Was kostet eine Stunde dreschen?

Die Größenordnung bewegt sich häufig zwischen 40 bis 55 €/ha, je nach Maschinentyp. Die Auslastung der Maschine spielt dabei kaum eine Rolle, eher schon die Einsatzbedingungen und die Qualität des Dreschers. Die festen Kosten, wie in erster Linie die AfA, variieren dahingegen sehr stark zwischen 50 bis 150 €/ha.

Was ist Lohndrusch?

Leistungen - Lohndrusch

Der Lohndrusch ist eines der größten Standbeine der Firma Heindl. Mit rund 25 Mähdreschern sind wir in den Sommermonaten im Burgenland sowie im Großraum Niederösterreich unterwegs.

Wann lohnt sich ein eigener Mähdrescher?

Ob sich ein eigener Mähdrescher lohnt, hängt vorrangig von der Betriebsgröße ab. In den meisten Fällen lohnt sich ein Eigener erst ab einer Jährlichen zu Erntende Fläche von über 50 Hektar.

Was kostet 1 ha Mähdrusch?

Gesamtkosten zwischen 126 und 164 Euro/ha

Der Mähdrescher verursacht in diesem Beispiel Verfahrenskosten zwischen 251 Euro und 328 Euro pro Betriebsstunde je nach Auslastung. Bei einer Flächenleistung von 2 ha pro Stunde resultieren daraus Gesamtkosten in Höhe von 126 bis 164 Euro/ha.

Was verbraucht ein Mähdrescher pro Stunde?

Mit einem Kraftstoffverbrauch von rund 120 Litern in der Stunde läge man nicht weit über dem "normalen" Drescher. "Mit etwas mehr Spritverbrauch und nur einem Fahrer bearbeiten wir mehr als die doppelte Fläche in derselben Zeitspanne - das macht den Mähdrescher wahnsinnig effizient", erklärte Senghaas.

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Wie viel kostet ein Mähdrescher?

Einen Mähdrescher hat nicht jeder in der Privatsammlung. Neu liegen die großen Arbeitstiere um 300.000 Euro, kleinere Gebrauchtgeräte gibt es schon ab etwa 2000 Euro, richtige Boliden kosten ab 10.000 Euro, zu finden beispielsweise online auf der Technikbörse.

Wie viele Stunden macht ein Mähdrescher?

Die Landwirte gaben an, jedes Jahr zwischen 90 ha bis hin zu 1.600 ha je Mähdrescher mit 9,15 m Arbeitsbreite zu ernten. Wird nur mit einer Maschine gefahren, so fallen im Jahr rund 230 Betriebsstunden an, was im Durchschnitt knappe 190 Trommelstunden bedeutet.

Was wird nach dem dreschen gemacht?

Nach dem Mähdrescher übernehmen die Strohpressen das Feld. Sie sammeln die vom Mähdrescher hinterlassenen Strohreihen, die so genannten Schwade, auf und pressen sie zu Rund- oder Quaderballen. Diese werden entweder in Folie verpackt am Feldrand gelagert oder auf Tiefladern in die Scheunen gefahren.

Wie lange dürfen Bauern dreschen?

Wenn Sie nachts in Häusernähe dreschen, häckseln oder drillen müssen, sollten Sie wissen: Von 22.00 bis 6.00 Uhr morgens ist es prinzipiell kritisch. Denn dann herrscht Nachtruhe nach dem Immissionsschutzgesetz, es gelten die strengeren Nachtgrenzwerte der TA Lärm.

Wie lange abends dreschen?

Rechtlich gilt: Das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) schreibt zu bestimmten Zeiten Lärmgrenzwerte vor. Von 22 bis 6 Uhr herrscht Nachtruhe. An Sonn- und Feiertagen dürfen lärmintensive Arbeiten nicht ausgeführt werden. Samstag ist hingegen ein normaler Werktag.

Was heißt dreschen auf Deutsch?

Bedeutungen: [1] transitiv, Landwirtschaft: bei Getreide, Hülsenfrüchten und dergleichen durch Trampeln, Schlagen, Walzen oder mit einer Dreschmaschine die Körner vom Stroh trennen. [2] transitiv: jemanden prügeln oder auf jemanden oder etwas schlagen, draufhauen, drauftreten.

Warum fahren Mähdrescher in der Nacht?

Die nächtlichen Aktivitäten der Landwirtinnen und Landwirte auf den Feldern haben gute Gründe. Insektenschutz ist einer davon. "Landwirte, die nachts auf dem Acker sind, machen nichts Verbotenes.

Was ist der teuerste Mähdrescher?

New Holland gibt für den CR 10.90 als Radmaschinen auf dem us-amerikanischen Markt einen Listenpreis von umgerechnet 896.000 Euro an.

Wie viel Diesel verbraucht ein Mähdrescher?

Weizen bei 30 cm Stoppel , so grad eben reif mit etwas grünen Halmen und im Schnitt 16 % bei 25 l /ha. 40 cm Stoppel , wenn möglich ,dann 19 l . Dies Jahr liegen die Verbräuche wegen der höheren Bestandesdichte und des zäheren Strohes allgemein gut 4 l höher als sonst .

Wie viel Sprit verbraucht ein Mähdrescher?

Spritverbrauch: Auf 100 m verbraucht ein ein Großmähdrescher immerhin über 1 Euro an Kraftstoff. Bei großen Schlägen kann man die Schlaglänge nach dem Bunkervolumen einteilen, so dass das Umladen schneller und effektiver erfolgen kann und die Umladevorgänge reduzieren.

Wie viel Tank hat ein Mähdrescher?

Der 13,5 Liter große Sechszylinder-Dieselmotor saugt seinen Treibstoff aus einem 1.250 Liter großen Tank. Der Korntank wiederum fasst 14.100 Liter und die Abtankgeschwindigkeit 135 Liter pro Sekunde. Nach 105 Sekunden ist demnach ein kompletter Tank entleert.

Wie viel kostet ein Mähdrescher von John Deere?

Mähdrescher mit Zusatzausstattung: John Deere S780i für 269.120 Euro.

Was kostet ein Mähdrescher von Fendt?

Mähdrescher mit Lizenz: Fendt Ideal 9T für 401.030 Euro.

Welcher Mähdrescher hat das größte Schneidwerk?

PLATZ 1 – Claas Lexion 8900

Der größte Mähdrescher der Welt ist ab 2020 der Claas Lexion 8900 – das Flaggschiff der 8000er Baureihe.

Wie lange darf nachts geerntet werden?

Die rechtliche Lage bei Nacht, Sonn- und Feiertagen

Von 22 bis 6 Uhr herrscht Nachtruhe. Auch an Sonn- und Feiertagen gilt: Lärmintensive Arbeiten müssen ruhen. Samstag ist hingegen ein normaler Werktag.

Haben Bauern Sonderrechte?

Gemeinhin sind sie bekannt, die „Sonderrechte“ für Landwirte. So dürfen Bauern etwa an Sonn- und Feiertagen ihrer Arbeit nachgehen – und mit ihren teils überdimensionalen und sehr lauten Gerätschaften die Felder bearbeiten.

Was ändert sich für Landwirte 2023?

Neue Agrarzahlungen nach GAP-Strategieplan: Für die Landwirte wird die Basisprämie deutlich abgesenkt, auf voraussichtlich 156 Euro/ha in 2023. Die bisherigen Greening-Auflagen und die allgemeine Auflagenbindung „Cross Compliance“ werden zur neuen Konditionalität gebündelt.

Wann Drescht man?

Das Dreschen fand in den Wintermonaten statt und musste spätestens zu Maria Lichtmess (2. Februar) beendet sein. Das Aussehen der Dreschflegel variierte zwischen den verschiedenen Regionen der Steiermark.

Wann beginnt das Dreschen?

Von Mitte Juni bis Ende August ist das Winter- und Sommergetreide in Deutschland meistens erntereif. Der genaue Erntebeginn hängt dabei vom Feuchtegehalt des jeweiligen Getreides ab. Wenn dieser unter 14 Prozent liegt, kann es mit dem Mähen und Dreschen des Getreides losgehen.