Welche Impfungen sind wirklich sinnvoll?

Sinnvolle Impfungen umfassen Standardimpfungen wie Tetanus, Diphtherie, Polio, Masern, Mumps, Röteln (MMR) und Keuchhusten, Auffrischungen (z.B. Corona, Grippe, Gürtelrose) sowie reise- und berufsspezifische Impfungen, wobei die Ständige Impfkommission (STIKO) regelmäßig die wichtigsten Empfehlungen veröffentlicht. Besonders wichtig für Erwachsene sind Auffrischungen von Tetanus/Diphtherie/Keuchhusten, Masernschutz und die Grippeimpfung, sowie je nach Risikogruppe FSME, Hepatitis B, Pneumokokken, Meningokokken, RSV oder Gürtelrose.

Welche Impfungen machen wirklich Sinn?

Empfohlene Impfungen für Erwachsene im Überblick

  • Coronavirus SARS-CoV-2.
  • Diphtherie.
  • FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)
  • Grippe (Influenza)
  • Gürtelrose (Herpes zoster)
  • Hepatitis B.
  • Hib (Haemophilus influenzae b)
  • Keuchhusten (Pertussis)

Bei welcher Impfung gibt es die meisten Impfschäden?

Es gibt keinen einzelnen Impfstoff mit den „meisten“ Impfschäden, da die Meldungen von Verdachtsfällen beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nach Häufigkeit der Verabreichung und Impfstoffgruppe sortiert sind, aber die COVID-19-Impfstoffe und einige Kinderimpfungen (z.B. Meningokokken B, HPV) führen oft die Liste der Meldungen an, was jedoch nicht „mehr Schäden“ bedeutet, sondern oft nur eine hohe Zahl verabreichter Dosen und gute Meldesysteme widerspiegelt. Die meisten Nebenwirkungen sind leicht und vorübergehend, aber seltenere schwere Reaktionen werden genau überwacht.
 

Wie sinnvoll sind Impfungen wirklich?

Impfungen sind überflüssig, da die Krankheiten zum Beispiel mit Antibiotika behandelt werden können. Die medizinische Versorgung ist heutzutage unbestritten besser als früher. Dennoch gibt es bisher keine Arzneimittel, die so wirksam gegen Viren wären, wie Antibiotika gegen Bakterien.

Was passiert, wenn man sein Kind nicht impfen lässt?

Eltern, die ihre in Gemeinschaftseinrichtungen betreuten Kinder nicht impfen lassen, werden künftig eine Ordnungswidrigkeit begehen und müssen mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 2.500 Euro rechnen. Die Geldbuße kann auch gegen die Leitungen von Kindertagesstätten verhängt werden, die nicht geimpfte Kinder zulassen.

Zecken-Angst: FSME-Impfung wirklich nötig?! | Studio Q

30 verwandte Fragen gefunden

Welche Nachteile hat es, ein Kind nicht impfen zu lassen?

Wenn Sie Impfungen für Ihr Kind verzögern oder ganz verweigern , gefährden Sie dessen Gesundheit und Leben . Auch die Gesundheit anderer Menschen ist gefährdet. Besonders gefährdet sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, beispielsweise aufgrund anderer Erkrankungen oder der Einnahme von Medikamenten.

Welche Impfungen sind für Kinder wirklich notwendig?

Hierzu zählen der von der STIKO empfohlene 6-fach-Impfstoff gegen Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung (Poliomyelitis), Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Keuchhusten (Pertussis) und Hepatitis B sowie die Kombinationsimpfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln (MMR) und ggf. Windpocken (MMRV).

Muss ich mein Kind wirklich impfen lassen?

Impfungen gehören zu den besten Möglichkeiten für Eltern, Säuglinge, Kinder und Jugendliche vor 16 potenziell gefährlichen Krankheiten zu schützen . Impfungen sind aber nicht nur für Kinder wichtig. Auch Erwachsene sind gefährdet, an einigen impfpräventablen Krankheiten zu erkranken. Informieren Sie sich, welche Impfungen für Sie und Ihre Familienmitglieder je nach Alter empfohlen werden.

Welche Auffrischimpfungen werden für Kinder empfohlen?

Auffrischimpfungen für Kinder und Jugendliche

Für einige Impfungen sind Auffrischimpfungen im Kindes- und Jugendalter empfohlen: zwei Auffrischimpfungen Diphtherie. zwei Auffrischimpfungen Tetanus. zwei Auffrischimpfungen Keuchhusten (Pertussis)

Sind Impfungen unbedenklich?

Impfungen: hohe Sicherheitsanforderungen

Impfstoffe werden an gesunde Menschen verabreicht und die Anforderungen an ihre Sicherheit sind daher besonders hoch. Sie gehören deshalb heute zu den sichersten Arzneimitteln, die in Deutschland verfügbar sind.

Wann treten die Spätfolgen von Impfungen auf?

Impfnebenwirkungen zeigen sich in der Regel kurze Zeit nach der Impfung, meist innerhalb von Tagen bis Wochen. In Deutschland unterliegen alle Impfstoffe einer kontinuierlichen Sicherheitsüberwachung durch das Paul-Ehrlich-Institut, sodass auch sehr seltene Nebenwirkungen erkannt werden können.

Welche Impfungen sind am schmerzhaftesten?

Tetanusimpfung

Wer schon einmal eine Tetanusimpfung bekommen hat, weiß, dass das kein Zuckerschlecken ist. Die Tetanusimpfung ist bekannt für ihre besonders schmerzhaften Nachwirkungen. Die Schmerzen können tagelang anhalten und den Arm wie einen angeschlagenen Apfel fühlen lassen.

Welcher Impfstoff wurde vom Markt genommen?

Der Rotavirus-Impfstoff ist ein gutes Beispiel für die Funktionsweise der Impfstoffsicherheitssysteme in den USA. Diese Systeme führten zur Rücknahme des ersten Rotavirus-Impfstoffs. Dieser Impfstoff, Rotashield genannt, ist in den USA nicht mehr erhältlich, da er einen Darmverschluss, die sogenannte Invagination, verursachen konnte.

Welche Impfungen sind unnötig?

Impfungen mit einem Lebendimpfstoff, wie z.B. gegen Röteln, Masern-Mumps-Röteln (MMR) oder Varizellen, sind in der Schwangerschaft aus theoretischen Überlegungen grundsätzlich kontraindiziert.

Was sind die Nachteile von Impfungen?

Impfungen bergen ein gewisses Risiko für Nebenwirkungen, am häufigsten sind Rötungen und Schmerzen an der Injektionsstelle, Fieber oder allergische Reaktionen .

Welche Impfung hält ein Leben lang?

Beispielsweise halten die Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken ein Leben lang. Das ist aber eben nicht bei allen Impfungen der Fall, an einige Impfungen muss das Immunsystem daher ab und zu erinnert werden.

Was passiert, wenn man Tetanus nicht aufgefrischt?

Wenn man Tetanus nicht auffrischt, verliert man mit der Zeit den Schutz, was bei einer Verletzung zu einer Ansteckung führen kann, die lebensbedrohlich ist: Starke, schmerzhafte Muskelkrämpfe (Wundstarrkrampf) können Atemlähmung, Herzversagen und Knochenbrüche verursachen, und die Sterblichkeit ist hoch, da es kein direktes Gegenmittel gibt. Es ist daher wichtig, den Impfschutz regelmäßig zu erneuern, meist alle 10 Jahre, um eine Infektion zu verhindern, da selbst durchgemachte Krankheiten keine dauerhafte Immunität bieten. 

Welche wichtigen Impfungen werden empfohlen?

Welche Impfungen empfiehlt die STIKO?

  • Covid-19-Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus. ...
  • Diphterie-Impfung (D oder d) gegen Corynebakterien. ...
  • Grippe-Impfung gegen das Influenzavirus. ...
  • Impfung gegen Haemophilus influenzae Typ b (Hib) ...
  • Hepatitis B-Impfung (HB) gegen das Hepatitis B-Virus.

Wie häufig sind Impfschäden?

Das ergibt eine Rate von 1,78 Meldungen pro 1.000 Impfdosen, für Verdachtsfälle mit schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen waren es 0,32 Meldungen pro 1.000 Impfdosen. Laut Recherchen der FAZ haben die Behörden in Deutschland bis April 2025 573 Fälle von dauerhaften Corona-Impfschäden anerkannt.

Was passiert, wenn Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen?

Kinder, die in Kindergarten oder Schule gehen, müssen seit 2020 gegen Masern geimpft sein. Doch nicht alle Eltern lassen ihre Kinder impfen, wie jüngst ein Ausbruch gezeigt hat. Ihnen drohen Bußgelder.

Sind alle Impfungen für Kinder notwendig?

Nach den Empfehlungen der Impfkommission des Robert-Koch-Institut (STIKO) sollten Kinder auf jeden Fall gegen Tetanus, Diphterie, Kinderlähmung, Masern, Mumps, Röteln und Keuchhusten geimpft sein.

Bin ich verpflichtet, mein Kind zu impfen?

Eltern haben die Pflicht und das Recht, für ihr minderjähriges Kind zu sorgen. Da es in Deutschland für Minderjährige keine allgemeine Impfpflicht gibt, obliegt die Impfentscheidung den Sorgeberechtigten. Liegt das Sorgerecht bei einem Elternteil allein, trifft nur diese Person die Entscheidungen für das Kind.

Welche Impfung ist wirklich wichtig?

Warum Erwachsene regelmäßig ihren Impfschutz prüfen sollten. Die STIKO* empfiehlt Erwachsenen Auffrischimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis (Keuchhusten). Für Personen ab 60 Jahren werden zusätzlich Impfungen gegen Influenza, Pneumokokken, COVID-19 und Herpes Zoster (Gürtelrose) empfohlen.

Warum im ersten Lebensjahr nicht impfen?

Man sollte im ersten Lebensjahr impfen, weil Säuglinge besonders anfällig für schwere Verläufe gefährlicher Infektionen wie Keuchhusten sind, während der Nestschutz der Mutter nachlässt; dies ist die kritischste Zeit, um einen Schutz aufzubauen, und die Impfungen sind sicherer und wirksamer als oft angenommen, da Kombinationsimpfstoffe die Belastung minimieren. 

Soll ich mein Kind gegen Meningokokken B impfen lassen?

Allen Säuglingen ab dem Alter von 2 Monaten wird die Impfung gegen Meningokokken B empfohlen. Die Impfserie soll möglichst frühzeitig begonnen werden und im Alter von 2, 4 und 12 Monaten verabreicht werden. Versäumte Impfungen sollen so bald wie möglich und spätestens bis zum 5. Geburtstag nachgeholt werden.

Vorheriger Artikel
Schwimmt Walnussholz?
Nächster Artikel
Warum sollte man 2025 heiraten?