Grundkenntnisse der Kardiologie umfassen das Verständnis der Herz-Anatomie und -Physiologie, wichtige Basisdiagnostiken wie EKG, Echokardiographie und Belastungstests (Ergometrie), das Wissen um häufige Krankheitsbilder (z.B. KHK, Herzinsuffizienz, Rhythmusstörungen) sowie die Prinzipien der medikamentösen und interventionellen Therapie. Dies wird durch gezielte Anamnese, körperliche Untersuchung und Laborwerte ergänzt, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln.
Welche Fachbegriffe gibt es in der Kardiologie?
Zu den wichtigsten Techniken zählen:
- Elektrokardiogramm (EKG) Ruhe-EKG. ...
- Echokardiographie des Herzens und der herznahen Venen. ...
- Transoesophageale Echokardiographie.
- Kardiale Magnetresonanztomographie.
- Kardiale Computertomographie.
- Rechtsherzkatheteruntersuchungen.
- Spiro-Ergometrie.
- Linksherzkatheteruntersuchungen.
Was muss man als Kardiologe machen?
Als Kardiologin beschäftigst du dich mit allen Erkrankungen, die mit dem Herzen zu tun haben. Deine Patienten haben unterschiedliche Beschwerden, die du einordnest. Dabei helfen dir das ärztliche Gespräch, körperliche Untersuchungen sowie Untersuchungsmethoden mit technischen Hilfsmitteln, beispielsweise ein EKG.
Welche Werte braucht ein Kardiologe?
Cholesterinwerte und Blutzucker, aber auch die Elektrolyte, Nierenretentionswerte, das Blutbild, Leberwerte und Entzündungsparameter sind wichtige Laborwerte zur Differenzialdiagnostik und Risikoanalyse in der Kardiologie. Zudem sollten Blutwerte auch unter medikamentöser Therapie regelmäßig kontrolliert werden.
Was muss man beim Kardiologen machen?
Ein Kardiologe ist ein Facharzt für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der das Herz und die herznahen Gefäße untersucht, diagnostiziert und behandelt, wie z.B. Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Herzschwäche. Er führt eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung durch und setzt spezielle Verfahren wie EKG, Ultraschall (Echokardiographie) und Belastungs-EKG ein, um die Herzgesundheit zu beurteilen und einen Behandlungsplan zu erstellen, der von Medikamenten bis zur Implantation von Geräten reichen kann.
ECG Crash Course - Evaluation in under 10 minutes (AV block, atrial fibrillation, STEMI, pericard...
21 verwandte Fragen gefunden
Welche Organe kontrolliert ein Kardiologe?
Ein Kardiologe untersucht und behandelt Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Herzschwäche und Herzklappenfehler, mittels Anamnese, körperlicher Untersuchung (Abhören, Blutdruckmessen) und technischer Verfahren wie EKG, Herzultraschall (Echokardiographie), Belastungs-EKG oder Herzkatheteruntersuchung, um Herzfunktion, Durchblutung und Herzstruktur zu beurteilen.
Was sind diagnostische Maßnahmen?
Unter der Diagnostik versteht man in der Medizin die Gesamtheit aller Massnahmen, die zur Erkennung (Diagnose) einer Krankheit führen. Die Diagnostik umfasst Verfahren wie die Anamnese, die körperliche und die weiterleitenden apparativen Untersuchungen sowie Analysen von Körpergeweben und Ausscheidungen.
Welche 5 Blutwerte sind wichtig?
Fünf wichtige Blutwerte für einen umfassenden Gesundheitsüberblick sind das Blutbild (Hämoglobin, Leukozyten, Thrombozyten), Blutzucker (HbA1c), Blutfettwerte (LDL, HDL, Triglyceride), Leberwerte (z.B. GPT/ALT) und Nierenwerte (z.B. Kreatinin). Diese Parameter geben Aufschluss über Stoffwechsel, Organfunktion, Blutzellproduktion und Entzündungen, während auch Werte wie Vitamin D und Eisen oft als relevant erachtet werden.
Welcher Blutwert zeigt Verkalkungen an?
Lipoprotein (a) – (LPA) Lipoprotein (a) ist ein Eiweißstoff, der im Blut gemessen werden kann. Erhöhte Werte weisen auf ein gesteigertes Risiko für die Entstehung der Arterienverkalkung (Atherosklerose) hin.
Welcher Blutwert zeigt Herzprobleme?
Der Wert sollte unter 125 pg/ml (Pikogramm pro Milliliter) liegen. NT-proBNP-Werte ab 125 pg/ml geben einen Hinweis auf eine mögliche chronische Herzschwäche. Die Bestimmung des NT-proBNP-Spiegels kann außerdem als Maß dienen, wie gut eine medikamentöse Herzschwäche-Therapie wirkt.
Welche Fragen stellt ein Kardiologe?
Zu den Fragen, die Sie Ihrem Kardiologen stellen können, gehören:
- Warum hatte ich einen Herzinfarkt?
- Hätte ich es verhindern können?
- Werde ich in der Lage sein, all die Dinge zu tun, die ich zuvor getan habe?
- Kann es sein, dass sich die verstopfte Arterie wieder verengt und einen weiteren Infarkt verursacht?
Welche Krankheiten kann ein Kardiologe feststellen?
Zu den häufigsten Erkrankungen gehören:
- Angina Pectoris.
- Entzündung der Herzinnenhaut (Endokarditits)
- Herzinfarkt.
- Herzklappenerkrankungen.
- Herzmuskelentzündung.
- Herzrhythmusstörungen.
- Herzschwäche.
- Kammerflimmern.
Wie hoch ist das Gehalt eines Kardiologen?
Gehaltsspanne: Kardiologe/-in in Deutschland
114.266 € 9.215 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter. 96.103 € 7.750 € (Unteres Quartil) und 135.862 € 10.957 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
Wie heißen die drei Schichten des Herzens?
Die Herzwand besteht aus drei Schichten: dem Endokard (Herzinnenhaut), dem Myokard (Herzmuskulatur) und dem Epikard .
Wie heißen die vier Phasen der Herzaktion?
Systole
- 1.) Anspannungsphase.
- 2.) Austreibungsphase.
- 3.) Entspannungsphase.
- 4.) Füllungsphase.
Welche Lebensmittel verursachen Verkalkungen?
Begünstigt wird die Arteriosklerose insbesondere durch den häufigen Verzehr von Wurst und rotem Fleisch sowie von Weißmehlprodukten und gezuckerten Getränken.
Wie heißt der Fettwert im Blut?
Lipoproteine hoher Dichte, auch HDL-Cholesterin genannt, gilt als das «gute» Cholesterin. Es transportiert das überschüssige Fett zurück in die Leber. Das LDL-Cholesterin hingegen, Lipoproteine niedriger Dichte, gilt als das «schlechte» Cholesterin. Es transportiert das Fett von der Leber zu den Zellen.
Was bedeutet ca im Blutbild?
Ein "CA"-Blutwert kann zwei Hauptbedeutungen haben: Entweder steht es für Calcium (Kalzium), ein lebenswichtiger Mineralstoff für Knochen, Zähne, Muskeln und Nerven, dessen zu hohe (Hyperkalzämie) oder zu niedrige (Hypokalzämie) Werte auf Stoffwechselstörungen oder Mangelernährung hindeuten können. Oder es handelt sich um einen Tumormarker (z. B. CA 19-9, CA 125), der bei bestimmten Krebsarten eine Rolle spielt, aber auch bei gutartigen Erkrankungen erhöht sein kann. Der Kontext (welches CA genau gemessen wurde) ist entscheidend für die Interpretation.
Welche 3 Blutwerte sind wichtig?
Die drei wichtigsten Blutwerte für die allgemeine Gesundheitsvorsorge sind oft Blutzucker (Glukose/HbA1c), Blutfette (LDL-C, HDL-C, Triglyzeride) und Entzündungswerte (CRP), da sie Stoffwechselrisiken (Diabetes, Herz-Kreislauf) und Entzündungen abdecken; ergänzt werden sie durch Leber- & Nierenwerte sowie das Blutbild (Hämoglobin, Leukozyten), um Organfunktion und Blutgesundheit zu prüfen.
Ab welchem CRP-Wert ist es gefährlich?
Ein CRP-Wert über 100 mg/L gilt als gefährlich und deutet auf eine schwere Entzündung oder Infektion hin, wie eine Lungenentzündung oder Sepsis, wobei Werte um 50 mg/L leichte bis moderate Infektionen signalisieren. Ein Wert über 100 mg/L ist ein Alarmsignal für eine ernsthafte Lage, erfordert sofortige medizinische Abklärung, aber nur der Arzt kann die genaue Ursache bestimmen.
Welcher Blutwert ist optimal?
Ein idealer Blutdruck für die meisten Erwachsenen liegt unter 120/80 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule). Das bedeutet, dass Ihr systolischer (oberer) Wert unter 120 und Ihr diastolischer (unterer) Wert unter 80 liegt. Ein zu niedriger Blutdruck kann jedoch Anlass zur Sorge geben. Von Hypotonie spricht man bei einem Blutdruck unter 90/60 mmHg.
Was bedeutet "dd" im Befund?
Als Differentialdiagnosen, kurz DD, bezeichnet man Erkrankungen mit ähnlicher bzw. nahezu identischer Symptomatik, die vom Arzt neben der eigentlichen Verdachtsdiagnose ebenfalls als mögliche Ursachen der Patientenbeschwerden in Betracht gezogen werden müssen.
Was sind die 8 wichtigsten Diagnosetests?
Zu den acht wichtigsten diagnostischen Tests gehören vier endoskopische Untersuchungen (obere Endoskopie, untere Endoskopie ohne Koloskopie, Koloskopie und Zystoskopie) und vier radiologische Untersuchungen (Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Bariumuntersuchung und nicht-geburtshilflicher Ultraschall).
Welche vier Diagnosemethoden gibt es?
Praktiker der Traditionellen Chinesischen Medizin führen ihre klinische Untersuchung anhand von vier Diagnosemethoden durch: Inspektion, Hören und Riechen, Befragen und Abtasten .
Wie viele weiße Löwen gibt es auf der Welt?
Wie hoch ist die Gewinnspanne bei einem Kuchen?