Was passiert, wenn ich zu viel Vitamin-B12 zu mir nehme?

Bei zu viel Vitamin B12, meist durch hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel, werden überschüssige Mengen meist über den Urin ausgeschieden, aber es können Symptome wie Hautprobleme (Akne, Juckreiz), Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Durchfall) und Kopfschmerzen auftreten; zudem gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko bei Rauchern und bei sehr hohen Werten eine mögliche Verbindung zu Leber- und Leukämie-Risiken.

Wie merkt man eine B12-Überdosierung?

Eine Überdosierung von Vitamin B12 ist selten, da Überschüsse meist ausgeschieden werden, aber Symptome können bei sehr hohen Dosen oder Infusionen auftreten: Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Durchfall, Hautausschläge, Juckreiz und in seltenen Fällen sogar ein allergischer Schock bei Spritzen. Bei bestimmten Vorerkrankungen (z.B. Leberprobleme) kann der Körper B12 schlechter abbauen, und es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs bei Rauchern durch extrem hohe Dosen.
 

Ist zu viel Vitamin B12 schädlich?

Das Vitamin ist nämlich wasserlöslich. Der Körper kann deshalb einen Überschuss über die Nieren mit dem Urin ausscheiden. Dementsprechend sind laut den Fachinformationen verschiedener Vitamin-B12-Medikamente keine Symptome einer Überdosierung bekannt.

Welche Nebenwirkungen hat Vitamin B12?

Vitamin B12 gilt als sehr sicher, aber bei hochdosierter Einnahme (Spritzen/Infusionen) können Nebenwirkungen wie Hautausschlag, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Atembeschwerden auftreten, selten auch allergische Reaktionen. Auch eine Förderung von Akne und ein mögliches erhöhtes Krebsrisiko (bei Rauchern) werden mit zu hohen Spiegeln in Verbindung gebracht, weshalb ärztliche Begleitung wichtig ist.
 

Wie viel Vitamin B12 maximal pro Tag?

Eine maximale Tagesdosis für Vitamin B12 gibt es nicht offiziell, da der Körper Überschüsse ausscheidet, aber das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt höchstens 25 µg B12 in Nahrungsergänzungsmitteln, während hohe therapeutische Dosen von 1000 µg täglich gut verträglich sind, wobei der Tagesbedarf meist 4 µg beträgt, aber bei Mangel über 600 µg nötig sein können. Wichtiger ist die sichere Aufnahmegrenze, die bei bis zu 2.000 µg aus Nahrungsergänzungen liegt, ohne dass unerwünschte Effekte auftreten. 

Du nimmst zu viele Vitamine, wenn dies mit deinem Körper passiert

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Ist es gut, jeden Tag B12 zu nehmen?

Nein, man muss Vitamin B12 nicht zwingend jeden Tag nehmen, aber die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene eine regelmäßige tägliche Zufuhr von etwa 4 Mikrogramm (µg), um den Bedarf zu decken, da es sich um ein wasserlösliches Vitamin handelt, das der Körper nicht lange speichert und das vor allem in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Bei veganer Ernährung oder bestimmten Risikogruppen (wie Schwangere, Stillende, ältere Menschen oder Personen mit Magenproblemen) ist eine Supplementierung oft notwendig, wobei dann auch höhere Dosen oder andere Einnahmeintervalle (z.B. wöchentlich) nach ärztlicher Absprache möglich sind.
 

Kann man Vitamin B12 bedenkenlos einnehmen?

Ja, Vitamin B12 kann in der Regel bedenkenlos eingenommen werden, da es wasserlöslich ist und ein Überschuss einfach über die Nieren ausgeschieden wird, ohne dass akute Vergiftungen bekannt sind; jedoch sollten hohe, dauerhafte Dosen bei bestimmten Vorerkrankungen (Nieren-, Leberprobleme) vermieden werden und es gibt Hinweise auf mögliche Risiken wie Lungenkrebs bei Rauchern, weshalb eine Überdosierung nicht empfohlen wird und die Einnahme mit einem Arzt besprochen werden sollte.
 

Welche Symptome treten bei zu viel Vitamin B auf?

Eine Überdosierung von B-Vitaminen äußert sich je nach Vitamin unterschiedlich, häufig sind jedoch allgemeine Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Hautrötungen/Juckreiz (bes. bei Niacin) sowie Müdigkeit oder Nervensymptome (Taubheit, Kribbeln bei B6). Während wasserlösliche B-Vitamine meist ausgeschieden werden, können hohe Dosen von Vitamin B6 zu Nervenschäden (Neuropathie) führen und Vitamin B12 Akne verschlimmern, wie die MSD Manuals und Cerascreen zeigen.
 

Welche Medikamente vertragen sich nicht mit Vitamin B12?

Dazu zählen vor allem:

  • Protonenpumpenhemmer als sogenannte Magensäureblocker wie Omeprazol und Histamin-H2-Antagonisten, beispielsweise Cimetidin – beides Arzneimittel, welche die Bildung von Magensäure verringern.
  • Metformin, ein Antidiabetikum zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2.

Wie wirkt Vitamin B12 auf die Psyche?

Vitamin B12 ist entscheidend für die Psyche, da es die Nervenfunktion, die Bildung von Stimmungs-Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin unterstützt und Müdigkeit reduziert. Ein Mangel kann zu Stimmungsschwankungen, Depressionen, Konzentrationsproblemen und Nervenschäden führen, während eine ausreichende Versorgung die Stressbewältigung verbessert und die kognitive Leistungsfähigkeit stärkt, weshalb eine Supplementierung bei Mangelzuständen ratsam ist.
 

Kann man Vitamin B12 ohne ärztlichen Rat einnehmen?

Von der Selbstmedikation mit Vitaminpillen sollte man absehen. Veganer:innen und wer befürchtet, über die Nahrung nicht ausreichend B12 aufzunehmen, sollte ärztlichen Rat in Anspruch nehmen, sich regelmäßig auf Vitamin-B12-Mangel testen lassen und fehlendes Vitamin B12 supplementieren.

Wie äußert sich eine Vitaminüberdosierung?

Eine Vitamin-Überdosierung (Hypervitaminose) äußert sich je nach Vitamin unterschiedlich, führt aber oft zu unspezifischen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindel, insbesondere bei fettlöslichen Vitaminen wie A und D, die sich anreichern können. Mögliche Folgen sind Hautprobleme, Sehstörungen (Vit. A), Nervenschäden (Vit. B6), erhöhte Blutungsneigung (Vit. E) oder Nierensteine (Vit. C). Wasserlösliche Vitamine (z.B. B, C) werden meist ausgeschieden, können aber in sehr hohen Dosen Magen-Darm-Beschwerden verursachen. 

Ist es in Ordnung, täglich 5000 mg Vitamin B12 einzunehmen?

Die empfohlene Tagesdosis für Vitamin B12 beträgt 2,4 µg für Erwachsene. Schwangere und stillende Frauen benötigen höhere Mengen [1]. Es gibt keine Obergrenze für die Vitamin-B12-Zufuhr, da keine toxische Wirkung bekannt ist [2]. Die meisten Vitamin-B12-Präparate enthalten Dosierungen zwischen 500 und 5000 µg [2].

Ist ein erhöhter Vitamin B12 gefährlich?

Eine dänische Studie zeigt: Bei unerwartet hohen Vitamin-B12-Werten ist das Risiko für Leukämie im nächsten Jahr 100-fach erhöht, das für Leberkrebs 40-fach.

Wie lange dauert es, bis Vitamin B12 abgebaut ist?

Vitamin B12 wird sehr langsam abgebaut, weil der Körper große Speicher in der Leber hat, die bei fehlender Zufuhr oft 3 bis 5 Jahre reichen können, bevor Mangelerscheinungen auftreten. Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über die Galle, aber ein großer Teil wird wieder rückresorbiert, was die lange Speicherdauer erklärt. 

Kann Vitamin B12 Wassereinlagerungen verursachen?

Neurologische Symptome: Dazu gehören Taubheitsgefühle und Kribbeln in den Händen und Füßen, Gleichgewichtsstörungen und Gedächtnisprobleme. Wassereinlagerungen: Ein Mangel an Vitamin B12 kann zu Wassereinlagerungen im Körper führen, was sich in Schwellungen bemerkbar machen kann.

Welche Nebenwirkungen kann eine Vitamin B12 Kur haben?

Nebenwirkungen von Vitamin B12: Was passiert bei Überdosierung? Allgemeine Symptome der Überdosierung können Schwindelgefühl, Erbrechen, Diarrhoe und Hautausschlag. Die Folge von chronischer Überkonsum des Vitamins B12 ist die funktionelle Störung verschiedener Organsysteme, vor allem Krankheiten des Nervensystems.

Soll man jeden Tag Vitamin B12 zu sich nehmen?

Nein, man muss Vitamin B12 nicht zwingend jeden Tag nehmen, aber die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene eine regelmäßige tägliche Zufuhr von etwa 4 Mikrogramm (µg), um den Bedarf zu decken, da es sich um ein wasserlösliches Vitamin handelt, das der Körper nicht lange speichert und das vor allem in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Bei veganer Ernährung oder bestimmten Risikogruppen (wie Schwangere, Stillende, ältere Menschen oder Personen mit Magenproblemen) ist eine Supplementierung oft notwendig, wobei dann auch höhere Dosen oder andere Einnahmeintervalle (z.B. wöchentlich) nach ärztlicher Absprache möglich sind.
 

Welche Nebenwirkungen haben Vitamin B12 Tabletten?

Die häufigsten Nebenwirkungen von Hydroxocobalamin sind vorübergehende Rotfärbungen von Haut und Urin. Daneben zählen Magen-Darm-Beschwerden und Atembeschwerden zu den unerwünschten Wirkungen der Einnahme von Hydroxocobalamin.

Woran erkennt man, ob man zu viel Vitamin B im Körper hat?

Eine deutliche Überschreitung dieser Dosis kann jedoch zu Erkrankungen führen. Zu den Symptomen einer Vitaminvergiftung zählen im Allgemeinen Übelkeit, Magen-Darm-Probleme wie Verstopfung und Durchfall, Haarausfall, Hautausschläge und Nervenschäden .

Wird überschüssiges Vitamin B12 ausgeschieden?

Der Körper scheidet überschüssiges Vitamin B12 hauptsächlich über die Galle ins Darminnere aus. Ein großer Teil des Vitamins in der Gallenflüssigkeit wird allerdings wieder in den Körper aufgenommen und somit „recycelt“. Deshalb kann der Vitamin-B12-Spiegel auch bei mangelnder Zufuhr lange konstant gehalten werden.

Kann zu viel Vitamin B12 Schlafstörungen verursachen?

B-Vitamine und Schlafstörungen: Ein Mythos? Es gibt einige Missverständnisse darüber, dass Vitamin B-Komplex Präparate Schlafstörungen verursachen können. In Wirklichkeit lösen B-Vitamine keine Schlafstörungen aus.

Was kann ich tun, wenn mein Vitamin B12 zu hoch ist?

Unter üblichen Einnahmebedingungen sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Vitamin B12 ist wasserlöslich, überschüssige Mengen werden über den Urin ausgeschieden. Nur bei bestimmten Erkrankungen, etwa bei Leber- oder Nierenerkrankungen, sollte die Einnahme ärztlich begleitet werden.

Kann man dauerhaft Vitamin B12 nehmen?

Einfach so und vor allem langfristig und hochdosiert sollte man Vitamin B12 aber auf keinen Fall nehmen. Denn das erhöht nicht das Wohlbefinden, sondern möglicherweise das Krebsrisiko.

Kann man in der Apotheke einen Vitamin B12 Test machen?

Wenn Sie wissen möchten, ob auch Sie an einem Vitamin B12-Mangel leiden oder bereits Vitamin B12-Präparate einnehmen und wissen möchten, ob Ihre Werte sich dadurch verbessert haben, können Sie In unserer Apotheke Ihren Vitamin B12-Spiegel bestimmen lassen.