Was kostet eine Anfrage beim Bundesarchiv?

Eine Anfrage beim Bundesarchiv kann gebührenfrei oder kostenpflichtig sein, abhängig von Art und Aufwand: Einfache Auskünfte und Lesesaal-Nutzung sind oft gratis, aber schriftliche Recherchen kosten ca. 20 € pro Stunde, während die Auskunft für Stasi-Unterlagen für Betroffene 76,69 € beträgt, zuzüglich Kopierkosten und Versand. Für umfangreiche oder spezielle Anfragen können höhere Kosten für Recherche und Vervielfältigung anfallen, die vorher angefragt werden müssen.

Was kostet eine Anfrage im Bundesarchiv?

Gebührenpflichtig in Höhe von 76,69 € ist die Auskunft bzw. Einsicht für ehemalige Mitarbeiter und Begünstigte des Staatssicherheitsdienstes.

Wie lange dauert eine Recherche im Bundesarchiv?

In fünf einfachen Schritten zum Ergebnis der Recherche

Ad Acta Recherchen nimmt innerhalb von drei Werketagen Kontakt mit Ihnen auf. Ihrer Anfrage entsprechend, sendet Ad Acta eine Vollmacht & einen Nutzungsantrag für die Recherchen im Bundesarchiv zur Unterschrift zu.

Wo kann man Wehrmachtsakten einsehen?

Die Akten der Wehrmacht kann man auf der Seite www.germandocsinrussia.org einsehen. Die Nachfrage ist groß.

Was kostet die Einsicht in meine Stasiakte?

Gebühren (Kosten)

Folgeleistungen: 5,11 EUR (Herausgabe von Duplikaten) oder 20,45 EUR (Auskunft nach vorangegangener Einsichtnahme, Einsicht nach vorangegangener Auskunft)

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Welche Gebühren gibt es bei Akteneinsicht?

Die Einsicht findet in Anwesenheit eines Beamten der Behörde oder der Polizei statt. Die Akteneinsicht bringt Kosten in Höhe von 12 Euro mit sich. Diese werden gemäß § 107 Abs. 5 OWiG für die Sendung und Rücksendung der Akte veranschlagt.

Kann ich meine Stasi-Akte jetzt noch anfordern?

Wer wissen möchte, ob der Staatssicherheitsdienst Informationen zur eigenen Person gesammelt hat, muss einen schriftlichen Antrag stellen. Ein entsprechendes Antragsformular gibt es auf der Internetseite des Bundesarchivs. Der Antrag geht dann per Post an die Zentrale oder an die zuständige Außenstelle.

Wie bekomme ich heraus, wo mein Opa im Zweiten Weltkrieg war?

Um herauszufinden, wo Ihr Opa im Zweiten Weltkrieg war, müssen Sie beim Bundesarchiv (ehemals WASt) eine Anfrage stellen, den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) online durchsuchen und eventuell auch den DRK-Suchdienst kontaktieren, da diese Stellen die offiziellen Archive für Vermisste, Gefallene und Kriegsgefangene verwalten, wobei die Online-Portale von VDK sowie spezialisierte Genealogie-Seiten wie Ancestry.de oft erste Anlaufpunkte sind. Sie benötigen dazu mindestens seinen vollständigen Namen und sein Geburtsdatum. 

Gibt es eine Möglichkeit, die Aufzeichnungen deutscher Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg zu finden?

Umfangreiche Dokumente mit Personalakten von Angehörigen des Militärs und militärähnlicher Organisationen befinden sich ebenfalls am Standort Berlin-Tegel . Das Zwischenarchiv des Bundesministeriums der Verteidigung ist in Freiburg untergebracht. Zahlreiche Akten aus der Zeit bis 1945 gingen kriegsbedingt verloren.

Wo bekomme ich Auskunft über Wehrmachtssoldaten?

Seit dem 1. September 2025 ist die Abteilung Deutsches Reich am Standort Berlin-Tegel für alle personenbezogenen Anfragen und Auskünfte zu Militärangehörigen bis 1945 zuständig. Sie übernimmt damit die Zuständigkeit von der Abteilung Militärarchiv am Standort Freiburg.

Wo kann ich kostenlos Vorfahren finden?

Kostenlose Ahnenforschung ist durch riesige Online-Plattformen wie FamilySearch, Datenbanken wie GEDBAS (CompGen), die Gräbersuche online (Volksbund) für Kriegstote und die Software Gramps möglich, die Zugang zu Milliarden von historischen Aufzeichnungen, Stammbäumen und Dokumenten bieten, oft auch ohne Registrierung oder mit kostenfreien Basiskonten. Wichtig ist, kritisch zu bleiben und nur nachvollziehbare, belegte Informationen zu nutzen.
 

Was wird im Bundesarchiv archiviert?

Das Bundesarchiv hat den gesetzlichen Auftrag, das Archivgut des Bundes auf Dauer zu sichern und nutzbar zu machen. Dabei handelt es sich um Unterlagen wie Akten, Karten, Bilder, Plakate, Filme und Tonaufzeichnungen in analoger und digitaler Form.

Kann ich die Stasi-Akte meines Vaters einsehen?

Für nahe Angehörige von Vermissten oder Verstorbenen gelten jedoch Ausnahmeregelungen. Als nahe Angehörige oder naher Angehöriger können Sie Akteneinsicht erhalten, soweit Sie ein berechtigtes Interesse glaubhaft machen, das in Zusammenhang mit dem Aufarbeitungszweck des Stasi-Unterlagen-Gesetzes steht.

Was sind Gebühren?

Eine Gebühr ist das von einem Wirtschaftssubjekt zu zahlende Entgelt für eine in Anspruch genommene Dienstleistung.

Kann man das Bundesarchiv besuchen?

Sie können die Besucher-Säle von dem Bundes-Archiv sehr gerne besuchen. Es gibt viele Schreib-Tische für die Besucher. Manchmal sind aber alle Schreib-Tische belegt. Melden Sie sich deshalb besser an.

Wie finde ich Soldaten aus dem 2. Weltkrieg?

Um einen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg zu suchen, sind das Bundesarchiv (ehemals WASt) und der DRK-Suchdienst die Hauptanlaufstellen, ergänzt durch die Online-Datenbank des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge für Friedhöfe; oft helfen auch private Ahnenforschung (Familienunterlagen, Erkennungsmarken) und genealogische Webseiten, um Spuren zu sichern und den Militärdienst zu klären.
 

Wie viele deutsche Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg werden noch vermisst?

Wilkommen beim VKSVG e.V. Mehr als 1.000.000 deutsche Soldaten gelten auch nach über 80 Jahren noch als vermisst. Sie ruhen in den Wäldern Ostdeutschlands, in der Weite Russlands, in den Wüsten Afrikas und vielen anderen Regionen.

Wie viele Soldaten hatte die deutsche Wehrmacht 1939?

Ebenfalls 1935 wurde die Allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt, um die notwendige personelle Grundlage für die Aufrüstung zu schaffen. Die allgemeine Mobilmachung erhöhte die Gesamtstärke der Wehrmacht bis zum Kriegsbeginn am 1. September 1939 auf 4,5 Millionen Soldaten.

Wie viele deutsche Soldaten verloren ihr Leben im Zweiten Weltkrieg?

Für Deutschland schwanken die Angaben zwischen 5,5 (Statistisches Bundesamt 1991) und 6,9 Millionen Kriegstoten (Bevölkerungs-Ploetz 1965). Darunter waren nach der bisher genauesten Untersuchung von Rüdiger Overmans (1999) 5,3 der 18,2 Millionen zwischen 1939 und 1945 eingezogenen deutschen Soldaten (29 Prozent).

Wie viele Panzer hatte die Wehrmacht im Jahr 1939?

Produzierte Panzer im Zweiten Weltkrieg nach Ländern 1939-1945. Im Jahr 1939, dem Jahr des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges, verfügte die Wehrmacht über rund 700 Panzer und Selbstfahrlafetten.

Wie viel kostet eine Stammbaumanalyse?

Die Gesamtkosten einer Ahnentafel/eines Stammbaumes sind daher oft im Vorhinein nicht abschätzbar und schwanken abhängig von Forschungsaufwand und Umfang des fertigen Produkts. Der Stundensatz für eine Ahnenforschung beträgt grundsätzlich 60 Euro. Für Hof- und Familienchroniken werden vorab fixe Endkosten vereinbart.

Hat jeder eine Stasi-Akte?

Gemäß dem Stasi-Unterlagen-Gesetz hat jede Person das Recht, einen Antrag auf die Einsichtnahme in die Unterlagen, die das Ministerium für Staatssicherheit über sie angelegt hat, zu stellen. Von diesem Recht machten seit Verabschiedung des Gesetzes im Dezember 1991 bisher mehr als 3,2 Millionen Menschen Gebrauch.

Was kostet Einsicht in eine Stasi-Akte?

Die Einsichtnahme in Stasi-Akten ist für Betroffene, Dritte und nahe Angehörige kostenlos, es fallen aber Auslagen für Kopien an (ca. 0,03 € pro DIN-A4-Seite), während für ehemalige Mitarbeiter und Begünstigte des Staatssicherheitsdienstes höhere Gebühren (ca. 76,69 €) und Auslagen anfallen. Die genauen Kosten für Kopien und spezielle Medien (Bild, Ton) können je nach Art des Trägers variieren, die Bereitstellung auf der digitalen Plattform ist oft auslagenfrei. 

Was ist ein berechtigtes Interesse in Stasi-Unterlagen?

Nahe Angehörige müssen ein berechtigtes Interesse am Zugang zu den eventuell zu der vermissten/verstorbenen Person vorhandenen Unterlagen glaubhaft machen und schlüssig darlegen, dass sie mit Hilfe der Unterlagen in Zusammenhang mit dem DDR-Regime stehende Ereignisse oder staatliche Maßnahmen aufarbeiten möchten.

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