Gesetzliche Krankenkassen zahlen bei Erwachsenen nur in seltenen Ausnahmefällen (z.B. sehr starke Fehlsichtigkeit über 6 Dioptrien, Hornhautverkrümmung über 4 Dioptrien oder bestimmte Augenerkrankungen) einen Festbetrag für Standardgläser; oft müssen nur Brillengläser (keine Gestelle) bezahlt werden, während Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre grundsätzlich einen Zuschuss für notwendige Sehhilfen erhalten. Manche Kassen (z.B. Krankenkassen.de novitas bkk, SBK, BARMER, hkk, AOK, TK, DAK) bieten darüber hinaus freiwillige Zusatzleistungen oder spezielle Verträge an, die weitere Zuschüsse ermöglichen – oft abhängig von Sehstärke oder bestimmten Diagnosen.
Welche Krankenkasse zahlt einen Zuschuss für Brillen?
Die AOK PLUS übernimmt im Rahmen des AOK PLUS Bonusprogrammes bis zu 600 Euro, als PLUS-Leistung, für Brillen und Kontaktlinsen zur Verbesserung der Sehstärke (z.B. Sonnen- oder Bildschirmarbeitsbrille mit Sehstärke vom Optiker).
Was zahlt die Krankenkasse an eine Brille?
Gesetzliche Krankenkassen zahlen nur Festbeträge für medizinisch notwendige Brillengläser (oft nur Standardgläser) und übernehmen keine Kosten für Gestelle oder Extras wie Entspiegelung; Kinder bis 18 haben bessere Ansprüche, während private Kassen je nach Vertrag oft höhere Zuschüsse gewähren. Erwachsene müssen meist Zuzahlungen leisten (10 %, min. 5 €, max. 10 €) und für Mehrkosten bei hochwertigen Gläsern oder Gestellen selbst aufkommen.
Wie hoch ist die Zuzahlung für Brillen bei der Krankenkasse Barmer?
Die Barmer übernimmt bei Erwachsenen keinen pauschalen Zuschuss für eine neue Brille, zahlt aber eine Zuzahlung von 10 Euro pro Sehhilfe (max. 10 €) sowie Festbeträge für Standardgläser bei starker Sehschwäche (oft ab über 6,25 dpt) oder wenn die Sehstärke sich um mind. 0,5 dpt verschlechtert hat, wobei Gestell und Extras selbst getragen werden müssen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten hingegen eine vollständige Kostenübernahme für Gläser und Gestell, nur die gesetzliche Zuzahlung wird fällig. Zusätzlich bietet die Barmer über ihr Bonusprogramm Prämien, z.B. bis zu 200 € für Sehhilfen, wenn gesundheitsbewusste Maßnahmen erfüllt werden.
Wie viel übernimmt die TK bei Brillen?
Die Techniker Krankenkasse (TK) zahlt einen Festbetrag für die Brillengläser, wenn medizinische Voraussetzungen erfüllt sind (z.B. starke Fehlsichtigkeit ab 6,25 dpt, Hornhautverkrümmung ab 4,25 dpt oder Sehkraft unter 30% nach Korrektur). Der Betrag variiert je nach Sehstärke, Gestell, Pflegemittel sowie Mehrkosten für Sonderausstattungen müssen selbst getragen werden, ebenso wie die gesetzliche Zuzahlung (max. 10 € pro Glas). Für Kinder übernimmt die TK die Kosten oft vollständig.
Brillen + Kontaktlinsen - Wann zahlt die Krankenkasse Zuschüsse?
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Wie viel zahlt die AOK für Brillen?
Die AOK leistet bei Brillen hauptsächlich über Bonusprogramme und spezielle Zusatzversicherungen, da die gesetzliche Kasse nur in wenigen Fällen (z.B. bei starker Fehlsichtigkeit über +/- 6,25 Dioptrien oder bei Kindern) einen Festzuschuss für Gläser gewährt; über Angebote wie AOK PLUS Bonus oder AOK-VorsorgePRIVAT sind höhere Zuschüsse für Brillen und Kontaktlinsen (z.B. 100-250€ alle 2-3 Jahre) möglich, abhängig von Region und Tarif.
Was zahlt die TK zusätzlich?
Die Techniker Krankenkasse (TK) bietet ein breites Spektrum an Zusatzleistungen, die von alternativer Medizin (Akupunktur, Homöopathie, Osteopathie) über Vorsorge-Bonusprogramme (Punkte für Untersuchungen, Impfungen, Gesundheitskurse) bis zu Erstattungen für individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) und Zuschüsse für Präventionskurse (Yoga, Rückenschule) reichen, wobei die Gesundheitsdividende als Flexibilisierungsoption für viele Maßnahmen dient. Spezielle Angebote gibt es zudem für Zahnzusatzversicherungen (DentFlex) und Hilfsmittel (Brillen, Hörgeräte, Einlagen).
Wann bekomme ich eine Brille von der Krankenkasse bezahlt?
Gesetzliche Krankenkassen zahlen für eine Brille bei Erwachsenen nur in Ausnahmefällen, nämlich bei starker Fehlsichtigkeit (ab 6 Dioptrien bei Kurz-/Weitsichtigkeit oder ab 4 Dioptrien bei Hornhautverkrümmung) oder bei einer starken Sehbehinderung (< 30 % Sehkraft), wobei meist nur ein Festzuschuss gezahlt wird. Kinder unter 18 Jahren haben einen Anspruch auf Kostenübernahme für die Gläser, wenn eine Sehschwäche vorliegt. Eine ärztliche Verordnung ist immer notwendig.
Wie viel zahlt die Krankenkasse für eine Gleitsichtbrille?
Gesetzliche Krankenkassen zahlen für Gleitsichtbrillen nur einen geringen Festbetrag für die Gläser, wenn medizinische Gründe vorliegen (z.B. > 6 Dioptrien), aber nicht die vollen Kosten, da Gleitsichtgläser als Zuzahlung gelten und teure Extras wie Entspiegelung selbst getragen werden müssen. Der Zuschuss ist meist gering und deckt die hohen Mehrkosten für hochwertige Gleitsichtgläser nicht ab. Die Kasse zahlt für Standardgläser, Gestell und Mehrkosten für Extras müssen Sie selbst tragen (Zuzahlung 10%, max. 10 €), es sei denn, eine private Zusatzversicherung übernimmt mehr.
Was ist der Unterschied zwischen Eigenanteil und Zuzahlung?
Der sogenannte Eigenanteil wird oft synonym zum Begriff der Zuzahlung verwendet, beschreibt aber noch einmal etwas anderes: In der Krankenversicherung gibt es bei vielen Leistungen ( z. B. bei Hilfsmitteln) Festbeträge, bis zu deren Höhe die Krankenkasse die Kosten übernimmt.
Warum zahlt die Krankenkasse keine Brille mehr?
Doch leider decken die Krankenkassen nur in bestimmten Fällen die Kosten für medizinische Sehhilfen ab. Damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt, muss zum Beispiel die Sehleistung so stark eingeschränkt sein, dass die betroffene Person ohne Brille nicht mehr sicher am Alltagsleben teilnehmen kann.
Wie viel kostet eine neue Brille mit Sehstärke?
Sonnenbrillen mit Sehstärke: Die Kosten setzen sich aus der Fassung, den getönten Gläsern und eventuellen Extras wie Polarisation zusammen. Im Durchschnitt kannst du mit 200-700 € rechnen, je nach Qualität und Marke der Fassung.
Wie beantrage ich eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse?
Grundsätzlich genügt ein formloser Antrag auf Kostenübernahme. Wichtig sind natürlich die Angabe der Versichertennummer und beigefügte Dokumentationen des Arztes, gegebenenfalls Rezepte, aus denen hervorgeht, weshalb die Behandlung aus medizinischer Sicht notwendig ist.
Kann man eine Brillenrechnung bei der Krankenkasse einreichen?
Nachträglich können Sie eine Rechnung vom Augenoptiker nämlich nicht bei Ihrer Krankenkasse einreichen, um noch Kosten erstattet zu bekommen. Beachten Sie deshalb folgende Schritte für Ihre Brille auf Rezept: Gehen Sie zum Augenarzt, um einen Sehtest zu machen. Die Kosten dafür übernimmt die Krankenkasse.
Wie viel zahlt die Krankenkasse an eine Brille?
Gesetzliche Krankenkassen zahlen nur Festbeträge für medizinisch notwendige Brillengläser (oft nur Standardgläser) und übernehmen keine Kosten für Gestelle oder Extras wie Entspiegelung; Kinder bis 18 haben bessere Ansprüche, während private Kassen je nach Vertrag oft höhere Zuschüsse gewähren. Erwachsene müssen meist Zuzahlungen leisten (10 %, min. 5 €, max. 10 €) und für Mehrkosten bei hochwertigen Gläsern oder Gestellen selbst aufkommen.
Wie viele Dioptrien entsprechen 30 Prozent Sehkraft?
Wie viele Dioptrien entsprechen einer 50-prozentigen Sehleistung? Anhand von Durchschnittswerten verschiedener Personen ergab die Sehleistung von 50 Prozent (Visus 0,5) einen Dioptrien-Wert von -0,5. Ein 30-prozentiges Sehvermögen (Visus 0,3) entspricht ungefähr -0,9 dpt.
Welche Krankenkasse gibt Zuschüsse für Brillen?
Gesetzliche Krankenkassen wie z.B. die TK, Barmer oder AOK kommen aber nicht für den Brillenrahmen, sondern nur für die Brillengläser auf. Sie zahlen Festbeträge für Standardgläser. Das Brillengestell und Kosten für höherwertige Gläser musst du in der Regel selbst übernehmen.
Was kosten Gleitsichtbrillen auf Rezept?
Gleitsichtgläser kosten in der Regel zwischen 85 und 1.500 US-Dollar pro Paar , wobei Premium-Varianten höhere Kosten verursachen, insbesondere wenn Gestelle und zusätzliche Behandlungen enthalten sind.
Was zahlt die AOK Krankenkasse für Brillen?
Die AOK leistet bei Brillen hauptsächlich über Bonusprogramme und spezielle Zusatzversicherungen, da die gesetzliche Kasse nur in wenigen Fällen (z.B. bei starker Fehlsichtigkeit über +/- 6,25 Dioptrien oder bei Kindern) einen Festzuschuss für Gläser gewährt; über Angebote wie AOK PLUS Bonus oder AOK-VorsorgePRIVAT sind höhere Zuschüsse für Brillen und Kontaktlinsen (z.B. 100-250€ alle 2-3 Jahre) möglich, abhängig von Region und Tarif.
Was zahlt die Techniker Krankenkasse bei Brillen?
Sie liegen zwischen 16 Euro und mehr als 100 Euro pro Glas. Ganz genau sagt Ihnen das Ihr Optiker oder Ihre Optikerin. Das Gestell, Pflegemittel für Linsen sowie die gesetzliche Zuzahlung bezahlen Sie selbst. Weitere Information zur gesetzlichen Zuzahlung finden Sie unter gesetzliche Zuzahlung bei Sehhilfen .
Kann meine Versicherung meine Brille übernehmen?
Die meisten Krankenversicherungen für Sehhilfen bieten eine Kostenübernahme oder -ermäßigung für verschreibungspflichtige Sehhilfen, einschließlich Brillen und Kontaktlinsen . Typischerweise umfasst die Kostenübernahme Folgendes: Brillengestelle: Die Krankenversicherung für Sehhilfen übernimmt einen Teil der Kosten für Brillengestelle, oft bis zu einem bestimmten Betrag.
Muss ich meine verschreibungspflichtige Brille bezahlen?
Wenn Sie keinen Anspruch auf vom NHS finanzierte Sehtests oder Optikergutscheine haben, müssen Sie die Kosten selbst tragen.
Ist TK teurer als AOK?
Der Beitragssatz der AOK Rheinland/Hamburg 2026 beträgt 17,89% (14,60% + 3,29%). Der Beitragssatz der TK 2026 beträgt 17,29% (14,60% + 2,69%).
Was wird von der TK bezuschusst?
Die Techniker Krankenkasse (TK) bezuschusst eine Vielzahl von Leistungen, darunter Hilfsmittel (Brillen, Hörgeräte), Präventionskurse (bis zu 80 % Kosten, bei TK-Kursen 100 %), professionelle Zahnreinigung (bis 40 €/Jahr), Bonusprogramm-Aktivitäten (Gesundheitsbonus), Vorsorgeleistungen (z. B. Hautkrebs-Screening) sowie Reiseimpfungen und einige alternative Heilmethoden. Auch Kosten für Fahrten zur Behandlung, Heilmittel (Physio, Massage) und bei bestimmten chronischen Erkrankungen werden übernommen.
Wie oft zahlt die TK Zahnreinigung?
Die Techniker Krankenkasse (TK) bezuschusst die professionelle Zahnreinigung (PZR) einmal pro Kalenderjahr mit bis zu 40 Euro für Versicherte ab 18 Jahren. Zusätzlich zur PZR zahlt die TK jährlich die Entfernung von Zahnstein als Kassenleistung. Wer zusätzlich eine Zahnzusatzversicherung hat, kann die Kosten oft noch weiter senken, manchmal bis zu 100 %.
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