Die Dreimonatsspritze ist eine hormonelle Langzeit-Verhütungsmethode, die alle drei Monate eine Dosis Gestagen (Gelbkörperhormon) in den Muskel (meist Gesäß oder Oberarm) injiziert, um den Eisprung zu verhindern und den Schleim des Gebärmutterhalses zu verändern, was sie sehr sicher macht, aber auch Nebenwirkungen wie Zyklusstörungen oder eine Abnahme der Knochendichte haben kann und daher oft nur als Alternative bei Unverträglichkeit anderer Methoden empfohlen wird.
Was macht die 3-Monatsspritze?
Die Drei-Monats-Spritze ist ein gestagenhaltiges Verhütungsmittel. Es wird alle drei Monate in den Gesäß- oder Oberarmmuskel der Frau injiziert. Die Hormone gelangen langsam ins Blut und werden an ihre Wirkorte, die Gebärmutter und die Eierstöcke, transportiert. Dabei wird auch der Eisprung verhindert.
Was ist besser, Pille oder 3-Monatsspritze?
Für eine Frau mit unregelmäßigem Menstruationszyklus ist die Pille die bessere Wahl, für eine Frau, die oftmals die Einnahme vergisst und viel unterwegs ist, empfiehlt sich die 3 Monatsspritze. In beiden Fällen müssen mögliche Kontraindikationen mit der Frauenärzt:in abgeklärt werden.
Wie viel kostet eine 3-Monatsspritze?
Die Kosten für die Dreimonatsspritze liegen bei etwa 30 Euro für das Medikament pro Quartal, zuzüglich der ärztlichen Injektionsgebühr (ca. 10-15 €), wobei junge Frauen bis 22 Jahren meist nur eine Zuzahlung leisten und Kassen die Kosten bei bestimmten Indikationen (z.B. Akne) übernehmen; ansonsten zahlen Erwachsene oft selbst, da es nicht zum Standard-Leistungskatalog gehört.
Was sind die Nachteile der Dreimonatsspritze?
Die Hauptnachteile der Dreimonatsspritze sind langfristige Zyklusstörungen (unregelmäßige Blutungen, Ausbleiben der Periode), mögliche Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust, Akne, eine verminderte Knochendichte bei Langzeitanwendung (erhöhtes Osteoporose-Risiko) und eine lange Wartezeit (bis zu einem Jahr oder länger), bis die Fruchtbarkeit nach dem Absetzen wiederhergestellt ist, sowie die Notwendigkeit regelmäßiger Arztbesuche für die Injektion. Sie bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs).
Verhüten mit der Hormonspritze
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Wie lange darf man die 3-Monatsspritze nehmen?
Anwendung: Die erste Injektion erfolgt während der ersten 5 Tage nach dem Einsetzen einer normalen Menstruationsperiode. Weitere Injektionen erfolgen alle 12 bis 14 Wochen unabhängig vom Menstruationsverhalten. Ein Verhütungsschutz besteht bereits 24 Stunden nach der ersten Injektion.
Hat die 3-monatige Verhütungsspritze Nebenwirkungen?
Häufige Nebenwirkungen der Verhütungsspritze sind: Veränderungen der Menstruation, wie z. B. Ausbleiben, Unregelmäßigkeit oder Verlängerung der Menstruation – je länger Sie das Präparat anwenden, desto wahrscheinlicher ist ein vollständiges Ausbleiben der Menstruation. Gewichtszunahme. Schmerzen, ein kleiner Knoten oder eine Narbe an der Injektionsstelle.
Hat man bei der 3-Monatsspritze die Regel?
Ähnlich wie bei der Pille greift die Dreimonatsspritze in den körpereigenen Hormonhaushalt und damit in den Zyklus ein und verhindert den Eisprung. Meist verändert sich die Regelblutung. Die Regel kann häufiger oder seltener kommen, bei manchen bleibt sie ganz aus.
Welche Alternativen gibt es zur Dreimonatsspritze?
Eine Alternative zur Drei-Monats-Spritze bietet das Verhütungsstäbchen (Hormonimplantat). Hierbei handelt es sich um ein Stäbchen von 4cm Länge und 2mm Durchmesser, das auf der Innenseite des Oberarms unter die Haut implantiert wird und dort maximal 3 Jahre bleibt. In dieser Zeit besteht auch Verhütungsschutz.
Kann ich mir die 3-Monatsspritze selber spritzen?
Sie dürfen sich die Dreimonatsspritze jedoch nicht selbst verabreichen. Dies darf nur der Arzt oder die Ärztin sowie eine medizinische Fachkraft.
Was ist die gesündeste Verhütungsmethode für Frauen?
Wie sicher die einzelnen Methoden sind, zeigt dir der Pearl-Index. Je niedriger er ist, desto weniger wahrscheinlich ist eine Schwangerschaft. Zu den Top 5 der sichersten Verhütungsmethoden gehören das Kondom, der Vaginalring, die Kupferspirale, die Antibabypille und die Hormonspirale.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, trotz 3-Monatsspritze schwanger zu werden?
Sicherheit der Dreimonatsspritze
Die Dreimonatsspritze gilt als sehr sichere Verhütungsmethode. Ihr Pearl-Index liegt bei 0,2 bis 0,5. Das heißt, dass von 100 Frauen, die eine Dreimonatsspritze in einem Jahr als Verhütungsmethode anwenden, etwa 0,2 bis 0,5 dennoch schwanger werden.
Warum empfehlen alle Frauenärzte die Pille?
Frauenärzte empfehlen die Pille oft wegen ihrer hohen Zuverlässigkeit als Verhütungsmittel, der einfachen Anwendung und zusätzlichen positiven Effekten wie der Linderung von Regelschmerzen, der Verbesserung von Hautproblemen (Akne) und der Möglichkeit, den Zyklus zu steuern, wobei die Entscheidung von einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung abhängen sollte, da auch Risiken wie Thrombose bestehen und Alternativen besprochen werden müssen.
Wie lange dauert es nach einer 3-Monatsspritze schwanger zu werden?
Möchtest du nach der Dreimonatsspritze schwanger werden, liegt es auf der Hand, dass du den Ablauf der drei Monate abwarten musst. Mit der Spritze wird das Hormon Gestagen in den Körper gespritzt, dass die Gebärmutterschleimhaut so stark verdünnt, dass sich keine Eizelle einnisten kann.
Wann wirkt die 3-Monatsspritze nicht?
Bestimmte Medikamente (z. B. Antibiotika und Johanniskraut) können die Wirkung der Spritze beeinträchtigen, daher muss während der Einnahme und danach noch für 28 Tage eine zusätzliche Verhütung mit einer Barrieremethode erfolgen.
Ist die Verhütungsspritze für Männer wirksam?
Durch die Injektion der Kombination aus Testosteron-Undecanoat mit dem Gestagen Norethisteronenanthat (NETE) lässt sich die Spermienbildung zwar wirksam und reversibel unterdrücken. Die damit erreichbare Schwangerschaftsverhütung ist allerdings mit einigen Nebenwirkungen verbunden.
Welche Nachteile hat die Dreimonatsspritze?
Die Hauptnachteile der Dreimonatsspritze sind langfristige Zyklusstörungen (unregelmäßige Blutungen, Ausbleiben der Periode), mögliche Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust, Akne, eine verminderte Knochendichte bei Langzeitanwendung (erhöhtes Osteoporose-Risiko) und eine lange Wartezeit (bis zu einem Jahr oder länger), bis die Fruchtbarkeit nach dem Absetzen wiederhergestellt ist, sowie die Notwendigkeit regelmäßiger Arztbesuche für die Injektion. Sie bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs).
Was ist die beste Verhütung ohne Hormone?
Das kommt darauf an, nach welchen Kriterien Du die jeweilige Methode bewertest: Geht es um einen langfristigen, zuverlässigen Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft, zählen Kupferspirale, Kupferball und Kupferkette zu den sichersten hormonfreien Verhütungsmethoden.
Ist eine Gewichtszunahme eine Nebenwirkung der 3-Monatsspritze?
Sehr häufig werden Frauen bei Anwendung der 3-Monatsspritze blutungsfrei! Nebenwirkungen können eine Gewichtszunahme um 1-3 Kilo sowie eine leichte Akne sein. Es kann bei Absetzen des Präparats zwischen 3 und 6 Monate dauern, bis Sie wieder schwanger werden können. Der Pearl-Index liegt bei 0,3-1,4.
Wie viel kostet die 3-Monatsspritze?
Die Kosten für die Dreimonatsspritze liegen bei etwa 30 Euro für das Medikament pro Quartal, zuzüglich der ärztlichen Injektionsgebühr (ca. 10-15 €), wobei junge Frauen bis 22 Jahren meist nur eine Zuzahlung leisten und Kassen die Kosten bei bestimmten Indikationen (z.B. Akne) übernehmen; ansonsten zahlen Erwachsene oft selbst, da es nicht zum Standard-Leistungskatalog gehört.
Ist die Dreimonatsspritze subkutan verabreicht?
Erste Injektion
Die Dosis von 104 mg SAYANA wird alle 3 Monate (12 bis 13 Wochen) unmittelbar unter die Haut (subkutan) in die Vorderseite des Oberschenkels oder in den Bauch gespritzt. SAYANA kann nur zuverlässig wirken, wenn die Injektion zum richtigen Zeitpunkt erfolgt.
Ist die 3-Monats-Spritze unfruchtbar?
Die Anwendung der Dreimonatsspritze bedeutet, dass man nach der Wirkung der Spritze noch bis zu 22 Monate unfruchtbar sein kann. Die Spritze ist ideal geeignet für eine langfristige und sichere Verhütung, da Einnahmefehler wie zum Beispiel bei der Antibabypille ausgeschlossen sind.
In welchem Alter sollte man mit der Pille aufhören?
Man kann die Pille prinzipiell bis zum Eintritt der Menopause weiternehmen, aber ab etwa 40 Jahren sollte man dies mit dem Arzt besprechen, da das Thromboserisiko steigt und alternative, hormonfreie Methoden wie Spirale oder Kondome in Betracht gezogen werden sollten, wobei eine sichere Verhütung bis etwa 52 Jahren empfohlen wird, bis die letzte Blutung über ein Jahr ausgeblieben ist.
Für wen ist die 3-Monatsspritze geeignet?
"Die Drei-Monats-Spritze ist geeignet für Frauen, die eine Langzeitverhütung wünschen und bei denen in naher Zukunft kein Kinderwunsch besteht – oder die ihre Familienplanung bereits abgeschlossen haben", so der Experte. Auch für Frauen mit chronischen Magen-Darm-Problemen kann die Spritze eine Lösung sein.
Welche Alternativen gibt es zur Pille mit Dreimonatsspritze?
Hormon-Spritze, Drei-Monats-Spritze, Depot-Spritze. Die Depot-Spritze ist ein Langzeitverhütungsmittel. Es enthält das Hormon Gestagen in hoher Dosis und hemmt den Eisprung über einen Zeitraum von etwa 8 bis 12 Wochen. In Deutschland sind zur Zeit drei Präparate im Handel.
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