausbreiten, werden meist durch eine Infektion, wie beispielsweise eine Grippe, verursacht . Weitere Ursachen können schwerwiegendere Erkrankungen sein, etwa bestimmte Krankheiten oder gesundheitliche Probleme, die die Muskulatur betreffen. Muskelschmerzen können auch eine Nebenwirkung bestimmter Medikamente sein.

Was fehlt dem Körper bei Gelenk- und Muskelschmerzen?

Steifheit: Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und Calcium kann zu Steifheit in den Gelenken führen. Schmerzen: Ein Mangel an Vitamin C, Vitamin D und Calcium kann zu Schmerzen in den Gelenken führen. Entzündungen: Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien kann Entzündungen in den Gelenken fördern.

Welche Medikamente verursachen Gelenkschmerzen?

Beispiele hierfür sind Fluorchinolon-Antibiotika wie Levofloxacin und Statine wie Simvastatin (Zocor). Auch Fibrate wie Gemfibrozil (Lopid), Aromatasehemmer wie Anastrozol (Arimidex) und orale Steroide wie Prednison können Muskel- und Gelenkschmerzen verursachen.

Was tun bei Muskelschmerzen durch Medikamente?

Treten myalgische Schmerzen durch Medikamenteneinnahme auf, kann eine gezielte Zufuhr von Mineralstoffen Abhilfe schaffen. Unbedacht sollten Sie diese aber nicht einnehmen, sondern ausschließlich nach ärztlicher Absprache.

Können Blutdrucksenker Muskelschmerzen verursachen?

Im Hautbereich kann der Blutdrucksenker unter anderem Rötungen, Ausschlag, Verfärbungen, Juckreiz sowie Haarausfall verursachen. Manche Patienten entwickeln während der Behandlung Gelenk- und Muskelschmerzen, Krämpfe, Probleme beim Wasserlassen, verstärktes Schwitzen und Atembeschwerden (Dyspnoe).

Welches Medikament lähmt den Körper?

Was bewirkt Botulinumtoxin? Abhängig von der Dosis schwächt oder lähmt Botulinumtoxin die Muskeln. Es stoppt die Übertragung des Botenstoffs Acetylcholin, mit dem Nerven bei Erregung den Muskel in Aktion setzen. Bei einer Vergiftung gelangt das Toxin in den Kreislauf und alle Muskeln werden gelähmt.

Was fehlt dem Körper bei Muskelverhärtung?

Mineralstoffmangel ist eine häufige Ursache für Beschwerden in der Muskulatur. Ein Defizit an Eisen oder Magnesium kann die Wahrscheinlichkeit für Muskelkrämpfe und -verspannungen signifikant erhöhen.

Welches Medikament hilft bei starker Muskelverspannung?

Gegen starke Muskelverspannungen helfen rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac (oft als Gel oder Tablette), aber bei sehr starken Verspannungen sind verschreibungspflichtige Muskelrelaxantien wie Methocarbamol (Ortoton®), Tizanidin (Sirdalud®) oder Tolperison nötig, die direkt die Muskeln entspannen und vom Arzt verschrieben werden müssen. Kombinieren Sie dies mit Bewegung, Wärme und gegebenenfalls ergänzenden Therapien wie Magnesium oder pflanzlichen Mitteln, und suchen Sie bei anhaltenden oder starken Schmerzen immer einen Arzt auf. 

Können Faszien Schmerzen verursachen?

Verhärtete Faszien verursachen Schmerzen

Sind diese verhärtet oder verklebt, verursachen auch sie Schmerzen. Verhärtungen der Faszien können durch Überbelastung, Verletzungen, Bewegungsmangel und andauernden Stress entstehen.

Welche Medikamente verursachen Muskelschwund?

Wichtigste Erkenntnisse: Verschiedene Medikamente können eine medikamenteninduzierte Myopathie mit Symptomen wie Muskelschwäche verursachen. Statine wie Atorvastatin (Lipitor, Atorvaliq) und Simvastatin (Zocor, FloLipid) sind häufige Auslöser. Auch Amiodaron (Pacerone), Levofloxacin und Prednison (Rayos) können Muskelschwäche hervorrufen.

Welche Krankheit macht Muskelabbau?

Krankheiten, bei denen die Muskeln abbauen, werden allgemein als Muskelatrophie (Muskelschwund) oder Muskeldystrophie bezeichnet, wobei letztere genetisch bedingt ist; es gibt aber viele Ursachen wie Bewegungsmangel, Alterung (Sarkopenie), Nervenschäden, Autoimmunerkrankungen oder Stoffwechselstörungen, die zu Muskelmasseverlust und Schwäche führen, wie z.B. die Duchenne Muskeldystrophie oder die Spinale Muskelatrophie (SMA). 

Welches Medikament baut Muskeln auf?

Anabolika sind Arzneistoffe, die zum Aufbau von Muskelmasse dienen. Sie sind letztlich künstlich geschaffenes Testosteron. Das ist das männliche Geschlechtshormon, das den Muskelaufbau stark begünstigt. Ja, wer sie nimmt, hat gute Chancen, dass sein Körper schneller als sonst Muskeln produziert.

Was löst Muskel- und Gelenkschmerzen aus?

Häufige Ursachen von Muskel- und Gelenkschmerzen

Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder Lupus erythematodes. Entzündungen durch Infektionen oder Verletzungen. Verschleißerscheinungen (Arthrose) und degenerative Veränderungen. Fehlhaltungen und Überlastungen durch Sport oder Beruf.

Welche Tabletten helfen bei Muskel- und Gelenkschmerzen?

Was gegen Muskel- und Gelenkschmerzen hilft

  • Voltaren Schmerzgel forte 23,2 mg/g 180 g. ...
  • Magnesium Verla N Dragees 200 St. ...
  • VIGANTOL 1000 I.E. Vitamin D3 Tabletten 200 St. ...
  • VIGANTOLVIT® Vitamin D3 2000 I.E. 120 St. ...
  • Ibu Aristo akut 400 mg Filmtabletten 50 St. ...
  • Diclo ratiopharm Schmerzgel 150 g. ...
  • Dekristol 1.000 I.E. Tabletten 200 St.

Warum tun mir plötzlich alle Gelenke weh?

Plötzliche Gelenkschmerzen am ganzen Körper können viele Ursachen haben, darunter Infektionen (z.B. Virusinfektionen wie COVID-19), rheumatische Erkrankungen, Gicht (Kristallablagerungen), Fibromyalgie, Medikamentennebenwirkungen oder Mangelerscheinungen; wichtig ist, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn Fieber, Schwellung, Rötung, Hautausschlag oder starke Einschränkungen auftreten, um die genaue Ursache zu klären, da dies auf ernstere Entzündungen hindeuten kann.