Sie müssen keine gesetzliche Krankenkasse bezahlen, wenn Sie privat versichert sind (z.B. Selbstständige oder Besserverdienende über der Jahresarbeitsentgeltgrenze) oder in speziellen Fällen befreit sind (z.B. bei bestimmten Minijobs, in der Elternzeit oder bei geringem Einkommen unter bestimmten Bedingungen). Generell besteht in Deutschland aber eine Krankenversicherungspflicht, sodass Sie immer eine Form der Absicherung haben müssen (gesetzlich oder privat).
Wann muss man keine Krankenversicherung zahlen?
Die Einkommensgrenze liegt bei 535 Euro monatlich (Stand 2025). Das Gesamteinkommen ist laut Gesetz die Summe der Einkünfte im Sinne des Einkommensteuerrechts. Dazu zählt vor allem das Arbeitseinkommen. Unterhaltszahlungen werden bei der Ermittlung des Gesamteinkommens nicht berücksichtigt.
Wann muss ich die Krankenkasse nicht zahlen?
Januar 2025 bei 73.800 Euro im Jahr (oder 6150 Euro im Monat). Angestellte, deren Einkommen über dieser Grenze liegt, können wie Selbstständige frei wählen, ob sie in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben oder in die private wechseln möchten. Grundsätzlich gilt in der GKV: Wer wenig verdient, zahlt auch wenig.
Wann entfällt die gesetzliche Krankenversicherungspflicht?
Die gesetzliche Krankenversicherung ist freiwillig für alle Angestellten, die über der aktuellen Jahresarbeitsentgeltgrenze von 73.800 Euro verdienen. Sie haben daher auch die Möglichkeit, sich bei einer privaten Krankenkasse versichern zu lassen.
Wann wird man von der Krankenversicherungspflicht befreit?
Sie ein Studium beginnen. Sie eine unbezahlte berufspraktische Tätigkeit ausüben, zum Beispiel ein Praktikum. Sie als Mensch mit Behinderung in einer Einrichtung, zum Beispiel einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen, beschäftigt sind.
🚑 Was passiert, wenn ich Schulden bei der Krankenkasse habe? Was kann ich tun? 🚑
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Wann wird man von der Krankenkasse befreit?
Gesetzlich Versicherte können sich von der Zuzahlungspflicht befreien lassen, wenn die individuelle Belastungsgrenze erreicht ist. Die persönliche Belastungsgrenze beträgt 2 Prozent der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. Für chronisch Kranke gilt: 1 Prozent der Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt.
Wie komme ich aus der gesetzlichen Krankenkasse raus?
Nur Mitglieder, die das System der GKV verlassen wollen, müssen bei der bisherigen Krankenkasse kündigen. In diesem Fall ist nachzuweisen, dass eine anderweitige Absicherung im Krankheitsfall besteht, damit die Kündigung wirksam wird.
Wann ist man nicht pflichtversichert?
Weitere Details. Minijobber mit einem Einkommen von höchstens 603 Euro pro Monat sind versicherungsfrei. Sie zahlen selbst keine Beiträge. Das gleiche gilt für geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer, die normalerweise nicht berufstätig sind und nur kurzfristig bis zu zwei Monate pro Jahr beschäftigt sind.
Wann endet die Krankenversicherungspflicht?
(1) Die Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger endet mit dem Tod des Mitglieds. (2) Die Mitgliedschaft versicherungspflichtig Beschäftigter endet mit Ablauf des Tages, an dem das Beschäftigungsverhältnis gegen Arbeitsentgelt endet.
Wann besteht Versicherungsfreiheit in der Krankenversicherung?
Beschäftigte, die mit ihrem Arbeitsentgelt sowohl im Vorjahr als auch im neuen Jahr die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten, sind in der Krankenversicherung versicherungsfrei. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze beträgt im Jahr 2025 in den alten und in den neuen Bundesländern 73.800 Euro.
Können Krankenkassenbeiträge erlassen werden?
Nach dem „Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung“ das am 1. August 2013 in Kraft trat, werden Beitragsschulden die in Folge der Versicherungspflicht entstanden erlassen. Beitragsschulden aus der Zeit vor der Meldung bei der Krankenkasse werden erlassen!
Kann die gesetzliche Krankenkasse mich rauswerfen?
Keine Kündigung durch Kasse möglich
Die Kasse selbst hat auch keine rechtliche Grundlage zur Kündigung einer Mitgliedschaft. Freiwillige Mitglieder müssen jedoch darauf achten, dass sie pünktlich ihre Beiträge entrichten, da die Leistungsansprüche sonst auf Notfälle beschränkt werden.
Bin ich mit einem 520 € Job krankenversichert?
Bei einem 520-Euro-Minijob sind Sie nicht automatisch krankenversichert, sondern müssen anderweitig abgesichert sein (z.B. über Familienversicherung, studentische KV oder eigene freiwillige/private KV) – der Arbeitgeber zahlt nur einen Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung, aber keinen eigenen Krankenversicherungsbeitrag, außer Sie sind bereits gesetzlich pflichtversichert, dann zahlt er einen kleinen Anteil mit, damit Sie volle Leistungen (z.B. Krankengeld ab der 7. Woche) bekommen. Der Arbeitgeber zahlt einen Pauschalbeitrag (13 %), aber der Minijobber zahlt keine eigenen Beiträge, falls keine Hauptbeschäftigung besteht. Sind Sie bereits gesetzlich krankenversichert, kann der Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag zahlen, der Ihren Versicherungsschutz sichert, sonst sind Sie auf eine andere Absicherung angewiesen.
Wer zahlt keine Krankenkassenbeiträge?
Dafür kann es folgende Ursachen geben: Sie verlieren Ihre Arbeit und können die Beiträge nicht zahlen. Das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit stellen Ihre Leistungen ein. Sie sind aufgrund der Versicherungspflicht automatisch ohne Ihr Wissen Mitglied in der gesetzlichen Kranken- versicherung geworden.
Ist es strafbar, nicht krankenversichert zu sein?
Nein, es ist nicht strafbar, in Deutschland nicht krankenversichert zu sein, aber es ist verpflichtend und führt zu erheblichen Nachteilen wie hohen Nachzahlungen von Beiträgen, Säumniszuschlägen und der vollen Kostenübernahme bei Behandlungen. Wer unversichert ist, muss bei späterem Wiedereintritt die gesamten Beiträge rückwirkend zahlen und riskiert bei Krankheit hohe Kosten, auch wenn Ärzte eine Behandlung nicht verweigern dürfen.
Was ist eine ruhende Krankenversicherung?
Der Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ruht, wenn Versicherte mit den Beitragsanteilen mindestens zwei Monate im Rückstand sind. Trotz des Zahlungsrückstands und des Ruhens der Leistung hat der Versicherte Anspruch auf Leistungen zur Behandlung von Schmerzzuständen und akuten Erkrankungen.
Wann fällt die gesetzliche Krankenversicherung weg?
Beitragsbemessungsgrenze steigt 2026 auf 69.750 Euro
Die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung steigt 2026 auf 69.750 Euro. Das entspricht einem Monatseinkommen von 5.812,50 Euro. Im Jahr 2025 liegen die Werte bei 66.150 Euro pro Jahr bzw.
Wann kann man sich von der Krankenkasse befreien lassen?
Sie ein Studium beginnen. Sie eine unbezahlte berufspraktische Tätigkeit ausüben, zum Beispiel ein Praktikum. Sie als Mensch mit Behinderung in einer Einrichtung, zum Beispiel einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen, beschäftigt sind.
Wann fliegt man aus der gesetzlichen Krankenkasse?
Man „fliegt“ aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), wenn das regelmäßige Jahreseinkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) übersteigt (2026: 77.400 €) oder bestimmte andere Kriterien erfüllt sind (z.B. über 55 Jahre alt und länger privat versichert), was zur Versicherungsfreiheit führt und den Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) oder eine freiwillige GKV ermöglicht, wobei bei Überschreiten der Grenze das Ende der Pflicht in der GKV erst zum Jahresende eintritt, wenn auch im Folgejahr die Grenze überschritten wird.
Bis wann ist man gesetzlich pflichtversichert?
Besserverdienende Arbeitnehmer:innen, die mehr als 6.150 oder ab 2026 6.450 Euro im Monat brutto verdienen, haben eine größere Wahlfreiheit: Sie können sich gesetzlich oder privat krankenversichern. Wer in einer gesetzlichen Kasse bleibt, gilt fortan als freiwillig versichert.
Wann kann man sich von der Sozialversicherung befreien lassen?
Sozialversicherungspflicht und -freiheit. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Auszubildende sind grundsätzlich sozialversicherungspflichtig. Zu den nicht sozialversicherungspflichtigen Personen zählen hauptberuflich Selbstständige und bestimmte Personen nach Vollendung des 55. Lebensjahrs.
Wann entfällt die Familienversicherung bei der AOK?
Ein Kind kann nicht bei der AOK mitversichert werden, wenn ein Elternteil nicht gesetzlich versichert ist und dessen Einkommen monatlich 6.450 Euro (gilt für 2026) übersteigt und regelmäßig über dem Einkommen des Mitglieds liegt. Das gilt sowohl für Eheleute als auch für eingetragene Lebenspartnerschaften.
Kann man sich einfach von der Krankenkasse abmelden?
Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse kann mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende gekündigt werden. Wer kündigt, muss mindestens 12 Monate in der alten Krankenkasse Mitglied gewesen sein. Bei einem Arbeitsplatzwechsel entfällt diese Frist. Die Kündigung selbst übernimmt die neue Krankenkasse.
Wie kann ich von pflichtversichert zu freiwillig versichert werden?
Wenn Sie bislang pflichtversichert waren, wechseln Sie zum Jahresende automatisch in die freiwillige Versicherung, vorausgesetzt, Sie überschreiten im Folgejahr ebenfalls die Jahresarbeitsentgeltgrenze. Sie müssen nichts tun, um weiter von allen Vorteilen der gesetzlichen Krankenkasse zu profitieren.
Kann ich meine Krankenkasse stoppen?
Auch wenn die Grundversicherung obligatorisch ist, können Sie kündigen, bevor Sie eine neue Krankenkasse abgeschlossen haben. Die bisherige Krankenversicherung wird Sie erst entlassen, wenn sie die Bestätigung der neuen Versicherung hat.
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