Warum Mundkommunion?

Mundkommunion (Empfang der Hostie auf der Zunge) wird aus tiefer Ehrfurcht vor der leibhaftigen Gegenwart Jesu Christi praktiziert, um zu zeigen, dass der Gläubige Christus als heilig verehrt und ihn nicht mit bloßen Händen berühren möchte, und ist eine alte, von der Kirche nie ganz abgeschaffte Tradition, die besonders in der außerordentlichen Form der Messe gepflegt wird, aber auch im neuen Ritus erlaubt ist und die Hingabe unterstreicht.

Was bedeutet Mundkommunion?

Bei der Mundkommunion legt der Kommunionspender die Hostie auf die Zunge des Empfangenden.

Warum nehmen die Menschen die Kommunion durch den Mund ein?

1969 erteilte der Heilige Stuhl den Bischöfen die Erlaubnis, die Heilige Kommunion in die Hand zu spenden, betonte aber gleichzeitig, dass die traditionelle Art des Zungenempfangs aufgrund der jahrhundertealten Tradition und „insbesondere, weil sie die Ehrfurcht der Gläubigen vor der Eucharistie zum Ausdruck bringt “ beibehalten werden müsse (siehe Memoriale ...).

Warum keine Kelchkommunion?

„Kelchkommunion ist unhygienisch“

Und tatsächlich ist es so, dass sich bestimmte Krankheiten durch Trinken aus einem gemeinsamen Gefäss verbreiten können. Allerdings verbreiten sich die meisten Infektionskrankheiten nicht in erster Linie von Mund zu Mund, sondern eher von Hand zum Mund oder durch Niesen.

Kann ein katholischer Priester die Mundkommunion verweigern?

Kurz gesagt, es gibt kein Kirchengesetz, das es verbietet, die Heilige Kommunion auf der Zunge zu empfangen .

WARUM MUNDKOMMUNION!!!??? - P. Dr. Martin Linner - Eucharistie

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Warum darf ein katholischer Pfarrer nicht heiraten?

Der Zölibat umschreibt die Verpflichtung von Priestern und Ordensleuten zur Ehelosigkeit und einem Leben in Keuschheit. Begründet wird er mit dem Hinweis darauf, dass sich ein geweihter Geistlicher radikal dem Dienst an Gott und den Menschen verpflichtet.

Wer ist von der Kommunion ausgeschlossen?

Geschiedene, die in einer „nichtkirchlichen“ Verbindung, beispielsweise einer lediglich standesamtlich geschlossenen Ehe, leben, sind von der Kommunion ausgeschlossen, es sei denn, sie verpflichten sich, sich „der Akte zu enthalten, welche Eheleuten vorbehalten sind“.

Warum lehnen so viele evangelische Christen die Marienverehrung ab?

Reformierte und baptistische Kirchen

Calvin sah bei der Marienverehrung die Gefahr, zum Götzendienst zu werden. Deshalb lehnte er sie grundsätzlich ab. Mit ihm stimmen auch die evangelisch-freikirchlichen Gemeinden (Baptisten und Brüdergemeinden) überein.

Wann darf man keine Hostie empfangen?

Der evangelische Christ muss sich also in Todesgefahr oder einer anderen schweren Notlage befinden, von sich aus um die Eucharistie bitten und darf keine Möglichkeit haben, das Abendmahl zu empfangen.

Kann man kirchlich heiraten ohne Kommunion?

auch ohne Kommunion darfst du in der Kirche heiraten. Aber die katholische Kirche sieht das nicht gerne, denn nach ihrem Kirchenrecht musst du dich vor der Hochzeit firmen lassen und zur Beichte und zur Kommunion gehen.

Was darf man bei einer Kommunion nicht tragen?

Achtung: Schwarze Kleidung passt nicht unbedingt zu einer Kommunion. Auch Weiß sollten Gäste vermeiden, da das die Farbe der Kommunionkinder ist. Dezente Muster wie florale Prints sind ebenfalls eine gute Wahl. Auffällige Muster hingegen sollten besser vermieden werden.

Warum trägt man bei der Kommunion weiß?

Weiß soll an die christlichen Anfänge erinnern, als Anhänger Jesu Christi in weißen Gewändern getauft wurden. Zudem symbolisiert Weiß die Unschuld. Und da die Erstkommunion von Kindern meist am Weißen Sonntag stattfindet – also dem ersten Sonntag nach Ostern – ist weiße Kleidung besonders wichtig.

Welche Hand ist bei der Kommunion oben?

Dabei wird eine Patene (flache Schale) unter das Kinn des Kommunikanten gehalten, um eventuell herabfallende Partikel aufzufangen. Handkommunion: Dazu legt der Spender die Hostie auf die linke Hand des Empfängers.

Wann wurde die Mundkommunion eingeführt?

Die Mundkommunion setzte sich in der Westkirche ab etwa dem 5./6. Jahrhundert ganz von selbst immer stärker durch. Vormals war die Handkommunion üblich, allerdings unter sehr ehrfürchtigen Gebärden und ohne die Hostie dabei selbst zwischen die Finger zu nehmen (teilweise musste die Hand mit einem Tuch verhüllt sein).

Wie oft darf man am Tag Kommunion empfangen?

Trotz dem heisst es im Kirchenrecht der katholischen Kirche, das seit 1983 gültig ist, dass jeder Katholik zweimal im Tag die Kommunion empfangen darf, voraus gesetzt, er besuchte beide Male die heili ge Messe.

Was ist der Unterschied zwischen Kommunion und Erstkommunion?

Zum ersten Mal das heilige Abendmahl empfangen

Wie der Name „Erstkommunion“ bereits zum Ausdruck bringt, nehmen die Jungkatholiken während der Kommunion zum ersten Mal am heiligen Abendmahl (Eucharistie) teil. Sie empfangen also aus den Händen des Pfarrers zum ersten Mal die geweihte Hostie.

Was passiert, wenn die Hostie auf den Boden fällt?

Kann man die Hostie essen, wenn sie auf den Boden fällt? Nein, nur der Priester kann entscheiden, ob er sie isst oder weglegt.

Warum dürfen Katholiken nicht am evangelischen Abendmahl teilnehmen?

Der Empfang des Abendmahles in einer evangelischen Kirche ist für einen katholischen Christen in jedem Fall untersagt, weil es dort keine Priesterweihe gibt und daher aus katholischer Sicht auch nicht die eucharistische Wandlung vollzogen wird.

Ist man nach Kirchenaustritt exkommuniziert?

Seit September 2012 wird man durch den Kirchenaustritt in Deutschland nicht mehr automatisch exkommuniziert. Die Exkommunikation von Gegnern des Unfehlbarkeitsdogmas wurde im Mai 1873 im Deutschen Reich verboten.

Warum bekreuzigen sich evangelische Christen nicht im Gottesdienst?

Wir evangelische Christen berufen uns im Anschluss an Martin Luther auf die Bibel. Das Kreuzzeichen ist uns – im Gegensatz z.B. zum Vaterunser – biblisch nicht überliefert. Wir können uns bekreuzigen, aber sollen/müssen dies nicht im Gottesdienst tun.

Warum erkennen Protestanten Maria nicht an?

Laut ihren Untersuchungen ist die Maria entgegengebrachte Aufmerksamkeit extrem und kann nicht nur von der Anbetung Gottes ablenken, sondern tatsächlich Götzendienst darstellen.

Was ist der Nachteil, wenn man aus der Kirche austritt?

Nachteile eines Kirchenaustritts sind der Verlust sozialer Bindungen und Gemeinschaft, der Ausschluss von Sakramenten (Taufe, kirchliche Trauung, Beerdigung) sowie möglicher seelsorgerischer Betreuung, Einschränkungen bei kirchlichen Zeremonien und potenzielle berufliche Nachteile bei kirchlichen Trägern, zudem kann Kritik in Familie und Umfeld auftreten. Auch administrative Schritte und Gebühren können als lästig empfunden werden. 

Wer beerdigt mich, wenn ich nicht in der Kirche bin?

Die Bestattung auf einem kirchlichen Friedhof ist grundsätzlich nur Kirchenmitgliedern vorbehalten. Eine christliche Beerdigung bei Kirchenaustritt kann daher abgelehnt werden. Für diejenigen, die aus der Kirche austreten, stellt das Begräbnis auf einem kommunalen Friedhof eine Alternative dar.

Was sagt man, wenn man eine Hostie empfängt?

Der Priester nimmt eine Hostie, taucht einen Teil von ihr in den Kelch, zeigt sie und spricht dabei: Der Leib und das Blut Christi (Corpus et Sanguis Christi); der Kommunikant antwortet: Amen, empfängt vom Priester das Sakrament mit dem Mund und entfernt sich darauf.

Was ist das heiligste Sakrament?

Die Eucharistie – das wichtigste Sakrament der Kirche, gestiftet von Jesus. „Tut dies zu meinem Gedächtnis“, sagte Jesus beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern. Damit hat er selbst das wichtigste Sakrament der Kirche ins Leben gerufen.