Was ist eine Magen-Migräne?

Eine Magen-Migräne, auch abdominelle Migräne genannt, ist eine Form der Migräne, bei der sich anfallsartige, starke Bauchschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Blässe wiederholen, oft ohne Kopfschmerzen, wobei der Zusammenhang zur klassischen Kopfschmerz-Migräne besteht und sie vor allem Kinder trifft. Die Beschwerden können auch mit Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie Müdigkeit einhergehen und treten in symptomfreien Intervallen auf, was die Diagnose erschwert.

Was ist Magen-Migräne?

Eine weitere Verknüpfung von Migräne und Magen-Darm-Trakt ist die sogenannte Bauchmigräne, auch abdominelle Migräne genannt. Darunter versteht man durch Migräne bedingte Magenschmerzen und Bauchkrämpfe, die regelmäßig in Anfällen auftreten und eine Stunde, aber auch mehrere Tage dauern können.

Was löst Magenmigräne aus?

Abdominale Migräne und Migräne haben ähnliche Auslöser, wie zum Beispiel Stress, ausgelassene Mahlzeiten, Einwirkung von hellem Licht und schlechter Schlaf .

Was hilft bei Magenmigräne?

Gegen die akuten Bauchschmerzen helfen Ibuprofen oder Paracetamol. Zur Vorbeugung kann das Kind Magnesium oder Betablocker bekommen. Damit treten die Attacken seltener auf und sind nicht so schwer.

Wie lange dauert eine Bauchmigräne?

Bauchmigräne (auch abdominelle Migräne genannt) dahinter stecken. Betroffene Kinder können während der Attacken nicht mehr lernen oder spielen und müssen sich hinlegen. Diese Migräneattacken dauern zwischen 2 Stunden und 3 Tagen und können von Kopfschmerzen begleitet sein, wobei die Bauchschmerzen überwiegen.

Migräne verstehen: Ursachen, Symptome, Diagnose & Therapie | DocTommy

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Was sind die Auslöser einer Bauchmigräne?

Getriggert wird die Bauchmigräne durch die gleichen Faktoren wie die Kopfmigräne, z.B. durch Stress, Schlafmangel und grelles Licht. Bestimmte Nahrungsmittel wie Zitrusfrüchte und Schokolade können die Bauchmigräne ebenfalls auslösen, ungünstig sind auch längeres Fasten und Flüssigkeitsmangel.

Was kann man gegen Magenmigräne tun?

Sie können einen Eisbeutel oder ein kühles Tuch auf den Bauch legen . Ihr Arzt/Ihre Ärztin kann Ihnen Medikamente gegen Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen empfehlen. Wenn Stress, Angstzustände oder Depressionen die Bauchmigräne auslösen, kann eine Therapie helfen.

Wie stellt man Bauchmigräne fest?

Welche Symptome sind bei einer Bauchmigräne möglich?

  1. Übelkeit.
  2. Erbrechen.
  3. Appetitlosigkeit.
  4. Blässe (manchmal auch Gesichtsröte)
  5. dunkle Augenringe.
  6. Lichtscheue.

Wie kann ich meine Magennerven beruhigen?

Um Magennerven zu beruhigen, helfen Entspannungstechniken wie tiefe Atemübungen, Yoga und autogenes Training, um Stress abzubauen, da das Bauchhirn stark auf Stress reagiert. Hausmittel wie Kamillen- oder Pfefferminztee, Wärmeanwendungen (Wärmflasche), leichte Kost und ausreichendes Trinken beruhigen akut. Auch pflanzliche Präparate wie Iberogast (enthält 9 Heilpflanzen) oder Kümmel- und Pfefferminzöl können die Magen-Darm-Muskulatur entspannen.
 

Welche Medikamente bei Bauchmigräne?

Therapie der abdominellen Migräne

  • Ruhen in einem abgedunkelten, stillen Raum.
  • einfache Analgetika wie Paracetamol (15 mg/kg) oder Ibuprofen (10 mg/kg)
  • Sumatriptan (10 mg intranasal)

Kann Magen-Darm Migräne auslösen?

Neueste Studien belegen, dass Migräne, die sich häufig vor allem durch schwere Kopfschmerzen bemerkbar macht, auch von einer krankhaft veränderten Darmflora ausgelöst werden kann.

Was ist Migräne im Bauch?

Bei einer abdominellen Migräne – auch bekannt als Bauchmigräne – treten anfallsartig und in regelmäßigen Abständen Bauchschmerzen ohne Fieber auf. Begleitend zu den Bauchschmerzen kann es häufig zu Übelkeit, Erbrechen, Blässe sowie Appetitlosigkeit und Lichtempfindlichkeit kommen.

Was kann hinter Migräne stecken?

Migräne hat komplexe Ursachen, die in einer erblichen Veranlagung liegen, aber durch individuelle Trigger wie Stress, Hormonschwankungen (besonders bei Frauen), Schlafmangel oder -störungen, Wetterwechsel und bestimmte Lebensmittel (Alkohol, Käse, Schokolade) ausgelöst werden. Neurologisch gesehen handelt es sich um eine Übererregbarkeit von Nervenzellen im Gehirn, die zu neurovaskulären Entzündungen und Schmerzsignalen führt, oft mit Beteiligung von Botenstoffen wie Serotonin. Die genaue Kombination dieser genetischen und umweltbedingten Faktoren ist bei jedem Betroffenen unterschiedlich und lässt sich am besten mit einem Migränetagebuch herausfinden. 

Welche Lebensmittel lösen Migräne aus?

Häufig sind es Kaffee, Rotwein, Alkohol, reifer Käse, Tomaten oder Schokolade. In einer wissenschaftlichen Studie werden über 400 verschiedene Auslöser identifiziert, die von Betroffenen als Auslöser ihrer Migräne genannt werden. Vor allem Schokolade und Alkohol stehen ganz oben auf der Liste.

Hat man bei Magen-Darm Kopfschmerzen?

Symptome einer Magen-Darm-Grippe

Das Hauptsymptom einer Magen-Darm-Grippe ist Durchfall. Weitere Symptome können Erbrechen, Übelkeit, Bauchkrämpfe, Kopfschmerzen oder leichtes Fieber sein. Häufig wird eine Gastroenteritis daher auch Brechdurchfall genannt.

Was sind Migräne-Vorboten?

Migräne-Vorboten (Prodromalphase) sind vielfältige Frühwarnzeichen wie Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Gähnen, Heißhunger, Nackensteifigkeit oder Konzentrationsprobleme, die Stunden bis Tage vor dem eigentlichen Schmerz einsetzen können; sie können auch als sogenannte Aura mit Sehstörungen (Zickzacklinien) oder Kribbeln auftreten, wobei die Symptome individuell sehr verschieden sind. 

Wie äußern sich psychische Magenprobleme?

Magenprobleme durch die Psyche äußern sich oft als Bauchschmerzen (krampfartig, dumpf), Übelkeit, Sodbrennen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, verbunden mit einem Druckgefühl oder „Stein im Bauch“, Schwindel, Herzrasen und Konzentrationsstörungen. Stress aktiviert das „Bauchhirn“, führt zu gestörter Magen-Darm-Bewegung und Säureproduktion, was einen Teufelskreis aus körperlichen Beschwerden und psychischem Stress erzeugt.
 

Was entspannt den Magen sofort?

Um den Magen schnell zu beruhigen, helfen lauwarme Kräutertees (Kamille, Fenchel, Pfefferminze, Ingwer), leichte Kost wie Zwieback, Bananen oder Haferschleim, ausreichendes Trinken von Wasser und Wärme durch eine Wärmflasche oder ein warmes Kirschkernkissen. Stress reduzieren, sanfte Bewegung und das Vermeiden von Koffein, Alkohol sowie fettigen Speisen unterstützen die schnelle Besserung.
 

Was ist der beste natürliche Magenschutz?

Der beste natürliche Magenschutz kombiniert stärkehaltige Lebensmittel (Kartoffeln, Bananen, Zwieback) zur Säurebindung, schleimstoffreiche Quellen (Leinsamen, Eibisch) zum Schutz der Schleimhaut und beruhigende Kräutertees (Kamille, Fenchel), die auch entzündungshemmend wirken, wobei Leinsamen durch Aufkochen und Trinken sowie gut gekaute Mandeln/Nüsse sofortige Linderung verschaffen können. 

Was verursacht Magenmigräne bei Erwachsenen?

Ursachen und Auslöser

Nahrungsmittel wie Schokolade, Lebensmittel mit Mononatriumglutamat (MSG) und verarbeitetes Fleisch mit Nitriten können bei manchen Menschen abdominale Migräne auslösen.

Wie behandelt man eine Migräne im Magen?

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), Migränemittel oder Medikamente gegen Übelkeit helfen, eine akute Migräneattacke zu beenden. Vorbeugende Medikamente sind Arzneimittel, die Ihr Kind täglich einnimmt, um einer Attacke vorzubeugen. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Antihistaminika und andere Medikamente.

Was sind die drei Warnzeichen bei Bauchschmerzen?

Warnsignale, die auf medizinische Hilfe hinweisen

Starke Bauchschmerzen, die mit hohem Fieber, Bluterbrechen oder plötzlich auftretenden heftigen Schmerzen einhergehen, können auf ein Problem hinweisen, das sofortige ärztliche Hilfe erfordert.

Wie fühlt sich eine Magenmigräne an?

Wie fühlt sich eine Bauchmigräne an? Die Schmerzattacken sind von mittlerer bis starker Intensität und treten in der Mittellinie des Bauches auf, meist um den Bauchnabel herum, oder sind unspezifisch (über den gesamten Bauchraum verteilt) . Die Schmerzattacken gehen in der Regel mit Appetitlosigkeit und Übelkeit einher.

Welche Tabletten bei Migräne mit Übelkeit?

Zur Behandlung dieser leichten Migräneattacken sind folgende Kombinationen möglich: ein Medikament gegen die Übelkeit (Metoclopramid oder Domperidon – beide verschreibungspflichtig) mit einem Schmerzmittel (Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen, Paracetamol oder Phenazon ).

Wie wird man Magenkopfschmerzen los?

Eines der einfachsten und dennoch wirksamsten Mittel gegen Magenkopfschmerzen ist Zitronenwasser . Geben Sie einfach ein paar Tropfen Zitrone in lauwarmes Wasser, um die Kopfschmerzen zu lindern. Es kann helfen, eingeschlossene Gase schnell zu lösen und die Kopfschmerzen zu lindern.