Was kostet im Monat eine private Krankenversicherung?

Die Kosten für eine private Krankenversicherung (PKV) variieren stark je nach Beruf, Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif, liegen aber oft zwischen 350 € und über 1.100 € monatlich, wobei Angestellte mit 250-700 €, Selbstständige mit 500-700 € und Beamte mit 250-300 € rechnen können. Durchschnittlich zahlt man als Erwachsener ohne Beihilfe etwa 500-600 €, aber gutverdienende Angestellte können durch Arbeitgeberzuschüsse günstiger fahren als in der GKV.

Wie viel kostet mich eine private Krankenversicherung im Monat?

Im Durchschnitt liegen die Kosten 2025 für eine PKV bei rund 623 Euro im Monat. Für Beamte sind es 256 Euro. 2026 soll der Beitrag bei etwa 617 Euro liegen. Für Gutverdiener kann die PKV günstiger sein als die gesetzliche Krankenkasse.

Ist eine private Krankenversicherung günstiger als eine gesetzliche?

Ja, eine private Krankenversicherung (PKV) kann für bestimmte Personengruppen (junge, gesunde Arbeitnehmer mit hohem Einkommen, Selbstständige, Beamte) anfangs günstiger sein als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), da Beiträge einkommensunabhängig sind und man von besseren Leistungen profitiert. Langfristig können PKV-Beiträge jedoch stark steigen und eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen, ein Rückwechsel in die GKV ist oft kaum möglich. 

Was kostet eine private Krankenversicherung mit 40 Jahren?

Für einen 40-Jährigen können die Kosten für eine private Krankenversicherung (PKV) je nach Tarif und gewünschter Leistung ab ca. 460 € (Einsteiger) bis über 790 € monatlich (Exklusiv) liegen, wobei auch hier Alterungsrückstellungen gebildet werden, die Beiträge im Alter dämpfen sollen, auch wenn der Durchschnitt bei ca. 600 € liegt, wie Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (2025) und Verivox (2025) zeigen. Wichtige Faktoren sind Gesundheitszustand, Tarifdetails und ob man als Beamter Beihilfe erhält.
 

Wie viel Geld braucht man, um privat versichert zu sein?

Um sich privat krankenversichern zu können, müssen Sie als Arbeitnehmer ein Bruttojahreseinkommen über der sogenannten Versicherungspflichtgrenze (JAEG) haben, die 2025 bei 73.800 € liegt und 2026 auf 77.400 € steigt. Selbstständige und Beamte sind generell versicherungsfrei und können sofort wechseln. Die monatlichen Kosten der PKV variieren stark je nach Alter, Gesundheitszustand und Tarif, aber Beispiele zeigen, dass Selbstständige ab ca. 50.000 € Einkommen mit Beiträgen um 359 € rechnen können. 

The cost of private health insurance (2026)

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Kann man mit 50 noch in die private Krankenversicherung wechseln?

Ja, der Wechsel ist möglich, wenn du über der Versicherungspflichtgrenze von 73.800 Euro jährlich verdienst. Viele Versicherer haben aber Höchstaufnahmealter zwischen 55 und 60 Jahren.

Was zahlt die private Krankenversicherung nach 6 Wochen?

Ab der 6. Woche der Erkrankung bekommt der/die Angestellte nur noch ein Krankengeld, das etwa 70 Prozent des Bruttogehalts entspricht. Die Differenz kann versichert werden.

Für wen lohnt sich eine private Krankenversicherung?

Eine private Krankenversicherung (PKV) lohnt sich oft für junge, gesunde Alleinstehende, Gutverdiener (über der Versicherungspflichtgrenze), Selbstständige, Freiberufler und besonders für Beamte wegen der Beihilfe. Auch Studenten, die älter als 25 sind und nicht mehr familienversichert werden können, profitieren häufig von günstigeren Tarifen und besseren Leistungen. Sie bietet oft bessere medizinische Versorgung (schnellere Termine, Chefarzt, Einbettzimmer) und individuelle Tarife, erfordert aber auch eine gute Absicherung für das Alter, da Beiträge nicht einkommensabhängig sind.
 

Ist die PKV im Alter noch bezahlbar?

Ja, die Private Krankenversicherung (PKV) bleibt im Alter bezahlbar, wenn man richtig plant, da Altersrückstellungen die Beiträge stabilisieren und der Arbeitgeberanteil sowie das Krankentagegeld wegfallen. Allerdings sind proaktive Maßnahmen wie Tarifwechsel, Beitragsentlastungstarife und das Nutzen der gesetzlichen Zuschüsse wichtig, um Kostenfallen zu vermeiden und die PKV langfristig an das geringere Einkommen im Ruhestand anzupassen.
 

Kann ich jederzeit eine private Krankenversicherung abschließen?

Private Krankenversicherung abschließen: Häufig gestellte Fragen

Eine private Krankenversicherung kann während der regulären Anmeldefrist oder nach einem einschneidenden Lebensereignis, das eine 60-tägige Sonderanmeldefrist ermöglicht, abgeschlossen werden . Außerhalb dieser spezifischen Situationen ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung nicht möglich.

Was passiert, wenn man die PKV nicht mehr bezahlen kann?

Versicherte, die Schwierigkeiten bekommen, ihren PKV-Beitrag zu zahlen, sollten sich an ihren Versicherer wenden und mit ihm nach Lösungen suchen. Sind sie nur vorübergehend zahlungsunfähig, können sie den Versicherer um eine Stundung der Beiträge bitten. Der Versicherer ist hierzu allerdings nicht verpflichtet.

Warum nehmen Ärzte lieber Privatpatienten?

Ärzte bevorzugen Privatpatienten hauptsächlich wegen höherer Honorare durch die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), was eine bessere Querfinanzierung ermöglicht, weniger Bürokratie bedeutet, da Budgets entfallen und sie mehr Zeit für Beratung und Diagnose haben, sowie schnelleren Zugang zu modernen Methoden und kürzeren Wartezeiten für Patienten, was die Arbeitszufriedenheit steigert. 

Welche ist die billigste private Krankenversicherung?

Die günstigste private Krankenversicherung (PKV) hängt stark von Ihrer individuellen Situation ab (Alter, Beruf, Gesundheitszustand, gewünschte Leistungen), aber Tarife mit Selbstbehalt oder spezielle Tarife für junge Leute/Selbstständige wie der ARAG K900 ab ca. 200€ (für junge Selbstständige) oder Angebote der HanseMerkur ab ca. 97€ (je nach Tarif) sind oft preislich attraktiv, wobei Tarife für Beamte und Studenten besonders günstige Einstiegsmöglichkeiten bieten. Generell sind die BKK firmus und die hkk die günstigsten gesetzlichen Kassen, aber Sie suchen ja PKV-Optionen. 

Was ist im Alter besser, gesetzliche KV oder privat?

Im Alter ist die Entscheidung zwischen PKV (Private Krankenversicherung) und GKV (Gesetzliche Krankenversicherung) komplex: Die GKV ist einkommensabhängig und kann bei geringer Rente günstiger sein, während die PKV zwar altersrückstellungsbedingt stabilere Beiträge verspricht und oft bessere Leistungen bietet, aber im Alter ohne gute Vorsorge teuer werden kann; ein Wechsel zurück in die GKV ist oft schwierig. PKV-Beiträge sind unabhängig von Renteneinkommen, aber die Altersvorsorge muss durch Rücklagen und Beitragsentlastungstarife aktiv geplant werden, sonst drohen hohe Kosten, auch wenn PKV-Beiträge über die Zeit moderater gestiegen sind als GKV-Beiträge, so die Verbandsdaten.
 

Wer zahlt die private Krankenversicherung in der Rente?

Private Krankenversicherung

Die Höhe Ihres Einkommens spielt hier keine Rolle. Ihre Beiträge müssen Sie selbst an Ihren Krankenversicherer überweisen. Allerdings können Sie bei Rentenantragstellung einen Beitragszuschuss beantragen. Diesen zahlen wir Ihnen gemeinsam mit Ihrer Rente aus.

Welche Nachteile hat der Basistarif der privaten Krankenversicherung?

Nachteile des PKV-Basistarifs sind vor allem das auf das Niveau der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) begrenzte Leistungsniveau, eingeschränkte Arzt- und Zahnarztwahl, da nicht alle Ärzte diese Tarife akzeptieren, das Fehlen von Wahlleistungen (z.B. Chefarzt), höhere Kosten als im Standardtarif (für Nicht-Hilfebedürftige) und das Fehlen einer beitragsfreien Familienversicherung. Auch die möglichen Beitragserhöhungen im Alter und die Schwierigkeit, später in einen vollwertigen PKV-Tarif zurückzuwechseln, sind Nachteile. 

Kann ich mit 60 noch in die private Krankenversicherung?

Ihre private Krankenversicherung im Alter kurz erklärt

Ab dem 60. Lebensjahres entfällt beispielsweise der gesetzliche Beitragszuschlag in Höhe von 10 Prozent, wodurch sich Ihr Beitrag reduziert. Weiterhin können Sie zusammen mit Ihrem Rentenversicherungsantrag einen Beitragszuschuss beantragen.

Welche Nachteile hat die private Krankenversicherung im Alter?

Beiträge im Alter: Es kann richtig teuer werden

In der PKV kann der Beitrag (z.B. aufgrund von Risikozuschlägen bei Vorerkrankungen) deutlich höher liegen. Wer jung einsteigt, zahlt anfangs oft weniger – aber: mit den Jahren kann das kippen. Besonders im Rentenalter, wenn das Einkommen sinkt.

Wie viel Geld muss man verdienen, um privat krankenversichert zu sein?

Man kann sich privat versichern, wenn man als Angestellter über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) liegt, die 2026 bei 77.400 € brutto pro Jahr (6.450 € monatlich) liegt, oder als Selbstständiger, Beamter oder Freiberufler. Wer dieses Einkommen überschreitet, wird versicherungspflichtig und kann in die PKV wechseln, wobei auch andere Personengruppen wie Studierende, die sich befreien lassen, die Möglichkeit haben.
 

Wann rechnet sich eine private Krankenversicherung?

Eine private Krankenversicherung (PKV) lohnt sich meist ab einem bestimmten Einkommen (aktuell ca. 73.800 € brutto/Jahr), für junge Gesunde (unter 40) mit guten Tarifen, für Selbstständige und Beamte, sowie wenn man individuelle Leistungen und bessere medizinische Versorgung wünscht, da dann die Beiträge oft günstiger sein können als die GKV-Maximalbeiträge, vor allem bei gutem Gesundheitszustand und Eintrittsalter. 

Warum kommt man nicht aus der privaten Krankenversicherung?

Kündigung durch den Versicherer

In Deutschland herrscht seit 2009 Versicherungspflicht. Daher darf der Versicherer Privatversicherten grundsätzlich nicht kündigen.

Was kostet eine 1 Monat private Krankenversicherung?

Die Kosten für eine private Krankenversicherung (PKV) variieren stark je nach Alter, Gesundheitszustand, Beruf und gewünschten Leistungen, liegen aber oft zwischen 350 € und über 1000 € monatlich; Angestellte zahlen typischerweise weniger (ca. 250-700 €), Selbstständige mehr (ca. 500-900 €), während Beamte durch die Beihilfe deutlich weniger (ca. 200-350 €) zahlen, wobei der Durchschnitt 2025 bei rund 620 € lag, so Verivox. 

Haben Privatversicherte Anspruch auf Krankengeld?

Sind Sie privat krankenvollversichert, bekommen Sie generell kein gesetzliches Krankengeld. Für eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall müssen Sie sich in der Regel zusätzlich absichern und sollten in jedem Fall eine Krankentagegeldversicherung abschließen.

Was passiert, wenn man länger als 18 Monate krank ist?

Wenn Sie länger als 18 Monate krank sind (genauer gesagt 78 Wochen), endet der Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse, Sie werden "ausgesteuert". Danach greift die sogenannte Nahtlosigkeitsregelung: Sie melden sich bei der Agentur für Arbeit und haben Anspruch auf Arbeitslosengeld I, auch wenn Sie weiterhin arbeitsunfähig sind. Zusätzlich sollten Sie bei der Deutschen Rentenversicherung eine Erwerbsminderungsrente beantragen, da die Bearbeitung dauern kann und die Sozialversicherung sichergestellt werden muss.