Warum bekomme ich auf einmal kein Kindergeld mehr?

Wenn Sie plötzlich kein Kindergeld mehr bekommen, liegt es meist an einer Änderung in der Lebenssituation Ihres Kindes (z. B. Abschluss einer Ausbildung, Abbruch, zu viel Arbeit), fehlenden Unterlagen oder einer vorläufigen Einstellung durch die Familienkasse, weil sie Informationen über eine mögliche Beendigung des Anspruchs erhalten hat; am einfachsten klären Sie das mit einem Anruf bei Ihrem zuständigen Sachbearbeiter, der Ihnen den Grund nennen kann.

Warum kommt plötzlich kein Kindergeld mehr?

Der häufigste Grund für ausgebliebene Zahlungen sind fehlende Unterlagen. Weitere mögliche Gründe haben wir hier für Sie zusammengefasst. Was kann ich tun, wenn mein Kindergeld nicht gezahlt wird? Der einfachste Weg, den Sachverhalt zu klären, ist ein Anruf bei Ihrem Sachbearbeiter der Familienkasse.

Kann das Kindergeld einfach eingestellt werden?

Die Familienkasse kann die Zahlung ohne Erteilung eines Bescheids vorläufig einstellen, wenn sie Kenntnis von Tatsachen erhält, die zum Ruhen oder zum Wegfall des Anspruchs führen und deshalb die Kindergeld-Festsetzung für die Vergangenheit aufzuheben ist.

Wann fällt der Anspruch auf Kindergeld weg?

Kindergeld gibt es grundsätzlich bis 18, aber bei Ausbildung, Studium oder Freiwilligendiensten bis maximal 25 Jahre. Auch danach kann es weitergezahlt werden, etwa bei einer Behinderung, die vor dem 25. Geburtstag eingetreten ist und die Selbstständigkeit einschränkt, oder bei einer zweiten Ausbildung unter bestimmten Arbeitszeitgrenzen. Der Anspruch endet, wenn das Kind seine erste Ausbildung abgeschlossen hat und eine anspruchsschädliche Erwerbstätigkeit aufnimmt (mehr als 20 Std./Woche), aber ein Minijob oder eine Ausbildung neben dem Studium ist oft unproblematisch. 

Warum bleibt die Kindergeldzahlung aus?

Wenn das Kindergeld nicht wie erwartet eingetroffen ist, sollten Sie unbedingt Kontakt mit der zuständigen Familienkasse aufnehmen, um den Sachverhalt zu klären. Halten Sie dabei alle relevanten Unterlagen (wie die Kindergeldnummer, Antragsunterlagen, Korrespondenz mit der Kasse, Bankauszüge etc.)

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In welchen Fällen bekommt man kein Kindergeld mehr?

Man bekommt kein Kindergeld mehr, wenn das Kind 18 wird (letzter Monat ist der Monat des 18. Geburtstags) oder wenn es die Voraussetzungen für die Weiterzahlung (Ausbildung, Studium, Freiwilligendienst, etc.) bis 25 Jahre nicht mehr erfüllt, eine zweite Ausbildung mit zu viel Arbeit beginnt (über 20 Wochenstunden) oder eine vergleichbare Leistung aus dem Ausland erhält; auch nach Abschluss einer Ausbildung endet der Anspruch in der Regel. 

Kann die Familienkasse Kindergeld einbehalten?

Die Familienkasse prüft bereits vorab, ob aufgerechnet werden kann. Die Aufrechnung beginnt dann mit der nächsten Auszahlung nach der abgeschlossenen Prüfung. In der Regel kann bis zur Hälfte des Kindergeldes beziehungsweise des Kinderzuschlags einbehalten werden.

Wann wird das Kindergeld abgelöst?

Kindergeld wurde ab 2025 um fünf Euro auf 255 Euro je Kind erhöht und steigt nach aktuellem Stand ab 2026 weiter auf 259 Euro. Davor fand die letzte Erhöhung zum 01.01.2023 statt. Seither erhalten alle Kinder einen einheitlichen monatlichen Betrag.

Wie verliert man Kindergeld?

Über das 25. Lebensjahr hinaus gibt es in Normalfall kein Kindergeld mehr, selbst wenn das Kind noch studiert oder noch keinen Arbeitsplatz gefunden hat. Kinder mit Behinderung, die sich nicht selbst unterhalten können, sind davon ausgenommen.

Kann mir das Kindergeld gestrichen werden?

Die Bestimmung kann jederzeit widerrufen werden. Auf die Zeit vor dem Widerruf hat das aber keine Auswirkungen. Wenn Sie sich nicht einigen können, wer das Kindergeld bekommt, dann können Sie beim Familiengericht beantragen, dass es entscheidet, wer das Kindergeld bekommt.

Wann wird das Kindergeld gesperrt?

Sie können kein Kindergeld bekommen, wenn Sie für Ihre Kinder: Leistungen von einer zwischen- oder überstaatlichen Einrichtung beziehen, die mit dem Kindergeld vergleichbar sind.

Wird Kindergeldzahlung automatisch eingestellt?

Der Bezug von Kindergeld endet automatisch mit der Vollendung des 18. Lebensjahres. Ändert sich etwas an den der Bewilligung zugrunde liegenden Verhältnissen, besteht eine unverzügliche Meldepflicht. Auch, wenn über das 18.

Warum gibt es ab 2025 kein Kindergeld mehr?

Wenn Sie 2025 noch kein Kindergeld erhalten, liegt das meist daran, dass der Antrag noch bearbeitet wird, es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung durch die Familienkasse kommt, oder weil Ihr Kind volljährig ist und die Voraussetzungen für die Weiterzahlung (Ausbildung, Studium) nicht erfüllt sind, da das Kindergeld ab 2025 auf 255 € erhöht wurde und die Auszahlung automatisch erfolgt, sobald der Antrag bearbeitet ist. 

Kann Kindergeld einfach eingestellt werden?

Die Familienkasse kann die Zahlung des Kindergelds vorläufig und ohne Bescheid für bis zu zwei Monate einstellen.

In welchen Fällen muss Kindergeld zurückgezahlt werden?

Man muss Kindergeld zurückzahlen, wenn man es erhalten hat, obwohl die Voraussetzungen nicht erfüllt waren, etwa bei Veränderungen im Kindes- oder Elternstatus (Ausbildung, Umzug ins Ausland, Trennung, Jobverlust etc.), die nicht unverzüglich (innerhalb eines Monats) der Familienkasse mitgeteilt wurden. Auch bei falschen Angaben, versehentlich oder absichtlich, besteht eine Rückzahlungspflicht für zu viel erhaltene Beträge, die von der Familienkasse eingefordert werden.
 

Wann wird Kindergeld abgelehnt?

Kindergeld Ablehnung: Wann erlischt der Kindergeldanspruch? Ein Anspruch auf Kindergeld besteht bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres des Kindes (in bestimmten Fällen auch darüber hinaus). Verändert sich jedoch die Lebenssituation des Kindes oder der Eltern, dann kann ein Kindergeld Ablehnung die Folge sein.

Wann kriegt man kein Kindergeld mehr?

Kindergeld gibt es grundsätzlich bis 18, aber bei Ausbildung, Studium oder Freiwilligendiensten bis maximal 25 Jahre. Auch danach kann es weitergezahlt werden, etwa bei einer Behinderung, die vor dem 25. Geburtstag eingetreten ist und die Selbstständigkeit einschränkt, oder bei einer zweiten Ausbildung unter bestimmten Arbeitszeitgrenzen. Der Anspruch endet, wenn das Kind seine erste Ausbildung abgeschlossen hat und eine anspruchsschädliche Erwerbstätigkeit aufnimmt (mehr als 20 Std./Woche), aber ein Minijob oder eine Ausbildung neben dem Studium ist oft unproblematisch. 

Warum habe ich mein Kindergeld noch nicht?

Die Bearbeitung verzögert sich: Generell hat die Familienkasse eine hohe Anzahl von Anträgen zu bearbeiten. Verzögerungen im Bearbeitungsprozess können laut der Familienkasse also dazu führen, dass es manchmal länger dauert, bis eine Entscheidung über die Auszahlung des Kindergeldes oder eine Überweisung erhält.

Warum wird mein Kindergeld angerechnet, obwohl ich keins bekomme?

Soweit Kindergeld trotz bestehendem Anspruch wegen verspäteter Antragstellung (s. u.) nicht ausgezahlt wird, ist nur das ausgezahlte Kindergeld gegenzurechnen.

Wann endet der Anspruch auf Kindergeld?

Das 25. Lebensjahr ist mit dem Ablauf des Tages vor dem 25. Geburtstag vollendet. Sie können Kindergeld für Ihr volljähriges Kind erhalten, wenn es zum ersten Mal eine Schul- oder Berufsausbildung beziehungsweise ein Studium absolviert.

Was bedeutet Kindergeld aufgehoben?

Die Aufhebung oder Änderung nach § 70 Abs. 2 Satz 1 EStG setzt voraus, dass sich die persönlichen Verhältnisse, also die tatsächlichen oder die rechtlichen Lebensumstände des Anspruchsberechtigten oder des Kindes nachträglich zugunsten oder zuungunsten des Berechtigten geändert haben.

Wann verfällt der Kindergeldanspruch?

Kindergeld gibt es grundsätzlich bis 18, aber bei Ausbildung, Studium oder Freiwilligendiensten bis maximal 25 Jahre. Auch danach kann es weitergezahlt werden, etwa bei einer Behinderung, die vor dem 25. Geburtstag eingetreten ist und die Selbstständigkeit einschränkt, oder bei einer zweiten Ausbildung unter bestimmten Arbeitszeitgrenzen. Der Anspruch endet, wenn das Kind seine erste Ausbildung abgeschlossen hat und eine anspruchsschädliche Erwerbstätigkeit aufnimmt (mehr als 20 Std./Woche), aber ein Minijob oder eine Ausbildung neben dem Studium ist oft unproblematisch. 

Wie verliert man Anspruch auf Kindergeld?

Bewirbt sich Ihr Kind nicht für zum Beispiel eine Ausbildung, haben Sie keinen Anspruch auf Kindergeld. Bitte informieren Sie jedoch auch in diesem Fall Ihre Familienkasse darüber, dass Ihr Kind die Schule beendet hat.

Wann gibt es die 1000 € für Kinder?

Die 1.000 € für Kinder gibt es nicht als allgemeine Pauschale, sondern als Sonderzahlung für Beamtinnen* (z.B. in Niedersachsen für das 4. Kind im Dezember 2024), als Sparerpauschbetrag für angelegtes Geld (pro Kind 1.000 € jährlich), als Teil des Kinderzuschlags oder Kindergelds (z.B. bei 4 Kindern über 1.000 € monatlich, gestaffelt) oder als Studienstarthilfe für Erstsemester. Es hängt stark vom Einzelfall ab: Ob Sie Beamt*in sind, wie viele Kinder Sie haben, ob Sie investieren oder ob Ihr Kind studiert. 

Wie oft prüft die Familienkasse Kindergeld?

Die Familienkasse prüft regelmäßig, ob die Voraussetzungen für die Zahlungen noch vorliegen. Sie erhalten dazu einen Fragebogen.