Was sollte man nicht zusammen mit Vitamin D nehmen?

Man sollte Vitamin D nicht zusammen mit bestimmten Medikamenten (wie Kortison, Epilepsie-Mitteln, Johanniskraut), sehr hohen Dosen Vitamin A oder zeitversetzt zu Eisenpräparaten einnehmen; auch die Kombination mit Vitamin K2 sollte bei Blutgerinnungshemmern ärztlich geklärt werden und bei starker Kalziumzufuhr Vorsicht geboten sein, da Vitamin D die Aufnahme steigert und eine Überdosierung schädlich ist (Hyperkalzämie). Generell gilt: Bei Dauermedikation oder Vorerkrankungen sollte die Vitamin-D-Supplementierung immer mit einem Arzt abgesprochen werden.

Was darf nicht zusammen mit Vitamin D eingenommen werden?

Fachgesellschaften wie die DGE sagen, dass die gemeinsame Einnahme praktisch sein kann. Dass man Vitamin D und Calcium nicht zusammen einnehmen sollte, ist also nur ein Mythos. Die beiden können praktisch miteinander kombiniert werden.

Welche Tabletten vertragen sich nicht mit Vitamin D?

Arzneimittel wie Epilepsie-Präparate, Blutdrucksenker, Kortison und Krebsmedikamente können den Stoffwechsel von Vitamin D beeinflussen, was zu einem erhöhten Bedarf führen kann. Das pflanzliche Beruhigungsmittel Johanniskraut verstärkt den Abbau von Vitamin D.

Was hemmt die Einnahme von Vitamin D?

Zu nennen sind hier beispielsweise Antiepileptika, Glukokortikoide oder auch bestimmte HIV-Medikamente. Diese Arzneimittel drosseln z.B. die körpereigene Bildung des Sonnenvitamins oder setzen die Aufnahme von Vitamin D aus der Nahrung herab.

Was ist der Gegenspieler von Vitamin D?

Das PTH wiederum ist ein Gegenspieler zum Vitamin D und mobilisiert Kalzium aus den Knochen, um den Kalziumspiegel im Blut aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig wird aber die Kalziumausscheidung über den Darm reduziert während die Phosphat- und Magnesiumausscheidung erhöht wird.

VITAMIN D Spiegel im TOXISCHEN Bereich: Was nun? 😱

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Was blockiert die Aufnahme von Vitamin D?

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts vermindern die Vitamin D2 Aufnahme. Übergewicht (ein Teil des Vitamin D wird irreversibel im Bauchfett gespeichert) und Nikotinkonsum beeinflussen den Vitamin-D-Metabolismus.

Welche Vitamine blockieren sich gegenseitig?

Magnesium und Kalzium: Diese Mineralien können sich in der Absorption gegenseitig behindern. Vitamin C und B12: Vitamin C kann die Wirksamkeit von Vitamin B12 beeinträchtigen. Koffein und Kalzium: Koffein kann die Kalziumaufnahme verringern.

Was zieht dem Körper Vitamin D?

Bei vorliegendem Vitamin-D-Mangel resorbiert der Körper weniger Kalzium und Phosphat. Da dann nicht ausreichend Kalzium und Phosphat zur Verfügung stehen, um gesunde Knochen aufrechtzuerhalten, kann sich der Vitamin-D-Mangel in einer Knochenkrankheit namens Rachitis bei Kindern oder Osteomalazie bei Erwachsenen äußern.

Kann man nach Vitamin D Kaffee trinken?

Vitamin D, Kalzium, Magnesium: Diese Supplemente solltest du zu einer Hauptmahlzeit mit gesunden Fetten einnehmen – nicht mit Kaffee.

Ist die tägliche Einnahme von 20.000 IE Vitamin D unbedenklich?

Wer Vitamin D ergänzen möchte: Nahrungsergänzungsmittel mit bis zu 20 µg Vitamin D pro Tagesdosis sind auch langfristig gesundheitlich unbedenklich und reichen aus, um die Serumkonzentration des Blutmarkers 25-Hydroxyvitamin D auf angemessene 50 Nanomol (nmol) pro Liter (L) zu heben – auch ohne die Bildung über die ...

Was sollte nicht mit Vitamin D kombiniert werden?

Vitamin-D-Präparate können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hervorrufen. Beispiele für solche Wechselwirkungen sind Atorvastatin (Lipitor), Cholestyramin (Prevalite) und Phenytoin (Dilantin, Phenytek). Weitere mögliche Wechselwirkungen bestehen mit Orlistat (Xenical, Alli), Digoxin (Lanoxin) und Hydrochlorothiazid (Microzide) .

Bei welchen Medikamenten kein Vitamin D?

Man darf nicht generell kein Vitamin D bei bestimmten Medikamenten nehmen, aber die Einnahme sollte immer mit dem Arzt abgesprochen werden, da Medikamente wie Kortison (Glucocorticoide), Epilepsie-Mittel (Antiepileptika) und bestimmte Cholesterinsenker den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflussen oder die Wirkung verändern können; andere, wie entwässernde Mittel (Thiazide), erhöhen das Risiko für zu viel Kalzium (Hyperkalzämie) bei gleichzeitiger Vitamin-D-Gabe. 

Wer verträgt kein Vitamin D?

Gefährdet für einen Vitamin-D-Mangel sind Personen, die sich selten im Freien aufhalten beziehungsweise aufhalten können, etwa weil sie immobil sind, chronisch krank oder pflegebedürftig. Zu dieser Personengruppe zählen unter anderem sehr alte Menschen, insbesondere solche, die in Pflegeheimen wohnen.

Welche Medikamente stören die Vitamin D Aufnahme?

Antiepileptika senken den Vitamin-D-Spiegel

Der Medikamententyp, die Dosierung und die Dauer der Behandlung beeinflussen diese Nebenwirkung maßgeblich: Vor allem für die Wirkstoffe Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin und Primidon steigt das Risiko für Knochenerkrankungen.

Was nimmt man mit Vitamin D zusammen?

Fazit. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Vitamin K2 ist essenziell, damit die beiden fettlöslichen Vitamine ihre biochemischen Aufgaben im Körper erfüllen können. Dabei spielt es aber keine Rolle, ob diese gleichzeitig oder zeitlich versetzt oder in diversen Kombinationen eingenommen werden.

Welche Medikamente dürfen nicht gleichzeitig eingenommen werden?

Medikamente, bei denen Wechselwirkungen in der Behandlung häufig eine Rolle spielen:

  • blutzuckersenkende Medikamente (orale Antidiabetika)
  • blutverdünnende Medikamente (Antikoagulantien)
  • Medikamente bei Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika)
  • Medikamente bei Herzschwäche.
  • Medikamente bei Depressionen (Antidepressiva)

Was sollte man nicht gleichzeitig mit Vitamin D einnehmen?

Man sollte Vitamin D nicht mit bestimmten Medikamenten wie Kortison, Antiepileptika (z.B. Phenytoin), Johanniskraut und Cholesterinsenkern (Colestyramin) ohne ärztliche Rücksprache einnehmen, da diese die Wirkung beeinflussen können; auch bei Blutgerinnungshemmern (Vitamin K!) und Nierenproblemen ist Vorsicht geboten, während die Kombination mit Vitamin K2 oft empfohlen wird, um eine ausgewogene Wirkung zu gewährleisten. 

Wann kann ich nach der Einnahme von Vitamin D wieder Kaffee trinken?

Vitamin D

Um die optimale Wirkung Ihres Nahrungsergänzungsmittels zu erzielen, empfiehlt Ngo , mindestens eine Stunde Abstand zwischen der Einnahme und dem Kaffee zu halten. Da Vitamin D fettlöslich ist, kann die Einnahme zu einer Mahlzeit mit gesunden Fetten die Aufnahme verbessern.

Was sind Vitamin D-Räuber?

Vitamin-D-Räuber sind Faktoren, die den Vitamin-D-Spiegel senken, hauptsächlich Mangel an Sonnenlicht, chronischer Stress, bestimmte Medikamente (wie Antiepileptika, Kortison), Übergewicht und einige chronische Krankheiten (z.B. Darmerkrankungen), da sie die Produktion, Aufnahme oder Verwertung von Vitamin D behindern. Auch eine dunkle Hautfarbe, die Jahreszeit (Winter) und ein mangelnder Aufenthalt im Freien sind entscheidende „Räuber“, da die körpereigene Bildung durch UV-B-Strahlung stark eingeschränkt wird.
 

Warum empfehlen Ärzte kein Vitamin D?

Ärzte empfehlen Vitamin D nicht pauschal, weil eine unkontrollierte Einnahme von zu hohen Dosen gefährlich ist und zu einer Überdosierung (Hypervitaminose) mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Nervosität, aber auch schwerwiegenden Folgen wie Nierensteinen, Nierenverkalkung oder Herzrhythmusstörungen führen kann, da der Körper überschüssiges Vitamin D speichert. Die Supplementierung sollte nur bei nachgewiesenem Mangel und unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, um das Risiko einer Schädigung von Nieren und Herz zu vermeiden und die natürlichen Schutzmechanismen des Körpers nicht zu überfordern.
 

Wann spürt man die Wirkung von Vitamin D?

Vitamin D wirkt nicht sofort, sondern baut sich schrittweise auf: Erste Effekte sind oft nach 2–4 Wochen spürbar (mehr Energie), während es 8–12 Wochen dauern kann, bis ein stabiler Blutspiegel erreicht ist und ein Mangel wirklich behoben ist, was von der Dosis, dem Ausgangswert und der individuellen Konstitution abhängt. Die vollständige Auffüllung der Speicher kann bei starkem Mangel 1 bis 3 Monate dauern, die Wirkung auf Knochen und Immunsystem entfaltet sich sogar über mehrere Monate.
 

Was muss man bei der Einnahme von Vitamin D beachten?

Für eine gute Vitamin-D-Versorgung ist regelmäßiger Aufenthalt im Freien unter Sonneneinwirkung wichtig. Dabei sollte idealerweise ein Viertel der Haut (Gesicht, Hände, Teile von Armen und Beinen) der Sonne ausgesetzt sein. Beachten Sie dabei die Eigenschutzzeit der Haut!

Welche Vitamine vertragen sich nicht zusammen Tabelle?

Die Kunst der Trennung – Welche Vitamine nicht zusammen nehmen

  • Vitamin C und Kupfer – Die Dilemma der Absorption. ...
  • Eisen und Kalzium – Die Blockade im Darm. ...
  • Vitamin D und Magnesium – Die Balance der Regulation. ...
  • Eisen und Tee/Kaffee – Die Tücke der Tannine. ...
  • Calcium und Zink – Konkurrenz im Darm.

Was kostet ein kompletter Vitamintest beim Arzt?

Ein kompletter Vitamin-Test (Mikronährstoffanalyse) kostet beim Arzt als reine Privatleistung (IGeL) oft mehrere hundert Euro, da viele Vitamine und Mineralien (z.B. D, B12, Folsäure, Zink) einzeln oder im Profil bestimmt werden; einzelne Tests wie Vitamin D liegen bei 20-50 €, während umfangreichere Analysen 100 € bis über 1000 € kosten können, je nach Umfang und Labor. Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen (GKV) ist meist nur bei nachgewiesener medizinischer Notwendigkeit für einzelne Vitamine möglich, nicht für umfassende Analysen. 

Welche Nahrungsergänzungen darf man nicht kombinieren?

Man sollte Eisen nicht mit Calcium, Magnesium und Zink gleichzeitig nehmen, da sie sich gegenseitig blockieren können; auch Zink und Folsäure sollten getrennt werden, während Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert und Vitamin D und K2 zusammen besser wirken. Bei Medikamenten wie Schilddrüsenhormonen (Levothyroxin) oder bestimmten Antibiotika ist besondere Vorsicht mit Mineralstoffpräparaten geboten.