Warum Vitamin-D abends nehmen?

Man sollte Vitamin D nicht unbedingt abends nehmen, da es die Serotoninproduktion anregt, was bei manchen Menschen den Schlaf stören kann, da Serotonin die Produktion des Schlafhormons Melatonin hemmt; die Tageszeit ist weniger wichtig als die Einnahme mit Fett (z. B. zum Mittag- oder Abendessen), um die Aufnahme zu optimieren, obwohl einige Ärzte es wegen des potenziellen Schlaf-Effekts lieber morgens empfehlen.

Warum sollte man Vitamin D nicht abends einnehmen?

Vitamin D sollte nicht unbedingt abends eingenommen werden, weil es die Serotoninproduktion anregen kann, was die Produktion des Schlafhormons Melatonin hemmt und den Schlaf stören könnte, auch wenn die wissenschaftliche Beweislage dafür nicht eindeutig ist; wichtiger ist die regelmäßige Einnahme zu einer fettreichen Mahlzeit, da es fettlöslich ist, um die Aufnahme zu gewährleisten. Manche Menschen vertragen es abends schlechter, andere spüren keinen Unterschied – am besten testen Sie selbst den besten Zeitpunkt für sich. 

Ist Vitamin D schlaffördernd?

Fazit: Vitamin D beeinflusst den Schlaf

Mit einer ausreichenden Versorgung kannst du also auch deine Schlafqualität verbessern. Wenn du dich also nachts oft unruhig fühlst oder schlecht zur Ruhe kommst, kann ein Test deines Vitamin-D-Wertes sinnvoll sein.

Welche Uhrzeit sollte man Vitamin D nehmen?

Die Tageszeit spielt für die Vitamin-D-Aufnahme kaum eine Rolle; entscheidend ist die Einnahme zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit (z.B. Frühstück oder Mittagessen), da Vitamin D fettlöslich ist und so besser vom Körper aufgenommen wird. Eine feste Routine (z.B. immer nach dem Frühstück) hilft, die Einnahme nicht zu vergessen. Abends sollte man es bei Schlafproblemen meiden, da es die Serotoninproduktion beeinflussen kann.
 

Was sollte man nicht zusammen mit Vitamin D einnehmen?

Man sollte Vitamin D nicht mit bestimmten Medikamenten wie Kortison, Antiepileptika (z.B. Phenytoin), Johanniskraut und Cholesterinsenkern (Colestyramin) ohne ärztliche Rücksprache einnehmen, da diese die Wirkung beeinflussen können; auch bei Blutgerinnungshemmern (Vitamin K!) und Nierenproblemen ist Vorsicht geboten, während die Kombination mit Vitamin K2 oft empfohlen wird, um eine ausgewogene Wirkung zu gewährleisten. 

Kofaktoren: Nimmst du Vitamin D falsch ein? Wegen diesen Einnahmefehlern steigt dein Vitamin D nicht

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Ist die tägliche Einnahme von 20.000 IE Vitamin D unbedenklich?

Wer Vitamin D ergänzen möchte: Nahrungsergänzungsmittel mit bis zu 20 µg Vitamin D pro Tagesdosis sind auch langfristig gesundheitlich unbedenklich und reichen aus, um die Serumkonzentration des Blutmarkers 25-Hydroxyvitamin D auf angemessene 50 Nanomol (nmol) pro Liter (L) zu heben – auch ohne die Bildung über die ...

Was ist der Gegenspieler von Vitamin D?

Das PTH wiederum ist ein Gegenspieler zum Vitamin D und mobilisiert Kalzium aus den Knochen, um den Kalziumspiegel im Blut aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig wird aber die Kalziumausscheidung über den Darm reduziert während die Phosphat- und Magnesiumausscheidung erhöht wird.

Was hemmt die Aufnahme von Vitamin D?

Die Vitamin-D-Aufnahme wird durch Sonnenschutzmittel, bestimmte Medikamente (wie Kortison, Antiepileptika, Cholesterinsenker), chronische Leber- oder Nierenerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und eine mangelnde Fettaufnahme gehemmt, da es ein fettlösliches Vitamin ist. Auch Alter und Büroarbeit reduzieren die körpereigene Bildung durch Sonnenlicht. 

Wie lange dauert es, bis Vitamin D wirkt?

Vitamin D wirkt nicht sofort, sondern baut sich schrittweise auf: Erste Effekte sind oft nach 2–4 Wochen spürbar (mehr Energie), während es 8–12 Wochen dauern kann, bis ein stabiler Blutspiegel erreicht ist und ein Mangel wirklich behoben ist, was von der Dosis, dem Ausgangswert und der individuellen Konstitution abhängt. Die vollständige Auffüllung der Speicher kann bei starkem Mangel 1 bis 3 Monate dauern, die Wirkung auf Knochen und Immunsystem entfaltet sich sogar über mehrere Monate.
 

In welcher Kombination wirkt Vitamin D am besten?

Fazit. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Vitamin K2 ist essenziell, damit die beiden fettlöslichen Vitamine ihre biochemischen Aufgaben im Körper erfüllen können. Dabei spielt es aber keine Rolle, ob diese gleichzeitig oder zeitlich versetzt oder in diversen Kombinationen eingenommen werden.

Wie fühlt man sich, wenn Vitamin D fehlt?

Bei einem Vitamin-D-Mangel fühlt man sich oft müde, schlapp und hat Muskelschmerzen oder -schwäche, was zu allgemeinen Gelenk- und Knochenschmerzen führen kann. Auch eine erhöhte Infektanfälligkeit, schlechte Laune oder depressive Verstimmungen sowie bei schweren Fällen Muskelkrämpfe (Tetanie) oder Knochenverformungen (bei Kindern: Rachitis; bei Erwachsenen: Osteomalazie) sind mögliche Symptome. 

Warum sollte man Vitamin D nicht vor dem Schlafengehen einnehmen?

Manche bevorzugen die Einnahme am Abend, doch die Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit sind uneinheitlich. Eine Studie aus dem Jahr 2021 ergab, dass die abendliche Einnahme von Vitamin D zu einer geringeren Melatoninproduktion führen kann (Melatonin ist ein Hormon, das beim Ein- und Durchschlafen hilft und den Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert).

Welches Vitamin für Tiefschlaf?

#1 B-Vitamine – die Nervenvitamine

Ein erholsamer Schlaf ausreichenden Tiefschlafphasen wäre unmöglich. Damit dein Gehirn Melatonin bilden kann, benötigt es verschiedene Nährstoffe. Dazu gehören: Vitamin B3.

Kann man von Vitamin D nicht schlafen?

Vitamin D und Schlaf

Ein Mangel an Vitamin D kann zu Schlafproblemen, unruhigen Beinen und Schnarchen führen. Ferner ist Vitamin D an der Bildung von Serotonin beteiligt. Serotonin wiederum ist wichtig, damit der Körper Melatonin produzieren kann. Melatonin reguliert als Hormon den Schlaf.

Kann Vitamin D müde machen?

Symptome wie Antriebslosigkeit, Depressionen, Müdigkeit und Erschöpfung sind oft mit einem Vitamin D-Mangel assoziiert, können jedoch zugleich durch Verschiebungen von Stresshormonen und Neurotransmittern oder nach unserer Auffassung auch durch chronische Entzündungen der Darmschleimhaut bedingt sein.

Wann nimmt der Körper am besten Vitamin D auf?

Vitamin D wird am besten zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit aufgenommen, da es ein fettlösliches Vitamin ist; die Tageszeit spielt dabei kaum eine Rolle, aber viele Experten empfehlen morgens, um einen möglichen Einfluss auf den Schlaf (Serotonin-Produktion) am Abend zu minimieren, falls es unruhig macht. Die wichtigste Voraussetzung ist Fett – idealerweise die größte Mahlzeit des Tages mit etwas Öl, Avocado oder anderen Fetten.
 

Wie wirkt Vitamin D auf die Psyche?

Vitamin D beeinflusst die Psyche, indem es die Produktion wichtiger Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin unterstützt, die Stimmung und emotionale Stabilität regulieren; Mangelzustände werden mit einem höheren Risiko für Depressionen, Angstzustände und Schlafstörungen in Verbindung gebracht, da diese Botenstoffe das zentrale Nervensystem beeinflussen und für Glücksgefühle sorgen. Obwohl ein direkter kausaler Zusammenhang noch erforscht wird, ist eine ausreichende Versorgung wichtig für die mentale Gesundheit, insbesondere in sonnenarmen Monaten, da der Körper Vitamin D durch Sonnenlicht selbst produziert. 

Wann merkt man eine Besserung nach einer Vitamin D Einnahme?

Vitamin D3 erhöht den 25(OH)D Blutwert schrittweise. Erste Anstiege zeigen sich nach 2 bis 4 Wochen. Ein stabiler Spiegel entsteht meist nach 8 bis 12 Wochen regelmäßiger Einnahme. Spürbare Effekte variieren je nach Ausgangswert, Dosis, BMI und Alter.

Kann ein Vitamin-D-Mangel zu Gewichtszunahme führen?

Zwar beeinflusst Vitamin D möglicherweise die Fettspeicherung, aber ein Vitamin-D-Mangel führt nicht nachweislich zur Gewichtszunahme. Ebenso lassen sich keine Abnehmeffekte durch die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten belegen.

Was ist Vitamin D Räuber?

Vitamin-D-Räuber sind Faktoren, die den Vitamin-D-Spiegel senken, hauptsächlich Mangel an Sonnenlicht, chronischer Stress, bestimmte Medikamente (wie Antiepileptika, Kortison), Übergewicht und einige chronische Krankheiten (z.B. Darmerkrankungen), da sie die Produktion, Aufnahme oder Verwertung von Vitamin D behindern. Auch eine dunkle Hautfarbe, die Jahreszeit (Winter) und ein mangelnder Aufenthalt im Freien sind entscheidende „Räuber“, da die körpereigene Bildung durch UV-B-Strahlung stark eingeschränkt wird.
 

Warum kein Kaffee mit Vitamin D?

Darüber hinaus hat man festgestellt, dass ältere Menschen mit einem bestimmten Genotyp des Vitamin-D-Rezeptors auf verstärkten Kaffee- Konsum mit einem deutlichen Verlust an Knochenmasse von bis zu 8 Prozent pro Jahr reagieren.

Ist es gesund, jeden Tag Vitamin D zu nehmen?

Ja, die tägliche Einnahme von Vitamin D kann gesund sein, besonders wenn ein Mangel besteht, da kleine, regelmäßige Dosen besser für das Immunsystem sind als wöchentliche. Allerdings ist eine Überdosierung gefährlich, da der Körper es speichert, was zu Nierensteinen und Organkalkung führen kann; die DGE empfiehlt 20 Mikrogramm täglich bei fehlender körpereigener Produktion. Die richtige Dosierung hängt vom individuellen Bedarf ab, daher ist eine ärztliche Rücksprache ratsam, um die richtige Menge zu bestimmen und Überdosierungen zu vermeiden.
 

Was zerstört Vitamin D im Körper?

Der Körper kann Vitamin D nicht mehr in eine aktive Form umwandeln. Bestimmte Nieren- und Leberkrankheiten sowie einige seltene Erbkrankheiten (wie etwa die Phosphatdiabetes) als auch manche Medikamente wie Antiepileptika und Rifampin greifen in diese Umwandlung ein.

Welche Symptome hat man, wenn man zu wenig Vitamin D hat?

Ein Vitamin-D-Mangel äußert sich oft unspezifisch durch Müdigkeit, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Muskel- und Knochenschmerzen, erhöhte Infektanfälligkeit und Haarausfall. Schwerer, langfristiger Mangel kann zu Rachitis bei Kindern und Osteomalazie bei Erwachsenen führen, was sich in Knochenerweichung, Brüchen und Muskelschwäche zeigt. Auch die Wundheilung kann beeinträchtigt sein und Hautprobleme auftreten.
 

Was passiert, wenn man Vitamin D ohne Magnesium einnimmt?

Wenn man Vitamin D ohne ausreichend Magnesium einnimmt, bleibt das Vitamin D größtenteils wirkungslos, da Magnesium ein entscheidender Cofaktor für die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive, vom Körper nutzbare Form ist; der Effekt der Supplementierung verpufft, was zu einer schlechteren Verwertung führt und sogar das Risiko einer Kalziumablagerung in Blutgefäßen erhöhen kann, da Calcium ohne Magnesium im Knochenaufbau fehlt, aber in den Kreislauf gelangt.