Was sind unabweisbare Gründe im BAföG?

Unabweisbare Gründe im BAföG sind zwingende, nicht selbst verschuldete Umstände, die eine Fortsetzung des Studiums oder die Ausübung des angestrebten Berufs objektiv unmöglich machen, wie z.B. eine unerwartete schwere Krankheit, Behinderung oder Allergie, die erst während des Studiums auftritt. Diese Gründe lassen keine Wahl zwischen Fortsetzung und Abbruch/Wechsel und sind erst ab dem 5. Semester oder im Masterstudium für eine Fortsetzung der Förderung bei Fachrichtungswechsel relevant, im Gegensatz zu "wichtigen Gründen" (z.B. Neigungswandel).

Was ist ein unabweisbarer Grund beim BAföG?

Eine eintretende Behinderung oder schwere Erkrankung, die dazu führen, dass die Ausbildung objektiv nicht mehr durchgeführt werden kann und/oder die Ausübung des angestrebten Berufs nicht mehr möglich ist, gelten als unabweisbare Gründe nach § 7 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2 BAföG.

Was sind unabweisbare Gründe?

Unabweisbar ist ein Grund nur dann, wenn er eine Wahl zwischen der Fortsetzung der bisherigen Ausbildung und ihrem Abbruch nicht zulässt, etwa weil Umstände eingetreten sind, die die Fortsetzung der bisherigen Ausbildung oder die Ausübung des bisher angestrebten Berufs objektiv oder subjektiv unmöglich machen.

Was ist ein wichtiger Grund für das BAföG?

Wichtiger Grund:

Ein wichtiger Grund für einen Ausbildungsabbruch oder Fachrichtungswechsel ist z.B. die mangelnde intellektuelle, psychische oder körperliche Eignung. Auch ein Neigungswandel kann einen wichtigen Grund darstellen, der es unzumutbar werden lässt, die bisherige Ausbildung fortzusetzen.

In welchen Fällen wird BAföG abgelehnt?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres. 

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Wann besteht kein Anspruch auf BAföG?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres. 

Was kann ich mit negativem Leistungsnachweis beim BAföG machen?

Bei negativem Bescheid: Hilfe zum Studienabschluss

Wird der Antrag abgelehnt, kann immer noch eine Studienabschlussförderung nach BAföG (§ 15 Absatz 3a BAföG) beantragt werden.

Wie viel Geld dürfen Eltern verdienen, damit man BAföG bekommt?

Einkommensgrenzen der Eltern und Studierenden im Überblick

Verheiratete Elternpaare dürfen bis zu 2.540 Euro im Monat verdienen, damit der volle BAföG-Anspruch bestehen bleibt. Bei Alleinstehenden sind es 1.690 Euro, bei Stiefeltern 850 Euro.

Wann verliert man den BAföG-Anspruch?

Man bekommt kein BAföG, wenn das Einkommen der Eltern oder eigenes Einkommen zu hoch ist, man die Altersgrenze (meist 45 Jahre bei Ausbildungsbeginn) überschreitet (außer bei Ausnahmen wie Kindererziehung), das Vermögen zu groß ist, man nicht regulär in Teilzeit studiert oder eine förderungsfähige Ausbildung bereits abgeschlossen wurde, berichtet die Deutsche Welle. Auch nach Abschluss eines Erststudiums gibt es meist kein BAföG mehr für ein weiteres. 

Warum ist der BAföG-Antrag so kompliziert?

Unvollständige Anträge als häufige Ursache für Verzögerungen

Oft fehlen wichtige Unterlagen wie Einkommensnachweise der Eltern, Leistungsnachweise oder Immatrikulationsbescheinigungen. Dadurch kann das Amt für Ausbildungsförderung die selbst gesetzte Bearbeitungsfrist von maximal sechs Wochen nicht einhalten.

Wie oft darf ich mein Studium beim BAföG wechseln?

Man darf nur einmal das Fach wechseln, und auch wenn du das Fach schon einmal studiert hast, gilt das als Wechsel. Dabei spielt keine Rolle, ob man schon einmal BAFöG bezogen hat.

Bekomme ich bei einer Schwerpunktverlagerung weiter BAföG?

Bekomme ich bei einer Schwerpunktverlagerung weiter BAföG? Liegt eine Schwerpunktverlagerung vor, so hat dies keinerlei Einfluss auf die Weiterförderung mit BAföG. Dadurch, dass die Semester voll angerechnet werden, wird das Studium nicht verlängert (was z.B. bei einem Fachrichtungswechsel der Fall ist).

Wie oft muss man den Studiengang wechseln?

Grundsätzlich gilt: In Deutschland gibt es keine gesetzlich festgelegte Obergrenze für die Anzahl an Studienfachwechseln. Du darfst dein Studium theoretisch so oft wechseln, wie du möchtest. Hochschulen und Universitäten schreiben in der Regel keine maximale Zahl an Wechseln vor.

Was ist ein unabweisbarer Grund?

Ein unabweisbarer Grund ist z.B. eine unerwartete (etwa als Unfallfolge) eingetretene Behinderung oder Allergie gegen bestimmte Stoffe, welche die Ausübung des bisher angestrebten Berufs unmöglich macht.

Wann fragt der BAföG nach einem Leistungsnachweis?

Wann muss ich den BAföG Leistungsnachweis vorlegen? Das BAföG Amt verlangt, dass Du den Leistungsnachweis mit Deinem BAföG Folgeantrag zusammen einreichst. Der Zeitpunkt ist ganz einfach: nach dem vierten Semester, bzw. nach 2 Studienjahren.

In welchen Fällen muss BAföG nicht zurückgezahlt werden?

Man muss BAföG nicht oder nur reduziert zurückzahlen, wenn das monatliche Einkommen unter dem Freibetrag (derzeit ca. 1.690 € für Singles, plus Freibeträge für Partner/Kinder) liegt, bei geringfügigen Überschreitungen des Freibetrags, oder unter bestimmten Bedingungen beim Aufstiegs-BAföG (wenn man sich selbstständig macht) und bei Schüler-BAföG (oft ein Vollzuschuss). Eine Freistellung muss beim Bundesverwaltungsamt (BVA) beantragt werden, wobei die Rückzahlung aufgeschoben wird.
 

Wann bekommt ein Student kein BAföG mehr?

BAföG ist ausgeschlossen, wenn du offiziell in Teilzeit studierst. Das ist der Fall, wenn in deinem Studiengang weniger als 30 ECTS pro Semester erreicht werden, du also z. B. für einen 180-ECTS-Bachelor länger als sechs Semester brauchst.

Wie heißt das BAföG, was man nicht zurückzahlen muss?

Schülerinnen und Schüler erhalten BAföG als Zuschuss. Sie müssen nichts zurückzahlen. Studierende an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen erhalten BAföG zur Hälfte als Zuschuss, zur Hälfte als Darlehen.

Werden Kredite der Eltern bei BAföG berücksichtigt?

Denn seit 1981 berücksichtigt das Bafög nur noch "positive Einkommensarten" der Eltern, negative wie Darlehen, Hypotheken, Kredite werden bei der Förderung ignoriert. Wenn die Eltern deswegen den Unterhalt nicht zahlen können, können Studenten im Bafög-Amt Vorausleistung beantragen.

Wann bleibt das Einkommen der Eltern unberücksichtigt?

Das Einkommen deiner Eltern bleibt unberücksichtigt, wenn du zwischen deinem 18. Geburtstag und dem Beginn des zu fördernden Studiums mindestens fünf Jahre gearbeitet hast oder andere anerkannte Zeiten vorweisen kannst.

Woher weiß das BAföG-Amt, wie viel ich verdiene?

Das BAföG-Amt führt regelmäßig den sog. Datenabgleich durch. Dabei werden solche Kapitaleinkünfte, von denen keine Steuern abgezogen werden (Sparerfreibetrag) vom Bundeszentralamt für Steuern an das BAföG-Amt übermittelt. Das passiert automatisch immer, wenn Ausbildungsförderung bewilligt wird.

Was kann ich tun, wenn meine Eltern zu viel verdienen, um BAföG zu erhalten?

Wenn das Einkommen deiner Eltern die Freibeträge überschreitet, ist noch nicht Schluss. Oft kannst du trotzdem eine Förderung bekommen. Es lohnt sich also, den Antrag zu stellen! Schülerinnen und Schüler erhalten einen Zuschuss, den sie nicht zurückzahlen müssen.

Was sind die Nachteile von BAföG?

Der größte Nachteil an dieser Form der Ausbildungsförderung liegt darin, dass BAföG nicht jedem zusteht. Darüber hinaus ist die Beantragung vergleichsweise langwierig, da es sich um einen bürokratischen Prozess handelt.

Wie lange darf man bei BAföG krank sein?

Muss ein Studium wegen Krankheit unterbrochen werden, zahlt das BAföG -Amt die ersten drei Monate BAföG weiterhin aus. Dauert die Unterbrechung länger als drei Monate, ist das BAföG -Amt darüber zu informieren.

Wie lange bekommt man BAföG ohne Leistungsnachweis?

Ohne Leistungsnachweis hast du ab dem 5. Fachsemester normalerweise keine Chance (mehr) auf BAföG. Nur wenn du bestimmte gesetzlich anerkannte Gründe vorweisen kannst, ist es dem BAföG-Amt möglich, ausnahmsweise eine spätere Vorlage des Leistungsnachweises zuzulassen.

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