Welche Erkrankung fühlt sich ähnlich wie ein Herzinfarkt an?

Erkrankungen wie das Broken-Heart-Syndrom (Takotsubo-Kardiomyopathie), eine akute Aortendissektion, Angina Pectoris (Brustenge) oder auch eine Herzneurose (Kardiophobie) können sich ähnlich wie ein Herzinfarkt anfühlen, mit Brustschmerzen, Atemnot und Schwindel, wobei aber die Ursachen und Behandlungen sehr unterschiedlich sind und eine schnelle ärztliche Abklärung lebenswichtig ist.

Welche Krankheit hat ähnliche Symptome wie ein Herzinfarkt?

Das Broken-Heart-Syndrom kann ähnliche Symptome wie ein Herzinfarkt verursachen. Betroffene klagen über Atemnot, ein Engegefühl in der Brust und teils massive Schmerzen. Auch Herzrasen, Schweißausbrüche sowie Übelkeit und Erbrechen kommen häufig vor. In vielen Fällen sinkt der Blutdruck massiv.

Was fühlt sich an wie ein Herzinfarkt, ist aber keiner?

Beim Broken-Heart-Syndrom kommt es zu einem plötzlichen Funktionsverlust des Herzens mit Symptomen, die einem Herzinfarkt ähneln. Massiver emotionaler oder körperlicher Stress gilt als Auslöser. Die Erkrankung ist im akuten Stadium gefährlich – anschließend erholt sich das Herz in der Regel wieder.

Was verwechselt man mit Herzinfarkt?

(17.09.2025) Ein Riss der Hauptschlagader ist ein medizinischer Notfall, der oft mit einem Herzinfarkt verwechselt wird.

Was kann es sein, wenn es kein Herzinfarkt ist?

Unmittelbar nach dem Herzen gelangt das sauerstoffangereichterte Blut mit starkem Druck in das größte Blutgefäß des menschlichen Körpers, die Aorta. Unter diesem abrupten Druck kann es in der Gefäßwand der Aorta zu kleinen Einrissen kommen - Experten nennen dies "akutes Aortensyndrom" (akute Aortendissektion).

Herzinfarkt sofort erkennen: Auf diese Symptome sollten Sie achten! Typische Anzeichen & Erste Hilfe

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Was ist ein "falscher Herzinfarkt"?

Beim „falschen Herzinfarkt“ treten gravierende Störungen des Herzmuskels auf. Das vermutlich stressbedingte Syndrom heilt meist gut wieder ab. Der Begriff klingt eher nach Groschenroman, doch das „Broken-Heart-Syndrom“ ist erwiesenermaßen eine organische Fehlfunktion und alles andere als trivial.

Kann man einen Herzinfarkt erahnen?

Vorboten des Herzinfarkts nicht ignorieren!

vor dem eigentlichen Herzinfarkt auf. Die Patienten berichten über kurze Phasen von Brustkorbenge oder Brennen hinter dem Brustbein. Dies kann in Ruhe oder bei leichter Belastung auftreten, gelegentlich tritt auch nächtliches Erwachen mit diesen Beschwerden auf.

Kann es sein, dass ich einen Herzinfarkt hatte und es nicht bemerkt habe?

Ein Herzinfarkt wird oft mit starken Brustschmerzen und Atemnot verbunden, doch nicht jeder Infarkt verläuft so auffällig. Der sogenannte „stumme Herzinfarkt“ tritt meist ohne die typischen Symptome auf und bleibt oft unentdeckt.

Wie heißt die Vorstufe von Herzinfarkt?

Die Herzattacke kommt nicht aus heiterem Himmel, sondern hat eine Vorgeschichte. Voraus geht dem Herzinfarkt eine sogenannte Arteriosklerose der Herzkranzgefäße: Diese sind durch fetthaltige, teilweise verkalkte Ablagerungen an den Gefäßwänden mehr oder weniger verengt.

Womit werden manche Herzinfarkte verwechselt?

Der Druck in der Brust, der bei einem Herzinfarkt auftritt, wird oft mit Sodbrennen verwechselt. Er kann aber auch auf Folgendes hinweisen: Angina pectoris, bei der die Blutversorgung des Herzmuskels eingeschränkt, aber nicht vollständig blockiert ist; Lungenprobleme, einschließlich einer Infektion (Lungenentzündung) oder eines Blutgerinnsels (Lungenembolie).

Wie fühlt sich ein Miniherzinfarkt an?

Symptome, die auf einen stummen Herzinfarkt hinweisen können, sind häufig auftretende Müdigkeit, Unwohlsein, Lustlosigkeit und Atemnot. Auch Schwächegefühl, Schwindel oder Ohnmacht, die nach einer bestimmten Zeit wieder verschwinden oder aber sich mit der Zeit verstärken, bis der Herzkranke zusammenbricht.

Was ist ein Stressherz?

Was ist Stress? Bei Menschen mit Herzrasen, unregelmäßigem Herzschlag oder einem Engegefühl im Brustkorb steckt nicht immer eine ernsthafte Erkrankung dahinter: die Ursache kann auch zu viel Stress sein. Wird dieser chronisch, kann er sich mit Herz-Kreislaufbeschwerden äußern.

Wie lange ist ein Herzinfarkt im EKG nachweisbar?

Wie lange kann man einen Herzinfarkt nachweisen? Die Veränderungen durch einen Herzinfarkt können ein Leben lang im EKG nachweisbar sein. Gerade stumme oder stille Herzinfarkte, die die Betroffenen nicht wirklich als Herzinfarkt wahrnehmen, sorgen für Schäden im Herzgewebe und sind daher noch Jahre im EKG erkennbar.

Was gibt es außer einem Herzinfarkt?

Welche Herzkrankheiten gibt es?

  • Koronare Herzkrankheit und infolgedessen Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Herzrhythmusstörungen.
  • Entzündung der Herzhäute (Perikarditis und Endokarditis)
  • Herzmuskelentzündung (Myokarditis)

Was ist ein psychischer Herzinfarkt?

Ungesundes Verhalten und körperliche Stressreaktionen können so einerseits über viele Jahre zur Entstehung von Verengungen der Herzkranzgefäße und/oder zu Schädigungen des Herzmuskels führen. Sie können aber auch akute Herzbeschwerden bis hin zu Herzinfarkten, Herzrhythmusstörungen oder Herzversagen auslösen.

Wie viele Tage vorher kündigt sich ein Herzinfarkt an?

Ein Herzinfarkt kündigt sich oft Tage oder sogar Wochen vorher mit subtilen Warnsignalen wie Brustschmerzen (Angina pectoris), Engegefühl oder Druck hinter dem Brustbein an, die bei etwa 50 % der Betroffenen auftreten, oft 24 bis 48 Stunden vorher, insbesondere nachts. Typisch sind auch Kurzatmigkeit, Abgeschlagenheit, Angstzustände oder Schlafstörungen, aber manchmal kommt der Infarkt auch völlig unerwartet. Bei Verdacht sofort den Notruf (112) wählen!. 

Was hat die gleichen Symptome wie Herzinfarkt?

Ähnliche Symptome wie bei einem Herzinfarkt

Häufig wird das Broken-Heart-Syndrom zunächst für einen Herzinfarkt gehalten, da es die gleichen Symptome auslöst. Die Betroffenen leiden an Atemnot und verspüren ein Engegefühl in der Brust, teilweise begleitet von Schweißausbrüchen, Übelkeit und Erbrechen.

Was ist der Vorbote eines Herzinfarktes?

Vorboten eines Herzinfarkts sind oft Brustschmerzen oder -druck, die in Arme, Kiefer, Rücken oder Oberbauch ausstrahlen, sowie Atemnot, Schwitzen und Übelkeit, aber auch unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen oder Angstgefühle können auftreten, wobei Frauen häufiger unspezifische Zeichen zeigen, die auch als „stummer Herzinfarkt“ bezeichnet werden; bei solchen Anzeichen sofort den Notruf 112 wählen.
 

Wie lange kann ein Herzinfarkt unbemerkt bleiben?

Der Patient hat in der Regel keinen stechenden Schmerz in der Brust, sodass der Herzinfarkt stumm abläuft. Meist bleibt er deshalb unbemerkt. Betroffene eines stillen Herzinfarktes erkennen die Gefahr oft erst Tage, Monate oder sogar Jahre später.

Was passiert kurz vor einem Herzinfarkt?

Typische Herzinfarkt-Symptome sind: Schmerzen hinter dem Brustbein, die länger als 5 Minuten andauern und manchmal in Arme, Hals, Kiefer, Rücken oder Oberbauch ausstrahlen. Zusätzlich Druck, Brennen oder Engegefühl im Brustkorb. Weitere Warnsignale können sein: Blasse Haut, kalter Schweiß, Atemnot, Unruhe.

Was ist ein Mikroinfarkt?

Ein Mikroinfarkt ist ein sehr kleiner, lokal begrenzter Gewebeuntergang (Infarkt), der durch eine Durchblutungsstörung entsteht. Er kann asymptomatisch bleiben oder sich durch eine flüchtige Symptomatik (z.B. TIA) bemerkbar machen.

Kann ein EKG einen Herzinfarkt erkennen?

Ein EKG kann Veränderungen in den elektrischen Mustern des Herzens erkennen, die auf Schäden hindeuten, wie ST-Strecken-Hebungen oder pathologische Q-Zacken – beides starke Hinweise auf einen Herzinfarkt.

Wie merkt man, dass mit dem Herz was nicht stimmt?

Herzprobleme äußern sich durch Symptome wie Brustschmerzen oder -enge, Atemnot, Herzrasen, Leistungsminderung, Schwindel, Schwäche, Herzstolpern, Wassereinlagerungen (Ödeme) in Beinen/Füßen und ungewöhnliche Müdigkeit. Auch Übelkeit, Schweißausbrüche, vermehrter Harndrang und Ausstrahlung der Schmerzen in Arme, Rücken, Kiefer oder Hals sind möglich, insbesondere bei einem Herzinfarkt. Bei diesen Anzeichen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden, da sich die Symptome je nach Person und Erkrankung stark unterscheiden können.
 

Was ist ein Hinterwandinfarkt?

Bei einem Hinterwandinfarkt ist in aller Regel die rechte Herzkranzarterie oder einer ihrer Äste von einer Verengung betroffen. Das Gefährliche an einem Hinterwandinfarkt ist, dass die Symptome meist nur sehr schwach ausfallen, sodass dieser Herzinfarkt zumeist unbemerkt bleibt.

Was ist ein schleichender Herzinfarkt?

Im Prinzip verläuft der stille Infarkt identisch mit dem symptomatischen Infarkt – nur dass die üblichen Beschwerden wie Schmerzen in der Brust, Engegefühl, Atemnot, Übelkeit und kalter Schweiß ausbleiben. Infolge von Durchblutungsstörungen sterben dabei Teile des Herzmuskels ab.