Was ändert sich 2026 bei den Minijobs?

Die wichtigsten Änderungen bei Minijobs 2026 sind die Anhebung der Verdienstgrenze auf 603 € pro Monat (von 556 €) aufgrund des gestiegenen Mindestlohns (auf 13,90 €/Stunde) und die Entfall der Rechtskreistrennung (Ost/West) für Beitragsnachweise. Arbeitgeber müssen ab 2026 neue Beitragsnachweise ohne diese Trennung einreichen, was das Verfahren vereinfacht, und auch die Umlage U1 wird geringer, während die Minijob-Grenze 2027 weiter auf 633 € steigen soll.

Was passiert mit dem Minijob 2026?

Minijob-Verdienstgrenze steigt 2026 auf 603 Euro. Zum 1. Januar 2026 steigt der gesetzliche Mindestlohn von 12,82 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde. 2027 ist eine weitere Erhöhung auf 14,60 Euro geplant. Das hat auch Auswirkungen auf Minijobs.

Wird der Minijob ab 2026 versteuert?

Nein, Minijobs bleiben auch ab 2026 steuerfrei, die Verdienstgrenze steigt jedoch durch den höheren Mindestlohn auf 603 Euro pro Monat (von bisher 556 €), wodurch Minijobber mehr steuerfrei verdienen können, ohne dass sich die Grundregeln ändern. Die meisten Minijobs werden pauschal versteuert (2 % des Lohns), weshalb sie meist nicht in der Steuererklärung auftauchen müssen, außer bei bestimmten Überschreitungen. 

Wann wird der Mindestlohn für 2026 festgelegt?

Lohnuntergrenze angepasst Mindestlohn jetzt bei 13,90 Euro

Der gesetzliche Mindestlohn liegt seit 1. Januar 2026 bei 13,90 Euro brutto in der Stunde. Damit verbunden ist auch die Verdienstgrenze für Minijobs gestiegen. Mehr als sechs Millionen Menschen profitieren von den Anpassungen.

Was ändert sich 2026 für geringfügig Beschäftigte?

Ab 2026: Geringfügiger Zuverdienst zu Arbeitslosengeld und Notstandshilfe eingeschränkt. Seit 1.1.2026 ist es – bis auf wenige Ausnahmen - nicht mehr möglich, neben dem Bezug des Arbeitslosengeldes bzw. der Notstandshilfe mit einem geringfügigen Dienstverhältnis dazu zu verdienen.

Mindestlohn, Minijob & Co.: Das ändert sich 2026!

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Was ändert sich für Arbeitnehmer 2026?

Für Arbeitnehmer in Deutschland bringt 2026 vor allem eine Anhebung des Mindestlohns auf 13,90 €/Stunde, eine Erhöhung der Minijob-Grenze auf 603 €/Monat, Änderungen bei der Pendlerpauschale (38 Cent ab dem ersten Kilometer) und einen höheren Grundfreibetrag, während sich die Sozialversicherungsbeiträge weitgehend stabil bleiben, und die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie erwartet wird, was mehr Gehaltsklarheit bringen soll. 

Wird die Geringfügigkeit abgeschafft?

Mit dem Budgetbegleitgesetz 2025 wird die Möglichkeit des (geringfügigen) Zuverdienstes während des Bezugs von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe im Wesentlichen abgeschafft. Die Neuregelung tritt mit 01.01.2026 in Kraft.

Was ändert sich ab Januar 2026?

Ab Januar 2026 steigen in Deutschland der Mindestlohn auf 13,90 € pro Stunde und die Minijob-Grenze auf 603 € monatlich; zudem gibt es Steuererleichterungen für Pendler, Rentner und Unternehmen, eine höhere CO2-Steuer, Änderungen bei der Stromsteuer und Netzentgelten, die Einführung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie sowie neue Regeln für Kamine und Holzöfen, während das Deutschlandticket teurer wird. 

Ist der Mindestlohn 2026 steuerfrei?

Höherer Grundfreibetrag und mehr Geld für Familien

Der steuerliche Grundfreibetrag sorgt dafür, dass das Existenzminimum für alle steuerfrei bleibt. 2026 steigt er um 252 Euro auf 12.348 Euro.

Welche Erhöhungen gibt es 2026?

2026 steigen in Deutschland unter anderem der Mindestlohn, Freibeträge bei Steuern (Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag, Übungsleiterpauschale), Renten sowie die CO₂-Abgabe, während das Deutschlandticket teurer wird, der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschüler beginnt und der Schufa-Score transparenter wird. Auch die Kosten für Benzin, Diesel sowie Heizöl und Gas steigen durch die CO₂-Preis-Entwicklung.
 

Wie viel darf ich 2026 dazuverdienen?

Die Zuverdienstgrenzen 2026 ändern sich je nach Situation: Die Minijob-Grenze steigt mit dem Mindestlohn auf 603 Euro monatlich. Für Rentner gibt es neue Regeln: Mit der Aktivrente können Altersrentner bis zu 2.000 Euro steuerfrei verdienen, während bei vorgezogenen Altersrenten (Teilrente) unbegrenzt dazuverdient werden kann. Bei Arbeitslosengeld (ALG I) entfällt der geringfügige Zuverdienst in Österreich weitgehend. 

Wird der Minijob dem Finanzamt gemeldet?

Ihr Arbeitgeber muss den Minijob bei der Minijob-Zentrale anmelden! Diese Minijobs brauchen Sie in der Regel auch nicht in Ihrer Steuererklärung anzugeben. Das gilt aber nur, wenn Ihr Arbeitgeber die Steuer pauschal abgerechnet hat!

Wer zahlt die Krankenversicherung bei einem 520 € Job?

Bin ich bei einem 520 € Job krankenversichert? Minijobber:innen zahlen keine eigenen Beiträge zur Krankenversicherung. Stattdessen entrichtet der oder die Arbeitgeber:in einen Pauschalbeitrag von 13 % des Bruttogehalts (bzw. 5 Prozent bei Beschäftigungen in Privathaushalten) zur gesetzlichen Krankenkasse.

Warum werden Minijobs abgeschafft?

Aus der CDU kommen derzeit Forderungen, die Minijob-Regelungen abzuschaffen. Für die Beschäftigten hieße das: weniger Geld auf dem Konto. Die Sozialversicherungen würden kaum profitieren, denn die zusätzlichen Beiträge würden minimal ausfallen. Gleichzeitig würde der bürokratische Aufwand steigen.

Wer zahlt, wenn ein Minijobber krank wird?

Minijobberinnen und Minijobber haben bei Arbeitsunfähigkeit - wie alle anderen Arbeitnehmer auch - Anspruch auf die Fortzahlung ihres Verdienstes für bis zu sechs Wochen. Als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin leisten Sie die Lohnfortzahlung für die Tage, an denen Ihr Minijobber eigentlich gearbeitet hätte.

Wie hoch ist der Verdienst im Midijob ab 2026?

Für 2026 liegt der Midijob-Bereich (Übergangsbereich) zwischen 603,01 € und 2.000 € monatlichem Brutto-Einkommen; die Untergrenze wurde an den neuen Mindestlohn angepasst, die Obergrenze bleibt bei 2.000 €. Wer in diesem Bereich verdient, zahlt reduzierte Sozialversicherungsbeiträge, erhält aber volle Leistungen; die genaue Beitragsberechnung erfolgt über eine spezielle Formel. 

Welche Änderungen gibt es im Minijob ab 2026?

Für 2026 erhöht sich die Minijob-Verdienstgrenze durch den gestiegenen Mindestlohn auf 603 Euro pro Monat (von 556 Euro in 2025), bei einem Stundenlohn von 13,90 Euro, wodurch Minijobber mehr verdienen können, ohne ihren Status zu verlieren. Auch der Übergangsbereich (Midijob) passt sich an (603,01 € bis 2.000 €) und es gibt spezielle Regeln für Rentner, Übungsleiter sowie neue Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen in der Landwirtschaft.
 

Was ändert sich im Gehalt 2026?

Ab Januar 2026 liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 13,90 Euro brutto in der Stunde. Ein Jahr später steigt er auf 14,60 Euro. Mehr als sechs Millionen Menschen werden profitieren. Zudem erhöht sich die Verdienstgrenze im Minijob auf 603 Euro monatlich im Jahresdurchschnitt.

Ist der neue Mindestlohn für 2026 schon beschlossen?

Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn wurde am 1. Januar 2015 in Deutschland eingeführt. Damals lag er bei 8,50 Euro brutto pro Stunde, ab 1. Januar 2026 beträgt er 13,90 Euro pro Stunde. Er markiert die Lohnuntergrenze, die nicht unterschritten werden darf.

Welche Entlastungen kommen 2026?

Ab dem 1. Januar 2026 ist die Gasspeicherumlage abgeschafft worden. Die Bundesregierung entlastet damit alle Gas-Verbraucherinnen und Verbraucher bei den Gaspreisen um mehr als drei Milliarden Euro. Auch beim Strom dürfte die Entlastung spürbar sein.

Was passiert am 1. Januar 2026?

Am 1. Januar 2026 treten in Deutschland und international viele neue Regelungen in Kraft, darunter die verpflichtende E-Akte in der Justiz, eine Senkung der Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie (was Gäste aber nicht unbedingt günstiger sehen), höhere Sozialversicherungsbeitragsbemessungsgrenzen, ein neuer Mindestlohn von 13,90 €/Stunde und 4 € mehr Kindergeld. Weltweit beginnt Zyperns EU-Ratspräsidentschaft, die Schweiz wählt einen neuen Bundespräsidenten, und es gibt neue Gesetze in verschiedenen Ländern wie der Schweiz ( Moutier-Wechsel), Tschechien (Legalisierung Cannabis) und den USA (Angelobung neuer NYC-Bürgermeister). 

Was bricht 2026 aus?

2026 bricht der Dritte Weltkrieg aus. Dabei gibt es anfangs zwei große Machtblöcke: Die Westliche Allianz und die Östliche Koalition. Einige Zeit später treten die Pan-Afrikanische Allianz und der Muslim-Block in den Krieg ein.

Wer darf geringfügig arbeiten ab 2026?

Vor diesem Hintergrund wird die Geringfügigkeitsgrenze mit 1.1.2026 erstmals nicht erhöht, sondern bleibt bei Euro 551,10 pro Monat. Infolgedessen könnten Personen, deren Einkommen an oder knapp unter der Grenze liegt, aufgrund der Lohnerhöhungen diese Grenze überspringen und damit vollversicherungspflichtig werden.

Wie lange gibt es noch den Minijob?

Mehr dazu findest du im Abschnitt “Sozialversicherung”.) Wird die Geringfügigkeitsgrenze von derzeit 603 Euro pro Monat (Stand 2026) überschritten, wird das Arbeitsverhältnis sozialversicherungspflichtig und ist kein Minijob mehr. Die Grenze verändert sich mit dem Mindestlohn.

Wie viele Stunden muss man bei Geringfügigkeit arbeiten?

Wie viele Stunden du in der Geringfügigkeit arbeitest, wird zwischen dir und deinem Arbeitgeber vereinbart. Je nach Beruf und Stundenlohn umfasst eine geringfügige Beschäftigung meist sechs bis zwölf Stunden pro Woche.

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