Welche Blutdruckmedikamente wurden zurückgerufen?

Aktuell (Ende 2025) gibt es großflächige Rückrufe bei Blutdruckmedikamenten, insbesondere bei Valsartan-Präparaten sowie anderen Sartanen wie Candesartan, Losartan, Olmesartan, aufgrund von Verunreinigungen mit Nitrosaminen (wie NDMA), die ein Krebsrisiko darstellen. Auch der Wirkstoff Ramipril war kürzlich (Sommer 2022) von Rückrufen betroffen. Es ist wichtig, kein Medikament ohne Rücksprache mit dem Arzt abzusetzen, sondern sich an Apotheker oder Ärzte zu wenden, um alternative Präparate zu finden.

Welche Blutdrucksenker werden derzeit zurückgerufen?

Aktuell (Stand: Anfang Januar 2026) gibt es zwar keine großflächigen, aktuellen Rückrufe wie beim großen Valsartan-Skandal (2018/2019) wegen Nitrosamin-Verunreinigungen, aber die Gelbe Liste (ein Portal für Fachinformationen) weist auf einen spezifischen Rückruf vom Dezember 2025 für Candesartan Basics (Tabletten 16mg und 32mg) durch den Hersteller hin, was zeigt, dass auch heute noch produktspezifische Rückrufe möglich sind; generell sind Betroffene gut beraten, bei neuen Medikamentenpackungen auf amtliche Warnungen von BfArM und Gelbe Liste zu achten und bei Unsicherheit immer den Arzt oder Apotheker zu kontaktieren, wie es auch in den historischen Meldungen hervorgehoben wird.
 

Welche Blutdrucktabletten werden zurückgerufen?

Das von Teva Pharmaceuticals hergestellte Blutdruckmedikament Prazosin wird von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zurückgerufen, da es erhöhte Mengen an krebserregenden Nitrosaminen enthält. Der Rückruf, den Teva am 7. Oktober 2025 bekannt gab, betrifft mehr als 580.000 Prazosin-Kapseln.

Welches Blutdruckmittel wurde vom Markt genommen?

Erstmals im Juli 2018 wurde ein Irbesartan-Präparat vorsorglich vom Markt genommen.

Welches ist das sicherste Blutdruckmedikament mit den wenigsten Nebenwirkungen?

Es gibt nicht die eine beste Blutdrucktablette, aber Sartane (z.B. Candesartan) gelten oft als gut verträglich mit wenigen Nebenwirkungen, besonders im Vergleich zu ACE-Hemmern (z.B. Ramipril), die häufig Husten verursachen können. Andere Optionen sind Kalziumkanalblocker wie Amlodipin, aber jedes Medikament hat ein anderes Nebenwirkungsprofil, daher ist die Wahl immer individuell und sollte mit einem Arzt erfolgen, der das für Sie passende Mittel findet. 

Gefährliche Blutdrucksenker? Mit welchen Medikamenten wird Bluthochdruck behandelt? Betablocker & Co

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Welches sind die vier schlechtesten Blutdruckmedikamente?

Alpha-Blocker und Alpha-2-Agonisten werden nicht als Mittel der ersten Wahl zur Behandlung von Bluthochdruck empfohlen. Beta-Blocker können Asthmasymptome und andere Lungenerkrankungen verschlimmern. Vasodilatatoren und Schleifendiuretika bergen das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen.

Welche Blutdrucktabletten soll man nicht nehmen?

Bei Bluthochdruck sollten Sie Medikamente meiden, die den Blutdruck erhöhen können, insbesondere nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen sowie bestimmte abschwellende Mittel (z. B. Pseudoephedrin in Grippemitteln), Kortikosteroide, übermäßigen Alkohol und einige Antibabypillen, da diese die Blutdruckregulierung stören und die Wirkung von Blutdrucksenkern abschwächen können. Auch manche Nahrungsergänzungsmittel können problematisch sein. 

Was ist der neueste Blutdrucksenker?

Der "neueste" Blutdrucksenker ist nicht ein einzelnes Medikament, sondern verschiedene neue Ansätze, wobei Baxdrostat (Aldosteronsynthase-Hemmer) für therapieresistente Hypertonie vielversprechend ist, sowie SGLT2-Hemmer wie Dapagliflozin (aus der Diabetes-Therapie) neue Wege eröffnen, während auch siRNA-Therapien erforscht werden, die Nierenschäden vorbeugen könnten. Wichtig sind auch etablierte Mittel wie ACE-Hemmer/Sartane, oft als Kombinationen, und neue Therapieansätze wie die renale Denervierung.
 

Ist Candesartan auf Dauer schädlich?

Nein, Candesartan ist bei ärztlicher Verordnung und regelmäßiger Kontrolle meist gut verträglich und sicher für die Langzeiteinnahme, kann aber wie jedes Medikament Nebenwirkungen haben, darunter Kopfschmerzen, Schwindel, Husten, eine eingeschränkte Nierenfunktion oder erhöhte Kaliumwerte (Hyperkaliämie), weshalb eine Überwachung durch den Arzt wichtig ist, um Risiken wie Herzrhythmusstörungen zu vermeiden. Es gibt auch Studien, die auf ein erhöhtes Krebsrisiko bei langfristiger Einnahme von Sartanen hindeuten, aber das Risiko wird von Fachleuten als moderat eingestuft. 

Welche Produkte werden aktuell zurückgerufen?

Aktuell gibt es mehrere Produktrückrufe, darunter für Teller (Zink-Grenzwert) bei DEPOT (Jan. 2026), Babynahrung von Nestlé (Beba, Alfamino) wegen Kontaminationsgefahr (Jan. 2026), Sardellenpaste (Histamin) von Zarotti (Jan. 2026) und grüne Rosinen (Pestizide) der Marke NIK (Dez. 2025). Weitere Rückrufe betreffen Elektronik wie Belkin Powerbanks (Überhitzung) und verschiedene Lebensmittel wie Energydrinks oder Gewürze, daher ist es ratsam, die Seiten von Lebensmittelwarnung.de und produktwarnung.eu zu prüfen. 

Was sind gute Blutdruckmedikamente?

Die beiden gebräuchlichsten Substanzen sind Metoprolol und Bisoprolol. Die Betablocker Nebivolol und Carvedilol wirken zudem direkt gefäßerweiternd, was es sinnvoll machen kann, sie bei Patienten mit Gefäßerkrankungen anzuwenden.

Ist Ramipril vom Rückruf betroffen?

Ja, es gab und gibt immer wieder spezifische Chargenrückrufe für verschiedene Ramipril-Präparate verschiedener Hersteller (z.B. Zentiva, Puren, 089PHARM) wegen Qualitätsproblemen wie unvollständiger Blisterversiegelung oder Kennzeichnungsfehlern, aber nicht das gesamte Medikament ist pauschal vom Rückruf betroffen, sondern immer nur bestimmte Chargen. Sie müssen prüfen, ob Ihre spezifische Packung betroffen ist, indem Sie Hersteller und Chargennummer abgleichen.
 

Wird es im Jahr 2025 einen Rückruf von Losartan geben?

Dieser Rückruf von Blutdruckmedikamenten aus dem Jahr 2025 betrifft mehrere gängige Bluthochdruckmedikamente, darunter Valsartan und Losartan, bei denen Spuren von Nitrosamin-Verunreinigungen gefunden wurden – Chemikalien, die mit einem potenziellen Krebsrisiko in Verbindung gebracht werden.

Welches Blutdruckmedikament wurde zurückgerufen?

Ein generisches Blutdruckmedikament namens Prazosin , hergestellt von Teva Pharmaceuticals, wird von der Food and Drug Administration zurückgerufen, weil es erhöhte Mengen an krebserregenden Chemikalien, sogenannten Nitrosaminen, enthält.

Wird Candesartan noch verschrieben?

Candesartan ist ein verschreibungspflichtiger wirkstoff, das Ihnen ausschließlich von Ihrem Arzt verordnet werden kann.

Warum gibt es 3 verschiedene Blutdrucksenker?

Patienten mit Bluthochdruck konnten somit davon profitieren, wenn sie täglich eine Tablette mit drei verschiedenen, niedrig dosierten Blutdrucksenkern einnahmen. Mit dieser Behandlung erreichten nämlich mehr Patienten die Blutdruck-Zielwerte als mit der Standardbehandlung.

Welches Blutdruckmedikament hat die wenigsten Nebenwirkungen?

Es gibt nicht den einen Blutdrucksenker mit den wenigsten Nebenwirkungen, da dies individuell unterschiedlich ist, aber Sartane (z.B. Candesartan) gelten oft als gut verträglich und nebenwirkungsarm, insbesondere als Alternative zu ACE-Hemmern, wenn Reizhusten auftritt. Auch ACE-Hemmer (z.B. Ramipril) und moderne Beta-Blocker (z.B. Nebivolol) sind meist gut verträglich, können aber je nach Patient unterschiedliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Husten verursachen. Die Wahl hängt stark von Ihren individuellen Bedürfnissen und Reaktionen ab. 

Was sollten Sie bei der Einnahme von Candesartan vermeiden?

Verzichten Sie auf Salzersatzprodukte wie Lo-Salt , da diese einen hohen Kaliumgehalt aufweisen. In Kombination mit Candesartan kann dies zu einem zu hohen Kaliumspiegel im Blut führen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung kann bei Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz hilfreich sein.

Was ist ein guter Ersatz für Candesartan?

Alternativen zu Candesartan sind andere Sartane (z. B. Losartan, Valsartan, Irbesartan) mit ähnlicher Wirkung, oder Wirkstoffklassen wie ACE-Hemmer, die ebenfalls das RAAS-System beeinflussen, wenn auch mit anderen Nebenwirkungen (z. B. Reizhusten). Bei Unverträglichkeit kommen auch Betablocker, Kalziumkanalblocker, Diuretika oder andere Blutdrucksenker infrage, je nach individueller Ursache und Begleiterkrankungen, wie Herzinsuffizienz oder Diabetes. 

Was ist besser, Ramipril oder Candesartan?

Ramipril oder Candesartan – was ist besser? Beide Wirkstoffe senken den Blutdruck wirksam. Wenn du jedoch unter Reizhusten durch Ramipril leidest, ist Candesartan meist die bessere Wahl. Es schützt Herz und Gefäße ebenfalls – aber mit besserer Verträglichkeit.

Was ist das neue Medikament gegen Bluthochdruck?

Ein neues Medikament hat beispiellose Erfolge bei der Senkung des Blutdrucks und der Verhinderung des Fortschreitens von Nierenerkrankungen bei Menschen mit schwer behandelbarem Bluthochdruck gezeigt. Das Medikament Baxdrostat reduziert den Spiegel eines Hormons, das Bluthochdruck verursacht, und könnte die Behandlung von Bluthochdruck revolutionieren.

Wie hoch darf der Blutdruck mit 70 Jahren sein?

Bei über 65-Jährigen, auch mit 70 Jahren, liegt der Blutdruck-Zielwert meist unter 140/90 mmHg, aber je nach individuellen Faktoren und Leitlinie auch niedriger, oft zwischen 130-139/70-80 mmHg, wobei der systolische (obere) Wert unter 140 mmHg bleiben sollte; der „Normalbereich“ liegt bei etwa 140/80-85 mmHg, da die Gefäße mit dem Alter steifer werden, was zu höheren Werten führt, die aber dennoch behandelt werden sollten, um Folgeerkrankungen zu vermeiden, betont die Deutsche Herzstiftung.
 

Welche blutdrucksenkende Medikamente sind vom Rückruf betroffen?

Zur Erinnerung: Anfang Juli 2018 wurden Chargen gewisser Sartane (Candesartan, Irbesartan, Losartan, Olmesartan und Valsartan) zurückgerufen, weil der Verdacht bestand, dass diese durch das als krebserregend eingestufte N-Nitrosodimethylamin (NDMA) verunreinigt sind.

Was sollte man auf keinen Fall essen bei Bluthochdruck?

Bei Bluthochdruck sollten Sie salzreiche Lebensmittel (Fertigprodukte, Wurst, Käse, Konserven, Gebäck), tierische Fette und Zucker (fettes Fleisch, Sahne, Süßigkeiten, Fast Food) sowie Alkohol reduzieren oder meiden; zudem ist Lakritz (Süßholzwurzel) bei übermäßigem Verzehr blutdrucksteigernd. Vorsicht auch bei Kaffee, schwarzem/grünem Tee (bei Unregelmäßigkeit) und Grapefruit (mit Medikamenten). 

Kann man Blutdrucksenker ein Leben lang nehmen?

Medikamente können Bluthochdruck nicht „heilen“. Wenn Sie aufhören, die Tabletten einzunehmen, steigt der Blutdruck in der Regel wieder und damit auch das Risiko für Folgeerkrankungen. Dies kann bedeuten, dass Sie die Medikamente Ihr Leben lang einnehmen müssen.