Was passiert wenn man Seife kocht?

Ohne NaOH kann man keine Seife herstellen. Beim Seife sieden reagieren eure Lauge aus NaOH und eure Öle miteinander, es enstehen Natrium-Salze aus den Fettsäuren (der Öle) und Glycerin.

Kann man Seife erhitzen?

Ihr könnt die Seifenmasse entweder im Wasserbad mit Topf oder in der Mikrowelle schmelzen. Den Topf mit Wasser füllen, die Seifenwürfel in einen hitzebeständigen Behälter geben und diesen in den Topf stellen/hängen. Bei geringer Wärmezufuhr die Seife langsam schmelzen.

Was passiert wenn Seife zu heiß wird?

Immer, wenn eine Seife Milch oder Milchprodukte enthält, sollte die Gelphase möglichst vermieden werden. Denn wenn die Seifenmasse in der Form zu heiß wird, kann die Milch gegebenenfalls ausflocken und die Seife somit unbrauchbar werden lassen.

Kann man Seife schmelzen und neu formen?

Die Seifenreste mit einer Küchenreibe oder einem Mixer in kleine Stücke zerteilen. Die Seifenstückchen in eine Schüssel geben und nur wenig Wasser hinzufügen, sodass der Schüsselboden gerade bedeckt ist. Die Seifenreste im Wasserbad bei mittlerer Temperatur schmelzen. Bei Bedarf noch schluckweise Wasser hinzufügen.

Bei welcher Temperatur schmilzt Seife?

Die zerkleinerte Seife in einen Kochtopf geben, je nach Menge etwas Wasser dazugeben, und mit geschlossenem Deckel bei ca. 100-120°C schmelzen lassen.

Wie man eine Naturseife siedet | SWR Handwerkskunst

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Wie lange dauert Seife sieden?

Erhitzen Sie den Topf und geben Sie schlückchenweise Wasser zur geraspelten Kernseife. Lassen Sie die Seife schmelzen. Das kann bis zu zwei Stunden dauern.

Warum Seife sieden?

Ohne NaOH kann man keine Seife herstellen. Beim Seife sieden reagieren eure Lauge aus NaOH und eure Öle miteinander, es enstehen Natrium-Salze aus den Fettsäuren (der Öle) und Glycerin.

Kann man Seife im Backofen schmelzen?

Kernseife im Backofen schmelzen: So geht's

Geben Sie die Seifenmischung in ein feuerfestes Gefäß. Verschließen Sie es mit einem Deckel. Stellen Sie eine Temperatur von 120 Grad ein. Lassen Sie die Seife schmelzen.

Wie lang muss eine selbstgemachte Seife getrocknet werden?

Schritt 4: Trocknen lassen

Je nach Größe brauchen die Seifenstücke unterschiedlich lange um auszuhärten. Nach 12 Stunden ist man auf der sicheren Seite und kann sie vorsichtig aus der Form lösen. Etwaige Überreste werden einfach mit einem scharfen Messer abgeschnitten.

Wie kann man aus Härter Seife flüssig machen?

Flüssigseife kannst du grundsätzlich aus allen festen Seifen herstellen.
...
Plane deshalb einen halben bis ganzen Tag Ruhezeit ein.
  1. Rasple deine Seifenreste mit der Küchenreibe klein.
  2. Fülle einen Liter Wasser in einen Kochtopf und gib die Seifenraspel hinein. ...
  3. Lasse die Seife nun abkühlen und rühre dabei noch ab und zu um.

Warum keine Seife zum Duschen?

Zum Duschen sind Seifenstücke weniger geeignet, weil sie den Säureschutzmantel aus dem Takt bringen können. Vor allem bei empfindlicher oder trockener Haut sollten Sie lieber zu hautschonenden Pflegeduschen oder Duschölen greifen. Beim Händewaschen ist Seife jedoch sinnvoll.

Warum schäumt meine selbstgemachte Seife nicht?

Hohe Salzmengen in der Seife hemmen die Schaumbildung beträchtlich. Deshalb solltet Ihr in Salzseifen die Schaumfette höher dosieren und den Schaum am besten mit Rizinusöl und ggf. Stärke, Zucker oder/und durch eine Mischverseifung verstärken.

Warum wird selbstgemachte Seife nicht hart?

Einige Pflanzenöle können das Andicken der Rohseife verzögern, häufig ist dies bei Olivenölseifen der Fall. Hast du also einen großen Anteil Olivenöl in deinem Seifenrezept eingeplant, kann dies der Grund sein, wieso der Seifenleim nicht andicken möchte.

Wie wird Seife gekocht?

Zur Herstellung werden Fette mit einer Lauge (wie Natronlauge oder Kalilauge, früher auch Pottasche oder Soda) gekocht. Man nennt dieses Verfahren Seifensieden, die chemische Reaktion Verseifung. Die Fette werden dabei in Glycerin und in die Alkalisalze der Fettsäuren (die eigentlichen Seifen) zerlegt.

Kann man harte Seife schmelzen?

Beim Erhitzen im Backofen stellen Sie die Seifenreste in einen Topf und stellen 100 Grad Celsius ein. Lassen Sie den Topf für etwa 2 bis 4 Stunden im Ofen, bis die Seife geschmolzen ist. Geben Sie gegebenenfalls noch etwas Wasser hinzu.

Kann man Kernseife schmelzen?

Im Backofen braucht die Seife bei 100 bis 120 Grad je nach Menge zwischen eineinhalb und vier Stunden, bis sie geschmolzen ist. Zwischendurch müssen Sie immer wieder umrühren und gegebenenfalls ein wenig Milch nachgießen. Im Wasserbad schmelzen Sie Kernseife ähnlich wie Schokolade, nur viel langsamer.

Warum schwitzt meine selbstgemachte Seife?

Feuchthaltemittel ziehen Feuchtigkeit aus der Luft an/absorbieren sie. Glyzerin in Seife zieht die Feuchtigkeit aus der Luft an, die sich auf der Oberfläche der Seifen bildet - dies ist das so genannte "Schwitzen" der Seife.

Warum muss selbstgemachte Seife Reifen?

Wozu dient die Reifezeit der Seife? Die Reifezeit der Seife dient zum Trocknen. Das Wasser der Lauge verdunstet, die Seifenstücke werden härter und somit auch viel ergiebiger. Eine lange getrocknete Seife kann besser angewaschen werden.

Kann Seife alt werden?

Nicht nur Lebensmittel, auch Seife hat ein Verfallsdatum und kann deshalb schlecht werden. Ein gekauftes Seifenstück hat immer ein Verfallsdatum. Nach zwei bis drei Jahren läuft die die Seife ab. Eine handgemachte Seife kann bereits nach einem Jahr ablaufen.

Wie kann ich aus einem Stück Seife Flüssigseife machen?

20 Gramm Seifenreste (am besten von Naturseifen) mit einem Messer grob zerteilen. 200 Milliliter Wasser zum Köcheln bringen. Nach und nach die Seifenreste dazugeben und so lange rühren, bis sie sich aufgelöst haben. Das Gemisch für 12 Stunden stehen lassen, damit es eindicken kann.

Kann man aus Seifenresten neue Seife machen?

So wird aus Seifenresten neue Seife hergestellt:
  1. Seifenreste zerkleinern. Hacke die Seifenreste mit einem Messer in kleine Stücke.
  2. Seifenreste einschmelzen. Lasse die Seifenreste in einem Wasserbad schmelzen.
  3. Neue Seifen gießen. Gieße die flüssige Masse in bereitgestellte Formen.

Ist Kernseife und Rohseife das gleiche?

Als Basis für feste Seifen nimmt man Rohseife und für die Herstellung von Flüssigseifen verwendet man Bio-Kernseife.

Was passiert wenn man Seife in Wasser gibt?

Gibt man Spülmittel oder Seife auf Wasser, so wendet sich der wasserliebende Teil den Wassermolekülen zu und drängt sich zwischen diese. Dadurch wird die Oberflächenspannung des Wassers verringert.

Wie wird Seife hart?

Das Kokosfett macht die Seife hart, so dass sie gut gelagert werden kann. Vor allem führt es bei der Verseifung mit Natronlauge zu einer Eigenerwärmung des Gemisches, so dass dann gar keine Heizplatte mehr benötigt wird.

Wie reagiert Seife in Wasser?

Seifen lösen sich nicht richtig in Wasser, sondern bilden sogenannte Mizellen. In reinem Wasser sind die Mizellen (Abb. 1) sehr klein und nicht zu sehen. In ihrem Inneren dieser kleinsten "Tröpfchen" befinden sich die langen, unpolaren Kohlenwasserstoffketten, während die polaren Enden in das Wasser hinausragen.