Warum ist mein unterer Blutdruckwert immer zu hoch?

Ein zu hoher diastolischer Blutdruck (der "untere" Wert) wird oft durch Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress, salzreiche Ernährung und übermäßigen Alkoholkonsum verursacht; auch Rauchen, bestimmte Medikamente, Schlafapnoe sowie Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen können die Ursache sein, da sie eine Verengung der Blutgefäße fördern, was den Druck erhöht.

Ist es gefährlich, wenn der untere Blutdruck zu hoch ist?

Ja, ein zu hoher zweiter Wert (diastolischer Blutdruck) ist gefährlich, da er das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenschäden erhöht, besonders wenn er dauerhaft über 90 mmHg liegt (Bluthochdruck Grad 1). Werte ab 120 mmHg (diastolisch) gelten als sehr gefährlich, oft ein Notfall, der sofortige ärztliche Abklärung verlangt, da Symptome wie Verwirrung oder Sehstörungen auftreten können. Ein Arztbesuch ist unerlässlich, um Risikofaktoren zu bewerten und eine individuelle Behandlung zu planen.
 

Warum ist mein Blutdruckwert im unteren Bereich so hoch?

Der diastolische Blutdruck ist der untere Wert der Blutdruckmessung. Eine diastolische Hypertonie (IDH) liegt vor, wenn der diastolische Blutdruck erhöht ist, wodurch das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfall steigt. Rauchen, Alkoholkonsum sowie Übergewicht oder ein hoher Blutfettspiegel können das Risiko für IDH erhöhen .

Warum ist der untere Wert beim Blutdruck messen so hoch?

Einen alleinigen Anstieg der diastolischen Blutdruckwerte, ohne Erhöhung des systolischen Blutdrucks, beobachtet man häufiger bei jüngeren Menschen. Oft liegt die Ursache in einer genetischen Veranlagung für Hypertonie, also in einer familiären beziehungsweise erblichen Vorbelastung.

Was kann ich tun, wenn nur der untere Blutdruckwert erhöht ist?

Wenn der diastolische Blutdruck zu hoch ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären und eine passende Behandlung zu finden, da Lebensstiländerungen wie gesunde Ernährung (weniger Salz, mehr Obst/Gemüse), regelmäßige Bewegung (Ausdauersport), Gewichtsreduktion, Rauchstopp und Stressbewältigung helfen können, aber oft auch medikamentöse Unterstützung nötig ist, wie die Deutsche Herzstiftung und der NDR berichten.
 

Systolischer vs. Diastolischer Blutdruck: Was ist der Unterschied?

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Was kann man tun, um den unteren Blutdruckwert zu erhöhen?

Sind die Werte zu niedrig und stecken keine organischen Ursachen dahinter, können Sie Ihren Kreislauf durch folgende Tipps in Schwung bringen:

  1. Ausreichend Trinken. Trinken Sie genug über den Tag verteilt? ...
  2. Kleine Mahlzeiten verzehren. ...
  3. Sportlich aktiv sein. ...
  4. Wechselduschen. ...
  5. Beine hochlagern.

Wie kann ich meinen unteren Blutdruckwert senken?

Lebensstiländerungen wie eine gesündere Ernährung, mehr Bewegung und Stressbewältigung können langfristig Ihren diastolischen Blutdruck senken. Ein entspannendes Bad oder Atemübungen können kurzfristig, aber wahrscheinlich nur vorübergehend, Linderung verschaffen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über die Kontrolle Ihres Blutdrucks.

Wie hoch darf unterer Blutdruck sein?

Blutdruckwerte von maximal 120/80 im Ruhezustand gelten bei erwachsenen Männern und Frauen als ideal. Ein normaler Blutdruck liegt üblicherweise bei einem systolischen Wert unter 140 mmHg und einem diastolischen Wert unter 90 mmHg, wobei allerdings ein Messwert über 129/84 bereits als hoch-normal bezeichnet wird.

Ist der obere oder der untere Blutdruck schlimmer?

Beide Blutdruckwerte (oberer/systolisch und unterer/diastolisch) sind wichtig und bergen eigenständige Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen; es gibt nicht den einen gefährlicheren Wert, da beide unabhängig voneinander die Herzgesundheit beeinflussen können, wobei erhöhte Werte bei systolischen (oberer) und diastolischen (unterer) Messungen jeweils als Bluthochdruck gelten und behandelt werden müssen. Bei älteren Menschen ist oft der obere Wert (systolisch) erhöht, bei jüngeren Menschen kann auch nur der untere Wert (diastolisch) zu hoch sein, was ebenfalls ein Problem darstellt. 

Was sagt der zweite Blutdruckwert aus?

Der zweite, niedrigere Wert beim Blutdruck (z. B. 120/80) ist der diastolische Blutdruck, der den Druck in den Gefäßen misst, wenn das Herz zwischen den Herzschlägen entspannt und sich mit Blut füllt; er zeigt den Druck während der Ruhephase an. Der erste, höhere Wert ist der systolische Wert (Druck beim Zusammenziehen des Herzens). 

Können Blutdruckwerte innerhalb von Minuten schwanken?

Ihr Blutdruck schwankt regelmäßig, aber wenn er sich innerhalb von Minuten zu stark verändert, kann dies ein Anzeichen für labile Hypertonie sein . Obwohl es keine exakte Definition gibt, handelt es sich dabei um eine Erkrankung, bei der der Blutdruck häufiger stark ansteigt als bei anderen Menschen.

In welcher Position misst man den Blutdruck richtig?

Die Richtlinien der American Heart Association und des American College of Cardiology empfehlen, dass Patienten mit flach auf dem Boden stehenden Füßen auf einem Stuhl sitzen, den Rücken gestützt und den Arm mit der Blutdruckmanschette auf Herzhöhe gelagert haben . Dies trägt zu einer genauen Messung bei.

Ist ein Blutdruck von 140 zu 70 für einen 70-Jährigen gut?

Viele Menschen konzentrieren sich bei der Blutdruckmessung auf den systolischen Wert, da dieser die maximale Kraft angibt, die das Herz beim Schlagen aufbringt. Der diastolische Wert ist jedoch ebenso wichtig. Ist ein Blutdruck von 140 zu 70 also gut? Nein, denn ein Wert von 140 deutet auf Bluthochdruck hin .

Wann ist tiefer Blutdruck gefährlich?

Niedriger Blutdruck (Hypotonie) ist meist harmlos, wird gefährlich, wenn Symptome wie Schwindel, Ohnmacht (besonders mit Sturzgefahr) oder extreme Müdigkeit auftreten und die Sauerstoffversorgung des Gehirns beeinträchtigt wird, z.B. bei Werten unter 70 mmHg systolisch, was zu Bewusstlosigkeit führen kann. Gefährlich wird es auch, wenn der niedrige Blutdruck Ausdruck einer ernsten Grunderkrankung ist, wie Herzschwäche oder Schilddrüsenunterfunktion, die ärztlich behandelt werden muss.
 

Was bedeutet es, wenn die Blutdruckamplitude zu hoch ist?

Eine hohe Blutdruckamplitude erhöht das kardiovaskuläre Risiko, da sie in den Blutgefäßen zu vermehren Scherkräften führt. Dadurch wird ein Aufreißen arteriosklerotischer Plaques begünstigt.

Ist ein Blutdruck von 124/87 normal?

Behalten Sie Ihre Werte im Blick

Daher ist es wichtig, dass Sie regelmäßig Ihre Werte überprüfen . Als normal gilt ein Blutdruck zwischen 120/80 und 130/85 mmHg. Liegen Ihre Werte in diesem Bereich, können Sie aktiv Folgeerkrankungen vorbeugen .

Was tun, wenn der untere Wert zu hoch ist?

Wenn der diastolische Blutdruck zu hoch ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären und eine passende Behandlung zu finden, da Lebensstiländerungen wie gesunde Ernährung (weniger Salz, mehr Obst/Gemüse), regelmäßige Bewegung (Ausdauersport), Gewichtsreduktion, Rauchstopp und Stressbewältigung helfen können, aber oft auch medikamentöse Unterstützung nötig ist, wie die Deutsche Herzstiftung und der NDR berichten.
 

Warum steigt nur der untere Blutdruckwert?

Ein zu hoher diastolischer Wert (zweiter Wert) wird oft durch Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, salzreiche Ernährung, Stress und übermäßigen Alkoholkonsum verursacht, aber auch genetische Veranlagung, Rauchen, Nieren- oder Schilddrüsenprobleme sowie bestimmte Medikamente können eine Rolle spielen, da sie die Gefäße verengen oder das Herz-Kreislauf-System beeinflussen. 

Wie weit sollte der obere und untere Blutdruckwert auseinander liegen?

Ermittelt wird der Pulsdruck als Differenz zwischen dem systolischen und dem diastolischen Blutdruck, wobei Werte bis zu 65 mm Hg als normal gelten. Darüber sei von einem „leicht erhöhten“, ab 75 mm Hg von einem „moderaten“ und bei mehr als 90 mm Hg sogar von einem „stark erhöhten“ Pulsdruck auszugehen.

Wann wird der untere Blutdruckwert gefährlich?

Ein unterer Blutdruckwert (diastolisch) wird ab 90 mmHg als Bluthochdruck (Hypertonie) eingestuft, wobei die Risiken schon bei Werten über 80 mmHg langsam steigen, besonders wenn der obere Wert (systolisch) ebenfalls erhöht ist. Werte über 120 mmHg (diastolisch) sind gefährlich und erfordern dringende ärztliche Abklärung, da sie Organschäden verursachen können. Bei zu niedrigem Blutdruck (unter 60 mmHg) können Symptome wie Schwindel auftreten, was ebenfalls ärztliche Aufmerksamkeit erfordert, besonders wenn es zu Beschwerden kommt.
 

Was ist, wenn der zweite Wert beim Blutdruck zu hoch ist?

Risiken eines hohen diastolischen Blutdrucks

Eines der Hauptprobleme eines hohen diastolischen Blutdrucks ist ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Das liegt daran, dass Bluthochdruck das Herz stärker belastet.

Welcher Blutdruckwert ist wichtiger, der obere oder der untere?

Beide Blutdruckwerte – der obere (systolische) und der untere (diastolische) – sind wichtig für die Herzgesundheit, da sie unterschiedliche Phasen des Herzschlags messen, aber der systolische Wert wird oft als wichtiger für das Risikoabschätzung betrachtet, besonders bei älteren Menschen mit isolierter systolischer Hypertonie, während der diastolische Wert ebenfalls Risiken birgt und beide zusammen für die Diagnose relevant sind. 

Welche Hausmittel helfen, wenn der untere Blutdruckwert zu hoch ist?

Ein kleines Glas Wasser trinken. Ein Glas Rote-Bete-Saft trinken – Rote Bete enthält blutdrucksenkendes Nitrat. Einen Riegel dunkle Schokolade (mindestens 85 Prozent Kakaogehalt) essen – die enthaltenen Flavonoide senken ebenfalls den Blutdruck. Einen Spaziergang oder ein paar leichte Dehnungsübungen machen.

Welche Lebensmittel senken den unteren Blutdruckwert?

Als "natürliche Blutdrucksenker" gelten Olivenöl, Knoblauch, Feldsalat, Grünkohl, Meerrettich, Spinat, Rote Bete, Spargel, weiße Bohnen, Erbsen, Aprikosen, Rhabarber, außerdem Pistazien, Walnüsse, Kokosmilch und Tomatenmark.

Wie tief darf der untere Blutdruckwert sinken?

Die Untergrenze für den diastolischen Blutdruck liegt bei unter 60 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule), was als niedriger Blutdruck (Hypotonie) gilt und bei manchen Menschen zu Schwindel oder Müdigkeit führen kann, obwohl niedrige Werte oft harmlos sind, besonders bei jungen Menschen; Werte unter 60 mmHg sollten aber ärztlich abgeklärt werden, da sie die Durchblutung des Herzens beeinträchtigen können. Normalerweise sind Werte unter 120/80 mmHg ideal, mit einem normalen Bereich bis ca. 129/84 mmHg.